DE1234969B - Ankerhuelse fuer Spannglieder in Betonkoerpern - Google Patents

Ankerhuelse fuer Spannglieder in Betonkoerpern

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DE1234969B
DE1234969B DEC21914A DEC0021914A DE1234969B DE 1234969 B DE1234969 B DE 1234969B DE C21914 A DEC21914 A DE C21914A DE C0021914 A DEC0021914 A DE C0021914A DE 1234969 B DE1234969 B DE 1234969B
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DE
Germany
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sleeve
tendons
anchor sleeve
anchor
bore
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Pending
Application number
DEC21914A
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English (en)
Inventor
Brian Rhodes
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Cable Covers Ltd
Original Assignee
Cable Covers Ltd
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices
    • E04C5/122Anchoring devices the tensile members are anchored by wedge-action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Ankerhülse für Spannglieder in Betonkörpern Die Erfindung bezieht sich auf kegelstumpfförmige Ankerhülsen für Spannglieder in Betonkörpern.
  • Es sind solche Ankerhülsen bekannt, welche Rippen oder Rillen an der äußeren Mantelfläche und an ihrem weiten Ende einen Auflageflansch aufweisen. Diese Anordnungen sind zwar teils geeignet, den Verbund der Hülse mit dem umhüllenden Beton zu verbessern, teils, die Auflagefläche zu vergrößern, die der Auflageflansch allein bietet, sämtlich aber sind sie nicht geeignet, eine gleichmäßige oder gar gleichförmige Einleitung der Last längs der gesamten Hülsenlänge zu gewährleisten oder zu fördern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kegelstumpfförmige Ankerhülse zu schaffen, die für mehrere Spannglieder besonders geeignet ist und die eine gleichmäßige Krafteinleitung in den Beton und eine gleichmäßige Spannungsverteilung in der Hülse gewährleistet. Die Ankerhülse soll aber auch für ein Einzelspannglied verwendbar sein.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Vergrößerung der durch einen Auflageflansch am weiten Ende der Ankerhülse geschaffenen Auflagefläche bei gleichzeitiger Ausschaltung aller unerwünschten Keilwirkungen der Hülse im Beton.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch eine schraubenlinienförmig und ununterbrochen um die Mantelfläche der kegelstumpfförmigen Ankerhülse verlaufenden Rippe, deren Höhe vom weiten Ende der Hülse zum verjüngten hin derart zunimmt, daß der Außendurchmesser jeder Windung der Rippe konstant bleibt. Diese Maßnahme dient zur Vergrößerung der wirksamen Auflagefläche der Ankerhülse und gewährleistet eine gleichmäßige Kraftüberleitung von der Hülse in den Beton.
  • Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung können aus der als Beispiel in den Zeichnungen und in der folgenden Beschreibung angegebenen erfindungsgemäßen Anordnung entnommen werden. In den Zeichnungen stellt F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Ankerhülse dar, F i g. 2 die zugehörige Vorderansicht, F i g. 3 die zugehörige Rückansicht, F i g. 4 einen Längsschnitt zu F i g.1 und F i g. 5 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Die in F i g.1 bis 4 dargestellte Vorrichtung dient zum Verankern mehrerer Spannglieder 1. Sie besteht aus einer metallenen Ankerhülse 2 mit einem konischen Abschnitt 3 und einem Auflageflansch 4, der am weiten Ende des konischen Abschnitts 3 ausgebildet ist. Die Mantelfläche des konischen Abschnitts 3 ist mit einer hohen schraubenlinienförmigen Rippe 5 versehen, die sich über die gesamte oder einen Teil der Mantelfläche erstreckt. Die Rippe 5 liegt unter einem Winkel zu der zentralen Längsachse der Ankerhülse. Ihre Höhe nimmt vom weiten Ende des konischen Abschnitts der Hülse zum verjüngten Ende hin zu, so daß der effektive Außendurchmesser jeder Windung der Rippe über die Länge der Hülse konstant ist.
  • Die Ankerhülse 2 wird in den Beton, der bei 6 angedeutet ist, so eingegossen, daß ihr Auflageflansch 4 mit der Stirnfläche des Betonkörpers fluchtet, wie in F i g.1 dargestellt. Die Spannglieder 1 werden gemeinsam durch die Bohrung 7 der Hülse 2 hindurchgeführt und dann einzeln durch Bohrungen 8 in einer Stützplatte 9, welche gegen den Auflageflansch anliegt. Jedes Spannglied- wird dann mittels Ankerklemmen 10 arretiert, die gegen die Stützplatte 9 anliegen. Die einzelnen Ankerklemmen 10 bestehen jeweils aus einer zylindrischen Hülse 11 mit einer konischen Mittelbohrung, durch die jeweils das Spannglied hindurchgeführt ist, sowie aus zwei oder mehr Keilen 12.
  • Das dem Flansch 4 abgekehrte äußereste Ende der Bohrung 7 ist nicht konisch, um ein zylindrisches Hüllrohr 13 aufnehmen zu können, das die Spannglieder 1 innerhalb des Betonkörpers umgibt.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 ist ein Einzelspannglied 14 verankert. Dabei wird das Spannglied 14 in der Bohrung 7 durch zwei oder mehr Stahlkeile 15 gehalten. Um die Klemmwirkung, die auf das Spannglied 14 ausgeübt wird, zu steigern, ist der Kegelwinkel der Bohrung 7 bei dieser Ausführungsform größer gewählt. Diese Konusform erstreckt sich jedoch nur über einen Teil der Bohrung, der übrige Abschnitt 16 der Bohrung ist in entgegengesetzter Richtung konisch ausgeführt, so daß sich dieser Teil der Bohrung zur Aufnahme des zylindrischen Hüllrohrs 13 nach außen öffnet.
  • In einer nicht dargestellten weiteren Abwandlung können die Spannglieder 1 mittels einer dickeren Stützplatte 9 gehalten werden, in der die Bohrungen 8 zur Aufnahme von Keilen, die mit den Spanngliedern in Eingriff treten, konisch ausgeführt sind.
  • Wie ersichtlich, werden die von den Spanngliedern übertragenen Kräfte über die Ankerhülse in den Betonkörper eingeleitet. Die Zugkräfte der Spannglieder werden gemäß der Erfindung vom Auflageflansch 4 und von der schraubenlinienförmigen Rippe 5 als Druckspannung über die gesamte Länge der Ankerhülse in den Beton eingeleitet. Diese verteilte, allmähliche Krafteinleitung verringert die Größe örtlicher Spannungsmaxima im Beton hinter der Verankerung. Da die Außenkante der Rippe 5 im gleichen Abstand von der Längsachse der Ankerhülse verläuft, wird der Keilwirkung der Hülse begegnet, die sonst infolge der Kegelfläche 3 erzeugt wird. Die Erfindung ermöglicht es ferner, auf die Verwendung wendelförmiger Bewehrungen zu verzichten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Kegelstumpfförmige Ankerhülse für Spannglieder in Betonkörpern, welche Rippen an der äußeren Mantelfläche und am weiten Ende einen Auflageflansch aufweist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Ankerhülse (2) mit einer schraubenlinienförmig verlaufenden Rippe (5) versehen ist, deren Höhe vom weiten Ende der Hülse zum verjüngten Ende derart zunimmt, daß der Außendurchmesser jeder Windung der Rippe konstant bleibt.
  2. 2. Ankerhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Bohrung (7) kegelig ausgebildet ist und daß die Spannglieder einzeln mit Keilklemmen (10,11 und 12) an einer gebohrten Stützplatte (9) gehalten sind, die ihrerseits am Auflageflansch (4) der Hülse anliegt.
  3. 3. Ankerhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Bohrung (7) zwei entgegengesetzt konische Abschnitte (7,16) aufweist und daß ein Einzelspannglied im äußeren der konischen Abschnitte durch Stahlkeile (15) gehalten ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 825 162; britische Patentschrift Nr. 775 744; USA: Patentschrift Nr. 2 781658.
DEC21914A 1959-07-15 1960-07-15 Ankerhuelse fuer Spannglieder in Betonkoerpern Pending DE1234969B (de)

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