DE1122010B - Rost fuer Ruebenschwemmrinnen - Google Patents

Rost fuer Ruebenschwemmrinnen

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Publication number
DE1122010B
DE1122010B DEB43514A DEB0043514A DE1122010B DE 1122010 B DE1122010 B DE 1122010B DE B43514 A DEB43514 A DE B43514A DE B0043514 A DEB0043514 A DE B0043514A DE 1122010 B DE1122010 B DE 1122010B
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DE
Germany
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grate
rods
bars
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flume
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Pending
Application number
DEB43514A
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English (en)
Inventor
Heinrich Bammann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/02Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
    • A23N12/023Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching for washing potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit
    • A23N12/026Stone-gatherers or cleaning devices for the washing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen bewegbaren, aus Stäben gebildeten Rost für Rübenschwemmrinnen zum Abscheiden von Schwemmwasser, Rübenschwänzen, Blättern, Steinen und dergleichen. Bei einer für diesen Zweck vorgesehenen bekannten Einrichtung ist der Rost als endloses Band ausgebildet und führt eine ständige Umlaufbewegung aus. Um den Rost von hängengebliebenem Kraut, Stroh und dergleichen zu befreien und die Beimengungen abzuführen, ist vorgesehen, die im Bereich der Schwemmrinne zwischen den Roststäben hindurchfallenden Fremdkörper, insbesondere Steine, abzutransportieren und das an den Roststäben hängengebliebene Kraut außerhalb des Schwemmrinnenbereiches durch Schwerkraft und Abspritzen zu entfernen. Diese bekannte Rostanordnung ist unbefriedigend, und zwar wegen ihrer verwickelten, raumsperrenden Bauweise sowohl als auch wegen mangelhafter Trennwirkung, da sich fest anhaftende Krautteile nicht durch ihr Eigengewicht und auch nicht durch zusätzliches Abspritzen von den Stäben lösen lassen, so daß bei stärkerem Krautanfall eine baldige Verstopfung eintritt und Betriebsunterbrechungen zur Reinigung der Roste auf mechanischem Wege erforderlich sind. Auch ist diese bekannte Anordnung weder dazu bestimmt noch geeignet, die Rüben von dem schmutzigen Schwemmwasser zu trennen.
Diesem Mangel läßt sich erfindungsgemäß dadurch abhelfen, daß der Rost aus zwei Rosthälften besteht, wobei die einseitig an Blechschilden befestigten Stäbe der einen Hälfte eine Verlängerung der entsprechend befestigten Stäbe der anderen Hälfte bilden, und daß die beiden Rosthälften gemeinsam quer zur Schwemmrinne hin und her bewegbar sind, wobei am Hubende die in Bewegungsrichtung vorn liegende Hälfte sich noch ein Stück allein weiterbewegt, so daß die freien Stirnenden der Stäbe dieser Rosthälfte sich von den Gegenflächen der Stäbe der anderen Rosthälfte entfernen und in die Seitenwandung der Schwemmrinne zurücktreten, um zu Beginn des neuen Hubes zunächst wieder zur anderen Rosthälfte aufzuschließen. Dadurch wird erreicht, daß am Rost hängengebliebener Abfall von den Roststäben zwangläufig in eine beim - Hin- und Hergang geöffnete Stablücke abgestreift wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Abscheidevorrichtung nach der Erfindung in Seitenansicht zur Schwemmrinne,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1, wobei der Deutlichkeit halber nur ein Teil der Roststäbe dargestellt ist.
Anmelder:
Heinrich Bammann,
Zeven (Bez. Bremen), Friedrichstr. 19
Heinrich Bammann, Zeven (Bz. Bremen),
ist als Erfinder genannt worden
In der Rübenschwemmrinne 1 kommen die Rüben mit dem Schwemmwasser und dem Abfall, wie Rübenschwänzen, Kraut und Stroh, an und gelangen auf einen schräg liegenden Rost mit quer zum Schwemmstrom liegenden Stäben 2 a, 2b. Das schmutzbeladene Schwemmwasser läuft zwischen den Roststäben hindurch in einen Auffangtrichter 3 mit Ablaufstutzen 4. Die Rüben rollen oder rutschen, da der Abstand der Roststäbe voneinander kleiner ist als die Stärke der Rüben, über den Rost hinweg in nicht dargestellte Einrichtungen zur Rübenwäsche. Rüberschwänze, Blätter und Stroh werden vom Schwemmwasser mitgerissen, bleiben aber zum Teil an den Roststäben 2 a, 2 b hängen. Um zu verhindern, daß der Rost sich dadurch zusetzt, wird der an den Stäben hängengebliebene Abfall einer Stablücke 5 zugeführt, die sich periodisch bildet. Der Rost ist zu diesem Zweck zweiteilig ausgeführt und wird quer zur Schwemmrinne 1 hin- und herbewegt. Die Roststäbe 2 a, 2 b sind durch die Seitenwandungen 6 der Schwemmrinne hindurchgeführt, so daß diese Seitenwandungen als Abstreifer für den an den Stäben hängengebliebenen Abfall wirken.
Die Roststäbe 2 α sind außen in Blechschilde 7, die Roststäbe 2 b in Blechschilde 8 eingesetzt und mit diesen starr verbunden. Die beiden Rosthälften sind gemeinsam verschiebbar. Zu diesem Zweck ist das Blechschild 8 auf der in Fig. 2 rechten Seite starr mit mindestens einer, im dargestellten Beispiel mit zwei zu den Roststäben 2a, 2b parallelen Führungsstangen 9 verbunden, auf welchen die andere Rosthälfte mit ebenfalls zwei an ihrem Schild 7 befestigten Rohren 10 verschiebbar geführt ist. Die durch diese Rohre herausragenden freien Enden der Führungsstangen 9 tragen je eine Schließfeder 11, die sich einerseits an einer Mutter 12 der Führungsstangen 9 und anderer-
109 759/72
seits am Schild 7 der auf den Führungsstangen beweglichen Rosthälfte abstützt.
Die Führungsrohre 10 laufen zwischen Rollen 13, die an den Seitenblechen 6 des Gehäuses bzw. der Schwemmrinne gelagert sind. Zwischen den freien Enden der Rohre 10 und dem Blechschild 8 der mit den Führungsstangen 9 verbundenen Rosthälfte befindet sich eine Traverse 14, an der ein Antriebselement 15, z. B. eine Zahnstange, angreift, die über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Ritzel mit einem Antriebsmotor wechselnder Drehrichtung in Verbindung steht. Die Blechschilde 7 und 8 beider Rosthälften tragen als Stellschrauben ausgebildete Anschläge 16.
Die Schließfeder 11 sucht die beiden Rosthälften stets möglichst zusammenzuschieben, so daß die Traverse 14 eng zwischen dem freien Ende des Führungsrohres 10 und dem relativ dazu beweglichen benachbarten Blechschild 8 liegt. In der in Fig. 2 dargestellten äußersten Endlage ist die rechte Rosthälfte von der Traverse 14 unter Anspannung der Federn 11 so weit nach rechts verschoben, daß ihre Stäbe 2 b völlig aus dem Bereich der Schwemmrinne 1 durch die Öffnungen der als Abstreifer wirkenden Seitenwandung 6 hindurchgezogen sind, während die linke Rosthälfte durch den ihr zugehörigen Anschlag 16 mit Abstand ihrer freien Stabenden von der Seitenwandung 6 zurückgehalten wird. Dadurch entsteht die obenerwähnte Stablücke 5, durch welche hindurch das von der Seitenwandung 6 zurückgehaltene Kraut in den Auffangtrichter fällt. Damit beim vollständigen Herausziehen der Stabhälften die Stäbe auch im Bereich ihrer Enden geführt bleiben, ist im Abstand von dem Gehäuse bzw. den Seitenwandungen 6 eine zweite Führung 6 a angeordnet, aus der die Stäbe 2 a bzw. 2b nie herauskommen.
Bei Umkehrung der Bewegungsrichtung bewegt sich zunächst nur die rechte Rosthälfte unter Entspannung der Feder 11 aus der in Fig. 2 dargestellten Endstellung, bis die Traverse 14 das freie Ende der Führungshülsen 10 erreicht. In dieser Stellung verbleibt zwischen den Enden der Roststäbe 2a und 2b beider Rosthälften noch ein Zwischenraum von etwa 15 mm. Anschließend bewegen sich beide Rosthälften gemeinsam, bis sich an der anderen Seite die Bewegungsrelationen wiederholen, indem nunmehr die Roststäbe 2 a durch Abstreifen vom hängengebliebenen Abfall befreit werden.
Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich. Insbesondere kann der Rost auch so ausgebildet sein,
daß seine Stäbe nach einem Kreisbogen verlaufen und der ganze Rost eine Schwingbewegung um die Kreismitte ausführt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Bewegbarer, aus Stäben gebildeter Rost für Rübenschwemmrinnen zum Abscheiden von Schwemmwasser Rübenschwänzen, Blättern, Steinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Rost aus zwei Rosthälften besteht, wobei die einseitig an Blechschilden (7, 8) befestigten Stäbe (2 a, 2 b) der einen Häute eine Verlängerung der entsprechend befestigten Stäbe der anderen Hälfte bilden, und daß die beiden Rosthälften gemeinsam quer zur Schwemmrinne (1) hin und her bewegbar sind, wobei am Hubende die in Bewegungsrichtung vorn liegende Hälfte sich noch ein Stück allein weiterbewegt, so daß die freien Stirnenden der Stäbe dieser Rosthälfte sich von den Gegenflächen der Stäbe der anderen Rosthälfte entfernen und in die Seitenwandung (6) der Schwemmrinne (1) zurücktreten, um zu Beginn des neuen Hubes zunächst wieder zur anderen Rosthälfte aufzuschließen.
2. Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechschilde (8) der einen Rosthälfte an Stangen (9), die Blechschilde (7) der anderen Rosthälfte an auf den Stangen (9) geführten Rohren (10) befestigt sind und daß die Antriebskraft für die Hubbewegung des Rostes von einer Kraftquelle her über eine auf den Stangen (9) angeordnete Traverse (14) übertragen wird, während die Relativbewegung zwischen den Rosthälften am Hubanfang und -ende durch zwischen den Stangen (9) und den Rohren (10) angeordnete Druckfedern (11) und an den Blechschilden angebrachte, gegenüber dem Gehäuse wirkende Anschläge (16) gesteuert wird.
3. Rost nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem in Strömungsrichtung abwärts geneigten Rost (2 a, 2 b) ein Fangraum (3) mit Ablauf (4) für Schwemmwasser, Kraut, Steine u. dgl. vorgesehen ist.
4. Rost nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rosthälften um eine gemeinsame Achse auf einem Kreisbogen schwingen und die Roststäbe kreisförmig gebogen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 226 087.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 759/72 1.62
DEB43514A 1957-02-14 1957-02-14 Rost fuer Ruebenschwemmrinnen Pending DE1122010B (de)

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DE1122010B true DE1122010B (de) 1962-01-11

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ID=6967068

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE226087C (de) *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE226087C (de) *

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