DE110809C - - Google Patents

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DE110809C
DE110809C DENDAT110809D DE110809DA DE110809C DE 110809 C DE110809 C DE 110809C DE NDAT110809 D DENDAT110809 D DE NDAT110809D DE 110809D A DE110809D A DE 110809DA DE 110809 C DE110809 C DE 110809C
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poles
roller
pole
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rollers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/12Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with magnets moving during operation; with movable pole pieces

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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in dem Haupt-Patente gekennzeichnete Form gegen einander umlaufender walzenförmiger Stabmagnete mit J- oder [Jj-förmigem Kernlängsschnitte kann in der in Nachfolgendem beschriebenen Art zweckmäfsig abgeändert werden.
Bei dieser neuen Anordnung erhält jede der beiden Magnetwalzen mindestens drei Pole von cylindrischer Form. Die Richtung des elektrischen Stromes in den zwischen den PoI-cylindern angeordneten Drahtspulen ist so gewählt, dafs die beiden äufseren Pole jeder Walze gleichnamige, der mittlere — Folgepol — dagegen entgegengesetze Polarität erhält. Wie nach dem Haupt-Patente erhalten zwei sich gegenüberstehende Pole der beiden Walzen ungleichnamige Polarität, so dafs zwischen beiden ein Magnetfeld von grofser Intensität entsteht. Mit dem Apparate kann aber eine vielseitigere Wirkung erzielt werden, wenn im Gegensatze zu der älteren Anordnung die Polcylinder einer oder beider Walzen verschiedene Durchmesser erhalten. Man macht zweckmäfsig entweder den Durchmesser der äufseren Pole kleiner oder gröfser als den Durchmesser des mittleren Poles — Folgepoles —. Bei der ersten Anordnung bilden die beiden Folgepole des Walzenpaares, indem dieselben in directen metallischen Contact gebracht werden, ein Contactpolpaar. In diesem Falle werden dieselben nicht zur Erzextraction benutzt, sondern nur zur Regelung des Polabstandes zwischen den äufseren, zur Extraction bestimmten cylindrischen Polflächen. Der Abstand dieser cylindrischen Polflächen — der Extractionspole — richtet sich nach den Durchmessern der einander gegenüberstehenden Contactpolcylinder.
Bei der zweiten vorerwähnten Anordnung, bei welcher die beiden äufseren Pole jeder Walze einen gröfseren Durchmesser erhalten als die Folgepole, werden nur letztere zur Extraction benutzt, während die äufseren Polpaare als Contactpolpaare den Abstand der Extractionspole regeln.
Die Contactpole dienen ferner zur Uebertragung ■ der einer Magnetwalze des Walzenpaares von aufsen ertheilten Drehung auf die andere. Denn durch die magnetische Erregung der Walzen haben dieselben das Bestreben, sich gegenseitig anzuziehen und fest auf einander zu legen. Wird nun eine Walze in Drehung versetzt, so wird infolge der entstehenden Reibung auch die andere an der Umdrehung theilnehmen. Bei beiden beschriebenen Anordnungen können die Durchmesser zweier, ein Gontactpolpaar bildender Polcylinder von einander verschieden sein. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, den Magnetwalzen eines Apparates verschiedene Umdrehungsgeschwindigkeiten zu ertheilen.
Der Abstand der Extractionspole kann auf zweifache Art geändert werden. Einmal dadurch, dafs man den äufseren Mantel der

Claims (1)

  1. Contactpole auswechselbar macht und denselben durch eiserne Ringe von entsprechender Breite und bestimmtem Durchmesser ersetzt; dann auch in der Weise, dafs die Contactpole die Form abgestumpfter Kegel erhalten. In diesem Falle erfolgt die Abstandsregelung der Extractionspole durch Verschiebung einer Walze in axialer Richtung.
    Die beschriebene verschiedenartige Ausbildung der Magnetpole als Contact- und Extractionspole bei einem Paare gegen einander umlaufender Stabwalzenmagnete ist nicht auf Walzen mit nur drei Polen beschränkt. Auf dem Walzenpaare kann man vielmehr eine beliebige Anzahl von Polen in der angegebenen Weise zu je zweien als Contact- oder Extractionspolpaare anordnen. Auch ist es nicht erforderlich, dafs jede der beiden Walzen mit einer erregenden Drahtwickelung versehen ist. Es kann auch nur eine der beiden Walzen elektromagnetisch erregt werden. Die zweite Walze wirkt dann nur als Ankerwalze und erhält ihren Magnetismus durch magnetische Induction von der ersten Walze.
    Die neue Construction bietet folgende Vortheile. Bei der beschriebenen Anordnung werden besondere Vorrichtungen zur Regelung des Abstandes der Extractionspole überflüssig. Diese Regelung erfolgt, wie angegeben, durch die Contactpole. Ferner ist der magnetische Widerstand der Apparate geringer, als bei der älteren Construction. Statt zweier Luftwiderstände ist hier in jedem magnetischen Stromkreise nur ein Luftwiderstand von den Kraftlinien zu überwinden, denn an den Contactpolen findet der Uebergang der magnetischen Kraftlinien unmittelbar von Metall zu Metall statt.
    Durch die beiliegenden Fig. ι bis 9 werden die beschriebenen Formen und Anordnungen des elektromagnetischen Erzscheiders näher erläutert.
    Fig. ι stellt ein Walzenpaar mit einem Contactpolpaare dar. A und B sind die beiden ■durch Vergrößerung der Cylinderdurcbmesser als Contactpole ausgebildeten mittleren PoI-cylinder — Folgepole —. C, D, E und F sind die zur Extraction bestimmten äufseren Polcylinder. G, H, I und K sind die zur Erregung des Magnetismus zwischen den Polen auf die verjüngten Theile der Walzen gewickelten Drahtspulen, welche den elektrischen Strom durch die Schleifringe a, b, c und d zugeführt erhalten. Der Verlauf des elektrischen Stromes in · den Drahtspulen und die Wege der erzeugten magnetischen Kraftlinien sind in der Figur durch eingezeichnete Pfeile angedeutet. Beide Walzen sind um ihre Achsen e g und f h drehbar. Die einer Walze von aufsen gegebene Drehbewegung wird auf die andere übertragen, durch den nach Einleitung des elektrischen Stromes in die Bewickelung der Walzen zwischen den ungleichnamigen Contactpolen A und B entstehenden Druck und die dadurch bedingte Reibung.
    Mit den in den Figuren eingeschriebenen Buchstaben JV und 5 soll die entsprechende Polarität der entstehenden Pole angedeutet werden.
    Fig. 2 veranschaulicht die zweite der beschriebenen : Anordnungen, bei welcher die. beiden äufseren Polpaare als Contactpole und nur das innere Polpaar als Extractionspole ausgebildet sind. Der Verlauf des elektrischen Erregungsstromes und der magnetischen Kraftlinien entspricht den in Fig. 1 angedeuteten Richtungen.
    Fig. 3 und 4 stellen Ausführungsformen der beschriebenen Walzenpaare dar, bei welchen die Contactpole A und B verschiedene Durchmesser besitzen. Durch eine derartige Anordnung erhalten die Walzen verschiedene Umdrehungsgeschwindigkeiten, was in manchen Fällen bei der Extraction von Vortheil ist. Bei der in Fig. 3 dargestellten Construction dreht sich die obere, bei der Anordnung der Fig. 4 dagegen die untere Walze schneller.
    Fig. 5 stellt in der Hälfte einen Längsschnitt durch einen Walzenapparat, bestehend aus zwei fünfpoligen Walzenmagneten dar, welcher zwei Contactpolpaare und drei Extractionspolpaare besitzt. Die um die Contactpole gelegten Ringe sind gleichfalls aus weichem Eisen hergestellt und auswechselbar und veranschaulichen die beschriebene Einrichtung zur Veränderung des Polabstandes durch eingelegte Ringe. Zur besseren Veranschaulichung, wie diese Ringe angebracht sind, ist in Fig. 6 der Apparat in der Seitenansicht dargestellt.
    Fig. 7 und 8 zeigen die andere Vorrichtung zur Regelung des Polabstandes. Bei dem in Fig. 7 angegebenen Apparate sind die beiden inneren Pole, bei dem Apparate der Fig. 8 die beiden äufseren Pole als Contactpole in der Form abgestumpfter Kegel ausgebildet. Die Abstandsregelung erfolgt, wie vorbeschrieben, durch axiale Verschiebung einer Walze gegen die andere.
    Fig. 9 soll die Anordnung veranschaulichen, bei welcher nur eine Walze A als Erregerwalze mit stromdurchflossenen Drahtspulen umgeben ist, während die zweite Walze B als Ankerwalze den Magnetismus lediglich durch Induction erhält.
    Pateντ-AνSPROche:
    ι. Eine Ausführungsform des elektromagnetischen Erzscheiders , nach Patent 108399, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Theil der gegenüberstehenden Pole durch Vergröfse-
    rung der Durchmesser der Polcylinder als Gontactpole ausgebildet ist zwecks selbstthätiger Uebeftragung der Drehbewegung der einen Walze auf die andere und zwecks Einstellung constanter Polabstände zwischen den Arbeitspolen.
    Eine Ausführungsform des Apparates nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Aenderung des Polabstandes zwischen den Arbeitsflächen durch Auflegen von eisernen Ringen auf die Contactpole bewirkt wird.
    Eine Ausführungsform des Apparates nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Aenderung des Polabstandes zwischen den Arbeitspolen den Polflächen der Contactpole die Form abgestumpfter Kegel gegeben wird und die eine der Walzen sich in axialer Richtung gegen die andere verschieben läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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