DE110047C - - Google Patents

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DE110047C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F58/00Domestic laundry dryers
    • D06F58/02Domestic laundry dryers having dryer drums rotating about a horizontal axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung stellt einen durch Handbetrieb in Bewegung zu setzenden transportablen Apparat zum Schnelltrocknen der Wäsche dar, welcher die Wäsche schnell und ohne den geringsten Nachtheil für dieselbe trocknet, und aufserdem dieselbe desinficirt durch die grofse, sich in dem Apparat entwickelnde Hitze.
Dieser Apparat, welcher eine bedeutende Leistungsfähigkeit besitzt, ersetzt vollkommen das Trocknen der Wäsche auf dem Dachboden oder in der freien Luft.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 den Apparat in perspectivischer Ansicht, Fig. 2 einen Einzeltheil dazu, Fig. 3 einen Querdurchschnitt und Fig. 4 einen Längsdurchschnitt.
Der Apparat zum Schnelltrocknen der Wäsche besteht hauptsächlich aus einem Gehäuse, in welchem eine Heizvorrichtung zum Erwärmen der Luft und eine rotirende Trommel untergebracht ist.
Dieses Gehäuse besteht aus einem rechteckigen Kasten A, welcher auf vier Füfsen a a ruht, und aus einem darauf gesetzten, abnehmbaren halbrunden Theil B, in welchem eine Thür C sowie Abzugröhren b b für die Luft, welche mit Dampf vermischt ist und auch Klappen cc zur Regulirung der in den Apparat dringenden Luft angebracht sind. Im unteren Theile A befindet sich eine Oeffnung, die mit einer Thür d versehen ist und zum Heizen des Ofens dient. Aufserdem kann an beliebiger Stelle ein Thermometer e angebracht sein, welches unten einen rechten Winkel bildet, so dafs die Quecksilberkugel in dem Apparate sich befindet. Die Heizvorrichtung des Apparates befindet sich im unteren Theil des Gehäuses und besteht aus der Feuerung (Heizung) D und den Röhren EE. Die Heizung nimmt in der Mitte beinahe ein Drittel der Kammer in der Breite ein, zieht sich durch die ganze Länge der Kammer und besteht aus einem Stabrost f über dem Aschenraum g, wobei der übrige Theil des Ofens von unten und an den Seiten mit feuerfesten Ziegeln ausgesetzt ist. Von oben wird die Feuerung D mit gufseisernen Platten F belegt, über welchen eine dicke Schicht groben Sandes gleichmäfsig ausgebreitet ist; über diesen liegt ein aus Eisenblech angefertigtes Schild G, welches den ersten Gang der Röhren EE bedeckt.
Das Feuer in der Feuerung D theilt sich am Ende derselben nach zwei Seiten durch die Röhren EE, welche auf beiden Seiten dieser Feuerung liegen, wobei jede Seite drei Windungen Röhren aufweist, die ihrerseits sich zwischen dem Ofen und den Längsseiten des unteren Gehäusetheiles befinden. . Diese Röhren E E sind dann nach aufsen geführt und vereinigen sich in einem Rohre Zf1, welches mit dem Schornstein verbunden sein kann.
Die Trommel H des Apparates besteht aus einem eisernen Gestell, welches aus Armen h h zusammengesetzt, mit Leinwand und Hanfnetz überzogen ist. Auf einer der zwei entgegengesetzten Seiten der Trommel wird ein Rahmen j befestigt, auf welchem mittelst Klammern ii die aufgehängte Wäsche festgehalten wird (Fig. 2), während sich noch ein diesem Rahmen gegenüberliegender Rahmen in der Trommel ohne Wäsche befindet. An beiden
Seiten des Gestelles sind Lagerzapfen ο angebracht, durch welche mittelst einer Kurbel K die Trommel H gedreht werden kann. . Zum Festhalten der Trommel in beliebiger Stellung dient der Fixirschieber / (Fig. i).
Die Anwendung des Apparates ist folgende: Vor Allem wird die ThUr C des Gehäuses geschlossen, dann im Ofen Feuer angelegt, die Regulirklappen c c werden ebenfalls geschlossen, und wenn das Thermometer e ioo° R. zeigt, öffnet man die Thür C, dreht die Trommel H um, so dafs gegenüber der Thür sich ein Rahmen j befindet, wonach man die Trommel feststellt. Dann nimmt man von den zwei Holzböcken MM (Fig. 2) den vorher mit Wäsche behängten Rahmen, stellt ihn in die Trommel, anstatt der leeren, schliefst wiederum die Thür C, löst den Trommelhalter / und öffnet allmählich die Regulirklappen c c.
Danach dreht man die Trommel mittelst der Kurbel K bald langsam, bald schnell nach rechts und nach links abwechselnd im Laufe von zehn Minuten, und die nasse Wäsche, welche vorher in einer Wringmaschine zwischen zwei Gummiwal'zen ausgequetscht war, erscheint vollkommen trocken und sehr weifs, sogar viel weifser und weicher als die auf Dachböden, in der frei'en Luft oder anderen Räumlichkeiten getrocknete Wäsche. Nachdem die umgedrehte Trommel H mittelst des Schiebers / festgestellt und die Thür C geöffnet ist, nimmt man den Rahmen j mit der trockenen Wäsche heraus und stellt einen neuen, nach oben beschriebener Art. vorbereiteten Rahmen mit Wäsche in die Trommel hinein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Tragbare Vorrichtung zum Schnelltrocknen der Wäsche für Handbetrieb, gekennzeichnet durch ein mit einer Heizvorrichtung (D E) versehenes Gehäuse (A B) und eine in demselben gelagerte, von aufsen drehbare Trorn,-mel (H) zur Aufnahme der zu trocknenden Wäsche.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Wäschetrocken-Vorrichtung, bei welcher die Wäschetrommel (H) mit netz- oder gitterartigen Wandungen versehen und mit abnehmbaren Wäschehalterrahmen (j) ausgestattet ist, die abwechselnd herausgenommen und mit frischer WTäsche beschickt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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