DE1069883B - - Google Patents

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DE1069883B
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sintering
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/16Sintering; Agglomerating
    • C22B1/20Sintering; Agglomerating in sintering machines with movable grates
    • C22B1/205Sintering; Agglomerating in sintering machines with movable grates regulation of the sintering process

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer Erzsinteranlage.
Beim Erzsintern wird bekanntlich aus verschiedenen Materialien, z. B. verschiedenen Erzsorten, Kohle, Koks, Gichtstaub usw., unter Hinzufügung von Wasser ein Gemenge gebildet, das einer Sinteranlage zugeführt und nach erfolgtem Sintern gebrochen und über eine Kühlstrecke abgeführt wird. An die Kühlstrecke schließt sich in der Regel noch ein Siebvorgang an. Bei solchen Anlagen war es bisher üblich, die in einzelnen Vorratsbunkern gelagerten Materialien von den Bunkern volumetrisch abzuziehen, in einet" Mischtrommel unter Zufügen von Wasser entsprechend zu mischen und in einer Vorbunkeranlage einzulagern, aus der das fertige Gemenge sodann bedarfsweise auf das Sinterband abgezogen wurde. Dieses Verfahren hat ■ den Nachteil, daß zufolge der Vorbunkerung anlagemäßig ein großer Aufwand erforderlich ist und das feuchte Gemenge sich im Vorbunker leicht zusammenballt, weswegen besondere Vorkehrungen zu treffen sind, die ein gleichmäßiges Beschicken des Sinterbandes gewährleisten.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren zu schaffen, durch das diese Nachteile vermieden werden und eine kleinere, dabei aber mit großer Sicherheit arbeitende Anlage verwendet werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß selbsttätig gesteuert die einzelnen Materialkomponenten des zu sinternden Gemenges von ihren jeweiligen Lagerstellen in Abhängigkeit von der Abwurfleistung des Sinterbandes und in einem einstellbaren Mengenverhältnis zueinander kontinuierlich abgezogen und erforderlichenfalls nach Durchlaufen von Vorbearbeitungsstufen (z. B. Mischern, Bewässerungsstationen), deren Leistung ebenfalls in Abhängigkeit von der Sinterbandabwurfleistung gesteuert wird, unter Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge und einer eingestellten Schichthöhe auf das Sinterband gegeben werden. Zu diesem Zweck erfolgt in vorteilhafter Weise die Einstellung über eine besondere Kommandospannung, die hoch stabilisiert ist und mittels eines fernverstellbaren Reglers verändert werden kann.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden in Abhängigkeit von der Höhe der Kommandospannung die Wasserzugäbe zum Sintergut, die Leistung der Materialzufuhrclemente zum Sinterband, beispielsweise deren Geschwindigkeit, sowie die Leistung der dem Sinterband nachgeschalteten Kühlstrecke geregelt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfallrens ist es besonders zweckmäßig, verschiedene Sinterbandauflagemater|ialien dem Sinterband über geschwindigkeitsgesteuerte Dosierbandwaagen, die das Material vorzugsweise aus Bunkern abziehen, zuzuführen.
Verfahren zur Steuerung
einer Erzsinteranlage
Anmelder:
Carl Schenck Maschinenfabrik G.m.b.H., Darmstadt, Landwehrstr. 55
Dipl.-Ing. Achim von Petery, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
Gemäß einer zur Durchführung des Verfahrens besonders vorteilhaften Schaltungsanordnung ist ein Kommandospannungskreis vorgesehen, der von einer Hochkonstantspannungsquelle unter Zwischenschaltung einer fernbetätigten Regeleinrichtung und erforderlichenfalls eines Verstärkers gespeist wird und von welchem mittels einstellbarer Spannungsteiler diverse Kontrollspannungen abgegriffen werden, mit denen der Leistung der einzelnen Antriebs- und Zuteilaggregate proportionale Spannungen zwecks Leistungsnachregelung verglichen werden.
Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist in der zur Durchführung des Verfahrens vorgesehenen Schaltungsanordnung ein von der fernbetätigten Regeleinrichtung beeinflußbares Zeitrelais vorgesehen, welches auf die Regelung bestimmter Antriebs- und Zuteilaggregate, z. B. der Zuteileinrichtung für die Sinterbandunterschicht, des Sinterbandantriebs selbst sowie des Antriebs der dem Sinterband nachgeschalteten Kühlstrecke, so einwirkt, daß diese auf bestimmte Kommandosignale erst nach der eingestellten Zeit reagieren.
Zum besseren Verständnis der Erfindung ist nachstehend an Hand der Abbildung ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung erläutert. Hierzu ist in der
Abb. 1 der Verfahrensablauf symbolisch und in
Abb. 2 eine Prinzipschaltung zur Durchführung des \7erfahrens unter Weglassung aller nicht zum Verständnis der Erfindung dienenden Elemente dargestellt.
Die in den Bunkern Al bis A4 gelagerten Materialien werden über Dosierbandwaagen entsprechend
909 65O/440
ihrem Mengenverhältnis zueinander abgezogen und einem Transportband B1 zugeführt, das sie zu einem Mischer D1 befördert, in dem sie unter Hinzufügung von Wasser vermengt werden. Das Gemenge wird alsdann einem Sinterband S zugeführt und dort gesintert. Hierzu wird über ein weiteres Transportband B 2 aus einen! Bunker K Kalk als Unterschicht auf das Sinterband S gebracht, auf die das Gemenge aufgeschichtet und mit einer Deckschicht abgedeckt wird. Diese Deckschicht besteht aus mehreren Materialien, die ebenfalls über Dosierbandwaagen entsprechend ihrem Mengenverhältnis aus den Bunkern Cl, C2 abgezogen und im Mischer Z) 2 vermengt werden. Am Ende der Sinterbandstrecke 5 wird das Sintergut gebrochen und über die Kühlstrecke F abgeführt. J5
In der Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens bedeutet H eine Hochkonstantspannungsquelle, d.h. ein Spannungsnormal, welches praktisch unabhängig von Frequenz- und Spannungsschwankungen ist und somit eine stabilisierte Spannung mit hoher Genauigkeit liefert. Von dieser Spannungsquelle H wird, durch Kommandogerät Ko gesteuert, über einen fernverstellbaren Regler R, die Kommandospannung für die Anlage erzeugt. Durch Betätigung von Tasten Tl, Ύ2 im Kommandogerät ist eine Veränderung der Kommandospannung möglich. An der Kommandospannung sind die Regeleinrichtungen für die einzelnen Anlageteile angeschlossen. Gleichartige Anlageteile sind in gleicher Weise beschaltet, weshalb jeweils nur eine dieser Anordnungen dargestellt ist, die anderen sind lediglich angedeutet. Die Regeleinrichtungen für die Dosierbandwaagen der' Bunker Al bis A4: sind über einen Spannungsteiler 4 an der Kommandospannung angeschlossen. Ein Nullgerät 5 vergleicht die Sollspannung des Antriebsmotors 7 für die Bandwaage mit der Istspannung und nimmt bei vorliegender Spannungsdifferenz die Regelung des Antriebsmotors 7 über einen zweiten Spannungsteiler 6 vor. Die Dosierbandwaagen für die Deckschicht und die Unterschicht sind in gleicher Weise geschaltet. Die Antriebe für die Transportbänder Bl, B2, B3 sind ebenfalls über Spannungsteiler 8 an die Kommandospannung angeschlossen. Am Abgriff dieses Spannungsteilers liegt ein NuIlgerät 9, das die Regelung des Antriebs 10 für die Transportbänder über einen Leonardsatz übernimmt. Die Regelung weiterer Anlageteile erfolgt in analoger Weise. Bei Änderung der Materialzulieferung wird eine gewisse Zeit benötigt, bis die neue Menge auf dem Sinterband ankommt. Aus diesem Grunde wirken die Tasten Tl, T2 gleichzeitig auf ein Zeitrelais Z ein, das durch einen Schalter ζ die Regelung bestimmter nachgeschalteter Anlageteile für entsprechende einstellbare Zeitspannen verhindert. Dadurch wird bewirkt, daß die veränderte Kommandospannung für diese Teile erst nach der jeweils eingestellten Zeit wirksam wird.

Claims (6)

Patentansprüche.·
1. Verfahren zur Steuerung einer .Erzsinteranlage, dadurch gekennzeichnet, daß selbsttätig gesteuert die einzelnen Materialkomponenten des zu sinternden Gemenges von ihren jeweiligen Lagerstellen in Abhängigkeit von der Abwurfleistung des Sinterbandes und in einem einstellbaren Mengenverhältnis zueinander kontinuierlich abgezogen und erforderlichenfalls nach Durchlaufen von Vorbearbeitungsstufen (ζ. Β. Mischern, Bewässerungsstationen), deren Leistung ebenfalls in Abhängigkeit von der Sinterbandabwurfleistung gesteuert wird, unter Einhaltung einer bestimmten Reihenfolge und einer eingestellten Schichthöhe auf das Sinterband gegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung über eine besondere Kommandospannung erfolgt, die hochstabilisiert ist und die mittels eines fernvcrstellbaren Reglers verändert werden kann.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Höhe der Kommandospannung die Wasserzugabe zum Sintergut, die Leistung, z. B. die Geschwindigkeit der Materialzufuhrelemente (B) zum Sinterband (S), sowie die Leistung der dem Sinterband nachgeschalteten Kühlstrecke (F) geregelt werden.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Sinterbandauflagematerialien dem Sinterband (S) über das Material vorzugsweise aus Bunkern abziehende, geschwindigkeitsgesteuerten Dosierbandwaagen zugeführt wird.
5. Schaltung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Kommandospannungskreis, der von einer Hochkonstantspannungsquelle (H) unter Zwischenschaltung einer fernbetätigten Regeleinrichtung (R) und erforderlichenfalls eines Verstärkers gespeist wird und von welchem mittels einstellbarer Spannungsteiler (4, 8) diverse Kontrollspannungen abgegriffen werden, mit welchen den Leistungen der einzelnen Antriebs- und Zuteilaggregate (z. B. Sinterbandantrieb oder Dosierbandwaage) proportionale Spannungen zwecks Leistungsnachregelung verglichen werden.
6. Schaltung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein von der fernbetätigten Regeleinrichtung beeinflußtes Zeitrelais (Z), welches auf die Leistungsregelung bestimmter Antriebs- und Zuteilaggregate, z. B. der Zuteileinrichtung für die Sinterbandunterschicht, des Sinterbandantriebs selbst sowie des Antriebs der dem Sinterband nachgeschalteten Kühlstrecke, so einwirkt, daß diese auf bestimmte Kommandosignale erst nach der eingestellten Zeit reagieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 650/440 11.59
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