DE1069778B - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Konstanthalten eines von einem selbstschwingenden Transistor-Gleichspannungswandler
aufgeladenen Speicherkondensators, der stoßweise über eine Blitzlichtentladungslampe
entladen wird, bei dem das Schwingen des Transistoroszillators bei Erreichen einer vorgegebenen
Spannung am Speicherkondensator mit Hilfe einer von dem Ladezustand des Speicherkondensators
abhängigen Vorspannung unterdrückt wird. Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Schaltungsanordnung,
mit der sich dieses Verfahren in zweckmäßiger und einfacher Weise durchführen läßt.
Es ist bekannt, mit Hilfe eines Transistoroszillators eine hohe Gleichspannung zu erzeugen. Zu diesem
ZweckwirddieSchwingspannung des von einer Batterie niedriger Spannung betriebenen Transistors durch
einen Transformator in dem gewünschten Maße hochtransformiert. Der Sekundärstrom des Transformators
wird gleichgerichtet und zur Aufladung eines Speicherkondensators benutzt. Die am Speicherkondensator
vorhandene hohe Gleichspannung kann dann einem Verbraucher zugeführt werden.
Derartige selbstschwingende Transistor-Gleichspannungswandler werden auch in Verbindung mit
Blitzlichtentladungslampen benutzt, über die der Speicherkondensator stoßweise entladen wird. Nach
der stoßweisen Entladung durch die Lampe ist der Speicherkondensator leer und muß wieder von
dem Transistor-Gleichspannungswandler aufgeladen werden.
Insbesondere bei dem Betrieb von Blitzlichtentladungslampen soll der Transistor-Gleichspannungswandler möglichst klein ausgebildet sein und wirtschaftlich
arbeiten. Die zum Betrieb des Transistors erforderliche Batterie darf dabei so wenig wie möglich
belastet werden. Nun liegt zwischen dem Zeitpunkt, wo der Speicherkondensator auf die erforderliche
oder vorgegebene Spannung aufgeladen ist, und dem Augenblick, wo der Speicherkondensator über die
Blitzlichtentladungslampe wieder entladen wird, häufig ein langer Zeitraum. Während dieser Zeit
schwingt der Oszillator weiter und belastet die Batterie, ohne daß Energie an den voll aufgeladenen
Speicherkondensator geliefert wird.
Um diese unnötige, einen reinen Verlust darstellende Belastung der Batterie zu beseitigen oder zu
vermindern, ist es bekannt, den Transistor abzuschalten oder zu sperren, sobald der Speicherkondensator auf
die gewünschte oder vorgegebene Spannung aufgeladen worden ist. Diese Maßnahmen gehören nicht zum
Gegenstand der Erfindung und sollen daher nicht im einzelnen erläutert werden. Sie alle arbeiten aber nach
dem Grundprinzip, daß eine vom Ladezustand des Speicherkondensators abgeleitete Spannung dem Tran-Verfahren
und Schaltungsanordnung
zum Konstanthalten der Spannung
eines von einem selbstschwingenden
Transistor-Gleichspannungswandler
aufgeladenen Speicherkondensators
für Blitzlichtentladungslampen
zum Konstanthalten der Spannung
eines von einem selbstschwingenden
Transistor-Gleichspannungswandler
aufgeladenen Speicherkondensators
für Blitzlichtentladungslampen
Anmelder:
Deutsche Elektronik G.m.b.H.,
Berlin-Wilmersdorf, Forckenbeckstr. 9-13
Deutsche Elektronik G.m.b.H.,
Berlin-Wilmersdorf, Forckenbeckstr. 9-13
Karl Ackermann, Berlin-Charlottenburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sistor so zugeführt wird, daß dieser zu schwingen aufhört, sobald die vorgegebene oder gewünschte Spannung
am Speicherkondensator erreicht ist.
Beispielsweise kann auf dem die Schwingspannung des Transistors hochtransformierenden Transformator
eine zusätzliche Wicklung angebracht und die in dieser entstehende Leerlaufspannungen über einen Gleichrichter
der Basis des Transistors zugeführt werden. Je mehr sich die Ladung des Speicherkondensators
dem Endzustand nähert, um so größer werden die an der zusätzlichen Wicklung auftretenden Leerlaufspannungen,
die den Transistor sperren, sobald der Speicherkondensator voll aufgeladen ist.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, vom Ladestrom des Speicherkondensators eine Spannung abzuleiten
und dem Transistor so zuzuführen, daß dieser gesperrt wird, wenn der Ladestrom des Speicherkondensators
sich dem Wert Null nähert. Es kann ferner eine der Spannung des Speicherkondensators proportionale
Teilspannung etwa über einen Spannungsteiler abgegriffen und zur Sperrung des Transistors verwendet
werden.
Durch die geschilderten bekannten Maßnahmen erzielt man zwar eine äußerste Schonung der Batterie,
jedoch zeigt sich dabei auch ein erheblicher Nachteil.
Liegt nämlich zwischen dem Abschalten des Transistors und der Entladung über die Lampe ein langer
Zeitraum, womit beim Gebrauch von elektronischen Blitzlichtgeräten gerechnet werden muß, so- hat der
Speicherkondensator nicht mehr die ursprünglich vor-
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gegebene Spannung, da er sich in der Zwischenzeit durch Kriech- oder Restströme etwas entladen hat.
Für die Entladung durch die Blitzlichtentladungslampe steht daher nicht mehr die vorgegebene Energiemenge
in dem Speicherkondensator zur Verfügung, was sich in unkontrollierbarer Verminderung der
Lichtleistung auswirkt. Diesen Fehler zu beseitigen, ist die Aufgabe der Erfindung.
Mit dem Verfahren und der Anordnung nach der Erfindung gelingt es, die Spannung am Speicherkondensator
über beliebige Zeiten ausreichend konstant zu halten, ohne die den Transistor speisende Batterie
nennenswert zu belasten. Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß mittels eines Impulsgenerators,
dessen Frequenz klein gegen die Schwingfrequenz des Transistoroszillators ist, dieser in regelmäßigen
Abständen zum Schwingen angestoßen wird.
Es ist bekannt, daß der Transistor nicht wieder von allein anschwingt, wenn er einmal gesperrt worden ist.
Deshalb ist in den bekannten Schaltungen ein sögenannter Startschalter vorgesehen, durch dessen Betätigung
der Transistor zum Schwingen angestoßen wird und der kurz vor der Entladung noch einmal betätigt
werden muß, um den unvermeidbaren Spannungsabfall am Speicherkondensator durch ein kurzes
Nachladen zu ergänzen. Dieses Verfahren ist aber unbequem und unzuverlässig, da der Bedienende die nochmalige
Betätigung dieses Startschalters leicht vergißt.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird daher auch ein anderer Weg beschritten, indem die Impulse
des Impulsgenerators den Transistor in regelmäßigen Abständen zum Schwingen anstoßen und damit in
regelmäßigen Abständen eine Nachladung des Speicherkondensators stattfindet. Man kann die Impulsfolge
des Impulsgenerators so wählen, daß in dem Zeitraum zwischen zwei Impulsen die Spannung am
Speicherkondensator nur unbedeutend abfällt.
Durch diese Maßnahme wird die Batterie nicht nennenswert zusätzlich belastet, da der Transistor
sofort wieder abgeschaltet wird, wenn der Speicherkondensator die vorgegebene Spannung wieder erreicht.
Die zusätzliche Belastung der Batterie dient nur zum Ersatz der durch die Kriech- oder Restströme
verlorengegangenen Energie des Speicherkondensators. Eine Impulsfolgefrequenz des Generators in der
Größenordnung von beispielsweise 1 Hz kann brauchbar sein, jedoch lassen sich ebenso auch höhere und
tiefere Impulsfrequenzen verwenden.
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung kann die Spannung am Speicherkondensator
zum Erregen des Impulsgenerators verwendet werden. Dadurch fallen besondere Energiequellen für
den Betrieb des Impulsgenerators fort. Da die Spannung am Speicherkondensator ausreichend konstant
bleibt, ist auch für eine gleichmäßige Arbeitsweise des Impulsgenerators gesorgt.
Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist jeder Impulsgenerator beliebiger Art geeignet,
nur wird man sich eines möglichst einfachen und billigen Aufbaus für diesen Impulsgenerator bedienen.
Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung wird daher zweckmäßig als Impulsgenerator ein an
sich bekannter, aus Ladewiderstand, Ladekondensator und Gasentladungsstrecke bestehender Kippgenerator
parallel zum Speicherkondensator verwendet. Hierbei muß naturgemäß die Kapazität des Ladekondensators
klein gegen die des Speicherkondensators sein. In dem Entladestromkreis des Kippgenerators liegt die Primärwicklung
eines Transformators, an dessen Sekun-
därwicklung die Impulse abgenommen und dem Transistor, z. B. dessen Basis, zugeführt werden.
Wird der Speicherkondensator über die Blitzlampe entladen, so hört auch der Kippgenerator zu arbeiten
auf und kann den Transistor nicht mehr zum Schwingen anstoßen. Daher ist in weiterer Verbesserung der
Schaltungsanordnung nach der Erfindung zwischen dem Speicherkondensator und dem Kippgenerator ein
über einen Reihenwi der stand parallel zum Speicherkondensator liegender Kondensator vorgesehen, dessen
Kapazität kleiner als die des Speicherkondensators, aber größer als die des Ladekondensators ist. Durch
den Reihenwiderstand behält der Kondensator zwi ■ sehen Speicherkondensator und Kippgenerator seine
Spannung noch eine gewisse Zeit bei und kann sich nicht über den entladenen Speicherkondensator gleichfalls
entladen. Deshalb kann der Reihenwiderstand ganz oder teilweise durch ein Gleichrichterelement ersetzt
werden. Der Kondensator zwischen Speicherkondensator und Kippgenerator ist so bemessen, daß
er nach dem Entladen des Speicherkondensators die Betriebsenergie für den Kippgenerator so lange liefern
kann, bis der Transistor wieder selbständig schwingt.
Weitere Einzelheiten und die AVirkungsweise der Schaltungsanordung nach der Erfindung sollen an
Hand der nachstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten zwei Ausführungsbeispiele näher
erklärt werden. Es zeigt
Fig. 1 die Schaltung eines Transistor-Gleichspannungswandlers unter Benutzung des Verfahrens nach
der Erfindung in seiner einfachsten Form und
Fig. 2 einen anderen Transistor-Gleichspannungswandler, dessen Transistor nach der Entladung des
Speicherkondensators wieder selbständig anschwingt.
Sowohl in Fig. 1 als auch in Fig. 2 besteht der Transistor-Gleichspannungswandler in an sich bekannter
Weise aus einem selbstschwingenden und von einer Batterie kleiner Spannung gespeisten Transistor
Tv dessen Schwingspannung über die Wicklungen L1 und L4 des Transformators Tr1 auf einen vorgegebenen
hohen Wert transformiert wird. Für die Selbsterregung ist in bekannter Weise eine Rückkopplungswicklung
L2 vorgesehen, die mit der Basis des Transistors T1 über einen Strombegrenzungswiderstand Ri verbunden
ist. Gleichstrommäßig wird der Arbeitspunkt des Transistors T1 durch die Widerstände R5 und R6
festgelegt. Um den Transistor T1 zum Schwingen zu bringen, muß der Widerstand R6 durch Eindrücken
der Taste Ta vorübergehend kurzgeschlossen werden.
Der der Sekundärwicklung L4 des Transformators Tr1 entnommene Wechselstrom wird durch einen
Gleichrichter, z. B. einen Selengleichrichter Dv gleichgerichtet.
Der gleichgerichtete Strom lädt einen Speicherkondensator C3 auf, der eine Kapazität von
einigen 100 μΡ haben kann. An diesen Speicherkondensator C3 bzw. an den Klemmen a und b wird die
Blitzlichtentladungslampe angeschlossen, durch den der Speicherkondensator C3 stoßweise entladen werden
soll.
Um den Transistor T1 abzuschalten, wenn der Speicherkondensator C3 seine vorgegebene Spannung
erreicht hat, ist auf dem Transformator Tr1 eine weitere Wicklung L3 angebracht. Die an den Enden
dieser Wicklung L3 auftretende Spannung wird von einem Gleichrichter, z. B. eine Germaniumdiode D2,
gleichgerichtet und lädt einen Kondensator Ci auf, der eine Kapazität von einigen μΡ haben kann. Diese
Spannung liegt gleichzeitig an der Basis des Transistors Tv und die Schaltung ist in an sich bekannter
Weise so gewählt, daß die an C4 auftretende Span-
nung, die von dem Ladezustand des Speicherkondensators C3 abhängig ist, den Transistor T1 sperrt,
wenn der Speicherkondensator C3 einen vorgegebenen gewünschten Wert erreicht hat.
Ein veränderbarer Widerstand R3 dient zum Einstellen der Spannung an Ci und damit zum Einstellen
der Spannung, bis auf die der Speicherkondensator C3 aufgeladen wird, bevor der Transistor T1 gesperrt
wird.
Entsprechend dem Verfahren nach der Erfindung liegt nun parallel zum Speicherkondensator C3 ein
Kippgenerator Rv der aus einem Ladewiderstand Rv
einem Ladekondensator C1 sowie einer Gasentladungsstrecke V besteht. In dem Entladestromkreis befindet
sich die Primärwicklung L5 eines Transformators Tr2,
dessen Sekundärwicklung L6, die den Transistor in regelmäßigen Abständen zum Schwingen anstoßende
Impulse liefert.
Die Schaltung nach Fig. 1 arbeitet in folgender Weise: Wenn der Widerstand R6 durch Eindrücken
der Taste Ta kurzgeschlossen wird, wird die Basis des Transistors T1 negativ gegen dessen Emitter. Es
beginnt ein Basisstrom zu fließen, dessen Größe durch die zwischen Basis und Emitter herrschende Spannung
und durch die in dem Emitter-Basis-Kreis liegenden Widerstände bestimmt wird. Der Basisstrom fließt
vom positiven Pol der Batterie über die Emitter-Basis-Strecke Ri, L2 und R5 zum negativen Pol der
Batterie.
Der Basisstrom hat einen Kollektorstrom zur Folge, der entsprechend den Kenndaten des Transistors ungefähr
linear bis zu einem Maximalwert ansteigt. Dieser durch die Wicklung L1 fließende Strom induziert
in den Wicklungen L2 bis Li konstante Spannungen.
Sobald der Kollektorstrom seinen Maximalwert erreicht hat und sich nicht mehr ändert, bricht die in
den Wicklungen L2 bis L4 induzierte Spannung zusammen, und der Kollektorstrom wird unterbrochen.
Hierdurch entsteht eine Öffnungs- oder Unterbrechungsspannung, die einen über den Gleichrichter
D1 fließenden Strom zur Folge hat, durch den der Speicherkondensator C3 aufgeladen wird.
Dann beginnt erneut ein Strom über die Basis des Transistors T1 zu fließen, die einen entsprechenden
Kollektorstrom zur Folge hat. Der Transistor schwingt also in bekannter Weise selbständig.
Mit zunehmender Ladung des Speicherkondensators C3 treten unter anderem an der Wicklung L3
des Transformators Tr1 größer werdende Leerlaufspannungen auf. Damit nimmt auch die an C4 entstehende
positive Spannung zu. Schließlich liegt an der Basis des Transistors T1 eine so große positive
Spannung, daß die durch die Rückkopplungswicklung L2 an der Basis des Transistors T1 liegende
Spannung während des Überschwingens nicht mehr negativ wird, so daß kein Kollektorstrom mehr fließen
kann. Der Transistoroszillator wird demzufolge so lange am Schwingen gehindert, bis die Basis durch
irgendeine Maßnahme wieder eine negative Spannung erhält.
Die Zeitkonstante des Kreises, der durch den Kondensator C4 und den Gleichstromwiderstand der Wicklung
L6 des Transformators Tr2 gebildet wird, muß so gewählt sein, daß sie gegenüber der Dauer des
Überschwingens groß und gegenüber der Stromflußzeit klein ist, so daß nach dem Wechsel von Sperr-
und Flußphase zunächst die volle, über den Gleichrichter D2 auf den Kondensator C4 gebrachte Spannung
vorhanden ist, diese Spannung aber gegen Ende
der Flußphase auf etwa Null abgeklungen ist. Dadurch bleibt der Kollektorstrom bis zum Abschalten
des Transistors T1 fast konstant. Durch den einstellbaren Widerstand R3, der beispielsweise einen Wert
von 50 Ohm haben kann und der in Reihe mit dem Gleichrichter D2 liegt, kann der Strom über den
Gleichrichter D2 und damit die Spannung am Kondensator C4 geregelt werden. Da von dieser letzteren
Spannung die Abschaltung des Transistors T1 abhängt, kann man durch den Widerstand R3 die Spannung
bestimmen, auf die der Speicherkondensator C3 aufgeladen werden soll.
Durch Umschalten des Widerstandes R3 kann man beispielsweise auch eine Leistungsregelung erzielen.
Da der Speicherkondensator C3 nicht vollkomen verlustfrei sein kann, tritt zwangläufig nach dem Abschalten
des Transistors T1 ein ständiger Leistungsverlust und Spannungsabfall auf. Dies wird durch die
Anordnung nach der Erfindung verhindert. Zu diesem Zweck liegt parallel zum Speicherkondensator C3 ein
Kippgenerator, der aus einem Ladewiderstand Rv einem Ladekondensator C1 und einer Gasentladungsstrecke V besteht. Außerdem liegt in dem Entladestromkreis
von C1 und V die Primärwicklung L5 des Transformators Tr2.
Über den Ladewiderstand Rv der beispielsweise eine Größe von 10 MOhm haben kann, wird der Kondensator
C1 bis auf die Zündspannung der Gasentladungsröhre V aufgeladen. Nur zur Veranschaulichung
sei angegeben, daß der Ladekondensator C1 eine Kapazität von beispielsweise 50 nF haben kann.
Sobald C1 die Zündspannung der Gasentladungsstrecke V hat, entlädt sich C1 über V und die Primärwicklung
L5 des Transformators Tr2. Durch diesen Stromstoß wird in der Sekundärwicklung L6 des
Transformators Tr2 ein Impuls induziert, der an die Basis des Transistors T1 gelangt und einen Basisstrom
sowie einen entsprechenden Kollektorstrom zur Folge hat. Der Transistor T1 schwingt nun wieder selbständig
so lange, bis er durch die Spannung an C4 erneut abgeschaltet wird, d. h. bis der Speicherkondensator
C3 wieder seine vorgegebene Spannung erreicht hat.
Wie lange der Transistor T1 schwingt, hängt davon ab, in welchem Maße der Speicherkondensator C3 entladen
war. Da diese Entladung im allgemeinen wegen der verhältnismäßig hohen Folgefrequenz der an L6
entstehenden Impulse nur gering sein wird, ist auch die jeweilige Arbeitsdauer des Transistors T1 immer
nur sehr kurz. Versuche haben gezeigt, daß diese Arbeitsdauer ungefähr in der Größenordnung von
0,1 Sek. liegt.
Die Folgefrequenz der an L6 entstehenden Impulse hängt von der Zeitkonstante R1 und C1 ab und ist für
die Arbeitsweise der Erfindung nicht kritisch. Das Verhältnis der Arbeitszeit zur Sperrzeit des Transistors
T1 bleibt immer ungefähr gleich und hängt nur von den Verlusten in dem Speicherkondensator C3 ab.
Wenn in der Schaltung nach Fig. 1 der Speicherkondensator C3 durch die an den Klemmen a und b
angeschlossene. Blitzlampe entladen worden ist, tritt kein selbständiges Anschwingen des Transistors T1
ein, so daß erst wieder der Widerstand Re durch die Taste Ta vorübergehend kurzgeschlossen werden muß,
um den Transistor T1 erneut zum Schwingen zu bringen und den Speicherkondensator C3 wieder aufzuladen.
Diese Notwendigkeit fällt in der Anordnung nach Fig. 2 fort.
Von der nach Fig. 1 unterscheidet sich diese nur dadurch, daß zwischen dem Speicherkondensator C3
Claims (7)
1. Verfahren zum Konstanthalten der Spannung eines von einem selbstschwingenden Transistor-
Gleichspannungswandler aufgeladenen Speicherkondensators für Blitzlichtentladungslampen, bei
dem das Schwingen des Transistoroszillators bei Erreichen einer vorgegebenen Spannung am
Speicherkondensator mit Hilfe einer von dem Ladezustand des Speicherkondensators abhängigen
Vorspannung unterdrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Impulsgenerators,
dessen Frequenz klein gegen die Schwingfrequenz des Transistoroszillators ist, dieser in regelmäßigen
Abständen zum Schwingen angestoßen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung am Speicherkondensator
zum Erregen des Impulsgenerators verwendet wird.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß als Impulsgenerator ein an sich bekannter, aus Ladewiderstand, Ladekondensator
mit gegen die des Speicherkondensators kleiner Kapazität und Gasentladungsstrecke bestehender
Kippgenerator parallel zum Speicherkondensator liegt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Entladestromkreis
des Kippgenerators die Primärwicklung eines Transformators liegt, an dessen Sekundärwicklung
die Impulse abgenommen und dem Transistor, z. B. dessen Basis, zugeführt werden.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Speicherkondensator und dem Kippgenerator ein über einen Reihenwiderstand parallel
zum Speicherkondensator liegender weiterer Kondensator vorgesehen ist, dessen Kapazität
kleiner als die des Speicherkondensators, aber größer als die des Ladekondensators ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Reihenwiderstand
ganz oder teilweise von einem Gleichrichterelement gebildet wird.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
konstant zu haltende Spannung des Speicherkondensators durch regelbare Einstellung der vom Ladezustand
des Speicherkondensators abhängigen Vorspannung veränderbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Wireless world«. Dezember 1955, S. 582 bis 586;
Zeitschrift »Wireless world«. Dezember 1955, S. 582 bis 586;
Zeitschrift »Proc. of the Inst, of Electr. Eng.«, 1955, S. 775 bis 784;
Zeitschrift »Valvo-Berichte«, Bd. III, 1957, H. 3, S. 135 bis 146;
Röhrenmitteilungen für die Industrie der Fa. Telefunken, Heft: »Gleichspannungswandler mit Transistoren«,
Kennziffer 57 03 19, 2. Auflage.
Hi erzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 650/220 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069778B true DE1069778B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=594823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069778D Pending DE1069778B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069778B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2900608A1 (de) * | 1978-01-17 | 1979-07-19 | Fuji Koeki Corp | Stromversorgungseinrichtung |
| DE2907784A1 (de) * | 1978-02-28 | 1979-08-30 | Fuji Koeki Corp | Stromversorgungseinrichtung fuer elektrische blitzgeraete |
-
0
- DE DENDAT1069778D patent/DE1069778B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2900608A1 (de) * | 1978-01-17 | 1979-07-19 | Fuji Koeki Corp | Stromversorgungseinrichtung |
| DE2907784A1 (de) * | 1978-02-28 | 1979-08-30 | Fuji Koeki Corp | Stromversorgungseinrichtung fuer elektrische blitzgeraete |
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