DE1222011B - Profilrollen zum Walzen von Gewinde mit flachem Gewindegrund - Google Patents

Profilrollen zum Walzen von Gewinde mit flachem Gewindegrund

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Publication number
DE1222011B
DE1222011B DEG37043A DEG0037043A DE1222011B DE 1222011 B DE1222011 B DE 1222011B DE G37043 A DEG37043 A DE G37043A DE G0037043 A DEG0037043 A DE G0037043A DE 1222011 B DE1222011 B DE 1222011B
Authority
DE
Germany
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ribs
grooves
section
cross
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Pending
Application number
DEG37043A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick William Cooper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GKN Screws and Fasteners Ltd
Original Assignee
GKN Screws and Fasteners Ltd
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Publication date
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Publication of DE1222011B publication Critical patent/DE1222011B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Profilrollen zum Walzen von Gewinde mit flachem Gewindegrund Die Erfindung betrifft Profilrollen zum Walzen von Gewinde mit flachem Gewindegrund, die jeweils paarweise zusammenwirken und deren Profil von wechselweise angeordneten Rippen, die im wesentlichen die Querschnittsform der herzusteHenden Gewinderillen aufweisen, und im Querschnitt V-förmigen Nuten gebildet ist.
  • Gewinde mit flachem Gewindegrund können auf Gewindewalzmaschinen mit flachen Walzbacken hergestellt werden. Das dabei verwendete Walzwerkzeug besitzt über seine Längserstreckung eine sich ändernde Querschnittsform, derart, daß die Walzrippe am Eingangsende des Werkzeuges, V-förmig ist, um in Richtung auf sein Ausgangsende langsam in einen stumpfen und dann einen flachen Scheitel überzugehen, der der Querschnittsform des herzustellenden Gewindegrundes entspricht.
  • Weiterhin ist es bekannt, zur Herstellung von Gewinde Profilrollen zu verwenden, wobei der mit dem Gewinde zu versehende Rohling in den zwischen den Profilrollen befindlichen Spalt eingeführt wird. Leistung und Wirtschaftlichkeit einer solchen Vorrichtung sind besser als die der vorerwähnten Maschine mit flachen Walzbacken. Jedoch war es bisher kaum möglich, Gewinde mit flachem Gewindegrund unter Verwendung solcher Profilrollen herzustellen.
  • Der Erfindung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, Profilrollen zu schaffen, mit denen auch Gewinde mit flachem Gewindegrund gewalzt werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, bei Profilrollen der eingangs beschriebenen Art an einer Rolle die Rippen unter Bildung längsverlaufender Kanten in ihrem Scheitelbereich mit längsverlaufenden Nuten geringer Tiefe zu versehen. Dadurch wird erreicht, daß trotz eines verhältnismäßig breiten Angriffes der Rippen die Verformung des Materials mit geringem Kraftaufwand möglich ist.
  • Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der Umfang der zweiten Rolle parallel zur Drehachse in gleiche Abschnitte unterteilt sein, wobei die Querschnittsform der Rippen jedes Abschnittes entgegen der Laufrichtung der Rolle sich fortlaufend ändert, derart, daß an dem in Laufrichtung vom liegenden Ende jedes Abschnittes die Rippen in ihrem Scheitelbereich Nuten geringer Tiefe aufweisen, die entgegen der Laufrichtung abnimmt, so daß diese Nuten schließlich auslaufen und im Endbereich des Abschnittes die Rippen in ihren Scheitelbereichen der Ausbildung des Gewindegrundes angepaßt sind. Diese Ausführungsform ist insbesondere zur Herstellung von Gewinde mit sehr großer Steigung vorteilhaft.
  • Bei Profilrollen zum Walzen von Gewinde mit flachem Gewindegrund, die jeweils zu dritt zusammenwirken, achsparallel in Dreiecksform angeordnet sind und deren Profil von wechselweise angeordneten Rippen, die im wesentlichen die Querschnittsform der herzustellenden Gewinderillen aufweisen, und im Querschnitt V-förmige Nuten gebildet ist, können zwei Rollen in der vorerwähnten Weise ausgebildet sein, bei welcher also die Rippen unter Bildung der längsverlaufenden Kanten in ihrem Scheitelbereich mit längsverlaufenden Nuten geringer Tiefe versehen sind. Diese Ausführungsform ist vor allem zur Herstellung von Gewinden mit in weitem Abstand voneinander liegenden Gewindegängen auf einem verhältnismäßig langen Rohling geeignet, der in axialer Richtung durch den von den drei Profilrollen begrenzten Raum geführt wird. Dabei wird das Gewinde an einem Ende des Rohlings beginnend in Richtung auf sein zweites Ende gewalzt.
  • Es ist zwar bereits eine Vorrichtung zur Herstellung von mit Rippen versehenen Heizrohren bekannt, bei welcher die mit dem eigentlichen Rohrkörper einstückigen Rippen mittels Profilrollen angeformt werden, die jeweils zu dritt zusammenwirken. Dabei sind jedoch alle Rollen gleich ausgebildet. Die zunächst mit dem Rohling in Eingriff kommenden Rippen sind im Querschnitt V-förmig geformt. Die Anordnung von längsverlaufenden Nuten unter Bildung längsverlaufender Kanten ist an den Rippen der bekannten Vorrichtung nicht vorhanden. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 zwei zusamm enwirkende Profilrollen in perspektivischer Ansicht, F i g. 2 zwei Teilschnitte nach den Linien A-A und B-B der F i g. 1, F i g. 3 die perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform, - F i g. 4 zwei Teilschnitte nach den Linien A-A und B-B der F i g. 3.
  • In der Zeichnung sind bei beiden Ausführungsbeispielen in F i g. 1 und 3 die beiden Profilrollen dargestellt, die in an sich bekannte Maschinen eingebaut werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 und 2 sind die beiden Profilrollen auf parallelen Spindeln angeordnet. Dabei sind im allgemeinen zwei Konstruktionen möglich. Bei der. einen haben beide ProfilroHen den gleichen Durchmesser und werden mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, wobei sie unter Beibehaltung ihrer parallelen Lage zueinander auseinanderbewegt und wieder in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden können. Die zu bearbeitenden Rohlbge werden in den Spalt zwischen beiden Rollen eingebracht, wenn diese auseinandergefahren sind, worauf die Rollen so weit gegeneinanderbewegt werden, bis sie am Rohling angreifen und entsprechend der eingestellten Tiefe das Gewinde auf den Rohling walzen. Bei der zweiten Ausführung ist der Abstand der beiden Profilrollen voneinander nicht veränderbar. Beide Rollen weisen entweder unterschiedliche Durchmesser oder unterschiedliche Geschwindigkeiten auf. Hierbei werden die Rohlinge mit einem Ende axial in den zwischen beiden Rollen befindlichen Spalt ein- und durch- diesen in Längsrichtung hin-,durchgeführt, wobei -während dieser Bewegung das, Gewinde gewalzt wird. Die Erfindung ist bei jeder der beiden vorstehend erörterten Maschinen anwendbar.
  • Die Profllrolle 10 des Ausführungsbeispieles gemäß. F i g. 1 und 2 hat über ihren Umfang eine gleichbleibende Querschnittsform und einen konstanten Durchmesser. Die den Gewindegängen -des fertigen Werkstückes angepaßten Nuten 13 sind im Querschnitt V-förmig. Die zwischen jeweils zwei benachbarten Nuten 13 befindlichen Rippen 14 sind unter Bildung längsverlaufender scharfer Kanten in ihrem Scheitelbereich mit längsverlaufenden Nuten 15 geringer Tiefe versehen. Gegebenenfalls ist es auch möglich, zwei Nuten nebeneinander anzuordnen.
  • Die zweite Profilrolle 11 der Anordnung gemäß F i g. 1 weist die über ihren Umfang gleichbleibende Querschnittsform gemäß F i g. 2, Teilschnitt B-B, auf. Sie stimmt mit der Querschnittsform der Gewinderillen überein. Zwischen den V-förmigen Nuten 17 sind Rippen 18 angeordnet, die in ihrem Scheitelbereich abgeflacht sind.
  • Das Vorhandensein der in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten 15 auf den Rippen 14 der Rolle 10 ermöglicht es, den zu bearbeitenden Robling im Spalt 12 zwischen beiden Rollen 10 und 11 anfangs unter Anwendung verhältnismäßig geringer Kräfte zu verformen. Im Verlauf des Walzvorganges übernehmen die abgeflachten Rippen 18 der Rolle 11 die weitere Verformung, um die endgültige Gestalt des Gewindes herzustellen.
  • Das Ausführungsbeispiel der Rollen gemäß F i g. 1 kann zur Herstellung von Schrauben verwendet werden, deren Gewinde keine große Steigung hat, bei dem also der Rillenabstand im Vergleich zur Stärke des Gewindefußes nicht sehr groß ist.
  • Für die Herstellung von Gewinden mit sehr großer Steigung ist die Ausführungsform gemäß F i g. 3 und 4 vorteilhafter. Die Profilrolle 20 weist über ihreii gesamten Umfang den aus dein Teilschnitt A-A der F i g. 4 ersichtlichen Querschnitt auf. Die zwischen den V-fö ige#i Nuten 23 befindlichen Rippen 24 sind in rein Scheitelbereich unter Bildung längsverlaufender Kanten mit Nuten 25 geringer Tiefe versehen. Die Rolle 20 entspricht somit der Rolle 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2.
  • Demgegenüber ist die zweite Profilrolle21 parallel zur Drehachse in gleiche Abschnitte30 unterteilt. Die Querschnittsform der Rippen jedes Ab-, schnittes30 ändert sich entgegen der Laufrichtung der Rolle21 derart, daß an dem in Laufrichtung vorne liegenden Ende A-A jedes Abschnittes 30 die Rippen in ihrem Scheitelbereich Nuten25 geringer Tiefe aufweisen, wie in F i g. 4, Schnitt A-A, - dargelr' stellt. Entgegen der Laufrichtung nimmt die Tiefe die' ser Nutch ab. Sie laufe n. schließlich aus, wobei die Rippen im Endbereich B-B jedes Abschnittes 30 der Ausbildung der Gewinderillen 28 angepaßt sind, wie in F i g. 4, Schnitt B-B, dargestellt; d. h., daß jeweils in jenem Bereich -der Abschnitte 30, der im Verlauf der Drehbewegung der Rolle 21 zuerst mit dem Rohling in Berührung kommt, die Rippen so ausgebildet sind, wie es auch bei der Rolle 20 der Fall ist. Am Ausgangsende jedes Bereiches 30, also dort, wo die Rollen außer Eingriff mit dem fertigen Werkstück kommen, sind die Rippen 28 entsprechend denen der Rolle 11 des Ausführungsbeispieles, gemäß F i g.,1 geformt, wie es im Teilschnitt B-B der F ig.' 4 dargestellt ist. Zwischen den Rippen 28 sind V-förmige Nuten 27 angeordnet.
  • Die Querschnittsform der Rippen ändert sich iii Umfangsrichtung der Abschnitte 30 derart, daß die Nuten 25 entgegen der Laufrichtung der Rolle 21 nach etwa zwei Drittel der Länge der Abschnitte 30 aufhören.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 und 4 werden die Rohlinge durch eine mechanische Vorrichtung in den zwischen beiden Rollen 20 und 21 bellndlichen Spalt 22 eingefühlt, und zwar in der Weise, daß sie von dem zur gleichen Zeit die Einführstelle passierenden jeweiligen vorderen Ende der Abschnitte 30 der Rolle 21 erfaßt werden. Auf Grund der im Scheitelbereich der Rippen 24 der Rolle 20 befindlichen umlaufenden Nute 25 und der dementsprechenden Ausbildung dieser Rippen in den vorderen Bereichen der einzelnen Abschnitte 30 der Rolle 21 ist es möglich, den Rohling anfangs zu verformen, ohne daß dazu ein besonders großer Kraft-. aufwand notwendig wäre.
  • Es ist, abweichend von den in der-Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen, auch möglich, drei Profilrollen zu verwenden, die achsparallel in Dreiecksform angeordnet sind. In diesem Fall können zwei der drei Profilrollen über ihren gesamten Umfang eine konstante Querschnittsform aufweisen, wie die Profilrollen 10 und 20 der beiden Ausführungsbeispiele gemäß F i g. 1 bis 4, wohinge- die dritte Prof#r#Ile über ihren gesamten Umfanngen , eine der Querschnittsform der Gewinderollen entsprechende konstante Querschnittsform mit oberseitig abgeffachten Rippen entsprechend z. B. der Rolle 11 des Ausführungsbeispiels gemäß F i g. 1 aufweist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Profilrollen zum Walzen von Gewinde mit flachem Gewindegrund, die jeweils paarweise zusammenwirken und deren Profil von wechselweise angeordneten Rippen, die im wesentlichen die Querschnittsforin der herzustellen#den Gewinderillen aufweisen, und im Querschnitt V-förmigen Nuten gebildet ist, dadurch gekennzeichn e t, daß an ein-er Rolle (10) die Rippen (14) unter Bildung längsverlaufender Kanten in ihrem Scheitelbereich mit längsverlaufenden Nuten (15) geringer Tiefe versehen sind.
  2. 2. Profdrollen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der zweiten Rolle (21) parallel zur Drehachse in gleiche Ab- schnitte unterteilt ist, wobei die Querschnittsform der Rippen (24) jedes Abschnittes entgegen der Laufrichtung der Rolle (21) sich fortlaufend ändert, derart, daß an dem in Laufrichtung vom liegenden Ende (A-A) jedes Abschnittes die Rippen (24) in ihrem Scheitelbereich Nuten geringer Tiefe aufweisen, die entgegen der Laufrichtung abnimmt, so daß diese Nuten schließlich auslaufen und im Endbereich (B-B) des Abschnittes die Rippen in ihren Scheitelbereichen der Ausbildung des Gewindegrundes angepaßt sind. 3. Profilrollen zum Walzen von Gewinde mit flachem Gewindegrund, die jeweils zu dritt zusammenwirken, achsparallel in Dreiecksform angeordnet sind und deren Profil von wechselweise angeordneten Rippen, die im wesentlichen die Querschnitt;form der herzustellenden Gewinderillen aufweisen, und im Querschnitt V-förmigen Nuten gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rollen die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale haben.
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