DE1087696B - Betriebsschaltung fuer eine Kathoden-strahlroehre - Google Patents

Betriebsschaltung fuer eine Kathoden-strahlroehre

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DE1087696B
DE1087696B DEB43409A DEB0043409A DE1087696B DE 1087696 B DE1087696 B DE 1087696B DE B43409 A DEB43409 A DE B43409A DE B0043409 A DEB0043409 A DE B0043409A DE 1087696 B DE1087696 B DE 1087696B
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Germany
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time scale
generator
signal
circuit
time
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DEB43409A
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English (en)
Inventor
Anthony Rainsford Eames
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British Thomson Houston Co Ltd
Original Assignee
British Thomson Houston Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/30Circuits for inserting reference markers, e.g. for timing, for calibrating, for frequency marking

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Betriebs schaltung für eine Kathodenstrahlröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Betriebsschaltung für eine Kathodenstrahlröhre zur elektronischen Darstellung einer Zeitskala und eines - Signals auf dem Schirm der Eathodenstrahlröhre.
  • Es ist bereits eine Anordnung bekannt, in der Impulse in einer wählbaren zeitlichen Beziehung zu einem Synchronisierimpuls erzeugt werden. Diese Impulse können auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre nebeneinander und relativ zueinander verschiebbar abgebildet werden.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre Abschnitte einer regelmäßig wiederkehrenden Signalwelle und entsprechende Abschnitte einer Zeitskala derart abzubilden, daß die Länge der Signalwelle auch dann gemessen werden kann, wenn die gesamte Länge der Signalwelle nicht gleichzeitig auf dem Schirm darzustellen ist.
  • - Bei einer Betriebsschaltung für eine Kathodenstrahlröhre, die eine regelmäßig wiederkehrende elektrische Signalwelle als Ausgangssignal eines Signalgenerators und Bezugszeitsignale in Form einer Skala auf dem Schirm der Röhre mit Hilfe elektronischer Mittel wiedergibt, mit einem Zeitablenkgeneratur für die Röhre und mit einem Zeitskalagenerator, die zum Darstellen gewünschter Abschnitte der Zeitskala über eine veränderlich einstellbare Verzögerungsschaltung miteinander synchronisiert sind, ist gemäß der Erfindung auch der Zeitablenkgenerator mit dem Signalgenerator über eine weitere veränderlich einstellbare Verzögerungsschaltung mit dem Signalgenerator synchronisiert, so daß gewünschte Abschnitte der Zeitskala jeweils gewünschten Abschnitten der Signalwelle zugeordnet sind im Sinne der Darstellung der gewünschten Abschnitte der Signalwelle und der zugehörigen Abschnitte der Zeitskala in Abhängigkeit von der Einstellung der Verzögerung der ersten Verzögerungsschaltung.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung enthält also einen Zeitablenkgenerator für die Kathodenstrahlröhre, einen Signalgenerator zur Erzeugung der regelmäßig wiederkehrenden Signalwelle und einen Zeitskalagenerator; außerdem sind zwei veränderbare Verzögerungsschaltungen vorgesehen.
  • Bei einer Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist der Zeitskalagenerator die steuernde Einheit. Der Zeitablenkgenerator wird in diesem Falle synchron mit dem Zeitskalagenerator über eine veränderlich einstellbare Verzögerungsschaltung betrieben. Infolgedessen können unterschiedliche Abschnitte der Zeitskala auf dem Schirm gezeigt werden.
  • Der Signalgenerator wird ebenfalls synchron mit dem Zeitskalagenerator über eine weitere veränderlich einstellbare Verzögerungsschaltung betrieben. Daher arbeitet der Signalgenerator ebenfalls mit dem Zeitablenkgenerator zusammen; deshalb können durch eine Veränderung der weiteren Verzögerungsschaltung unterschiedliche Abschnitte der Signalwelle auf dem Schirm zur Schau gestellt werden. Wenn die beiden Verzögerungsschaltungen eingestellt und nicht verändert werden, werden stets dieselben Abschnitte der Zeitskala und der SignalwelIe auf dem Schirm zur Schau gestellt. Durch Veränderung der ersten Verzögerungsschaltung werden die verschiedenen Abschnitte der Zeitskala zusammen mit den zugehörigen Abschnitten der Signalwelle vorgeführt. Daher kann durch eine Veränderung der ersten Verzögerungsschaltung die gesamte Signalwelle auf dem Schirm zur Schau gestellt und ihre Länge gemessen werden.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform des Erfindungsgedankens, die man verwendet, wenn der Signalgenerator nicht gesteuert werden kann, er also ununterbrochen arbeitet, ist nur eine veränderlich einstellbare Verzögerungsschaltung vorgesehen. Der Zeitablenkgenerator arbeitet über diese Verzögerungsschaltung entweder mit dem Zeitskalagenerator oder mit dem Signalgenerator synchron. Bei dieser Anordnung werden die Signalwelle und die Zeitskala abwechselnd auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre zur Schau gestellt. Die Abschnitte der Zeitskala stimmen noch mit den Abschnitten der Signalwelle des Signalgenerators überein, und durch eine Veränderung der Verzögerungsschaltung können unterschiedliche Abschnitte der Signalwelle abwechselnd mit entsprechenden Abschnitten der Zeitskala gezeigt werden. Auf diese Weise kann ebenfalls die Gesamtlänge der Signalwelle nachgemessen werden.
  • Insbesondere sind Mittel vorgesehen, durch die ein Impulsgenerator für die Zeitskala, ein Signalgenerator für die zu prüfenden Signale und ein Zeitablenkgenerator für die kombinerte Vorführung mit einstellbaren Verzögerungen in Tritt gehalten werden. Die Zeitskala weist vorzugsweise eine Reihe parallele, in bestimmten Abständen zueinander am Zeitmaßstab entlang verteilte und zu diesem senkrecht stehende Schreibspuren auf.
  • Die Schreibspuren, die in regelmäßigen Abständen, z. B. im fünften und zehnten Zacken, auftreten, können verstärkt, also verbreitert oder verlängert werden, so daß sie gut erkennbar sind, um die Zählung zu erleichtern.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung kann einen genau eingestellten Oszillator zur Herstellung einer Folge sinusförmiger Schwingungen vorausbestimmter Frequenz und Hilfsmittel zur Änderung dieser Form in eine rechtwinklige Welle und zur nachfolgenden Teilung durch eine gerade ganze Zahl enthalten; aus dem Teiler wird ein Gegentaktausgang erhalten. Danach werden die drei auf diese Weise erhaltenen Wellen differenziert und die positiven Impulse derart gemischt, daß Signale unterschiedlicher Amplitude für jeden Impulszug hervorgerufen werden.
  • Eine besondere Anwendungsmöglichkeit der Schalanordnung nach der Erfindung ist die Messung der Länge eines regelmäßig wiederkehrenden wellenförmigen Signals, das zu lang ist, um gleichzeitig mit der Bezugszeitskala auf dem Schirm untergebracht werden zu können, die eine ausreichende Genauigkeit der Messung gestattet. Wenn die Anordnung für diesen Zweck benutzt wird, wird die Skala der Zeitablenkung ausgedehnt, so daß die Bezugszeitmarkierungen erkennbar sind. Dann werden das wellenförmige Signal und die Bezugszeitskala gleichzeitig quer über den Schirm verschoben, so daß aufeinanderfolgende Abschnitte der Welle vorgeführt werden.
  • Um die Erfindung besser verstehen zu können, wird auf die Zeichnung Bezug genommen.
  • Fig. 1 ist eine Schaltanordnung in schematischer Darstellung einer ersten Ausführungsform des Erfindungsgedankens; Fig. 2 zeigt in graphischer Darstellung die Kurvenformen an verschiedenen Punkten der Schaltung nach Fig. 1; Fig. 3 ist eine Schaltanordnung in schematischer Darstellung einer zweiten Ausführungsform des Erfindungsgedankens.
  • In Fig. 1, in der eine Blockzeichnung der Schaltung gezeigt ist, bringt ein quarzgesteuerter Oszillator 1 eine sinusförmige Welle mit einer Frequenz von 100 kHz hervor; ein Verstärker 2 ändert die Wellenform dieses Linienzuges in eine rechtwinklige. Der Ausgang dieses Verstärkers führt zu einem Differentiator 3a und von dort zu einem Mischer 5. Der Ausgang des Verstärkers 2 ist ebenfalls zu einem Teiler 4 geführt, dessen Divisor in diesem Beispiel zehn sein soll. Die Ausgangsspannungen dieser Einheiten sind in Fig. 2 durch die Buchstaben a, b, c und h gekennzeichnet. Die Einheit 4 hat zwei Ausgangsspannungen d und e von entgegengesetzter Phase, deren zugehörige Wellenformen aus Fig. 2 ersichtlich sind. Die Linienzüge werden ebenfalls durch die Einheiten 35 und 3 c differenziert und zu dem Mischer 5 geführt.
  • Der Mischer ist so aufgebaut, daß die Amplituden der getrennten, eintretenden Wellen abgewandelt werden, um in dem kombinierten Ausgang Impulse dreier unterschiedlicher Amplituden herzustellen. Die resultierende Wellenform h ist in Fig. 2 dargestellt, in der Einheiten durch Impulse kleiner Amplitude, Gruppen von je zehn Einheiten durch Impulse großer Amplitude und dazwischenliegende Gruppen von je fünf Einheiten durch Impulse mittlerer Amplitude angezeigt werden.
  • In dem dargestellten Beispiel soll jede Einheit 10 sec lang sein, so daß die dazwischenliegenden Impulse 50 llsec und die großen 100Ccsec angeben. Die derart erhaltene Ausgangsspannung für die Zeitskala kann an ein Plattenpaar Y in einem Kathodenstrahloszillographen mit doppeltem Strahl angelegt werden, während die Signalspannung, deren Wellenverlauf gemessen werden soll, mit dem anderen Plattenpaar Y verbunden wird. Andererseits kann die Ausgangsspannung der Zeitskala mit der Signalspannung kombiniert und das Ganze mit einem Strahl vorgeführt werden.
  • Eine der Ausgangsspannungen von der Teilerschaltung 4 wird benutzt, um eine Zählschaltung 6 zwangsweise zu synchronisieren. Die Zählschaltung ist ein Multivibrator, der bei einer kleineren Frequenz als der Teiler arbeitet. Da er ja gegenüber dem Teiler zwangsweise synchronisiert ist, fällt die positive Flanke seiner Ausgangswelle zeitlich jedesmal mit einer positiven Flanke der Teilerausgangsspannung zusammen. Die Zählschaltung löst die Zeitablenkung über eine Verzögerungsschaltung 7 aus. Wenn die Einheit 7 auf eine bestimmte Verzögerung eingestellt ist, entsteht der Ausgangsimpuls aus der Verzögerungsschaltung stets zu einer bestimmten Zeit nach dem positiven Impuls, der die Zählschaltung 6 verläßt.
  • Daher wird die Zeitablenkung immer gleichzeitig gegenüber der Zeitskala ausgelöst. Auf diese Weise wird ein ruhiges, klares Bild erzielt.
  • In dieser ersten Ausführungsform des Erfindungsgedankens wird die Zeitskala dauernd in Betrieb gehalten, und das Gerät, dessen Signal für Meßzwecke beobachtet werden soll, wird durch die Zeitskala ausgelöst. Es muß zu einem bestimmten Zeitpunkt kurz nach Einsetzen der Ausgangsspannung der Zählschaltung ausgelöst werden, so daß das Signal stets auf dem Schirm genau im gleichen Augenblick gegenüber der Zeitskala ausgelöst wird. In dieser Weise erhält man auch ein ständiges Signalbild. Dies wird mit Hilfe der Auslöseschaltung 8, der Nullschaltung 9 und der Ausgangsstufe 10 bewerkstelligt. Die Auslöseschaltung wird zuerst eingestellt und durch die Zählschaltung ausgelöst, um den gleichzeitig mit den Impulsen der Zählschaltung einfallenden Impuls freizugeben, wenn dies erforderlich ist. Die Null schaltung verzögert diesen Impuls um eine gewünschte Zeitspanne, bevor er zur Verstärkung freigegeben und dem Gerät zugeführt wird, das das zu prüfende Signal erzeugt.
  • An die Leitung, die von dem Oszillator 1 zum Teiler 4 führt, kann über einen Schalter S eine Synchronisiereinheit angeschlossen sein (gestrichelt dargestellt), die mit einer Synchronisierspannung gespeist wird.
  • Die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 1 kann besser durch die Fig. 2 verstanden werden, in der, wie ersichtlich ist, die Ausgangsspannungen aus den Einheiten 1, 2, 3 a, 3 b, 3 c, 4 und 5 dauernd vorhanden sind. In einem geeigneten Augenblick, z. B. n Fsec früher als der Anfang der Schreibspur, wird der Einstellimpuls I von einer Auslöseeinstellschaltung 11 zur Auslöseschaltung 8 freigegeben. Diese Auslöseschaltung wird entweder durch den Rücklaufimpuls aus der Kippschaltung 12 oder durch andere äußere Signale, z. B. durch die Ausgangsspannung von einem Niederfrequenz-Impulsgenerator, gesteuert. Da ja die Aus löseschaltung 8 jederzeit eingestellt werden kann, braucht die äußere Quelle des Auslöseimpulses nicht mit dem Vorführgerät synchronisiert zu werden. Der Vorlauf m des Ausgangssignals der Auslöseschaltung 8 ist in Fig. 2 dargestellt. Die Auslöseschaltung ist nun eingestellt, bis die Zählschaltung 6 in Tätigkeit tritt, und ergibt die positive Flanke der Welle k, die gegenüber der Ausgangs spannung von der Einheit 4 zwangsweise synchronisiert ist. Die positive Flanke dieser Welle wird differenziert, um einen Impuls hervorzubringen, der die Verzögerungsschaltung 7 einschaltet und ebenfalls die Auslöseschaltung 8 abschaltet. Die Ausgangs spannung der Einheit 7 wird zuerst so eingestellt, daß ihre Impulslänge oder Verzögerungszeit ungefähr Null ist. Dies ist durch den Punkt an der Welle q angedeutet. Durch Differentation des Ausgangsimpulses der Einheit 7 wird ein Impuls y (Kurve r in Fig. 2) erzeugt, der die Kippschaltung 12 auslöst und die in Fig. 2 a gezeigte Form hat.
  • Die Anlaufseite des Impulses von der Einheit 8 wird differenziert, um einen Impuls n zu bilden, der die Nullschaltung 9 auslöst. Nach einer geeigneten Verzögerungszeit wird der Impuls o hervorgebracht, der in diesem Beispiel nach 50 llsec erscheint. Wenn dieser Impuls durch die Einheit 10 verstärkt worden ist. entriegelt er den Signalgenerator 13, der in diesem Beispiel einen Rechteckimpuls erzeugt, dessen Länge (Kurve p in Fig. 2) bestimmt werden soll. Die Flanke dieses Signals ist in Fig. 2 a gezeigt. Die Verzögerungszeit in der Einheit 9 ist so engestellt worden, daß diese Flanke exakt mit einem großen Impuls auf der Zeitskala, den man mit Null bezeichnen kann, zusammenfällt. Die Verzögerung in der Einheit 7, die aus der Kurve q hervorgeht, kann dann vergrößert werden. Das Bildfeld wandert effektiv über das Bild, bis die in Fig. 2b gezeigte Stellung eingenommen ist.
  • Die Rückflanke wird dann in derselben Weise vorgeführt. Wenn die Anzahl langer Impulse, die den Schirm während dieses Vorgangs überquert haben, gezählt worden ist, kann eine genaue Zeitmessung durchgeführt werden. In dem obigen Beispiel der Fig. 2 war die Zeitdauer 2575 Fsec in bezug zur Zeitskala.
  • Wie man bei der Verwendung der Anordnung nach dem obigen Beispiel herausgefunden hat, ist eine Schaltknopfnacheichung nützlich: nachdem verschiedene Messungen durchgeführt worden sind, ist es üblich, die Nullstellung nachzuprüfen. Anstatt die Steuerungen auf Null zurückzustellen, ist ein Schaltknopf vorgesehen, der bei Druck die Verzögerungsschaltung 7 überbrückt. Den Verlauf der Signalwelle kann man sofort sehen. Beim Loslassen des Schaltknopfes sieht man die Rüclfflanke der Signalwelle noch einmal. Die Verzögerungsschaltungen brauchen für diese Nacheichung nicht verstellt zu werden.
  • In der zuvor beschriebenen Ausführungsform entriegelt die Zeitskala den Kipp- und Signalgenerator.
  • Auf diese Weise kann die Vorder- und Hinterfianke des Signals an der Zeitskala beobachtet werden.
  • Eine andere Ausführungsform des Erfindungsgedankens wird mit Hilfe der Fig. 3 deutlicher, in der die Ausgangs spannungen der Einheiten 1 bis 6 dauernd erscheinen. Die Einheit 14 ist ein Selbstauslöse- oder dauernd selbständig arbeitender Signalgenerator, der nicht mit der Zeitskala synchronisiert werden kann.
  • Ein Schalter S ist ein zweipoliger Doppelschalter mit den Stellungen A und B. Wenn sich S in der Stellung A befindet, wird der Kippgenerator von der Zählschaltung 6 durch die veränderlich einstellbare Verzögerungseinheit 7 entriegelt, und die Spannungen der Zeitskala werden an die Platten Y des Oszillographen angelegt. Die Verzögerungsschaltung 7 wird auf einen erwünschten Wert eingestellt, um den erforderlichen Abschnitt der Zeitskala auf dem Schirm zu erhalten.
  • Wenn sich der Schalter S in der Stellung B befindet, wird der Kippgenerator von der Einheit 14 über die Verzögerungseinheit 7 wie oben entriegelt. Die Wellenform der Ausgangsspannung der Einheit 14 erscheint auf dem Schirm. Der Wellenabschnitt, der erscheint, entspricht zeitlich dem Abschnitt der Zeitskala, die auf dem Schirm durch die spezielle Einstellung der Verzögerungseinheit 7 erhalten wurde. Durch Vergleich der Wellenform mit der Zeitskala wird eine Messung der Wellenform erhalten. Die Verzögerungseinheit 7 kann so eingestellt werden, daß der erforderliche Abschnitt der Welle auf dem Schirm sichtbar wird.
  • PATENTANSPROCHE 1. Betriebsschaltung für eine Kathodenstrahlröhre, die eine regelmäßig wiederkehrende elektrische Signalwelle als Ausgangssignal eines Signalgenerators und Bezugszeitsignale in Form einer Skala auf dem Schirm der Röhre mit Hilfe elektronischer Mittel wiedergibt, mit einem Zeitablenkgenerator für die Röhre und mit einem Zeitskalagenerator, die zum Darstellen gewünschter Abschnitte der Zeitskala miteinander über eine veränderlich einstellbare Verzögerungsschaltung synchronisiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitablenkgenerator (12) über eine weitere veränderlich einstellbare Verzögerungsschaltung (9) mit dem Signalgenerator (13) synchronisiert ist. so daß die gewünschten Abschnitte der Zeitskala gewünschten Abschnitten der Signalwelle zugeordnet sind im Sinne der Darstellung der gewünschten Abschnitte der Signalwelle und der zugeordneten Abschnitte der Zeitskala in Abhängigkeit von der Einstellung der Verzögerung der ersten Verzögerungsschaltung (7).

Claims (1)

  1. 2. Betriebsschaltung nach Anspruch 1 zum gleichzeitigen Darstellen der gewünschten Abschnitte der Signalwelle und der zugeordneten Abschnitte der B ezugszeitskala, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitablenkgenerator (12) vom Ausgangssignal des Zeitskalagenerators (1) über die zugeordnete Verzögerungsschaltung (7) und der Signalgenerator (13) vom Ausgangssignal des Zeitskalagenerators (1) über die weitere Verzögerungsschaltung (9) auslösbar ist.
    3. Betriebsschaltung nach Anspruch 1 zum abwechselnden Darstellen der gewünschten Abschnitte der Bezugszeitskala und der Signalwelle, dahin abgewandelt, daß die Auslösung des Zeitablenkgenerators abwechselnd vom Ausgangssignal des Zeitskalagenerators über eine zugeordnete Verzögerungsschaltung zur Vorführung der gewünschten Abschnitte der Zeitskala und vom Ausgangssignal des Signalgenerators über dieselbe Verzögerungsschaltung zur Vorführung der zugeordneten Abschnitte der Zeitskala erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 821775, 861 133; USA.-Patentschrift Nr. 2 662 977; »Journal of Scientific Instruments«, 31 (1954), S. 6 und 7.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821775C (de) * 1948-10-02 1951-11-19 Siemens & Halske A G Einrichtung zur Verbesserung der Anzeige bei Braun'schen Roehren, die zur Kurzzeitmessung mittels Impulse benutzt werden
DE861133C (de) * 1950-01-14 1952-12-29 Cfcmug Anordnung zur Zeiteichung einer zur Anzeige dienenden Kathodenstrahlroehre
US2662977A (en) * 1950-03-23 1953-12-15 Itt Radio impulse system for oscillograph calibration

Patent Citations (3)

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