DE123580C - - Google Patents

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DE123580C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K27/00Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles
    • B62K27/003Trailers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die bekannten . zweirä'derigen Anhängewagen, bei denen zum Zwecke der Bremsung die Wagenräder festgestellt werden.
Die Erfindung beruht in der Anordnung einer Pufferstange an dem Anhängewagen in der Art, dafs nunmehr der Anhängewagen auch als Wiegestuhl oder Wippstuhl benutzt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist der neue Anhängewagen in Verbindung mit einem Fahrrade (Fig. 1), sowie in zwei weiteren Stellungen (Fig. 2 und 3) dargestellt. Die beiden Räder A A des Anhängewagen sind fest auf ihrer geineinsamen Achse α aufgekeilt, die auch zum Tragen des Stuhles B dient. Die Achse α dreht sich also mit den Rädern in geeigneten, an der Stuhlunterseite angeordneten Lagern.
An einer der Stuhlaufsenseiten ist eine Sperrklinke c angeordnet, die von den Insassen des Wagens in das auf Welle α befestigte Zahnrad C ein- und ausgerückt werden kann.
Während der Fahrt, bei der der Anhängewagen mit einem Zweirade verbunden ist, ist Sperrklinke c aus dem Zahnrade C ausgehoben. Bremst der Fahrer sein Rad, so unterstützt auch der Insasse des Anhängewagens diese Bremsung dadurch, dafs er die Sperrklinke c in Eingriff mit dem Zahnrade C bringt und so die Räder des Anhängewagens feststellt.
Ist die Fahrt beendet und soll nun der Anhängewagen als Wiegestuhl benutzt werden, so wird die Pufferstange D, die während der Fahrt an der Lehne des Stuhles dicht anlag, nach hinten bewegt, in dieser Lage festgestellt und der Anschlag d am Fufsende des Stuhles niedergeklappt (Fig. 1), der vorher so umgelegt (Fig. ι punktirt) war, dafs er beim Fahren gegen Steine und dergl. nicht anstofsen konnte. Nachdem man dann die Verbindung von Fahrrad und Anhängewagen gelöst hat, kann man letzteren als Wiegestuhl benutzen.
Um ein bequemes Wiegen in dem Stuhle zu ermöglichen, also wieder ein Aufrichten des Wagensitzes aus seiner tiefsten Neigung nach hinten bewirken zu können, ist die Achse a nicht unter der Mitte des Stuhlsitzes, sondern so nahe der Stuhllehne angeordnet, dafs es bei tiefster Neigung des Stuhlsitzes nur eines Graderichtens des Oberkörpers des in dem Stuhle Ruhenden bedarf, um die Belastung des einen zweiarmigen Hebel bildenden Stuhles so zu ändern, dafs er sich wieder aufrichtet.
Die Pufferstange D verhindert das Ueberschlagen des Stuhles beim Wiegen, bildet aber auch das Mittel, um dem Stuhle die verschiedensten Lagen, z. B. eine solche zu geben, dafs man in halb liegender Stellung in demselben ruhen kann, ohne dafs der Stuhl überschlägt. Erst wenn sich der Ruhende so weit aufrichtet, dafs sein Oberkörper senkrecht über der Achse α steht, kippt der Stuhl nach vorn .über, wobei der Anschlag d am Fufsende des Stuhles ein Ueberkippen nach vorn verhindert, da dann das Gewicht des Oberkörpers in die punktirt gezeichnete Senkrechte zur Achse fällt und nun die Beine das zum Aufrichten des Stuhles erforderliche Uebergewicht abgeben (Fig. 3). Wird die Pufferstange D in die punktirt gezeichnete Lage Fig. 1 gebracht, so

Claims (1)

  1. bildet der Stuhl den Wiegestuhl Fig. 2, d. h. der in dem Stuhle Ruhende kann sich mit Hülfe einer geringfügigen Bewegung des Oberkörpers in eine schaukelnde Bewegung versetzen. Wird die Pufferstange D noch weiter nach aufsen gedreht und festgestellt, so sinkt der Stuhl B, sobald sich der in ihm Ruhende gegen· die Lehne legt, so weit hinten über (Fig. 3), dafs nunmehr zum Aufrichten des Stuhles eine leichte Vorwärtsbewegung des Oberkörpers nicht mehr genügt, sondern es hierzu, wie bereits erwähnt, eines vollständigen Aufrechtsitzens bedarf.
    Der bisher nur der Benutzung im Freien dienende Anhängewagen ist somit durch Anordnung der Pufferstange bei Benutzung der bekannten Feststellbarkeit der Räder auch zu einem brauchbaren Zimmergeräth geworden, denn er kann nicht nur an Stelle der gebräuchlichen WiegestUhle, sondern auch zum Ruhen in halb liegender Stellung benutzt werden.
    Wie die Pufferstange D in ihren verschiedenen Lagen festgestellt wird, ist für die vorliegende Erfindung gleichgültig. Die einfachste und, weil das Aussehen des Wagens am Wenigsten beeinträchtigend, auch die beste ist die Anwendung einer einfachen Klemmschraubenbefestigung zur Verbindung der verstellbaren Pufferstange D mit der Wagenlehne.
    Pate nt-A ν SPRU CH:
    Ein Anhangewagen mit feststellbaren Rädern für Fahrräder, gekennzeichnet durch eine das Ueberschlagen des Anhängewagens verhindernde Pufferstange (D), so dafs der Anhängewagen bei festgestellten Rädern und eingestellter Pufferstange als Wippstuhl benutzt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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