DE1186552B - Drehkondensator mit mit einem Isolierbelag versehenen Elektrodenplatten - Google Patents

Drehkondensator mit mit einem Isolierbelag versehenen Elektrodenplatten

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DE1186552B
DE1186552B DEN24102A DEN0024102A DE1186552B DE 1186552 B DE1186552 B DE 1186552B DE N24102 A DEN24102 A DE N24102A DE N0024102 A DEN0024102 A DE N0024102A DE 1186552 B DE1186552 B DE 1186552B
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DE
Germany
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pressure polyethylene
variable capacitor
electrode plates
layer
strip
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Pending
Application number
DEN24102A
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English (en)
Inventor
Jan Lefeber
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Drehkondensator mit mit einem Isolierbelag versehenen Elektrodenplatten Die Erfindung betrifft einen Drehkondensator mit mit einem Isolierbelag aus Polyäthylen versehenen Stator- und/oder Rotorplatten.
  • Zwei Sorten des erwähnten Materials sind im-Handel erhältlich, das sogenannte Hochdruckpolyäthylen und das sogenannte Niederdruckpolyäthylen. Letzteres Material hat die günstigsten elektrischen Eigenschaften, ist jedoch als Belag der metallenen Elektrodenplatten eines Drehkondensators weniger geeignet, da es in unzureichendem Maß am Metall der Platten haftet. In dieser Hinsicht ist das Hochdruckpolyäthylen viel günstiger, jedoch ergibt es sich, daß die Verwendung eines Belags aus diesem Material neben einem weniger günstigen Verlustfaktor das Auftreten von Krachstörungen beim Drehen des Kondensators verursacht.
  • Nach der Erfindung können diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß auf wenigstens einer der Seiten einer oder mehrerer Elektrodenplatten eine Schicht aus Hochdruckpolyäthylen und auf diese eine Schicht aus Niederdruckpolyäthylen aufgebracht wird. Bei dieser Vorrichtung treten naturgemäß keine Krachstörungen auf, und die Haftung des Niederdruckpolyäthylens stellt kein Problem mehr dar, da dieses Material an der Unterlage aus Hochdruckpolyäthylen besonders gut haftet.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt eine Platte, die als Ausgangsmaterial für die Herstellung der Elektrodenplatten eines Drehkondensators nach der Erfindung verwendbar ist; F i g. 2 veranschaulicht das Herstellungsverfahren der Platte nach F i g. 1.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Platte besteht aus einer dünnen, vorzugsweise streifenförmigen Metallplatte 1, z. B. aus Messing, mit einer Stärke von z. B. 0,1 bis 0,2 mm, die beiderseits mit einer festhaftenden Schicht 3 aus sogenanntem Hochdruckpolyäthylen und einer an dieser Schicht befestigten Schicht 5 aus sogenanntem Niederdruckpolyäthylen bedeckt ist. Das beschriebene Plattenmaterial kann als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Elektrodenplatten für Drehkondensatoren, insbesondere von deren Statorplatten verwendet werden, welche die in F i g. 1 gestrichelt dargestellte, an sich bekannte Form haben können. Diese Platten können aus einem Streifen passender Breite in Dauerbetrieb gestanzt und zusammen mit Rotorplatten, die nicht mit einem Isolierbelag versehen zu sein brauchen, zu einem Drehkondensator zusammengesetzt werden, der, was den weiteren Aufbau anbelangt, von bekannter Bauart sein kann und daher nicht dargestellt ist. F i g. 2 zeigt eine Vorrichtung zur Herstellung des in F i g. 1 dargestellten streifenförmigen Plattenmaterials. Ein Metallstreifen 1, ähnlich der mit dem gleichen Bezugszeichen angedeuteten Metallplatte in F i g. 1, wird durch einen Ofen 7 hindurchgeführt und darin mittels einer elektrischen Glühspirale 9 auf eine Temperatur von 200 bis 250° C erhitzt. Der erhitzte Metallstreifen wird anschließend zusammen mit wenigstens einem Streifen 3, im dargestellten Falle einem Streifen an jeder Seite, aus Hochdruckpolyäthylen und einem diesen Streifen überdeckenden Streifen 5 aus Niederdruckpolyäthylen zwischen zwei Walzrollen 11 durchgeführt,. die selber nicht direkt erhitzt und nötigenfalls sogar gekühlt werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Schicht, in diesem Beispiel die beiden Hochdruckpolyäthylenschichten 3, auf der dem erhitzten Streifen 1 zugekehrten Seite einen Augenblick auf eine verhältnismäßig hohe Temperatur von etwa 150 bis 250° C erhitzt werden, während die Temperatur an der vom Streifen 1 abgekehrten Seite der Streifen 3 beträchtlich niedriger bleibt, z B. etwa 100° C. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Haftung der Hochdruckpolyäthylenstreifen 3 am Metallstreifen 1 bei der dazu erforderlichen, gerade über dem Schmelzpunkt liegenden Temperatur erfolgt, während die Temperatur der Niederdruckpolyäthylenstreifen 5 nur auf einen niedrigeren Wert ansteigt, der aber für die verhältnismäßig leichte Haftung des zuletzt genannten Materials an der Unterlage aus Hochdruckpolyäthylen genügt. Es ist von größter Wichtigkeit, daß die Schicht aus Niederdruckpolyäthylen möglichst wenig erhitzt wird, da die Erhitzung eine Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften des Niederdruckpolyäthylens zur Folge haben kann. Es wurde festgestellt, daß bei der zum Haften der Unterlage aus Hochdruckpolyäthylen erforderlichen Erhitzung auf etwa 100° C die Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften verschwindend klein ist. Dadurch, daß die Schicht 3 dünner gewählt wird (z. B. 25 Mikron) als die elektrisch hochwertige Schicht 5 (z. B. 50 Mikron), kann erreicht werden, daß das hochwertige Material im wesentlichen die elektrischen Eigenschaften der Isolierschicht zwischen den Elektrodenplatten und daher den Verlustwiderstand des Drehkondensators bedingt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Drehkondensator mit mit einem Isolierbelag aus Polyäthylen versehenen Stator- und/oder Rotorplatten, dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer der Seiten einer oder mehrerer Elektrodenplatten eine Schicht aus Hochdruckpolyäthylen und auf dieser eine Schicht aus Niederdruckpolyäthylen angebracht ist.
  2. 2. Drehkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus Niederdruckpolyäthylen stärker ist als die Schicht aus Hochdruckpolyäthylen.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung des Ausgangsmaterials für Elektrodenplatten eines Drehkondensators nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erhitzter Metallstreifen zusammen mit wenigstens einem Streifen aus Hochdruckpolyäthylen und einem diesen Streifen bedeckenden Streifen aus Niederdruckpolyäthylen zwischen zwei Walzrollen hindurchgeführt wird.
DEN24102A 1962-12-07 1963-12-03 Drehkondensator mit mit einem Isolierbelag versehenen Elektrodenplatten Pending DE1186552B (de)

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