DE116403C - - Google Patents

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Description

«26 Ch-,Λ i^/ziw^
PATENTAMT.
KLASSE 47g. //}'
Die Erfindung bezieht sich auf Kolbenschieber für Dämpf-, Luft- und ähnliche Kraftmaschinen und soll einen übermäfsigen Druck in dem Cylinder vermeiden und dadurch einem Bersten des Cylinders vorbeugen. Eine derartige Compression entsteht, sobald die Kolbenschieber in ihrer mittleren Stellung zu der Zeit sich befinden, wenn die Maschine umgesteuert wird und die Dampfkanäle nach Füllung des Cylinders geschlossen sind.
Vorliegende Erfindung besteht nun in der Anordnung von Hilfsventilen in Kolbenschiebern, welche, wenn die Dampfkanäle durch die Schieber geschlossen sind und zu starker Druck in dem Cylinder entsteht, geöffnet werden und dadurch den Ueberdruck in dem Cylinder ablassen. Der Kolbenschieber ist in der Mitte mit einem Kanal versehen, welcher nach den Hilfsventilen führt.
In den Enden des Kolbenschiebers sind Oeffnungen angeordnet, die sich bis zu den Hilfsventilen erstrecken.
Die Körper der Kolbenschieber sind hohl, und in diesen Höhlungen sind die Hilfsventile untergebracht. Die Hilfsventile sind so angeordnet , dafs sie den nach dem Umfang führenden Kanal abschliefsen. Sie werden in ihrer geschlossenen Stellung durch eine oder mehrere Federn gehalten und durch den Kesseldampf oder den Auspuffdampf in solch einer Weise belastet, dafs der Druck in dem Cylinder bei gefährlichem Ueberschreiten der Kesseldampfspannung die Hilfsventile öffnet und dadurch den Ueberdruck zurück in den Kessel oder in die Atmosphäre entweichen läfst.
Werden solche Kolbenschieber mit einem einfachen breiten Dichtungsringe ausgestattet, so wird dieser Ring an seinem Umfang ebenfalls mit Löchern versehen, die den Kanälen in dem Kolbenschieberkörper entsprechen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein derartiger Kolbenschieber dargestellt, und zwar stellen
Fig. ι und 2 einen Kolbenschieber mit dem Schieberspiegel theilweise in Draufsicht und theilweise im Schnitt dar, wobei sich der Schieber in seiner mittleren Stellung befindet.
Fig. 3 und 4 sind theils Draufsicht, theils Schnitt des Schiebers, der hierbei mit einem Doppelsitzventil versehen ist.
In Fig. 5 und 6 ist das Hilfsventil an den Enden des Kolbenschiebers angeordnet.
In Fig. 7 und 8 ist eine weitere Abänderung des Kolbenschiebers dargestellt.
In dem Körper des Kolbenschiebers α befinden sich die Kanäle b, welche von dem Umfange nach dem Innern führen. Das Innere des Kolbenschieberkörpers ist hohl und steht durch die Oeffnungen c mit seinen Enden in Verbindung. In seiner Höhlung k sind die Hilfsventile d gelagert, welche einestheils durch den Dampf und anderentheils durch die Federn e auf ihren Sitz gedrückt werden. Auf diese Weise werden die Kanäle b von k abgesondert.
Mit f sind die Dichtungsringe bezeichnet, welche durch die Federn g gespannt werden. h sind die Schieberspiegel für die Kolbenschieber mit den Kanälen i.
In Fig. ι und 2 sind die Hilfsventile d in und um den mittleren Theil des Kolbenschieber-
körpers und auf ihm in achsialer Richtung bewegbar angeordnet.
Die Kolbenschieberkörper sind mit einander durch den Hals j verbunden und der Kesseldampf füllt den Zwischenraum zwischen den beiden Schieberkörpern aus. In dem Hals j sind die Oeffnungen c vorgesehen, die mit den inneren Räumen k der Körper verbunden sind. Diese Oeffnungen c lassen den Kesseldampf in den Raum k hinter die Hilfsven tile treten, so dafs die Hilfsventil sich nur öffnen, wenn der Druck im Kanal b oder im Cylinder den Kesseldruck überschreitet.
In den Fig. 3 und 4 ist der Körper des Kolbenschiebers ähnlich dem in den Fig. 1 und 2 gezeichneten eingerichtet, nur mit der Abänderung, dafs das Hilfsventil als Doppelsitzventil ausgebildet ist. Die Oeffnungen c verbinden hierbei die Räume an den äufseren Enden der Schieberkörper mit den entsprechenden Hohlräumen k. Bei dieser Anordnung steht das Hilfsventil unter dem Druck des Auspuffdampfes oder des Receiverdampfes, wobei die Feder e den Druck noch unterstützt.
In den Fig. 5 und 6 münden die Oeffnungen c ebenfalls nach den äufseren Enden der Schieberkörper, während ein Kanal / dieselben mit der Peripherie des Schieberkörpers verbindet. Im vorliegenden Falle befinden sich die Hilfsventile d auf der Aufsenseite der Schieberkörper.
Diese Anordnung ist dann anzuwenden, sobald der Kesseldampf die Enden des Kolbenschiebers umspült.
In den Fig. 7 und 8 trägt der Schieberkörper einen einfachen Dichtungsring f mit Löchern, die mit den Kanälen b, welche in den Körpern des Kolbenschiebers angeordnet sind, übereinstimmen. Diese Kanäle sind gewöhnlich durch die Hilfsventile d von dem inneren Räume k des Schieberkörpers abgeschlossen. Die Hilfsventile werden in ihrer Stellung sowohl durch die Spiralfedern e als auch durch den Kesseldampf bezw. Auspuffdampf, welcher durch die Löcher c eintreten kann, geschlossen gehalten.
Mit Bezug auf die Form und Anordnung der Hilfsventile soll bemerkt werden, dafs sie nicht von der in der Zeichnung dargestellten Form zu sein brauchen, da ebenso gut ähnliche Formen verwendet werden können, welche dieselbe Wirkung haben.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kolbenschieber für Dämpf- und ähnliche Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet^ dafs Kanäle b des Schieberkörpers a, die mit dem Innern des Arbeitscylinders in Verbindung stehen und für gewöhnlich von Hilfsventilen d verschlossen sind, bei Ueberschreitung der Kessel- oder der Aufnehmerspannung im Arbeitscylinder geöffnej: werden und den Ueberdruck entweichen lassen.
2. Kolbenschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kanäle b " durch die Hilfsventile d mit den Enden oder mit dem Umfange des Schieberkörpers fnittels Oeffnungen c in Verbindung stehen, so dafs der einströmende Dampf die Hilfsventile belastet und schliefst, dagegen der etwaige Ueberdruck im Cylinder die Ventile d öffnet.
3. Kolbenschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die; Hilfsventile d aufserhalb der Enden des Schieberkörpers angeordnet sind und die nach dem Umfange des Schieberkörpers führenden Kanäle c Und / abschliefsen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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