DE1079570B - Mehrteiliger nachgiebiger staehlerner Streckenausbau in Ring- oder Bogenform - Google Patents

Mehrteiliger nachgiebiger staehlerner Streckenausbau in Ring- oder Bogenform

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DE1079570B
DE1079570B DER23818A DER0023818A DE1079570B DE 1079570 B DE1079570 B DE 1079570B DE R23818 A DER23818 A DE R23818A DE R0023818 A DER0023818 A DE R0023818A DE 1079570 B DE1079570 B DE 1079570B
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Germany
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DER23818A
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English (en)
Inventor
Wilhelm Reppel
Heinrich Holz
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/22Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • Mehrteiliger nachgiebiger stählerner Streckenausbau in Ring- oder Bogenform Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen nachgiebigen stählernen Streckenausbau in Ring- oder Bogenform, bei welchem die Nachgiebigkeit an eine wahlweise zu bestimmende, den Erfordernissen entsprechende Stelle des Ausbaurahmens gelegt ist.
  • Nachgiebige Streckenausbaurahmen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei den meisten Ausführungsformen sind die über ein Firstgelenk miteinander gelenkig verbundenen Bogensegmente an den Stößen in sogenannten Senkkästen gelegt und geführt. Es ist auch schon bekannt, diese Senkkästen durch zwei 1-Profile zu bilden und zwischen diesen Profilen das Segmentbogenprofil einzusetzen und zu führen. Hierbei werden die den Senkkasten bildenden Profile gegen das zwischengeschaltete Bogensegment über geeignete Klemmen oder Laschen verspannt, und die Nachgiebigkeit wird durch die Klemmelemente gesteuert. Nach einer weiteren Ausführung eines solchen Ausbaues sind die die Seitensegmente bildenden Profile an ihren Stegen mit Ausnehmungen versehen, in welche Bremskörper eingesetzt sind, die über geeignete Bolzenschrauben und Klemmplatten als Bremselemente auf den Steg des Firstprofils wirken.
  • Bei einer anderen Ausführung sind die Ausbausegmente im Firstbereich über eine Muffenverbindung nachgiebig verbunden, wobei die Muffe selbst aus zwei gegeneinandergerichteten U-förmigen Walzprofilen besteht. Diese die Muffenverbindung bildenden Profile werden gegeneinander durch Spannschrauben angezogen und verklemmt, und die Muffe liegt nur seitlich an den Ausbauprofilenden unter Pressung an, sie ist jedoch in der Ausbauebene selbst in ihrer lichten Höhe größer gehalten als das Ausbauprofil. Die Muffe und die Profilenden können ferner, nach dieser bekannten Ausführung eine rechteckige Kastenform besitzen.
  • Bei diesen vorbekannten Ausbauformen tritt jedoch der Nachteil auf, daß die in den seitlich angelegten Profilen gehaltenen Bogensegmentenden nur eine ungenügende Führung in der Einsenkrichtung besitzen und somit leicht abwandern und sich gleichzeitig verldemmen. Ferner kann bei diesen bekannten Ausführungen die Nachgiebigkeit entweder nur an die Stöße oder nur in den First verlegt werden, so daß die Ausbauform nur für beschränkte Einsatzmöglichkeiten verwendbar ist. Diese den vorbekamzten nachgiebigen Ausbauformen dieser Art anhaftenden Nachteile sollen nach der Erfindung vermieden werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen mehrteiligen nachgiebigen Streckenausbau in Ring- oder Bogenform zu schaffen, bei welchem die Nachgiebigkeit an eine wahlweise zu bestimmende, den Erfordernissen entsprechende Stelle des Ausbaurahmens gelegt werden kann und die Enden der Ausbaubogen derart geführt werden, daß eine Verklemmung ausgeschlossen ist.
  • Erfindungsgemäß sind daher bei einem solchen mehrteiligen, nachgiebigen stählernen Streckenausbau, bei welchem die Bogensegmente in einer aus zwei seitlich an diese anliegenden Profilen bestehenden Kappe geführt sind, die beiden die Kappe bildenden, seitlich an die Bogensegmente anliegenden Profile an ihren in die Flanschenkammer der Bogensegmente angreifenden Gurtungen oder Flanschen mit Distanzstücken oder Gleitkufen versehen, und in den die Kappe mit den Bogensegmenten verspannenden Bügeln oder Laschen ist eine ein Abwandern oder Ausscheren der Bogensegmente - verhindernde Führung angeordnet, wobei Führungen für gegeneinander verspannte Segmente bekannt sind.
  • Zwar ist in der vorbenannten Muffenverbindung der untere Flansch der die Muffe bildenden U-Profile ebenfalls eine Stützung der Enden der Bogenprofile, aber hier liegt die Spannverbindung so, daß diese Enden nicht auf diesen Flanschen als Führung gleiten können. Die Funktion einer solchen Führung wird hier durch die die Muffenteile durchquerenden Schrauben verhindert, da die Enden der Bogensegmente vor die Schraubenbolzen stoßen.
  • Demgegenüber ist erfindungsgemäß die Führung innerhalb der Kappe verlegt und so angeordnet, daß sie, zum Mittelpunkt des Streckenquerschnittes gelegen, oberhalb der unteren Spannelemente, der Bügel, Laschen od, dgl. die Enden der Bogensegmente führend und unterfangend gelagert ist.
  • Diese erfindungsgemäß vorgesehene Führung besteht aus einem an sich bekannten, lose in die Bügel oder Laschen eingelegten oder an diesen befestigten Flacheisen, einem Bandstahl od. dgl. Um nun eine Überbeanspruchung der Spannschrauben und Spannelemente zu vermeiden, ist ferner vorgesehen, an den die Auflage für die Führung dienenden Bügel- oder Laschenteile drehbare Hülsen oder Rohrstücke zu lagern.
  • Eine solche nach der Erfindung gestaltete Kappe ist geeignet zur Verlagerung und Anordnung der Nachgiebigkeit an jeder beliebigen Einsatzstelle des Ausbaubogens, und die Enden der Segmentbogen sind so geführt, daß eine Verklemmung derselben innerhalb der führenden Kappe vermieden ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Seitenansicht der First-Bogensegmente mit Kappe, Fig. 2 eine Aufsicht nach Fig. 1 und Fig. 3 einen Ouerschnitt durch den Kappenkörper. Nach der Erfindung ist der mehrteilige nachgiebige stählerne Streckenausbau in Ring- oder Bogenform so gestaltet, daß die Nachgiebigkeit an eine wahlweise zu bestimmende, den Erfordernissen entsprechende Stelle des Ausbaurahmens gelegt werden kann. Die Bogensegmente 1 und 2 sind in bekannter Weise über die Gelenke 3 zu der bei dem Ausbaurahmen vorgesehenen Ring- oder Bogenform verbunden. Erfindungsgemäß sind die Enden der Bogensegmente 1 und 2 in der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise in einer zweiteiligen Kappe geführt, welche aus zwei seitlich an die Bogensegmente 1 und 2 anliegenden Profilen 4 und 4' besteht. Die Profile 4 und 4' der Kappe sind über geeignete Spannmittel, z. B. die Bügel und Laschen 5, gegeneinander verspannt.
  • Aus Fig. 1 und 3 der Zeichnung ist zu entnehmen, d.aß die Profile 4 und 4' der Kappe seitlich an den Bogensegmenten 1 und 2 in die Flanschenkammer eingreifen und hier an ihren Gurtungen oder Flanschen mit Distanzstücken oder Gleitkufen 7 versehen sind. Die Stärke und das Maß dieser Gleitkufen 7 richtet sich jeweils nach dem verwendeten Profilquerschnitt der Kappenprofile 4 und 4' und der Bogensegmente 1 und 2. In den die Profile 4 und 4' der Kappe mit den Bogensegmenten 1 und 2 verspannenden Bügeln oder Laschen 5 ist eine ein Abwandern oder Ausscheren der Enden der Bogensegmente 1 und 2 verhindernde Führung 6 angeordnet. Diese Führung 6 stützt sich auf den Spannelementen ab und unterfängt die Bogensegmente 1 und 2. Um eine Überbeanspruchung der Spannelemente 5 zu vermeiden, wird nach der Erfindung auf den Schraubenbolzen oder den Zapfen eine drehbare Hülse oder ein Rohrstück 8 aufgeschoben, durch welches die Bewegungen der Führung 6 oder der Bogensegmente 1 und 2 ausgeglichen werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mehrteiliger nachgiebiger stählerner Streckenausbau in Ring- oder Bogenform, bei welchem die Nachgiebigkeit an eine wahlweise zu bestimmende Stelle des Ausbaurahmens gelegt ist und bei dem die aus I-Profilen, T-Profilen oder ähnlichen Profilen gebildeten Bogensegmente in einer aus zwei seitlich an die Bogensegmente anliegenden Profilen bestehenden Kappe geführt sind, wobei die Kappensegmente durch Bügel oder Spannlaschen gegen die Bogensegmente verspannt sind, unter Verwendung von Führungen für die verspannten Bogensegmente, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Kappe bildenden, seitlich an die Bogensegmente (1 und 2) anliegenden Profile (4 und 4') an ihren in die Flanschenkammer der Bogensegmente (1 und 2) eingreifenden Gurtungen oder Flanschen mit Distanzstücken oder Gleitkufen (7) versehen sind und in den die Kappe mit den Bogensegmenten (1 und 2) verspannenden Bügeln oder Laschen (5) eine ein Abwandern oder Ausscheren der Bogensegmente (1 und 2) verhindernde Führung angeordnet ist.
  2. 2. Mehrteiliger Streckenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für die Enden der in der Kappe verspannten Bogensegmente (1 und 2), zum Mittelpunkt des Streckenquerschnittes gelegen, oberhalb der unteren Spannelemente der Bügel (5), Laschen od. dgl., die Bogensegmente (1 und 2) führend und unterfangend gelagert ist.
  3. 3. Mehrteiliger Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (6) aus einem lose in die Bügel oder Laschen (5) eingelegten oder an diesen befestigten Flacheisen, Bandstahl od. dgl, besteht. -1. Mehrteiliger Streckenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den die Auflage für die Führung (6) bildenden Bügel- oder Laschenteile (5), z. B. den unteren Spannschrauben, drehbare Hülsen oder Rohrstücke (8) gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 622 786, 636 449, 666726. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1058 455.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE622786C (de) * 1935-12-06 Johann Usspurwies Nachgiebiger, aus Profileisen zusammengesetzter Grubenausbau
DE636449C (de) * 1936-10-08 Max Stern Grubenausbau aus ineinandergefuegten und an den Stossstellen durch Muffen zusammengehaltenen I-foermigen Profileisensegmenten
DE666726C (de) * 1934-05-10 1938-10-31 Gerlach Karl Nachgiebiger bogenfoermiger Streckenausbau
DE1058455B (de) 1953-05-02 1959-06-04 Albert Hoffmann Fa Nachgiebiger Streckenausbaurahmen aus I- oder aehnlichem Profil

Patent Citations (4)

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