DE1219081B - Magnetscheibendatenspeichervorrichtung - Google Patents

Magnetscheibendatenspeichervorrichtung

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DE1219081B
DE1219081B DEN18713A DEN0018713A DE1219081B DE 1219081 B DE1219081 B DE 1219081B DE N18713 A DEN18713 A DE N18713A DE N0018713 A DEN0018713 A DE N0018713A DE 1219081 B DE1219081 B DE 1219081B
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DE
Germany
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disc
head
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storage device
magnetic disk
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Pending
Application number
DEN18713A
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English (en)
Inventor
Norman Emerald Marcum
Emmet Raymond Quady
Manfred Nmn Wildmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
North American Aviation Corp
Original Assignee
North American Aviation Corp
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/58Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head for the purpose of maintaining alignment of the head relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
    • G11B5/60Fluid-dynamic spacing of heads from record-carriers
    • G11B5/6005Specially adapted for spacing from a rotating disc using a fluid cushion
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
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    • G11B5/54Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head into or out of its operative position or across tracks
    • G11B5/55Track change, selection or acquisition by displacement of the head
    • G11B5/5521Track change, selection or acquisition by displacement of the head across disk tracks

Landscapes

  • Moving Of Heads (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Rotational Drive Of Disk (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Gilb
Deutsche Kl.: 21 al - 37/24
Nummer: 1219 081
Aktenzeichen: N18713IX c/21 al
Anmeldetag: 2. August 1960
Auslegetag: 16. Juni 1966
Die Erfindung betrifft eine Magnetscheibendatenspeichervorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von elektrischen Zeichen.
Seit langem wird in der Datenverarbeitungs- und Digitalrechentechnik eine Datenspeichervorrichtung großer Kapazität benötigt, die unter ungünstigen Umgebungsbedingungen einwandfrei arbeitet. Außerdem ist für viele Fälle erwünscht, daß die Datenspeichervorrichtung eine große Menge Zeichen auf kleinem Raum speichern kann.
Es ist bereits ein Magnetscheibenspeicher bekannt, bei dem die Magnetköpfe auf einem Preßluftkissen in einem Abstand von wenigen μ über den rotierenden Magnetplattenoberflächen gehalten werden. Hierdurch soll erreicht werden, daß die unvermeidbaren Unebenheiten der Magnetplattenoberfläche in der Größenordnung von maximal V10 mm ausgeglichen werden. Ein Nachteil dieser Vorrichtung ist darin zu sehen, daß sie nicht unempfindlich gegenüber Stößen und starken mechanischen Beanspruchungen ist. Die die Scheiben tragende Spindel ist ganz normal gelagert, z. B. in Kugellagern, so daß große Beschleunigungen direkt auf sie übertragen werden und die Scheiben in Schwingungen geraten können. Derartigen Schwingungen vermag jedoch die Einrichtung zum Konstanthalten des Abstandes der Magnetköpfe von den Scheiben nicht zu folgen, so daß unerwünschte Amplitudenschwankungen und Störsignale auftreten. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß eine mechanische Lagerung nur eine begrenzte Lebensdauer hat und meistens gewartet werden muß. Einer der wesentlichsten Nachteile der bekannten Vorrichtung liegt darin, daß durch die möglichen mechanischen Toleranzen, die durch die Lagerung und durch mögliche Schwingungen mitbestimmt werden, nur eine relativ begrenzte Anzahl von Informationen auf einer Spur untergebracht werden kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die imstande ist, eine große Informationsmenge auf einer kleinen Aufzeichnungsfläche zu speichern, wobei diese Vorrichtung wenig Platz beanspruchen soll und unempfindlich gegen Erschütterungen sein soll. Derartige Forderungen werden insbesondere an Magnetspeicher gestellt, die in Flugzeugen oder sonstigen Fahrzeugen verwendet werden sollen. Diese Forderungen lassen sich im allgemeinen bislang nur erfüllen, wenn die mechanischen Teile mit äußerster Präzision gefertigt werden. Dabei erfordert jedoch die Lösung des Problems der Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen noch besondere Maßnahmen.
Es wurde nun gefunden, daß sich diese Probleme Magnetscheibendatenspeichervorrichtung
Anmelder:
North American Aviation, Inc.,
Los Angeles, Calif. (V. St. A.)
Vertreter
Dr.-Ing. H. Ruschke, Patentanwalt,
Berlin 33, Auguste-Viktoria-Str. 65
Als Erfinder benannt:
Norman Emerald Marcum, LaHabra, Calif.;
Emmet Raymond Quady,
South Pasadena, Calif.;
Manfred (NMN) Wildmann,
Puena Park, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. August 1959
(831 369)
insgesamt lösen lassen, wenn man bei einer Magnetscheibendatenspeichervorrichtung mit zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten koaxialen Kopfplatten mit einer diese Kopfplatten verbindenden Achse und mit einer auf der Achse zwischen den Kopfplatten drehbar angeordneten beidseitig magnetisierbaren Scheibe, wobei an einer Fläche jeder Kopfplatte wenigstens ein Magnetkopf angeordnet ist, die Vorrichtung erfindungsgemäß so ausbildet, daß die Kopfträgerplatten in einem festen Abstand voneinander angeordnet sind, der größer ist als die Dicke der Scheibe, und daß die beidseitigen Zwischenräume zwischen der Scheibe und den Kopfträgerplatten eine Gaslagerung darstellen. Hierdurch wird erreicht, daß für die Herstellung keine kleinen Toleranzen erforderlich sind. Trotzdem läuft die Scheibe jedoch ruhig und in sehr engen Toleranzen, so daß der Informationsabstand auf den magnetisierbaren Oberflächen der Scheibe verringert und daher das Speichervermögen erhöht werden kann. Die Luftlagerung hat außerdem den Vorteil, daß die Luftschicht als Polsterung wirkt, die insbesondere höherfrequente Stöße und Schwingungen von der Scheibe fernhält. Die Ausnutzung der gesamten Seitenflächen der Scheiben als Lagerung bewirkt außerdem eine genügende Steifigkeit der Lagerung. Bei Torsionsbeanspruchungen
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greift die Torsionskraft an der gesamten Seitenfläche Teil der Scheibe 1 gebildet ist. Es sind ein Paar im an, während bei den bekannten Vorrichtungen die Abstand voneinander angeordneter koaxialer Kopf-Torsionskräfte immer über die relativ dünne Welle trägerplatten 11 und 12 vorgesehen, die durch die übertragen werden, so daß Verbiegungen oder Achse 5 fest miteinander verbunden sind. Auf jeder Schwingungen derselben viel leichter eintreten. 5 der innenliegenden Oberflächen 17 und 18 der Kopf-Gemäß einer Weiterbildung weist die Scheibe eine trägerplatten 11 und 12 ist eine Anzahl Aufzeich-Bohrung auf, die mit der Achse eine Gaslagerung nungsköpfe 13 und 14 bzw. 15 und 16 angeordnet, darstellt. Diese zusätzliche Gaslagerung bildet ein Die Oberfläche 17 der Kopfträgerplatte U befindet Radiallager, welches die Laufruhe und Sicherheit sich in unmittelbarer Nähe der magnetischen Schicht 8 gegen Erschütterungen weiter erhöht. io der Scheibe 1. Die Oberfläche 18 der Kopfträger-
Vorzugsweise ist die Achse über elastische Ein- platte 12 liegt in unmittelbarer Nähe der magnetischen
richtungen mit den Kopfträgerplatten verbunden. Schicht 9 der Scheibe 1. Somit ist die Scheibe 1 auf
Gemäß einer diesbezüglichen Ausführungsform sind der Achse 5 zwischen den Kopfträgerplatten 11 und
die elastischen Einrichtungen als Membranen aus- 12 drehbar angeordnet,
gebildet. 15 Zur Erzielung der gewünschten mechanischen und
Die Scheibe kann ringförmig ausgebildet sein und elektrischen Betriebswerte müssen die innenliegenden
über eine nachgiebige Einrichtung mit einem innen- Oberflächen 17,18 der Kopfträgerplatten 11 und 12
liegenden Lagerteil verbunden sein. in sehr geringem Abstand gegenüber den entsprechen-
Eine besonders einfache Konstruktion ergibt sich, den magnetischen Schichten 8 und 9 der Scheibe 1
wenn die Mantelfläche der Scheibe zugleich als Rotor 20 angeordnet sein. Zwischen der Scheibe 1 und den
des Antriebsmotors für die Scheibe ausgebildet ist. Kopfträgerplatten 11 und 12 entsteht so eine grenz-
Die Erfindung ist im folgenden an Hand schema- schichtgeschmierte, viskose Axialschublagerung. Der
tischer Zeichnungen an mehreren Ausführungs- Spalt zwischen der magnetischen Schichte und der
beispielen ergänzend beschrieben. Oberfläche 17 kann beispielsweise in der Größenord-
F i g. 1 ist ein Querschnitt einer bevorzugten Aus- 25 nung von 25 Mikron liegen. Die Kopfträgerplatten 11
führungsform der Erfindung; und 12 sind an ihrem äußeren Umfang fest mit einem
F i g. 2 ist eine Ansicht einer Kopfplatte nach der Hauptgehäuse 19 verbunden. Jede Kopfträgerplatte
Linie 2-2 von F i g. 1, von unten gesehen; 11 und 12 weist eine biegsame Membran 20 bzw. 21
F i g. 3 ist eine teilweise Querschnittsdarstellung auf, deren innerer Umfang an dem Außenumfang der
der Kopfplatte nach der Fläche 3-3 von Fig. 2; 30 Achse 5 befestigt ist. Die Membranen 20 und 21
Fig. 4 ist eine teilweise Querschnittsdarstellung können aus einer dünnen Glasfaserscheibe bestehen,
entsprechend F i g. 3 einer anderen Ausführungsform; An der Kopfträgerplatte 11 ist ein äußerer Mantel-
F i g. 5 ist eine Ansicht der Scheibe nach der teil 22 des Hauptgehäuses 19 befestigt. In gleicher
Linie 4-4 von F i g. 1, von der Aufzeichnungsseite Weise ist an der Kopfträgerplatte 12 ein äußerer
her gesehen; 35 Mantelteil 23 befestigt. Der Stator 7 des Motors sitzt
F i g. 6 ist eine perspektivische größere Darstellung an einem mittleren Mantelteil 24. Die Kopfträgereines Aufnahme-Magnetkopfes, der bei der Vorrich- platten 11 und 12 sind von Platten 25 und 26 umtung nach F i g. 1 verwendet wird; schlossen.
F i g. 7 ist eine teilweise Querschnittsdarstellung Wenn der Motor während des Betriebes eine vor-
eines Aufnahme-Magnetkopfes, der dem Kopf nach 40 bestimmte Drehzahl erreicht, tritt eine selbstschmie-
Fig. 6 ähnlich ist; rende Gasradialspinlagerung sowie eine selbstschmie-
F i g. 8 und 9 sind typische Kopfschaltungen mit rende Gasaxialdrucklagerung auf. Dabei entwickelt
Verstärkern; sich zwischen der magnetischen Schicht 8 und der
Fig. 10 ist ein Querschnitt einer weiteren Aus- Oberfläche 17 sowie zwischen der magnetischen
führungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung. 45 Schicht 9 und der Oberfläche 18 eine selbsttätige
F i g. 1 zeigt im Querschnitt eine Magnetscheiben- grenzschichtgeschmierte Gasaxialschublagerung. Die datenspeichervorrichtung in einer bevorzugten Aus- Art und Weise, in der diese Lagerung entsteht, ist führungsform. Das innenliegende Lagerteil 2 der vollständiger in der USA.-Patentanmeldung 413 315 Scheibe 1 ist mit einer als Radiallagerfläche dienen- mit dem Titel »Magnetic Disc Recorder« beschrieben, den Bohrung 3 versehen, die so ausgebildet ist, daß 50 Zwischen der Bohrung 3 der Scheibe 1 und der sie sich auf der Radiallagerfläche 4 der Achse 5 dreht. Radiallagerfläche 4 der Achse 5 entsteht eine selbst-Das Spiel zwischen der Bohrung 3 und der Radial- schmierende Gasradialspinlagerwirkung. Die Art und lagerfläche 4 wird gemäß der Größe der Belastung Weise, in der diese Gaslagerung entsteht, ist in der und der Geschwindigkeit der Scheibe 1 bestimmt. USA.-Patentanmeldung 453 566 mit dem Titel »Gas Ein typischer Wert für dieses Spiel liegt zwischen 55 Bearing Gyroscope« beschrieben.
19 und 25,4 Mikron. In diesem Spalt erfolgt während Infolge der weiter unten ausführlich beschriebenen der Drehung der Scheibe 1 um die Achse 5 ein selbst- Gestalt der Axiallagerflächen zwischen den Kopfschmierender Gas-Radialspinlagervorgang. Auf der trägerplatten 11 und 12 sowie der Scheibe 1 entMantelfläche der Scheibe 1 sind gegenüber dem wickelt das gasgeschmierte Axiallager in seitlicher Stator 7 Rotorringe 6 angebracht. Diese bilden zu- 60 Richtung eine Stützkraft zwischen den betreffenden sammen mit dem Stator 7 einen Motor. Dadurch, daß Teilen, wobei zwischen der Radiallagerfläche 4 und die Rotorringe 6 einen Teil der Scheibe 1 bilden, der Bohrung 3 auch eine Stützkraft in radialer Richwird eine einfache und gedrängte Bauweise erreicht. tung entwickelt wird. Jede Tendenz einer Fehlaus-Auf beiden Seiten der Scheibe 1 sind koerzitive richtung zwischen der Scheibe 1 einerseits und den magnetische Schichten 8 und 9 aufgebracht. Die 65 Kopfträgerplatten 11 und 12 sowie der Achse 5 Scheibe ist im radial inneren Bereich eingeschnürt, andererseits, die beispielsweise durch Beschleuniso daß eine nachgiebige Einrichtung zwischen dem gungskräfte verursacht wird, wird durch diese Lageinnenliegenden Lagerteil 2 und dem radial äußeren rung auf ein Minimum kompensiert. Wenn beispiels-
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weise die Scheibe 1 um die Achse S umläuft, kann bündig mit deren Oberfläche angebracht sein. Die eine radiale Versetzung der Scheibe 1 in bezug auf Anzahl und Anordnung der Magnetköpfe ist frei die Achse 5 auftreten. Jede derartige Versetzung er- wählbar und durch die Abmessungen der Magnetgibt eine Versetzung der Bohrung 3 gegenüber der köpfe begrenzt. Die auf der anderen Seite der Scheibe 1 Radiallagerfläche 4. Jede derartige Versetzung wird 5 angeordnete Kopfträgerplatte 12 hat den gleichen durch die radiale Luftlagerung kompensiert, die sich Aufbau wie die Kopfträgerplatte 11.
zwischen der Bohrung 3 und der Lagerfläche 4 der Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Achse 5 aufgebaut hat. Da die Kopfträgerplatten 11 Scheibe und die Köpfe in einer Ebene angeordnet, und 12 starr an der Achse 5 befestigt sind, wird eine Man kann jedoch auch andere Flächenformen verradiale Durchbiegung zwischen den Kopfträgerplatten io wenden, z. B. Kugelflächen.
U und 12 und der Scheibe 1 durch die radiale Luft- F i g. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der in
lagerung kompensiert. Fig. 2 dargestellten Kopf trägerplatte in einer gleichen
Durch das Aufbringen magnetischer Schichten Schnittansicht wie Fig. 3. Bei dieser Ausführungsauf beide Seiten der Scheibe wird eine volle Aus- form sind die Stufen 27' in kleinere Einzelstufen nutzung der Oberfläche derselben erreicht. Hierdurch 15 unterteilt, deren Tiefe zu der Nut 33 hin zunimmt, ergibt sich eine ausgeprägte Vergrößerung der F i g. 5 ist eine Ansicht nach der Linie 4-4 von Speichermenge für ein gegebenes Volumen. Durch Fig. 1. Diese Ansicht zeigt die magnetische Schicht9 die Verwendung von zwei Kopfträgerplatten und aus der Richtung der Kopfträgerplatte 12. Außerdem einer Scheibe wird die Speicherkapazität annähernd sind die Bohrung 3 und die Radiallagerfläche 4 sowie verdoppelt. ao die Achse 5 zu erkennen. In einer bevorzugten Aus-
Die Exzentrizität der Radiallagerung wird nur führungsform besteht die Scheibe 1 aus Aluminium, durch den Spielraum zwischen der Bohrung 3 und um sie gewichtsmäßig leicht zu machen,
der Radiallagerfläche 4 begrenzt. Infolge der Natur F i g. 6 zeigt einen Aufnahme-Magnetkopf, und einer Luftlagerung kann dieser Spielraum bei gleich- F i g. 7 zeigt einen Wiedergabemagnetkopf gleicher zeitig größerer Belastung merldich kleiner gemacht 25 Bauart. Beide Magnetköpfe enthalten einen Polschuh werden als bei bekannten Lagern. Außerdem können 52, der aus drei Blechen von jeweils 25,4 Mikron die Lagerflächen der radialen Luftlagerung zwischen Stärke besteht. Der Polschuh muß aus einem Material der Scheibe 1 und der Achse 5 auf einem vorbestimm- hoher Permeabilität hergestellt sein, z. B. aus Nickel ten ursprünglichen Spielraum gehalten werden, da und Eisen oder einer Nickel-Eisen-Kobalt-Legierung, ein Luftlager im Betrieb keine Abnutzung erfährt. 30 etwa Supermalloy ®. Die sich gegenüberliegenden Durch die Verwendung von Luftlagern zwischen den Schenkel 53 und 54 des Polschuhes werden zwischen Kopfträgerplatten 11 und 12 einerseits und der den Abschnitten 56 und 57 gehalten, die aus Ferrit-Scheibe 1 andererseits erübrigt sich die Anwendung material bestehen, wobei diese Abschnitte einen einer Kraft, die in bekannten Scheibenaufzeichnungs- hohlen Mittelteil aufweisen, durch den sich der mittvorrichtungen auf die Scheibe gegen die Axiallager- 35 lere Schenkel des Polschuhes 52 erstreckt. Für die fläche ausgeübt werden mußte. Die nachgiebigen Abschnitte 56 und 57 reicht ein ferritisches und Membranen 20 und 21 sorgen dafür, daß Fehlaus- keramisches Material mit hoher Anfangspermeabilirichtungen der Scheibe 1 gegen die Kopfträgerplatten tat und hohem spezifischem Widerstand aus. Um den 11 und 12 weiter vermindert werden. mittleren Schenkel des Polschuhes 52 ist eine Spule
F i g. 2 zeigt eine Kopfträgerplatte 11 in einer An- 40 59 gelegt, die eine Mittelanzapfung aufweist. In dem sieht nach der Linie2-2 von Fig. 1 von unten. In hohlen Mittelteil in den Abschnitten56 und 57 ist die Oberfläche 31 der Kopfträgerplatte 11 ist über ein mit einem Füllstoff vermengtes plastisches Diden größeren Teil ihrer Fläche eine Anzahl Stufen 27 elektrikum niedergeschlagen, z. B. ein mit Aluminiumeingeschnitten (s. F i g. 3 und 4). Mit jeder Stufe 27 oxydpulver vermengtes Epoxyharz. Dieses Material steht eine zugeordnete Nut 33 in Verbindung. Diese 45 liefert die Stabilität und paßt seine Ausdehnung an Nuten sind tiefer als die Stufen 27 und bilden Ein- die Ausdehnung der umgebenden Stoffe bei Wärmeströmwege, so daß die Luft in den Unterdruckbereich Wirkungen an. Es sei bemerkt, daß sich das mittlere der grenzschichtgeschmierten Luftlagerung gesaugt Blech des Polschuhes 52 bis oberhalb der Spule 59 werden kann. Die Nuten 33 sind über den Umfang erstreckt, während die beiden übrigen Bleche ander danebenliegenden Seitenfläche der Scheibe 1 ver- 50 nähernd bündig mit dem oberen Ende der Spule 59 längert, so daß eine Verbindung mit der Außenluft abschließen. Auch die Schenkel 53 und 54 endigen hergestellt ist. unterhalb der Fläche der Abschnitte 56 und 57.
Die in der Kopfträgerplatte 11 angebrachten Stufen Daher umfaßt der magnetische Rücklaufpfad die und Nuten sind im Querschnitt in F i g. 3 dargestellt, gesamte Fläche der Abschnitte 56 und 57. Die der längs der Linie 3-3 von F i g. 2 verläuft. Die 55 Magnetköpfe nach den F i g. 6 und 7 unterscheiden Stufe 27 hat eine gleichmäßige Tiefe. Die Nut 33 be- sich in dem Zwischenraum an der Fläche des Magnetfindet sich längs einer Seite der Stufe 27 und erstreckt kopfes zwischen den Abschnitten 56 und 57 und dem sich in eine größere Tiefe der Kopfträgerplatte. Zur Polschuh 52. Bei dem Wiedergabemagnetkopf nach Veranschaulichung sind in F i g. 3 die Tiefen in über- F i g. 5 beträgt dieser Abstand 50 Mikron,
triebenen Abmessungen dargestellt. Die Tiefe jeder 60 F i g. 8 zeigt die Verbindungen des Aufnahme-Stufe beträgt typischerweise 100 Mikron, während magnetkopfes, wobei der Mittelabgriff der Spule 59 die Tiefe und der Durchmesser der kreisförmigen an den positiven Pol B+ der Spannungsquelle und Nut 33 typischerweise 381 Mikron betragen. jedes Wicklungsende an die Anode der entsprechen-
Die in den F i g. 2 und 3 dargestellte Vorrichtung den Treiberröhre 61 bzw. 62 angeschlossen ist.
läßt Betriebsgeschwindigkeiten in der Größe von 65 Ein tatsächlich vorhandener Mittelabgriff kann
3500 bis 12000 U/min betriebssicher zu. durch einen virtuellen Mittelabgriff ersetzt sein.
Die Magnetköpfe 40,41,42,43,44 und 45 können F i g. 9 zeigt die Verwendung des Magnetkopfes rings um die Unterseite der Kopfträgerplatte 11 nach F i g. 8 als Wiedergabekopf. Der Mittelabgriff
wird nicht verwendet, und ein Ende der Wicklung ist mit Erde verbunden. Das andere Ende ist an das Gitter der Röhre 66 angeschlossen.
F i g. 10 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung. Zwischen der Scheibe 77, der Welle 78 und der Kopfträgerplatte 79 ist ein kombiniertes Radial- und Axialdrucklager des Kugeltyps vorgesehen. Die Lagerfläche 80 des Kugelgleitlagers liegt nahe der Lagerfläche 81 der Scheibe 77. Die Scheibe 77 wird um die Achse 78 durch den Motor 82 in Drehung versetzt. Der Motor umfaßt einen Stator 83 sowie an der Scheibe 77 angebrachte Rotorringe 84. Die Luftlagerung entsteht zwischen den Lagerflächen 80 und 81. Die Oberflächen der zur Lagerung verwendeten Teile können z. B. chromplattiert oder nickelplattiert sein, um eine harte, glatte Oberfläche zu schaffen. Die Verwendung eines Kugelgleitlagers bei der Ausführungsform nach F i g. 10 ermöglicht zwar nur eine Aufzeichnung auf einer Seite der Scheibe 77, erleichtert jedoch die Herstellung der Vorrichtung.
Die Verwendung der hier offenbarten Kombination von selbstschmierenden radialen und axialen Gaslagern verbessert die Arbeitsweise von magnetischen Aufzeichnungsvorrichtungen, verglichen mit bekannten Aufzeichnungsvorrichtungen, bei denen Kugellager u. dgl. verwendet werden.

Claims (6)

Patentansprüche: 30
1. Magnetscheibendatenspeichervorrichtung mit zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten koaxialen Kopfplatten, mit einer diese Kopfplatten verbindenden Achse und mit einer auf der Achse zwischen den Kopfplatten drehbar ange- 35' ordneten beidseitig magnetisierbaren Scheibe, wobei an einer Fläche jeder Kopfplatte wenigstens ein Magnetkopf angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopf trägerplatten (11, 12) in einem festen Abstand voneinander angeordnet sind, der größer ist als die Dicke der Scheibe (1), und daß die beidseitigen Zwischenräume zwischen der Scheibe (1) und den Kopfträgerplatten (11,12) eine Gaslagerung darstellen.
2. Magnetscheibendatenspeichervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (1) eine Bohrung (3) aufweist, die mit der Achse (5) eine Gaslagerung darstellt.
3. Magnetscheibendatenspeichervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (5) über elastische Einrichtungen mit den Kopfträgerplatten (11, 12) verbunden ist.
4. Magnetscheibendatenspeichervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Einrichtungen als Membranen (20, 21) ausgebildet sind.
5. Magnetscheibendatenspeichervorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (1) ringförmig ausgebildet ist und über eine nachgiebige Einrichtung (10) mit einem radial innenliegenden Lagerteil (2) verbunden ist.
6. Magnetscheibendatenspeichervorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche der Scheibe (1) zugleich als Rotor (6) des Antriebsmotors für die Scheibe (1) ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Elektronische Rundschau, 4/1957, S. 110 und 111.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609579/263 6.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEN18713A 1959-08-03 1960-08-02 Magnetscheibendatenspeichervorrichtung Pending DE1219081B (de)

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