DE11338C - Luftinfektionsapparat für Heil- und sonstige Zwecke - Google Patents

Luftinfektionsapparat für Heil- und sonstige Zwecke

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DE11338C
DE11338C DENDAT11338D DE11338DA DE11338C DE 11338 C DE11338 C DE 11338C DE NDAT11338 D DENDAT11338 D DE NDAT11338D DE 11338D A DE11338D A DE 11338DA DE 11338 C DE11338 C DE 11338C
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DE
Germany
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air
medicinal
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antiseptic
fan
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DENDAT11338D
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English (en)
Original Assignee
Dr. A. BELL in Newcjstle on-Tyne (England)
Publication of DE11338C publication Critical patent/DE11338C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M15/00Inhalators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

1880.
Klasse 30.
Dr. ANTHONY BELL in NEWCASTLE-on-Tyne (England). Luft-Infectionsapparat für Heil- und sonstige Zwecke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1880 ab.
Der Apparat hat den Zweck, Luft, welche in ein Krankenzimmer oder in ein Secirzimmer geleitet werden, oder welche direct zum Inhaliren der Patienten dienen soll, zunächst antiseptisch zu machen und sie sodann mit irgend einem trockenen Medicamente zu versetzen.
Zur Erreichung dieses Zwecks wird die Luft von dem Apparat mittelst eines Ventilators angesogen, wobei sie durch eine mit Carbolsäure oder irgend einem Antisepticum gefüllte Zwischenwand streichen mufs, um mit diesem inficirt zu werden. Der Ventilator treibt die Luft sodanneinen Kanal entlang, wobei durch mechanische Vorrichtung in regelmäfsig abgemessenen Zeit-abschnitten oder fortwährend irgend ein trockenes Medicament in Pulverform der Luft zugesetzt und durch den L.uftstrom mit fortgenommen wird. Die Luft kann nach Belieben bei ihrem Eintritt in den Apparat erwärmt werden. Ferner ist der Apparat noch hinter dem Ventilator mit einem Behälter ausgestattet, der irgend welche verflüchtbare Substanz aufnehmen kann, die der Luftstrom mit fortnimmt.
Fig. ι ist ein Längenschnitt des Apparates;
Fig. 2 ist ein Grundrifs, theilweise im Schnitt; Fig. 3 ist eine Endansicht;
Fig. 4 ist ein Längenschnitt, in der entgegengesetzten Ansicht der Fig. 1.
In einem Kasten ist das Triebwerk des Apparates angebracht. A ist das Gehäuse einer Uhrfeder; um dasselbe windet sich eine Kette oder Schnur, die mit ihrem Ende um den Schneckenkegel B gewunden ist. Die auf das Gehäuse A durch die Feder sich aufwickelnde Schnur setzt durch den Schneckenkegel B die Räderfelgen C C C2 in Drehung, wodurch der Ventilator D im Gehäuse E schnelle Rotation erhält. Der Ventilator saugt die Luft aus dem Kanal E' durch dessen Oeffnung F an. Unter -diesem Kanal bei F kann eine Spirituslampe stehen, um die eingesogene Luft zu erwärmen. Im Kanal E1, welcher sich in der Nähe des Ventilators D erweitert, ist mittelst des Ringes H eine Zwischenwand G aus Gaze o/ler dergleichen Stoff eingespannt, die mit einem Antisepticum, z. B. Carbolsäure, getränkt ist. Die durchstreichende Luft nimmt von diesem Antisepticum genügend auf. Nach Passiren des Ventilators gelangt die Luft in den Kanal J, der oben mit einem rohrartigen Stutzen versehen ist, in welchem die oben und unten geschlossene Büchse L bequem Platz findet. Der Stutzen hat oben einen Rand, einen gleichen Rand hat die Büchse L, zwischen beiden Rändern ist eine Spiralfeder, m eingefügt, welche die Büchse L umgiebt; letztere hat also einen sehr elastischen Sitz. Diese Büchse kann mit irgend einem Medicament in Pulverform, das man dem Luftstrome zutheilen will, gefüllt werden. Der Boden der Büchse kann unten mit feinen Löchern durchbrochen sein, damit das pulverförmige Medicament in den Kanal J, also in den Luftstrom gelangen kann. Zur regelmäfsigen Abgabe des Medicaments an den Luftstrom erhält die Büchse einen Schlag oder sich fortwährend folgende kleine Schläge durch einen kleinen Hammer N, der auf der Büchse liegt. Der Hammerstiel sitzt auf einer kleinen waagrechten Spindel O fest, die mit einer Spiralfeder so umwickelt ist, dafs letztere den Hammer immer auf die Büchse fallen läfst, wenn er durch den an der Spindel O festsitzenden Hebel P ausgehoben wird. Der Hebel P erstreckt sich bis an die Seitenfläche des Rades c\ welches mit abstehenden Stiften besetzt ist, die bei Drehung des Rades den Hebel P niederdrücken, also den Hammer ausheben. Durch Veränderung in der Anzahl der Stifte am Rade cl wird die Zahl der Hammerschläge und mithin das Quantum des dem Luftstrom zuzusetzenden Medicaments bestimmt. Der nunmehr mit einem Antisepticum und einem pulverförmigen Medicament versetzte Luftstrom tritt aus dem Kanal J in einen sich an letzteren dicht anschliefsenden Schlauch K und kann nach Belieben zum Patienten behufs Inhalation an den Secirtisch oder sonst wohin geleitet werden.
Auf dem Boden des Kanals J ist ein kleines Gefäfs Q angebracht, das mit Chloroform oder irgend einem leicht flüchtigen Präparat gefüllt ist, welches durch den darüber wegstreichenden Luftstrom aufgenommen und fortgeführt wird. Der Apparat kann selbstverständlich auch ohne pulverförmiges Medicament, also nur zur Vermischung der Luft mit einem Antisepticum,

Claims (1)

  1. oder auch umgekehrt arbeiten, es können auch alle drei Vorrichtungen gleichzeitig in Thätigkeit gesetzt werden.
    P α te ν τ- AN Sprüche:
    i. In einem Apparat zu Heil- und anderen Zwecken, um Luft antiseptisch zu machen, die Anbringung eines mit einem pulverförmigen Medicament gefüllten Trichters, Behälters oder Büchse, welches durch mechanische Erschütterung an den durch den Ventilator erzeugten Luftstrom abgegeben wird.
    Der Apparat in seiner gesammten Zusammensetzung, in welchem die durch den Ventilator eingesogene Luft in der Eintrittskammer vorgewärmt werden kann. ..
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11338D Luftinfektionsapparat für Heil- und sonstige Zwecke Active DE11338C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3964078A (en) * 1973-11-07 1976-06-15 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Electro-mechanical arrangement in a single lens reflex camera having a detachable bottom cover plate for providing access to a circuit board of the arrangement

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US3964078A (en) * 1973-11-07 1976-06-15 Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha Electro-mechanical arrangement in a single lens reflex camera having a detachable bottom cover plate for providing access to a circuit board of the arrangement

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