-
Der vorliegende Gegenstand betrifft im Allgemeinen Koaxialverbinderan - ordnungen. Hochfrequenz- (HF-) Koaxialverbinderanordnungen werden für zahl - reiche Anwendungen eingesetzt, die militärische Anwendungen sowie Kraftfahr - zeuganwendungen, wie z.B. GPS (Global Positioning Systems), Antennen, Funk, Mobiltelefone, Multimediavorrichtungen und dergleichen beinhalten. Bei den Ver - binderanordnungen handelt es sich typischerweise um Koaxialkabel-Verbinder, die am Ende von Koaxialkabeln vorgesehen sind.
-
Zur Standardisierung von verschiedenen Typen von Verbinderanordnun - gen, insbesondere der Schnittstellen für solche Verbinderanordnungen, sind ge - wisse Industriestandards eingeführt worden. Einer dieser Standards wird als FA - KRA bezeichnet. Bei FAKRA handelt es sich um das Kraftfahrzeug-Normenkomi - tee in dem Deutschen Institut für Normung, das internationale Standardisierungs - interessen in der Automobilindustrie vertritt. Der FAKRA-Standard schafft ein auf Codierung und Farbcodierung basierendes System für ein korrektes Anbringen der Verbinder. Bei FAKRA-Verbindern können gleiche Stecker-Aussparungen nur mit gleichen Buchsen-Rippen verbunden werden. Eine sichere Positionierung und Verriegelung von Verbindergehäusen wird über eine durch FAKRA definierte Arre - tierung an dem Buchsengehäuse und einer damit zusammenwirkenden Verriege - lung an dem Steckergehäuse erleichtert.
-
Die Verbinderanordnungen beinhalten einen zentralen Kontakt und einen äußeren Kontakt, der eine Abschirmung für den zentralen Kontakt bildet. Bei dem zentralen Kontakt handelt es sich typischerweise um eine Buchse, die einen Stift - kontakt aufnimmt. Herkömmliche Verbinderanordnungen sind typischerweise line - ar oder geradlinig ausgebildet, wobei sich das Kabel parallel zu der Verbindungs - achse erstreckt. Jedoch erfordern einige Anwendungen, dass eine oder beide der Verbinderanordnungen als rechtwinklig angelegte Verbinder ausgebildet sind, bei denen das Kabel in einem Winkel von 90° zu der Verbindungsachse verläuft. Die Montage von solchen rechtwinkligen Koaxialverbinderanordnungen ist schwierig. Die rechtwinkligen Koaxialverbinderanordnungen beinhalten typischerweise meh - rere Kontakte, die innerhalb der Anordnung verbunden werden. Eine zuverlässige Verbindung der Kontakte ist aufgrund von Toleranzen und Überbeanspruchung schwierig. In einer derartigen Situation kann es zur Entstehung einer unzuverläs - sigen elektrischen Verbindung kommen. Die Kontakte sind anfällig für Anstoßen und Beschädigung.
-
Es besteht weiterhin ein Bedarf für eine Koaxialverbinderanordnung, die sich in kostengünstiger und zuverlässiger Weise herstellen lässt.
-
Die Lösung wird durch eine Koaxialverbinderanordnung bereitgestellt, wie sie vorliegend offenbart ist, die ein einen äußeren Kontakt haltendes Gehäuse sowie einen in dem äußeren Kontakt aufgenommenen dielektrischen Halter auf - weist. Der dielektrische Halter weist ein Verbindungssegment sowie ein zu dem Verbindungssegment orthogonales Kabelsegment auf. Das Verbindungssegment weist einen vorderen Hohlraum auf, der sich entlang einer Verbindungsachse er - streckt, und das Kabelsegment weist einen Kabelhohlraum auf, der sich entlang einer Kabelachse erstreckt. Eine Kabelanordnung ist in dem Kabelhohlraum des dielektrischen Halters aufgenommen. Die Kabelanordnung weist einen Stiftkon - takt, der zum Anschließen an ein Ende eines Mittelleiters eines Kabels ausgebil - det ist, und eine Spitze bzw. ein freies Ende auf. Ein zentraler Kontakt ist in dem vorderen Hohlraum des dielektrischen Halters aufgenommen. Der zentrale Kon - takt besitzt eine Basis und einen Verbindungsbereich, der sich von der Basis nach vorne erstreckt. Die Basis ist in dem dielektrischen Halter im Wesentlichen an einer Kreuzungsstelle des vorderen Hohlraums und des Kabelhohlraums an - geordnet. Der zentrale Kontakt weist biegsame Stiftzungen auf, die sich von der Basis weg erstrecken und dazu ausgebildet sind, sich bei Verbindung mit dem Stiftkontakt nach außen zu biegen. Die Stiftzungen weisen erweiterte Einführspit - zen bzw. Einführenden an distalen Enden der Zungen auf. Die Basis und die Stift - zungen sind mit der Kabelachse axial ausgerichtet, um den Stiftkontakt aufzuneh - men.
-
Die Erfindung wird nun anhand eines Beispiels unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben; darin zeigen:
- 1 eine Darstellung eines Verbindersystems, das eine gemäß einer exemplarischen Ausführungsform ausgebildete Koaxialverbinderanordnung auf - weist;
- 2 eine Schnittdarstellung der Koaxialverbinderanordnung;
- 3 eine von unten betrachtete Perspektivansicht eines zentralen Kon - takts der Koaxialverbinderanordnung gemäß einer exemplarischen Ausführungs - form;
- 4 eine Darstellung eines Stiftkontakts der Koaxialverbinderanordnung in einem mit dem zentralen Kontakt verbundenen Zustand;
- 5 eine von hinten betrachtete Perspektivansicht eines Bereichs eines dielektrischen Halters der Koaxialverbinderanordnung in einer Ausbildung gemäß einer exemplarischen Ausführungsform; und
- 6 eine von hinten betrachtete Perspektivansicht eines Bereichs des dielektrischen Halters.
-
1 veranschaulicht einen Verbindersystem 100, das gemäß einer ex - emplarischen Ausführungsform ausgebildet ist. Das Verbindersystem 100 bein - haltet eine erste Koaxialverbinderanordnung 102 und eine zweite Koaxialverbin - deranordnung 104. Bei der dargestellten Ausführungsform bildet die erste Koaxi - alverbinderanordnung 102 eine Buchsenanordnung und kann als Buchsenanord - nung 102 bezeichnet werden. Die zweite Koaxialverbinderanordnung 104 bildet eine Steckeranordnung und kann als Steckeranordnung 104 bezeichnet werden. Die Buchsenanordnung 102 und die Steckeranordnung 104 sind dazu ausgebil - det, miteinander verbunden zu werden, um elektrische Signale dazwischen zu übertragen. Die Buchsenanordnung 102 ist an ein Kabel 106 angeschlossen. Die Steckeranordnung 104 ist an ein Kabel 108 angeschlossen. Bei einer exemplari - schen Ausführungsform handelt es sich bei den Kabeln 106, 108 um Koaxialka - bel. Entlang der Kabel 106, 108 übertragene Signale werden durch die Buchsen - anordnung 102 und die Steckeranordnung 104 übertragen, wenn diese miteinan - der verbunden sind. Die Koaxialverbinderanordnungen 102 und/oder 104 können bei alternativen Ausführungsformen an eine Leiterplatte anstatt eines Kabels an - geschlossen sein.
-
Die Buchsenanordnung 102 weist ein Verbindungsende 110 und ein An - schlussende oder Kabelende 112 auf. Die Buchsenanordnung 102 ist an dem Ka - belende 112 an das Kabel 106 angeschlossen. Bei einer exemplarischen Ausfüh - rungsform besitzt die Buchsenanordnung 102 einen zentralen Kontakt, wie z.B. einen Stiftkontakt, der zur Verbindung mit einem zentralen Kontakt der Steckeran - ordnung 104 ausgebildet ist. Die Steckeranordnung 104 weist ein Verbindungsen - de 114 und ein Anschlussende oder Kabelende 116 auf. Die Steckeranordnung 104 ist an dem Kabelende 116 an das Kabel 108 angeschlossen. Bei einer exem - plarischen Ausführungsform handelt es sich bei der Steckeranordnung 104 um eine rechtwinklige Anordnung, bei der das Verbindungsende 114 orthogonal zu dem Kabelende 116 angeordnet ist. Das Kabel 108 erstreckt sich rechtwinklig zu der Verbindungsachse der Steckeranordnung 104. Während des Verbindungsvor - gangs wird das Verbindungsende 110 der Buchsenanordnung 102 in das Verbin - dungsende 114 der Steckeranordnung 104 eingesteckt. Optional kann die Buch - senanordnung 102 ähnlich der Steckeranordnung 104 als rechtwinklige Anord - nung ausgeführt sein.
-
Bei der dargestellten Ausführungsform bilden die Buchsenanordnung 102 und die Steckeranordnung 104 FAKRA-Verbinder, bei denen es sich um HF-Ver - binder handelt, die eine Schnittstelle aufweisen, die dem Standard für ein einheit - liches Verbindersystem entspricht, der von der FAKRA-Kraftfahrzeugexperten - gruppe eingerichtet worden ist. Die FAKRA-Verbinder besitzen ein standardisier - tes Codierungssystem und Verriegelungssystem, die die hohen Anforderungen hinsichtlich Funktion und Sicherheit bei Kraftfahrzeuganwendungen erfüllen. Die FAKRA-Verbinder basieren auf einen Verbinder der Subminiatur-Version B (SMB-Verbinder), wobei ein Merkmal dieser Verbinder in einer Schnappverbindung be - steht und diese für einen Betrieb bei Impedanzen von entweder 50 Ohm oder 75 Ohm ausgebildet sind. Das Verbindersystem 100 kann auch andere Typen von Verbindern als die hierin beschriebenen FAKRA-Verbinder verwenden.
-
Die Buchsenanordnung 112 weist eine oder mehrere Codierungseinrich - tungen 118 auf, und die Steckeranordnung 104 weist entsprechende Codierungs - einrichtungen auf. Bei der dargestellten Ausführungsform handelt es sich bei den Codierungseinrichtungen 118 um Rippen und bei den Codierungseinrichtungen um Kanäle, die die Rippen aufnehmen. Es kann eine beliebige Anzahl von Codie - rungseinrichtungen vorhanden sein, und die Codierungseinrichtungen können Bestandteil der standardisierten Ausbildung des FAKRA-Verbinders sein.
-
Die Buchsenanordnung 102 weist eine Verriegelungseinrichtung 122 auf, und die Steckeranordnung 104 weist eine Verriegelungseinrichtung 124 auf. Die Verriegelungseinrichtung 122 ist durch ein Arretierelement gebildet, und die Ver - riegelungseinrichtung 124 ist durch ein Verriegelungselement gebildet, das mit dem Arretierelement zusammenwirkt, um die Buchsenanordnung 102 und die Steckeranordnung 104 im verbundenen Zustand zusammen zu halten.
-
2 zeigt eine Schnittdarstellung der Steckeranordnung 104 und des Kabels 108. Bei dem Kabel 108 handelt es sich um ein Koaxialkabel, das einen Mittelleiter 130 aufweist, der von einem Dielektrikum 132 umgeben ist. Ein Kabel - geflecht 134 umgibt das Dielektrikum 132. Das Kabelgeflecht 134 bildet eine Ab - schirmung für den Mittelleiter 130 entlang der Länge des Kabels 108. Ein Kabel - mantel 136 umgibt das Kabelgeflecht 134. Das Kabel 108 ist Teil einer Kabelan - ordnung 140. Die Kabelanordnung 140 beinhaltet ferner einen Stiftkontakt 142. Der Stiftkontakt 142 beinhaltet eine Kabelhülse 144, die zum Anschließen an das Kabel 108 ausgebildet ist. Beispielsweise kann die Kabelhülse 144 auf das Kabel 108, wie z.B. auf den Mittelleiter 130, gecrimpt oder gelötet sein. Der Stiftkontakt 142 erstreckt sich zu einer Spitze bzw. einem freien Ende 146, die bzw. das der Kabelhülse 144 gegenüberliegt.
-
Die Steckeranordnung 104 beinhaltet einen zentralen Kontakt 150, einen dielektrischen Halter 152, einen äußeren Kontakt 154, eine äußere Zwinge 156 und ein äußeres Gehäuse 158. Der zentrale Kontakt 150, der dielektrische Halter 152 und der äußere Kontakt 154 sind dazu ausgebildet, in dem äußeren Gehäu - se 158 aufgenommen und/oder von diesem abgestützt zu werden. Das äußere Gehäuse 158 ist zur Verbindung mit dem Buchsenverbinder 102 (in 1 ge - zeigt) ausgebildet. In der dargestellten Ausführungsform bildet der zentrale Kon - takt 150 einen Buchsenkontakt, der zur Verbindung mit dem Stiftkontakt des Buchsenverbinders 102 ausgebildet ist; jedoch sind bei alternativen Ausführungs - formen auch andere Arten von Kontakten möglich. Der zentrale Kontakt 150 ist zur elektrischen Verbindung mit dem Stiftkontakt 142 ausgebildet, um den zentra - len Kontakt 150 mit dem Kabel 108 elektrisch zu verbinden. Beispielsweise kann der Stiftkontakt 142 in den zentralen Kontakt 150 eingesteckt werden.
-
Der dielektrische Halter 152 nimmt den zentralen Kontakt 150 und den Stiftkontakt 142 auf und hält diese. Der äußere Kontakt 154 nimmt den dielektri - schen Halter 152 in seinem Inneren auf. Der äußere Kontakt 154 umgibt den di - elektrischen Halter 152, um eine elektrische Abschirmung zumindest für einen Be - reich des zentralen Kontakts 150, zumindest für einen Bereich des Stiftkontakts 142 und/oder zumindest für einen Bereich des Kabels 108 bereitzustellen. Der äußere Kontakt 154 schafft eine Abschirmung gegenüber elektromagnetischer In - terferenz oder Hochfrequenz-Interferenz. Der dielektrische Halter 152 trennt den zentralen Kontakt 150 elektrisch von dem äußeren Kontakt 154. Der äußere Kon - takt 154 ist zur elektrischen Verbindung mit dem Kabelgeflecht 134 ausgebildet. Der äußere Kontakt 154 kann als mehrteiliger Kontakt vorliegen, der aus mehre - ren, aneinander montierten Stücken gebildet ist.
-
Die äußere Zwinge 156 ist dazu ausgebildet, auf das Kabel 108 und/oder den äußeren Kontakt 154 gecrimpt zu werden. Die äußere Zwinge 156 sorgt für Zugentlastung für das Kabel 108. Bei einer exemplarischen Ausführungsform ist die äußere Zwinge 156 dazu ausgebildet, auf das Kabelgeflecht 134 und den Ka - belmantel 136 gecrimpt zu werden.
-
Das äußere Gehäuse 158 umgibt zumindest einen Bereich des äußeren Kontakts 154 und ist in Bezug auf den äußeren Kontakt 154 axial befestigt, um den äußeren Kontakt 154 in seinem Inneren zu halten. Bei einer exemplarischen Ausführungsform handelt es sich bei dem äußeren Gehäuse 158 um ein mehrtei - liges Gehäuse, das ein vorderes Gehäuse 160 und einen Einsatz 162 aufweist. Der Einsatz 162 ist im Inneren des vorderen Gehäuses 160 aufgenommen und mittels einer Verriegelung 164 in diesem gehalten. Der Einsatz 162 wird zum Bei - behalten der Position des äußeren Kontakts 154 innerhalb des äußeren Gehäu - ses 158 verwendet. Bei einer exemplarischen Ausführungsform handelt es sich bei dem Einsatz 162 um ein Kunststoff-Formteil. Alternativ kann es sich bei dem Einsatz 162 um ein Druckguss-Teil handeln, oder er kann als Teil des äußeren Kontakts 154 ausgebildet sein.
-
Der zentrale Kontakt 150, der dielektrische Halter 152, der äußere Kon - takt 154 und der Einsatz 162 bilden eine Stecker-Unteranordnung 166, die dazu ausgebildet ist, als Einheit in das vordere Gehäuse 160 eingebracht zu werden. Andere Komponenten können ebenfalls Bestandteil der Stecker-Unteranordnung 166 sein. Das vordere Gehäuse 160 beinhaltet einen Hohlraum 168, der die Ste - cker-Unteranordnung 166 aufnimmt. Die Verriegelung 164 hält die Stecker-Unteranordnung 166 in dem Hohlraum 168. Optional kann sich zumindest ein Bereich der Stecker-Unteranordnung 166 von dem äußeren Gehäuse 158 weg erstrecken, wie z.B. nach hinten von dem äußeren Gehäuse 158. In der dargestellten Ausführungsform umgibt das äußere Gehäuse 158 die Vorderseite der Stecker-Unteranordnung 166 zur Verbindung mit der Buchsenanordnung 102.
-
Der dielektrische Halter 152 besitzt ein Verbindungssegment 170 und ein sich von dem Verbindungssegment 170 weg erstreckendes Kabelsegment 172. In der dargestellten Ausführungsform ist das Kabelsegment 172 rechtwinklig zu dem Verbindungssegment 170 angeordnet. Das Verbindungssegment 170 beinhaltet einen vorderen Hohlraum 174, der sich entlang einer Verbindungsachse 175 er - streckt. Der zentrale Kontakt 150 ist in dem vorderen Hohlraum 174 aufgenom - men. Das Verbindungssegment 170 ist dazu ausgebildet, sich in den Einsatz 162 und den Hohlraum 168 des vorderen Gehäuses 160 hinein zu erstrecken. Das Kabelsegment 172 beinhaltet einen Kabelhohlraum 176, der sich entlang einer Kabelachse 177 erstreckt. Die Kabelachse 177 ist orthogonal zu der Verbin - dungsachse 175. Der Kabelhohlraum 176 nimmt die Kabelanordnung 140 auf, wie z.B. den Stiftkontakt 142 sowie einen Bereich des Kabels 108. Der Kabel - hohlraum 176 ist zu dem vorderen Hohlraum 174 hin offen, so dass der Stiftkon - takt 142 mit dem zentralen Kontakt 150 in Verbindung treten kann.
-
Der dielektrische Halter 152 erstreckt sich zwischen einer Vorderseite 180 und einer Rückseite 182 sowie zwischen einer Oberseite 184 und eine Unterseite 186. Das Verbindungssegment 170 erstreckt sich entlang der Oberseite 184 von der Vorderseite 180 zur Rückseite 182. Das Kabelsegment 172 erstreckt sich ent - lang der Rückseite 182 zwischen der Oberseite 184 und der Unterseite 186. Der vordere Hohlraum 174 schneidet den Kabelhohlraum 176 an der Ecke in der Nähe der Oberseite 184 und der Rückseite 182. Bei einer exemplarischen Aus - führungsform weist der vordere Hohlraum 174 eine Öffnung 188 an der Rückseite 182 auf. Der zentrale Kontakt 150 wird von der Rückseite her durch die Öffnung 188 hindurch in den dielektrischen Halter 152 eingebracht. Der Stiftkontakt 142 wird durch die Unterseite 186 in den dielektrischen Halter 152 eingebracht. Das Kabel 108 erstreckt sich von der Unterseite 186 von dem dielektrischen Halter 152 weg.
-
Bei dem äußeren Kontakt 154 kann es sich um einen mehrteiligen Kon - takt handeln, der aus mehreren, aneinander montierten Stücken gebildet ist. Bei der dargestellten Ausführungsform beinhaltet der äußere Kontakt 154 beispiels - weise einen Verbindungskontakt 190, eine vordere Erdungsabschirmung 192 so - wie eine hintere Erdungsabschirmung 194, die mit der vorderen Erdungsabschirmung 192 verbunden ist. Der Verbindungskontakt 190 ist mit der vorderen Erdungsabschirmung 192 elektrisch verbunden. Optional kann der Verbindungskon - takt 190 mit der vorderen Erdungsabschirmung 192 einstückig ausgebildet sein, beispielsweise durch Stanzen und Formen aus demselben Teil gebildet sein. Op - tional kann die hintere Erdungsabschirmung 194 mit der vorderen Erdungsabschirmung 192 in integraler Weise ausgebildet sein, wie z.B. durch Stanzen und Formen aus demselben Teil gebildet sein. Der Verbindungskontakt 190 umgibt den zentralen Kontakt 150. Die vordere Erdungsabschirmung 192 und die hintere Erdungsabschirmung 194 umgeben den Stiftkontakt 142 sowie einen Bereich des Kabels 108. Die vordere Erdungsabschirmung 192 und die hintere Erdungsab - schirmung 194 können mit dem Kabelgeflecht 134 elektrisch verbunden sein. Der äußere Kontakt 154 weist einen Hohlraum 196 und eine Mehrzahl von Kontakt - zungen 198 an seinem Verbindungsende auf. Die Kontaktzungen 198 sind bieg - sam und dazu ausgebildet, unter Federvorspannung gegen einen entsprechen - den äußeren Kontakt (nicht gezeigt) der Buchsenanordnung 102 (in 1 gezeigt) angeordnet zu werden. Jede der einzelnen Kontaktzungen 198 ist in sepa - rater Weise biegsam und dazu ausgebildet, eine Normalkraft auf den äußeren Kontakt der Buchsenanordnung 102 aufzubringen, um ein Zusammenwirken mit diesem sicherzustellen.
-
3 zeigt eine von unten betrachtete Perspektivansicht des zentralen Kontakts 150 gemäß einer exemplarischen Ausführungsform. 4 veranschau - licht den Stiftkontakt 142 in einem mit dem zentralen Kontakt 150 verbundenen Zustand. Der zentrale Kontakt 150 erstreckt sich entlang einer Längsachse 200 zwischen einem Verbindungsende 202 an einer Vorderseite desselben und einem Anschlussende 204 an einer Rückseite desselben. Das Anschlussende 204 ist zum Anschließen an den Stiftkontakt 142 ausgebildet.
-
Der zentrale Kontakt 150 beinhaltet eine Basis 206 an dem Anschlüssen - de, wie z.B. an oder in der Nähe der Rückseite des zentralen Kontakts 150. Bieg - same Stiftzungen 208 erstrecken sich von der Basis 206 weg, wie z.B. unter einer Unterseite der Basis 206. Bei einer exemplarischen Ausführungsform erstrecken sich die Stiftzungen 206 in Richtung auf die Kabelanordnung 140 von der Basis 206 weg. Die Stiftzungen 208 sind dazu ausgebildet, mit dem Stiftkontakt 142 zu - sammenzuwirken, bevor die Basis 206 mit dem Stiftkontakt 142 zusammenwirkt. Der elektrische Signalweg verläuft von dem Stiftkontakt 142 in die Stiftzungen 208 und sodann in die Basis 206, ohne dass ein serieller Stromkreis erzeugt wird, wie dies im Vergleich zu einer umgekehrten Ausführungsform der Fall ist, bei der eine Basis unterhalb der Stiftzungen vorhanden ist. Das Ausmaß eines induktiven elektrischen Anstoßens ist somit im Vergleich zu einer umgekehrten Ausführungs - form vermindert, bei der eine Basis unter den Stiftzungen vorhanden ist. Die Im - pedanz entlang des Signalweges an der Schnittstelle zwischen den Kontakten 150, 142 lässt sich enger an die Zielimpedanz anpassen als bei einer umgekehr - ten Ausführungsform, bei der eine Basis unterhalb der Stiftzungen angeordnet ist.
-
Die biegsamen Stiftzungen 208 weisen erweiterte Einführenden 210 an ihren distalen Enden 211 auf. Die Basis 206 und die biegsamen Stiftzungen 208 bilden an dem Anschlussende 204 eine Aufnahme 212, die zum Aufnehmen des Stiftkontakts 142 ausgebildet ist. Die biegsamen Stiftzungen 208 besitzen lange Zungenlängen, um einem Biegungsbereich Rechnung zu tragen und beispiels - weise Überbeanspruchung und/oder plastische Verformung zu vermeiden. Die biegsamen Stiftzungen 208 behalten eine Normalkraft oder Federkraft gegen den Stiftkontakt 142 bei, um einen guten elektrischen Kontakt zwischen dem zentra - len Kontakt 150 und dem Stiftkontakt 142 zu gewährleisten. In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet der zentrale Kontakt 150 zwei biegsame Stiftzungen 208, jedoch kann bei alternativen Ausführungsformen eine beliebige Anzahl von biegsamen Stiftzungen 208 vorhanden sein. Die biegsamen Stiftzungen 208 sind dazu ausgebildet, bei der Verbindung mit dem Stiftkontakt 142 nach außen gebo - gen zu werden. Beispielsweise werden, wenn der Stiftkontakt 142 in die zwischen den Stiftzungen 208 gebildete Aufnahme 212 gesteckt wird, die Stiftzungen 208 nach außen gebogen, so dass sie in elastischer Weise mit dem Stiftkontakt 142 zusammenwirken und dadurch eine elektrische Verbindung zwischen dem zentra - len Kontakt 150 und dem Stiftkontakt 142 herstellen.
-
Die erweiterten Einführenden 210 bilden ein Sammelfenster oder einen Trichter in die Aufnahme 212 hinein. Beispielsweise sind die erweiterten Einfüh - renden 210 nach außen erweitert, um eine Einführung in den Raum zwischen den Stiftzungen 208 zu bilden. Die Einführenden 210 sind von dem Stiftkontakt 142 weg nach außen erweitert. Die biegsamen Stiftzungen 208 weisen Verbin - dungsschnittstellen 214 oberhalb der erweiterten Einführenden 210 auf. Die Ver - bindungsschnittstellen 214 sind zum Zusammenwirken mit dem Stiftkontakt 142 ausgebildet, wenn der Stiftkontakt 142 mit dem zentralen Kontakt 150 verbunden wird. Die erweiterten Einführenden 210 definieren einen Fangkreis, der größer ist als die Spitze bzw. das Ende 146 des Stiftkontakts 142, um dadurch sicherzustel - len, dass der zentrale Kontakt 150 den Stiftkontakt 142 auffängt, wenn der Stift - kontakt 142 in die Aufnahme eingebracht wird. Die erweiterten Einführenden 210 führen den Stiftkontakt 142 zu den Verbindungsschnittstellen 214. Die Stiftzun - gen 208 besitzen eine erste Trennungsdistanz zwischen den Verbindungsschnitt - stellen 214 sowie eine zweite Trennungsdistanz zwischen den distalen Enden 211, die größer ist als die erste Trennungsdistanz. Das trichterförmige Anschluss - ende 204 trägt Fehlausrichtung des Stiftkontakts 142 Rechnung und reduziert ein Anstoßen während des Verbindungsvorgangs des Stiftkontakts 142 gegen den zentralen Kontakt 150.
-
Die Stiftzungen 208 beinhalten umgebogene Bereiche bzw. Biegungsbe - reiche 216, die sich von der Basis 206 weg erstrecken, beispielsweise von beiden Seiten der Basis 206. Die Biegungsbereiche 216 tragen der Biegung der Stiftzun - gen 208 Rechnung. Die Biegungsbereiche 216 können über die Basis 206 zurück umgebogen sein, so dass Bereiche derselben parallel zu der Basis 206 sind. Die Stiftzungen 208 beinhalten Verlängerungen 218, die sich von den Biegungsberei - chen 216 zu den Verbindungsschnittstellen 214 erstrecken. Die Verlängerungen 218 sind relativ zu den Biegungsbereichen 216 gebogen oder in einem Winkel angeordnet. Die Verlängerungen 218 erstrecken sich allgemein von der Basis 206 weg. Die Biegungsbereiche 216 und die Verlängerungen 218 vergrößern die Ge - samtzungenlänge der Stiftzungen 208.
-
Bei einer exemplarischen Ausführungsform beinhalten die Stiftzungen 208 Schlitze 220, die auf beiden Seiten von Zungenarmen 222 umgeben sind. Die Stiftzungen 208 werden an den Zungenarmen 222 gebogen. Die Zungenar - me 222 können einen Übergang zwischen den Biegungsbereichen 216 und den Verlängerungen 218 bilden. Die Zungenarme 222 können Biegungen oder Krüm - mungen an dem Übergang zwischen den Biegungsbereichen 216 und den Ver - längerungen 218 aufweisen. Die Stiftzungen 208 sind an den Zungenarmen 222 biegsam. Die Schlitze 222 machen die Stiftzungen 208 flexibler. Die Zungenarme 222 verteilen Belastungen in den Stiftzungen 208 durch den Radiusbereich bzw. den gekrümmten Bereich an dem Übergang zwischen den Krümmungsbereichen 216 und den Verlängerungen 218.
-
Bei einer exemplarischen Ausführungsform weisen die Stiftzungen 208 eine Dicke 224 auf, die dünner ist als eine Dicke 226 der Basis 206. Beispielswei - se können die Stiftzungen 208 geprägt sein, so dass das Material der Stiftzungen 208 dünner als die Basis 206 wird. Durch eine dünnere Ausbildung der Stiftzun - gen 208 können die Stiftzungen 208 flexibler sein, während der Rest des zentra - len Kontakts 150 dicker und somit robuster ist, beispielsweise für die Verbindung mit dem komplementären Kontakt des komplementären Verbinders.
-
Die Basis 206 beinhaltet eine Öffnung 228, die zum Aufnehmen der Spit - ze 146 des Stiftkontakts 142 ausgebildet ist. Die Öffnung 228 ist mit der Kabel - achse 177 ausgerichtet. Die Öffnung 228 kann einen Durchmesser aufweisen, der geringfügig größer ist als die Spitze 146 des Stiftkontakts 142, um einem Ver - satz oder einer Fehlausrichtung des Stiftkontakts 142 während der Montage Rechnung zu tragen. Die Öffnung 228 definiert einen Fangradius, der zum Auf - fangen der Spitze 146 des Stiftkontakts 142 sowie zum Zentrieren des Stiftkon - takts 142 relativ zu der Basis 206 ausgebildet ist. Die Öffnung 228 kann eine Ein - führhilfe zum Führen des Stiftkontakts 142 in die Öffnung 228 aufweisen. Die Ein - führhilfe in die Öffnung 228 bildet eine Zugentlastungsfläche 230 für die Stiftzun - gen 208 des zentralen Kontakts 150. Damit sorgt die Öffnung 228 für einen Über - beanspruchungsschutz für die Stiftzungen 208. Beispielsweise zwingt die Zugent - lastungsfläche 230 den Stiftkontakt 142 in eine allgemein zentrierte Position zwi - schen den Stiftzungen 208 und erlaubt dem Stiftkontakt 142 keine Verlagerung in der einen oder der anderen Richtung, in der es zu einer Überbeanspruchung und/oder plastischen Verformung der Stiftzungen 208 in einer solchen verlagerten Richtung kommen kann. Die Öffnung 228 nimmt den Stiftkontakt 142 auf, so dass der Stiftkontakt 142 durch die Basis 208 hindurchtreten kann. Damit trägt die Öff - nung 228 einem großen Ausmaß eines Kontaktwegs der Stiftkontakte 142 ent - lang der Stiftzungen 208 Rechnung. Beispielsweise stößt der Kontakt 142 wäh - rend der Montage nicht unten an der Basis 206 an, sondern er tritt vielmehr durch die Basis 206 hindurch. Damit können die Stiftzungen 208 kürzer ausgebildet werden und/oder näher bei der Basis 206 bleiben, so dass die Gesamthöhe des zentralen Kontakts 150 reduziert ist.
-
Das Verbindungsende 202 des zentralen Kontakts 150 erstreckt sich von der Basis 206 nach vorne. In der dargestellten Ausführungsform bildet das Ver - bindungsende 202 eine Aufnahme 232, die zum Aufnehmen des Stiftkontakts der Buchsenanordnung 102 ausgebildet ist. Das Verbindungsende 202 kann durch Umschlagen der Enden des zentralen Kontakts 150 zum Bilden der Aufnahme 232 gebildet sein. Bei einer exemplarischen Ausführungsform handelt es sich bei dem zentralen Kontakt 150 um einen durch Stanzen und Formen gebildeten Kon - takt, der sich recht kostengünstig herstellen lässt.
-
5 zeigt eine von der Rückseite betrachtete Perspektivansicht eines Bereichs des dielektrischen Halters 152, der gemäß einer exemplarischen Aus - führungsform ausgebildet ist. 6 zeigt eine von der Rückseite betrachtete Per - spektivansicht eines Bereichs des dielektrischen Halters 152, der gemäß einer exemplarischen Ausführungsform ausgebildet ist. Der dielektrische Halter 152 beinhaltet die zu dem vorderen Hohlraum 174 hin offene Öffnung 188 an der Rückseite 182. Der vordere Hohlraum 174 ist durch eine Hohlraumwand 242 ent - lang einer Innenseite des dielektrischen Halters 152 gebildet. Der vordere Hohl - raum 174 ist zum Aufnehmen des zentralen Kontakts 150 dimensioniert und kon - figuriert.
-
In einer exemplarischen Ausführungsform beinhaltet der dielektrische Halter 152 einen in der Hohlraumwand 242 gebildeten Erweiterungsschlitz 244, beispielsweise unter dem vorderen Hohlraum 174. Der Erweiterungsschlitz 244 kann sich in den Kabelhohlraum 176 hinein erstrecken. Der Erweiterungsschlitz 244 definiert einen Raum oder einen Bereich, der zum Aufnehmen der erweiter - ten Einführenden 210 des zentralen Kontakts 150 dimensioniert und konfiguriert ist. Der Erweiterungsschlitz 244 bildet Bestandteil des vorderen Hohlraums 174. Bei dem Erweiterungsschlitz 244 handelt es sich um einen vergrößerten Bereich um den zentralen Kontakt 150 herum. Der Erweiterungsschlitz 244 verbreitert oder vergrößert die Größe des vorderen Hohlraums 174 zum Aufnehmen der er - weiterten Einführenden 210, wenn die erweiterten Einführenden 210 während des Verbindungsvorgangs mit dem Stiftkontakt 142 nach außen gebogen werden. Optional können die den Erweiterungsschlitz 244 bildenden Wände (z.B. die Au - ßenseite der erweiterten Einführenden 210) für einen Überbeanspruchungsschutz für die Stiftzungen 208 sorgen. Beispielsweise können die Wände das Biegen der Stiftzungen 208 zu der einen Seite oder der anderen Seite begrenzen, so dass der Stiftkontakt 142 zwangsweise in eine allgemein zentrierte Position zwischen den Stiftzungen 208 gebracht werden kann, in der dem Stiftkontakt 142 keine Verlagerung in der einen Richtung oder der anderen Richtung ermöglicht ist, wo - bei dies zu Überbeanspruchung und/oder plastischer Verformung der Stiftzunge 208 in einer solchen Verlagerungsrichtung führen kann. Optional kann der Erwei - terungsschlitz 244 an der Rückseite 182 offen sein.
-
In einer exemplarischen Ausführungsform beinhaltet der dielektrische Halter 152 eine Führungswand 250 in dem Kabelhohlraum 176. Die Führungs - wand 250 ist unterhalb des Erweiterungsschlitzes 244 angeordnet. Die Führungs - wand 250 kann an oder in der Nähe der Oberseite des Kabelhohlraums 176 vor - gesehen sein. Die Führungswand 250 beinhaltet eine Führungsöffnung 252, die sich zu dem vorderen Hohlraum 174 und dem zentralen Kontakt 150 öffnen kann. Der Stiftkontakt 142 wird durch die Führungsöffnung 252 in den vorderen Hohl - raum 174 eingebracht. Bei einer exemplarischen Ausführungsform beinhaltet die Führungsöffnung 252 abgeschrägte Einführflächen 254, die den Stiftkontakt 142 in den zentralen Kontakt 150 führen. Die Führungsöffnung 252 kann mit der Auf - nahme 212 des zentralen Kontakts ausgerichtet sein, um den Stiftkontakt 142 in eine mit dem zentralen Kontakt 150 verbundene Position zu führen. Die Füh - rungsöffnung 252 kann mit der Kabelachse 177 ausgerichtet sein. Optional kann die Führungsöffnung 252 einen kleineren Durchmesser 256 als der Erweiterungs - schlitz 244 aufweisen. Die Führungsöffnung 252 kann einen kleineren Durchmes - ser als eine Fangfläche der erweiterten Einführenden 210 aufweisen, um den Stiftkontakt 142 mit der Aufnahme 212 auszurichten und ein Anstoßen zu vermin - dern. Damit führt die Führungsöffnung 252 den Stiftkontakt 142 ohne Anstoßen an den Stiftzungen 208 in die Aufnahme 212 hinein. Die Einführenden 210 kön - nen den Stiftkontakt 142 weiter in die Aufnahme 212 hinein einführen.
-
Der dielektrische Halter 152 beinhaltet eine Tasche 260, die in der Hohl - raumwand 242 gebildet ist, beispielsweise über der Basis 206. Die Tasche 260 kann zu dem vorderen Hohlraum 174 offen sein. Die Tasche 260 bildet einen Raum oder einen Bereich, der zum Aufnehmen der Spitze 146 des Stiftkontakts 142 dimensioniert und konfiguriert ist, wenn der Stiftkontakt 142 in den zentralen Kontakt 150 eingesteckt wird. Die Tasche 260 ist mit der Kabelachse 177 ausge - richtet.
-
Es versteht sich, dass die vorstehende Beschreibung der Erläuterung die - nen soll und nicht einschränkend zu verstehen ist. Beispielsweise können die vor - stehend beschriebenen Ausführungsformen (und/oder Aspekte derselben) in Kombination miteinander verwendet werden. Weiterhin können zahlreiche Modifi - kationen vorgenommen werden, um eine bestimmte Situation oder ein bestimm - tes Material an die Lehren der Erfindung anzupassen, ohne dass man den Um - fang derselben verlässt. Abmessungen, Materialtypen, Ausrichtungen der ver - schiedenen Komponenten sowie die Anzahl und die Positionen der verschiede - nen Komponenten, wie diese hierin beschrieben wurden, sollen Parameter von bestimmten Ausführungsformen definieren und sind keineswegs einschränkend zu verstehen, sondern stellen lediglich exemplarische Ausführungsformen dar. Den Fachleuten erschließen sich bei Lektüre der vorstehenden Beschreibung vie - le weitere Ausführungsformen und Modifikationen im Umfang der Ansprüche. Der Umfang der Erfindung ist daher unter Bezugnahme auf die beigefügten Ansprü - che zu bestimmen.