DE112600C - - Google Patents
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- DE112600C DE112600C DENDAT112600D DE112600DA DE112600C DE 112600 C DE112600 C DE 112600C DE NDAT112600 D DENDAT112600 D DE NDAT112600D DE 112600D A DE112600D A DE 112600DA DE 112600 C DE112600 C DE 112600C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D3/00—Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
von aus Carton gewickelten Cigarettenmundstücken, welche den Zweck haben, das Papier an der Stelle, die nach dem Rollen die
äufsere Kante des Mundstücks bilden soll, abzuschwächen. Zur Zeit ist bei den auf mechanischem
Wege hergestellten Mundstücken die äufsere Kante steif und baucht das Papier der
Hülse, in die das Mundstück eingeschoben wird, aus, infolge dessen die Mundstücke ein
unvorteilhaftes Aussehen erhalten. . Auch bewirkt diese Ausbauchung eine Schwächung des
Hülsenpapiers an dieser Stelle, infolge deren es bei der unvermeidlichen Durchfeuchtung
des Papiers zwischen den Lippen des Rauchers leicht zum Reifsen gebracht wird. Durch vorliegende
Erfindung wird dieser Uebelstand beseitigt, indem die Cartonkante bei der Herstellung
des Mundstücks dünn geschliffen und so nach dem Rollen und Einstecken des Mundstückröllchens
in die Cigarette die äufsere Oberfläche des Mundstücks tadellos rund und ohne Ausbauchung erhalten wird.
In nachfolgender Beschreibung wird eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
beschrieben, bei welcher das Abschwächen (Dünnschleifen) des Papiers mit Hülfe eines in
geeigneter Bewegung befindlichen Schleifsteins bewirkt wird.
In beiliegender Zeichnung ist diese Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 zeigt einen Aufrufs des Schleifsteins zum Abschwächen des Mundstückrandes, Fig. 3 denselben
von oben gesehen. Fig. 4 zeigt die Vertheilung der Schnitte über den Cartonstreifen
und Fig. 5 eine Seitenansicht des Streifens nach dem Schleifen, wobei seine Dicke absichtlich
übertrieben ist.
Die Schleifvorrichtung ist vorn auf der Maschine quer zur Bahn des Cartonstreifens angeordnet,
aus dem die Mundstücke geformt werden, und zwar zwischen seinen Zu- und
Fortführungswalzen ^1 bezw. d1 d2, deren
letztere eine unterbrochene Drehbewegung besitzt. In der vorliegenden Ausführungslorm
besteht diese Vorrichtung aus einem scheibenförmigen Schleifstein C1, der quer zur Papierlänge
unter dem Papierbande angeordnet ist. Er wird von einer über die Schnurrollen c2 c3
laufenden elastischen endlosen Schnur in schnelle Umdrehung versetzt. Aufserdem wird
er noch in wagerechter Richtung verschoben, indem der Träger c*, welcher seine Achse
trägt, in einer wagerechten Schiene c5 gleitet, in der er durch zwei Hebel c1 und cs und
eine Stange c9 verschoben wird, die ihre Bewegung von einem auf Welle P sitzenden
Gleitrad c6 erhalten.
Der Papierstreifen wird vor und hinter dem Schleifstein durch Leitrollen c1 getragen.
Der Arbeitsgang ist folgender:
Der in stetiger Drehung befindliche Schleifstein C1 schiebt sich unter dem Einflufs des
Gleitrades ce quer unter dem Papierstreifen
her, während dieser stillsteht, und bewirkt eine bedeutende Abschwächung des Papiers in der
Richtung mm (Fig. 4 und 5) senkrecht zur
Papierlänge. Nachdem der Schleifstein nun quer unter dem Papier hergegangen ist, bleibt
er seitwärts stehen. Jetzt beginnt wieder die Fortbewegung des' Papiers um ein der Länge
zweier Mundstücke entsprechendes Stück; dann bleibt es wieder stehen, und der Schleifstein
C1 wandert quer unter dem Papier zurück, wobei er einen neuen Querschliff m m
erzeugt, der von dem vorhergehenden um zwei Mundstücklängen entfernt ist. Diese Bewegungen
wiederholen sich, indem der Schleifstein immer von einer Seite zur anderen des Papierstreifens wandert. Letzterer gelangt zu
einer Schneidevorrichtung bekannter Art, in der zwei Messer, ein senkrecht quer zur Papierlänge
stehendes f1 und. ein schräg stehendesy2,
ihn in Trapeze η η a a so zerschneiden,
dafs der Schnitt, der den inneren Rand der Mundstücke formt, in der Mitte zwischen den
Streifen m m liegt.
Das Abschneiden der Trapeze erfolgt stets genau auf den ausgeschliffenen Streifen, gleichviel,
wie lang die Mundstücke werden sollen, vermittelst der Stellvorrichtungen, mit denen
die verschiedenen Theile ausgestattet sind.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von aus Carton gewickelten Cigarettenniundstücken, dadurch
gekennzeichnet, dafs der die äufsere Mundstückstreifenkante bildende Rand des Cartons
vor dem Wickeln des letzteren abgeschwächt wird, zum Zweck, die Bildung eines Grats
am gerollten Mundstück zu vermeiden und so Mundstücke mit cylindrischer Oberfläche
zu erzielen.
2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι, gekennzeichnet
durch einen unter der Papierbahn angeordj neten Schleifstein, der sich während des
Stillstandes des Cartonstreifens unter gleichzeitiger Drehung quer zu demselben verschiebt
und den Streifen so an den geeigneten Stellen dünnschleift.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112600C true DE112600C (de) |
Family
ID=382245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112600D Active DE112600C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112600C (de) |
-
0
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