DE110952C - - Google Patents

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DE110952C
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handlebar
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bolt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/02Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever
    • B62L3/026Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever actuation by a turning handle or handlebar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, den Anzug des Bremshebels einer Fahrrad-Hinterrad bremse von einem der beiden Handgriffe der Lenkstange aus ohne Festhalten desselben bewerkstelligen zu können.
In der beiliegenden Zeichnung, in welcher gleiche Buchstaben dieselben Theile bedeuten, giebt
Fig. ι eine Disposition der die Erfindung darstellenden Einrichtung beispielsweise für ein Damenrad;
Fig. 2 bis 9 stellen verschiedene Einzelheiten der Erfindung dar;
Fig. 2 stellt eine einen Ring α in sich aufnehmende, etwas nach unten durchhängende Zugschnur c dar, deren Schenkel dabei einen Winkel α bilden und welche an den hinteren Endpunkten der beiden Lenkstangengriffe b1 b.2 befestigt ist. Die Einsenkung der Schnur kann durch Umdrehen des linken Handgriffes b2 und dadurch bewirktes Aufwickeln der Schnur auf einer mit Rand versehenen Griffhülse b0 verringert werden, wobei der Winkel α gröfser, der Ring α gehoben und dabei eine zweite durch ihn gezogene, zu beiden Seiten des oberen Rahmengestellrohres e nach abwärts führende Schnur d angezogen wird.
Innerhalb des Lenkstangenrohres b2 der Lenkstange b ist in einem entsprechenden Abstande des Rohrendes ein mit einer centralen Bohrung versehener Theil/ angeschraubt, welcher zwei sich rechtwinklig kreuzende Einkerbungen J1 und f2 besitzt. Hinter diese Einkerbungen legt sich nun der Kopf gx eines Bolzens g, durch welchen die später erklärten übergesteckten Theile von aufsen her befestigt werden. Der Kopf g1 dieses Bolzens (s. Fig. 7 und 9) besitzt zwei einander gegenüberstehende, den Einkerbungen _/j und /2 entsprechende, radial gerichtete Nasen oder wellenförmige Vorsprünge g2 gs, welche sich bei jeder Viertelumdrehung des Bolzens in die entsprechenden Nuthen J1 bezw. f2 einzulegen vermögen.
Die über den Bolzen g gestreifte, sich gegen den festen Theil f stützende Feder h kann durch ein mit Gewinde versehenes Zwischenstück i (s. auch Fig. 7), das sich mittels zweier niederen, am äufseren cylindrischen Rande angebrachten Nasen I1 und i2 in entsprechende Aussparungen der Handgriffhülse b1 festlegen läfst, beliebig gespannt werden.
Schiebt man nun nach erfolgter Anspannung der Feder h und Feststellung des Zwischenstückes i in b0 über das Rohrende b2 eine mit Oese b3 und aufgelöthetem Anschlagringe bi versehene metallische Hülse b0, auf welcher wiederum ein handgriffartig geformtes, aus Horn oder dergl. gebildetes Rohr bh Platz findet, so wird ein Schlufsriegel / vorgesetzt. Dieser dient als Unterlagsscheibe für die Mutter k und ist mit dem Zwischenstück i durch die Schräubchen m m verschraubt und durch eine Nase Z1 (Fig. 4) mit der Handgriffhülse bc, vereinigt.
Dreht man nun die Handgriffhülse nach einer beliebigen Drehrichtung herum, so wird infolge der Verbindung der besprochenen Theile und besonders durch ein festes Anziehen der
ä'ufseren Schlufsmutter k, welche in Bezug auf izugleich Gegenmutter ist, auch der Bolzen g und mit ihm der Bolzen gl mit seinen Nasen g2 gB aus den Spuren fx /2 des Theiles / herausgezogen. Hierbei spannt sich die gespannte Feder h noch kräftiger, während die Nasen nach einer Viertelumdrehung der Hülse wieder in die Kerben fx bezw. _/2 hineinfallen und in dieser Stellung den Handgriff gegen unbeabsichtigte Drehung sichern. Wenn nun eine Leine c, wie in Fig. 8 dargestellt ist, um die Hülse bQ geschlungen und durch den Ring bs an derselben befestigt ist und ferner d eine nach der Bremseinrichtung führende Leine ist, so wird durch Umdrehen der linken Handgriffhülse nach aufsen, d. h. von oben betrachtet, von rechts nach links die Bremse angezogen, da die offene Schnur c sich verkürzt und die Leine d vermittelst des Ringes d, welcher bei dem Lenken den Ausgleich der Schenkellängen von cc gestattet, nach oben gezogen wird.
Von grofser Bedeutung ist aber hierbei für den Radfahrer, dafs dieser den linken Handgriff keineswegs festhalten mufs, wenn eine Bremsung herbeigeführt worden ist, da die Nasen g% ga des Bolzens g unter Einwirkung der stark gespannten Feder h fest in den Einkerbungen fxfz halten. Die linke Handgriffhülse b2 kann sonach nur mjt einigem Kraftaufwand ruckweise gedreht werden, wobei bei jeder Viertelumdrehung ein Ruck erfolgt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Anziehen von Fahrradbremsen mittels einer Zugschnur durch Drehen eines Handgriffes der Lenkstange, gekennzeichnet durch eine an beiden Lenkstangenarmen befestigte Schnur (c), auf welcher das , obere Ende der nach der Bremse gehenden Zugschnur (d) geführt ist, und welche durch Drehen eines Handgriffes aufgewickelt und derart gespannt wird, dafs die Zugschnur (d) und damit die Bremse angezogen wird.
2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher mit dem drehbaren Handgriff ein Bolzen (g) mit T-förmigem Kopf (g1 g2) verbunden ist, dessen Schenkel (g0) zur Sicherung der Bremse in ihren Stellungen durch Federdruck in die Nuthen (Z1Z2) einer in der Lenkstange befestigten Scheibe (f) eingedrückt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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