DE1122010B - Rost fuer Ruebenschwemmrinnen - Google Patents
Rost fuer RuebenschwemmrinnenInfo
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Classifications
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- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
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- A23N12/02—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen bewegbaren, aus Stäben gebildeten Rost für Rübenschwemmrinnen
zum Abscheiden von Schwemmwasser, Rübenschwänzen, Blättern, Steinen und dergleichen. Bei einer für
diesen Zweck vorgesehenen bekannten Einrichtung ist der Rost als endloses Band ausgebildet und führt eine
ständige Umlaufbewegung aus. Um den Rost von hängengebliebenem Kraut, Stroh und dergleichen zu
befreien und die Beimengungen abzuführen, ist vorgesehen, die im Bereich der Schwemmrinne zwischen
den Roststäben hindurchfallenden Fremdkörper, insbesondere Steine, abzutransportieren und das an den
Roststäben hängengebliebene Kraut außerhalb des Schwemmrinnenbereiches durch Schwerkraft und Abspritzen
zu entfernen. Diese bekannte Rostanordnung ist unbefriedigend, und zwar wegen ihrer verwickelten,
raumsperrenden Bauweise sowohl als auch wegen mangelhafter Trennwirkung, da sich fest anhaftende
Krautteile nicht durch ihr Eigengewicht und auch nicht durch zusätzliches Abspritzen von den Stäben
lösen lassen, so daß bei stärkerem Krautanfall eine baldige Verstopfung eintritt und Betriebsunterbrechungen
zur Reinigung der Roste auf mechanischem Wege erforderlich sind. Auch ist diese bekannte Anordnung
weder dazu bestimmt noch geeignet, die Rüben von dem schmutzigen Schwemmwasser zu trennen.
Diesem Mangel läßt sich erfindungsgemäß dadurch abhelfen, daß der Rost aus zwei Rosthälften besteht,
wobei die einseitig an Blechschilden befestigten Stäbe der einen Hälfte eine Verlängerung der entsprechend
befestigten Stäbe der anderen Hälfte bilden, und daß die beiden Rosthälften gemeinsam quer zur Schwemmrinne
hin und her bewegbar sind, wobei am Hubende die in Bewegungsrichtung vorn liegende Hälfte sich
noch ein Stück allein weiterbewegt, so daß die freien Stirnenden der Stäbe dieser Rosthälfte sich von den
Gegenflächen der Stäbe der anderen Rosthälfte entfernen und in die Seitenwandung der Schwemmrinne
zurücktreten, um zu Beginn des neuen Hubes zunächst wieder zur anderen Rosthälfte aufzuschließen. Dadurch
wird erreicht, daß am Rost hängengebliebener Abfall von den Roststäben zwangläufig in eine beim
- Hin- und Hergang geöffnete Stablücke abgestreift wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Abscheidevorrichtung
nach der Erfindung in Seitenansicht zur Schwemmrinne,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1, wobei der Deutlichkeit halber nur ein Teil der Roststäbe dargestellt
ist.
Anmelder:
Heinrich Bammann,
Zeven (Bez. Bremen), Friedrichstr. 19
Heinrich Bammann, Zeven (Bz. Bremen),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
In der Rübenschwemmrinne 1 kommen die Rüben mit dem Schwemmwasser und dem Abfall, wie Rübenschwänzen,
Kraut und Stroh, an und gelangen auf einen schräg liegenden Rost mit quer zum Schwemmstrom
liegenden Stäben 2 a, 2b. Das schmutzbeladene Schwemmwasser läuft zwischen den Roststäben hindurch
in einen Auffangtrichter 3 mit Ablaufstutzen 4. Die Rüben rollen oder rutschen, da der Abstand der
Roststäbe voneinander kleiner ist als die Stärke der Rüben, über den Rost hinweg in nicht dargestellte
Einrichtungen zur Rübenwäsche. Rüberschwänze, Blätter und Stroh werden vom Schwemmwasser mitgerissen,
bleiben aber zum Teil an den Roststäben 2 a, 2 b hängen. Um zu verhindern, daß der Rost sich dadurch
zusetzt, wird der an den Stäben hängengebliebene Abfall einer Stablücke 5 zugeführt, die sich
periodisch bildet. Der Rost ist zu diesem Zweck zweiteilig ausgeführt und wird quer zur Schwemmrinne 1
hin- und herbewegt. Die Roststäbe 2 a, 2 b sind durch die Seitenwandungen 6 der Schwemmrinne hindurchgeführt,
so daß diese Seitenwandungen als Abstreifer für den an den Stäben hängengebliebenen Abfall
wirken.
Die Roststäbe 2 α sind außen in Blechschilde 7, die Roststäbe 2 b in Blechschilde 8 eingesetzt und mit
diesen starr verbunden. Die beiden Rosthälften sind gemeinsam verschiebbar. Zu diesem Zweck ist das
Blechschild 8 auf der in Fig. 2 rechten Seite starr mit mindestens einer, im dargestellten Beispiel mit zwei
zu den Roststäben 2a, 2b parallelen Führungsstangen 9 verbunden, auf welchen die andere Rosthälfte
mit ebenfalls zwei an ihrem Schild 7 befestigten Rohren 10 verschiebbar geführt ist. Die durch diese Rohre
herausragenden freien Enden der Führungsstangen 9 tragen je eine Schließfeder 11, die sich einerseits an
einer Mutter 12 der Führungsstangen 9 und anderer-
109 759/72
seits am Schild 7 der auf den Führungsstangen beweglichen Rosthälfte abstützt.
Die Führungsrohre 10 laufen zwischen Rollen 13, die an den Seitenblechen 6 des Gehäuses bzw. der
Schwemmrinne gelagert sind. Zwischen den freien Enden der Rohre 10 und dem Blechschild 8 der mit
den Führungsstangen 9 verbundenen Rosthälfte befindet sich eine Traverse 14, an der ein Antriebselement 15, z. B. eine Zahnstange, angreift, die über
ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Ritzel mit einem Antriebsmotor wechselnder Drehrichtung in
Verbindung steht. Die Blechschilde 7 und 8 beider Rosthälften tragen als Stellschrauben ausgebildete Anschläge
16.
Die Schließfeder 11 sucht die beiden Rosthälften stets möglichst zusammenzuschieben, so daß die Traverse
14 eng zwischen dem freien Ende des Führungsrohres 10 und dem relativ dazu beweglichen benachbarten
Blechschild 8 liegt. In der in Fig. 2 dargestellten äußersten Endlage ist die rechte Rosthälfte
von der Traverse 14 unter Anspannung der Federn 11 so weit nach rechts verschoben, daß ihre Stäbe 2 b
völlig aus dem Bereich der Schwemmrinne 1 durch die Öffnungen der als Abstreifer wirkenden Seitenwandung
6 hindurchgezogen sind, während die linke Rosthälfte durch den ihr zugehörigen Anschlag 16 mit
Abstand ihrer freien Stabenden von der Seitenwandung 6 zurückgehalten wird. Dadurch entsteht die
obenerwähnte Stablücke 5, durch welche hindurch das von der Seitenwandung 6 zurückgehaltene Kraut
in den Auffangtrichter fällt. Damit beim vollständigen Herausziehen der Stabhälften die Stäbe auch im Bereich
ihrer Enden geführt bleiben, ist im Abstand von dem Gehäuse bzw. den Seitenwandungen 6 eine zweite
Führung 6 a angeordnet, aus der die Stäbe 2 a bzw. 2b nie herauskommen.
Bei Umkehrung der Bewegungsrichtung bewegt sich zunächst nur die rechte Rosthälfte unter Entspannung
der Feder 11 aus der in Fig. 2 dargestellten Endstellung, bis die Traverse 14 das freie Ende der Führungshülsen
10 erreicht. In dieser Stellung verbleibt zwischen den Enden der Roststäbe 2a und 2b beider
Rosthälften noch ein Zwischenraum von etwa 15 mm. Anschließend bewegen sich beide Rosthälften gemeinsam,
bis sich an der anderen Seite die Bewegungsrelationen wiederholen, indem nunmehr die Roststäbe
2 a durch Abstreifen vom hängengebliebenen Abfall befreit werden.
Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich.
Insbesondere kann der Rost auch so ausgebildet sein,
daß seine Stäbe nach einem Kreisbogen verlaufen und der ganze Rost eine Schwingbewegung um die Kreismitte
ausführt.
Claims (4)
1. Bewegbarer, aus Stäben gebildeter Rost für Rübenschwemmrinnen zum Abscheiden von
Schwemmwasser Rübenschwänzen, Blättern, Steinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der
Rost aus zwei Rosthälften besteht, wobei die einseitig an Blechschilden (7, 8) befestigten Stäbe
(2 a, 2 b) der einen Häute eine Verlängerung der entsprechend befestigten Stäbe der anderen Hälfte
bilden, und daß die beiden Rosthälften gemeinsam quer zur Schwemmrinne (1) hin und her bewegbar
sind, wobei am Hubende die in Bewegungsrichtung vorn liegende Hälfte sich noch ein Stück
allein weiterbewegt, so daß die freien Stirnenden der Stäbe dieser Rosthälfte sich von den Gegenflächen
der Stäbe der anderen Rosthälfte entfernen und in die Seitenwandung (6) der Schwemmrinne (1) zurücktreten, um zu Beginn
des neuen Hubes zunächst wieder zur anderen Rosthälfte aufzuschließen.
2. Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechschilde (8) der einen Rosthälfte
an Stangen (9), die Blechschilde (7) der anderen Rosthälfte an auf den Stangen (9) geführten
Rohren (10) befestigt sind und daß die Antriebskraft für die Hubbewegung des Rostes
von einer Kraftquelle her über eine auf den Stangen (9) angeordnete Traverse (14) übertragen
wird, während die Relativbewegung zwischen den Rosthälften am Hubanfang und -ende durch
zwischen den Stangen (9) und den Rohren (10) angeordnete Druckfedern (11) und an den Blechschilden
angebrachte, gegenüber dem Gehäuse wirkende Anschläge (16) gesteuert wird.
3. Rost nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem in Strömungsrichtung
abwärts geneigten Rost (2 a, 2 b) ein Fangraum (3) mit Ablauf (4) für Schwemmwasser, Kraut,
Steine u. dgl. vorgesehen ist.
4. Rost nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rosthälften um eine
gemeinsame Achse auf einem Kreisbogen schwingen und die Roststäbe kreisförmig gebogen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 226 087.
Deutsche Patentschrift Nr. 226 087.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 759/72 1.62
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43514A DE1122010B (de) | 1957-02-14 | 1957-02-14 | Rost fuer Ruebenschwemmrinnen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB43514A DE1122010B (de) | 1957-02-14 | 1957-02-14 | Rost fuer Ruebenschwemmrinnen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1122010B true DE1122010B (de) | 1962-01-11 |
Family
ID=6967068
Family Applications (1)
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| DEB43514A Pending DE1122010B (de) | 1957-02-14 | 1957-02-14 | Rost fuer Ruebenschwemmrinnen |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1122010B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE226087C (de) * |
-
1957
- 1957-02-14 DE DEB43514A patent/DE1122010B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE226087C (de) * |
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