DE1069790B - - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J23/00—Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
- H01J23/16—Circuit elements, having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube and interacting with the discharge
- H01J23/24—Slow-wave structures, e.g. delay systems
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- Microwave Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lauffeldröhre mit magnetischen und/oder elektrostatischen Bündelungsvorrichtungen
zur Führung des Elektronenstrahls/der Elektronenstrahlen, mindestens einem Elektronenstrahlerzeugungssystem, Ein- und/oder Auskoppelvorrichtungen,
mindestens einer Auffangelektrode und mehreren untereinander gleichen, aus geschichteten
Blechscheiben zusammengesetzten Verzögerungsleitungen, die parallel zur und symmetrisch
um die Längsachse des Entladungssystems angeordnet sind.
Es ist bereits bekannt, Verzögerungsleitungen für Lauffeldröhren dadurch herzustellen, daß Koaxialleitungen
oder Hohlleitungen so umgebildet bzw. belastet werden, daß eine wesentliche Verzögerung der
elektromagnetischen Welle auftritt.
Eine bekannte Abänderung einer Hohlleitung besteht darin, daß mehrere Blechscheiben, die mit einer
zentralen öffnung versehen sind und in dieser öffnung mehrere nach innen gerichtete und über den
Umfang gleichmäßig verteilte T-förmige Ansätze besitzen, aufeinandergeschichtet sind, wobei die einzelnen
Bleche sich galvanisch nicht berühren. Es ist ferner bekannt, bei diesen geschichteten Verzögerungsleitungen die Querteile der T-Ansätze mit einer Öffnung
zu versehen und die aufeinanderfolgenden Blechscheiben so gegeneinander verdreht anzuordnen, daß
sich die öffnungen der T-Ansätze paarweise so überdecken, daß mehrere parallel zur und symmetrisch um
die Längsachse des Systems angeordnete Verzögerungsleitungen nach Art der Interdigitalleitungen
entstehen.
Bei Lauffeldröhren wird die Sättigungsleistung durch die Kleinheit des effektiven Wechselwirkungsraumes beschränkt. Bei kleinsten Wellenlängen, wie
z. B. bei Millimeterwellen, »klebt« die verzögerte Weile an der Verzögerungsleitung, wobei eine Wechselwirkung
nur in unmittelbarer Nähe der Leitung stattfindet. Der theoretisch erreichbare Verstärkungsparameter
C wird durch folgende Gleichung bestimmt:
C = 11,16. p^ij3
Bei konstanter Gruppengeschwindigkeit vg muß für konstantes C die Stromdichte I0 mit abnehmender
Betriebswellenlänge quadratisch ansteigen. Da bei kurzen Wellen der Wechselwirkungsraum sehr klein
ist, sind sehr hohe Strahlstromdichten erforderlich. Die Strahlstromdichte kann z. B. durch erhöhte
Kathodenbelastung oder durch Verdichtung des Elektronenstromes erreicht werden. Diese bekannten Maßnahmen
reichen aber zur Erhöhung der Sättigungsleistungen bei Millimeterwellenverstärkung bzw.
Lauffeldröhre mit mehreren untereinander gleichen, aus geschichteten Blechscheiben
zusammengesetzten Verzögerungsleitungen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr.-Ing. Franz Groß, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
-erzeugung nicht aus, um eine für die industrielle a5 Technik genügend große Ausgangsleistung zu erreichen.
Deshalb bestand die Aufgabe der Erfindung darin, die Sättigungsleistung bei Röhren für sehr kurze
AVellen, insbesondere Millimeterwellen, wesentlich zu erhöhen, ohne die Nachteile einer zu großen Kathodenbelastung,
eines zu großen Aufwandes hinsichtlich der magnetischen bzw. elektrischen Bündelungsvorrichtung
und einer Erhöhung der Betriebsspannungen in Kauf nehmen zu müssen.
Das wesentliche Merkmal der erfindungsgemäßen Lauffeldröhre besteht darin, daß als Verzögerungsleitungen Hohlleiter von kreisförmigem Querschnitt
dienen, die mit in der Längsrichtung hintereinanderliegenden, sich kreuzenden (d. h. hinsichtlich der Er-Streckungsrichtung
gegeneinander versetzten) Querstegen versehen sind, daß die Hohlleiter aus Blechen
zweier Blechschnittarten zusammengesetzt sind, von denen die erste Blechschnittart als runde Scheibe mit
symmetrisch zum Scheibenmittelpunkt angeordneten Löchern die zweite Blechschnittart als regelmäßiges
Vieleck mit halb soviel Seiten wie Hohlleiter und zwei symmetrisch längs jeder Seite angeordneten,
halbkreisförmigen Ausnehmungen ausgebildet ist, wobei der Durchmesser der Löcher und der Durchmesser
der halbkreisförmigen Ausnehmungen dem Innendurchmesser der Hohlleiter entspricht, daß die Bleche
der beiden Blechschnittarten abwechselnd so aufeinandergeschichtet und aneinander befestigt sind, daß
die Löcher und die halbkreisförmigen Ausnehmungen
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Huchtend hintereinanderliegen und jedes Blech der zweiten Blechschnittart (Vieleck) gegenüber dem jeweils
vorhergehenden Vieleck um den halben von zwei benachbarten Ecken des Vielecks mit dem Vieleckmittelpunkt
gebildeten Zentriwinkel versetzt angeordnet ist, daß des weiteren auf den Seitenkanten der
Vielecke Drähte aufgebracht und befestigt sind, die die Hohlleiterquerstege bilden, und daß schließlich
die Anordnung so getroffen ist. daß die Elektronen im wesentlichen nahe den Mitten der Querstege vorbeifliegen.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Lauffeldröhre besteht darin, daß durch die symmetrische
Anordnung der als Hohlleiter ausgebildeten Verzögerungsleitungen die symmetrische Einspeisung
in einen allen Verzögerungsleitungen gemeinsamen Auskoppelhohlleiter gewährleistet ist. Außerdem ist
eine gute Abführung der Systemwärme durch die an sich bekannte Verwendung von geschichteten Blechen
gewährleistet, wobei durch die Verwendung von unter Zug aufgewickelten Drähten zur Bildung der Querstege
eine Verwerfung durch thermische Einflüsse weitgehend vermieden ist.
Die die Verzögerungsleitungen bildenden Bleche können in der Mitte eine gleichgroße kreisförmige
öffnung besitzen, so daß beim Aufeinanderschichten der Bleche auch längs der Längsachse des Entladungssystems ein Hohlleiter von kreisförmigem Querschnitt
entsteht (zentraler Hohlleiter).
Weiterhin ist es möglich, längs der Längsachse des Entladungssystems einen Hohlleiter von kreisförmigem
Querschnitt vorzusehen, der mit einer Verzögerungsleitung oder einer in Längsrichtung periodischen
Struktur zur kapazitiven oder induktiven Belastung des Hohlleiters, die insbesondere für Rückwärtswellenoszillatorbetrieb
geeignet ist, versehen ist und daß ein (weiteres) Elektronenstrahlerzeugungssystem derart
zu dem zentralen Hohlleiter angeordnet ist, daß dessen Elektronen im wesentlichen in Bereichen größter
elektrischer Feldstärke an der Verzögerungsleitung bzw. der periodischen Struktur des zentralen Hohlleiters
vorbeifliegen. Dazu ist es vorteilhaft, das Entladungssystem mit dem zentralen Hohlleiter für
Rückwärtswellenoszillatorbetrieb und das Entladungssystem mit den symmetrisch um die Längsachse angeordneten
Hohlleitern für Verstärker- oder Begrenzerbetrieb bei Millimeterwellen auszubilden.
Weitere Merkmale der Erfindung sollen an Hand der Figuren erläutert werden. Die Fig. 1 bis 4d geben
den Erfindungsgedanken in vereinfachter, zum Teil schematischer Darstellung wieder. Alle Teile, die nicht
unbedingt zur Erläuterung der Erfindung beitragen, wie z. B. die Magnetsystemanordnung zur gebündelten
Führung des Elektronenstrahls, sind weggelassen worden. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Hintereinanderschaltung eines Rückwärtswellenoszillators und eines Vorwärtswellenverstärkers
dargestellt. Die Fig. 2 stellt dabei den in der Schnittebene 2-2 vorhandenen Querschnitt
dar. Innerhalb des Entladungsgefäßes 1 sind die Elektronenstrahlerzeugungssysteme mit den Elektronenkanonen
6 und 8 und den Auffangelektroden 7 und 9 angeordnet. Von der Elektronenkanone 6 wird
einen Elektronenhohlstrahl 10 für die der Vorwärtswellenverstärkung dienenden äußeren Verzögerungsleitungen 11 erzeugt. Von der Elektronenkanone 8
wird ein Elektronenvollstrahl 27, der auf die Auffangelektrode 9 auftrifft, für die zentral gelegene Verzögerungsleitung
12 des Rückwärtswellenoszillators
erzeugt. Der von der Elektronenkanone 8 erzeugte und von dem Auffänger 9 aufgenommene Elektronenvollstrahl
27 muß solche Eigenschaften (Elektronengeschwindigkeit und Strahlstromstärke) besitzen, daß
sich auf der Verzögerungsleitung 12 Rückwärtswellenoszillatorbetrieb einstellt. Die Elektronenkanonen 6
und 8 können so ausgebildet sein, daß zur Erhöhung der Ausgangsleistung die Elektronenstrahlen 10 und
27 verdichtet sind.
ίο Der in Fig. 1 durch Pfeile angedeutete Weg der elektromagnetischen Welle wird auf der Kathodenseite
durch eine besonders ausgebildete Elektrode 13. die als Mehrfachstegleitung mit radial auch außen
gerichteten Stegen ausgebildet ist, umgelenkt. Die Welle tritt dadurch in die außenliegenden Verzögerungsleitungen
11 des Verstärkersystems ein. Der von der Elektronenkanone 6 erzeugte Elektronenhohlstrahl
10 wird von der Elektrode 13 segmentartig so ausgeblendet, daß jeweils lediglich ein Teil des Hohlstrahls
in eine der Verzögerungsleitungen 11 eintritt und die Elektronen vorwiegend nahe den Mitten der Querstege
vorbeifliegen. Die elektromagnetische Welle wird in den Verzögerungsleitungen 11, die untereinander
gleich sind, gleichmäßig verstärkt, wobei durch den Parallelbetrieb der Verzögerungsleitungen die Sättigungsleistung
gemäß der Anzahl der parallel betriebenen Verzögerungsleitungen 11 erhöht wird.
Auf der Auskoppelseite der Hochfrequenzenergie ist innerhalb des metallischen Teiles 3 ein Auskoppelhohlleiter
5 vorgesehen, der ein vakuumdichtes Keramikfenster 4 besitzt. Der Auffänger 9 für den Vollstrahl
27 ist an seiner in den Hohlleiter 5 reichenden kegelförmigen Spitze als Symmetrierstern ausgebildet.
Der Symmetrierstern stellt, ähnlich wie die Elektrode 13, eine Mehrfachstegleitung dar. Er ist in Verlängerung
der symmetrisch um die Längsachse angeordneten Hohlleiter mit längs der Kegelmantellinien verlaufenden
Nuten, deren Tiefe zur Kegelspitze hin abnimmt, versehen.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Querschnitt ist gezeigt, daß die Verzögerungsleitung 12 für den Rück
wärtswellenoszillator ebenfalls aus einem Hohlleiter mit in der Längsrichtung hintereinanderliegenden,
sich kreuzenden Ouerstegen besteht. In den Quersiegen sind öffnungen vorgesehen, die in Entladungsrichtung
deckungsgleich hintereinanderliegen und durch die der Elektronenstrahl 27 geschossen wird.
An Stelle der gezeigten Verzögerungsleitung 12 kann auch eine beliebige andere Verzögerungsleitung vorgesehen
werden, soweit sie für den Rückwärtswellen oszillatorbetrieb verwendbar ist.
Die Verzögerungsleitungen 11 werden durch Aufeinanderschichten von Blechschnitten (Stanzblechen)
hergestellt. Die hierfür verwendeten Blechformen sowie deren Lage zueinander bei der Aufeinanderschichtung
sind für zwei Ausführungsbeispiele in den Fig. 3a bis 3d und 4a bis 4d gezeigt. Wie schon
in der Fig. 2 im Querschnitt gezeigt ist. sollen die parallel zur und symmetrisch um die Längsachse
angeordneten Verzögerungsleitungen 11 Hohlleiter mit in der Längsrichtung hintereinanderliegenden.
sich kreuzenden Ouerstegen sein.
In der Fig. 3 a und 3 c ist die eine zur Aufeinanderschichtung notwendige Blechschnittart in Form des
Ringes 14 dargestellt. In der Mitte dieser Bleche befinden sich die öffnungen 18, die für alle Bleche
(Fig. 3 a bis 3 d) die gleiche Größe besitzen und deckungsgleich hintereinanderliegen müssen. Die Bezeichnung
Blechschnittart soll alle die Bleche einschließen, die (z. B. durch die Herstellung mit einem
Claims (1)
1. Lauffeldröhre mit magnetischen und/oder elektrostatischen Bündelungsvorrichtungen zur
ό Führung des Elektronenstrahls/der Elektronen-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Families Citing this family (2)
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| RU2328053C2 (ru) * | 2006-07-31 | 2008-06-27 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Научно-производственное предприятие "Исток" (ФГУП "НПП "Исток") | Свч-прибор о-типа |
| RU2364977C1 (ru) * | 2008-07-21 | 2009-08-20 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Научно-производственное предприятие "Исток" (ФГУП "НПП "Исток") | Свч-прибор о-типа |
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| US2806973A (en) * | 1955-12-30 | 1957-09-17 | Itt | Traveling wave electron discharge device |
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0
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-
1958
- 1958-06-16 DE DE1958S0058626 patent/DE1069790B/de active Pending
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1959
- 1959-05-30 FR FR796160A patent/FR1231271A/fr not_active Expired
- 1959-06-15 GB GB20417/59A patent/GB873586A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB873586A (en) | 1961-07-26 |
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