DE108673C - - Google Patents

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DE108673C
DE108673C DENDAT108673D DE108673DA DE108673C DE 108673 C DE108673 C DE 108673C DE NDAT108673 D DENDAT108673 D DE NDAT108673D DE 108673D A DE108673D A DE 108673DA DE 108673 C DE108673 C DE 108673C
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DE
Germany
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metal
seal
ring
line
pipe
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DENDAT108673D
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English (en)
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/02Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member
    • F16L19/0212Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means
    • F16L19/0218Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means comprising only sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47 : /MASCHINENELEMENTE
> Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Februar 1899 ab.
Die vorliegende, besonders für Hochdruckleitungen bestimmte Rohrverbindung ist durch eine besondere Anordnung der Metalldichtung gekennzeichnet, durch welche ein vollkommen dichter Abschlufs erzielt und einer Beschädigung der Dichtungsflächen durch die die Leitung durchfliefsende Flüssigkeit u. s. w. vorgebeugt wird. Das Wesen der Einrichtung liegt darin, dafs durch eine kreisförmige Metallschneide, welche in eine Metallrinne eingeprefst wird, die eigentliche Dichtung bewirkt wird, Während zwischen dieser Metalldichtung und dem Innern der Leitung eine weitere selbstwirkende elastische Dichtung angeordnet ist, welche den Zweck hat, die Metalldichtung vor der Berührung mit dem die Leitung durchfliefsenden Wasser oder der Luft u. s. w. zu schützen und etwa in dem Metall vorhandene sehr feine Poren zu schliefsen. welche sich ohne diesen Schutz sehr bald erweitern und zu Undichtigkeiten führen würden.
Die vorliegende Rohrverbindung hat den Vortheil, dafs sie zur vollkommenen Abdichtung nur eines relativ sehr geringen Druckes bedarf.
Die Rohrverbindung ist auf der Zeichnung in Fig. ι im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Theil der Dichtung in vergröfsertem Mafsstabe.
Auf die beiden gegenüberstehenden Enden der Rohre α sind Ringe b und c aufgeschraubt bezw. aufgelöthet, geschweifst oder in anderer Weise befestigt.
Der eine Ring, beispielsweise b, zweckmäfsig aus Bronze bestehend, ist mit einer eine Dichtungsfläche f enthaltenden Rinne d versehen.
In diese Rinne tritt ein ringförmiger Vorsprung g des anderen Ringes c ein, welcher zweckmäfsig aus Stahl hergestellt wird. Der vorspringende Ring g besitzt an seinem äufseren Rand eine kreisförmige Schneide h, welche die zweite Dichtungsfläche bildet und sich bei Vereinigung der Rohre auf die Dichtungsfläche f des anderen Ringes b legt. Der vorspringende Ring g ist ebenfalls mit einer Rinne i versehen.
Das Anziehen erfolgt bei der dargestellten Verbindung durch eine Ueberwurfmutter' k, die Ringe könnten aber auch durch andere Mittel, z. B. hinter die Ringe bc gelegte Flantschen und diese verbindende bezw. zusammenziehende Schrauben ersetzt werden, obgleich die Verbindung durch die Ueberwurfmutter den Vortheil eines bequemen Anziehens eines Theiles bietet und das Anziehen von einer Seite aus erfolgen kann, so dafs die Leitung dicht an der Wand bezw. auf dem Boden liegen kann. Die Dichtung nimmt aufserdem nur sehr wenig Platz ein. In den von den beiden Rinnen d und i gebildeten ringförmigen Hohlraum ist eine elastische Dichtung, beispielsweise ein Gummiring/, eingelegt. Dadurch, dafs der innere Rand m des vorspringenden Ringes g etwas niedriger gehalten ist als der äufsere, die Dichtung bildende Rand /2, kann die in der Leitung enthaltene Flüssigkeit, die Luft o,der dergl., zu dem Dichtungsring / gelangen und auf diesen einen Druck ausüben, su dafs er manschettenartig dichtet und den Zutritt des Wassers u. s. w. zu den metallenen Dichtungsflä'chen fh verhindert. Der Gummiring / dichtet demnach
nur die Metalldichtung gegen das Innere der Leitung ab, während der dichte Abschlufs. der Leitung lediglich durch die Metalldichtung f h erfolgt. Da die Metalldichtung zum vollkommenen Abschlufs nur eines sehr geringen Druckes bedarf, ist zur Herstellung der dichten Verbindung wenig Kraft erforderlich, aufserdem ist ein Durchpressen des Gummiringes ganz unmöglich. Anstatt auf die zu verbindenden Rohre die die Dichtung bildenden Ringe bc aufzuschrauben, könnte man die Dichtungsflächen auch aus den Rohren selbst bilden oder statt in Ringen, in Flantschen anordnen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:·
    Rohrverbindung mit Metalldichtung für Hochdruckleitungen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Metallschneide, h in eine . Metallrinne f gedrückt wird und zwischen den metallenen Dichtungsflächen und dem Innern der Leitung eine elastische Dichtung / angeordnet ist, die die metallenen Dichtungsflächen vor der Berührung mit der die Leitung durchfliefsenden Flüssigkeit oder dergl. schützt.
  2. 2. Ausführungsform der Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem auf dem einen Rohre befestigten Ringe b eine mit einer Dichtungsfläche f versehene Rinne d vorgesehen ist, in die ein mit einer schneidenförmigen Dichtungsfläche, h und einer Rinne i versehener Vorsprung g eines auf dem anderen Rohre befestigten Ringes c eingreift, wobei in dem von den beiden Rinnen di gebildeten Hohlräume ein elastischer Dichtungsring / angeordnet ist, der mit dem Innern der Leitung dadurch in Verbindung steht, dafs die innere Kante des Vorsprunges g niedriger ist als die ä'ufsere Kante h.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.·
DENDAT108673D Active DE108673C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19731565C1 (de) * 1997-07-23 1999-06-24 Schwer Fittings Gmbh Rohrverschraubung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19731565C1 (de) * 1997-07-23 1999-06-24 Schwer Fittings Gmbh Rohrverschraubung

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