DE119359C - - Google Patents

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DE119359C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys
    • A63H27/08Kites

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Drachen, bei welchem sich über die ganze Länge desselben ein Steg erstreckt und dessen Schnur an den Enden der vorderen Kanten dieses Steges befestigt wird, so dafs diese vordere Kante die Drehachse des Drachens bildet. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs nicht nur der Luftstrom nach beiden Seiten getheilt wird, sondern auch die Fläche, auf welche der Wind wirkt, um einen entsprechenden Abstand hinter der durch die Vorderkante des Steges gebildeten Drehachse liegt. Infolge dessen ergiebt sich, dafs der Drachen durch den Wind wirksamer und ruhiger gehalten wird als bei den bisherigen Drachen, bei welchen die Drehachse innerhalb der Drachenfläche liegt. Insbesondere wird durch die neue Anordnung ein Ueberschlagen des Drachens vermieden. Die Anordnung des Steges bietet aufserdem die Möglichkeit, den oberen Theil des Drachens derart beweglich anzuordnen, dafs derselbe je nach der Stärke des Windes sich mehr oder weniger nach rückwärts biegen kann, um bei zu starkem Winde dem Luftstrom das Ausweichen nach oben zu erleichtern. Der Steg des Drachens kann so ausgeführt sein, dafs seine.vordere Kante durch einen Längsstab versteift wird, welcher überdies herausnehmbar sein kann, um den Drachen zusammenrollen und so leichter tragen zu können.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des Drachens in Vorderansicht, Fig. 2 im Längsschnitt in vergröfsertem Mafsstabe; Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Der Drachen besteht aus einem Haupttheil a aus beliebigem Material, z. B. aus Papier oder gewebtem Stoff. Bei der dargestellten Ausführungsform convergiren die Seitenkanten des Haupttheiles des Drachens nach unten. Nach oben findet der Drachen mit dem Kopftheil b entsprechenden Abschlufs. Eine Querschiene c ist auf der Rückseite des Drachens angeordnet und trennt den Haupttheil des Drachens von dem oberen Kopftheil.
In der Mitte des Drachens und über die ganze Länge desselben ist der Steg if mit dem Stab e angeordnet. Zweckmä'fsig wird dieser Steg in Röhrenform ausgeführt und der Stab e herausnehmbar im Stege d angeordnet, obwohl derselbe auch unlösbar mit dem Steg verbunden sein kann. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Steg e bei f, an der Stelle, wo sich die Schiene c befindet, durchschnitten. Hierdurch wird ermöglicht, dafs der Theil b sich etwas gegen den Stab hin- und herbewegen und in seiner Stellung sich dem jeweiligen Drucke des Windes anpassen kann. Für den Betrieb des Drachens ist diese Einrichtung von wesentlicher Bedeutung.
Nur der obere Theil des Drachens soll so ausgeführt sein, dafs er eine schwingende Be-
Verein deutschen Jngenieure Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.
wegung gegen den Haupttheil a des Drachens ausführen kann. Die Herausnehmbarkeit des Stabes e bietet, wie bereits erwähnt, den Vortheil, dafs'der Drachen zusammengerollt werden kann, wobei der Stab e neben die Querschiene c gelegt werden kann.
Die Schnur g des Drachens wird an dem oberen und unteren Ende des Stabes e befestigt und ist mit einer Schleife h für die Befestigung der Schnur i versehen. Zwischen der Schleife und dem oberen Befestigungsende der Schnur ist das Gewicht k angebracht, welches so eingestellt wird, dafs der Drachen sich selbstthätig in verschiedenen Neigungswinkeln zur Richtung des Windes dem jeweiligen Winddrucke entsprechend einstellen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Drachen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schnur an den Enden der vorderen Kante eines über die ganze Länge des Drachens sich erstreckenden vorspringenden Steges befestigt ist, so dafs die vordere Kante dieses den Luftstrom nach beiden Seiten vertheilenden Steges die Drehachse des Drachens bildet.
  2. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der obere Theil (b) derart beweglich angeordnet ist, dafs er sich je nach der Stärke des Windes mehr oder weniger zurückbiegen kann, um die Ablenkung des Luftstromes nach oben zu erleichtern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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