DE1069708B - Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes mit einer, vorzugsweise geraden, Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne - Google Patents

Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes mit einer, vorzugsweise geraden, Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne

Info

Publication number
DE1069708B
DE1069708B DENDAT1069708D DE1069708DA DE1069708B DE 1069708 B DE1069708 B DE 1069708B DE NDAT1069708 D DENDAT1069708 D DE NDAT1069708D DE 1069708D A DE1069708D A DE 1069708DA DE 1069708 B DE1069708 B DE 1069708B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
arrangement according
coupling
waveguide
polarizations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069708D
Other languages
English (en)
Inventor
und Dipl.-Ing. Helmut Laub München Dipl.-Ing. Walter Stöhr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Publication of DE1069708B publication Critical patent/DE1069708B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q21/00Antenna arrays or systems
    • H01Q21/06Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart
    • H01Q21/20Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart the units being spaced along or adjacent to a curvilinear path
    • H01Q21/205Arrays of individually energised antenna units similarly polarised and spaced apart the units being spaced along or adjacent to a curvilinear path providing an omnidirectional coverage
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/165Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation
    • H01P1/17Auxiliary devices for rotating the plane of polarisation for producing a continuously rotating polarisation, e.g. circular polarisation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q21/00Antenna arrays or systems
    • H01Q21/24Combinations of antenna units polarised in different directions for transmitting or receiving circularly and elliptically polarised waves or waves linearly polarised in any direction
    • H01Q21/26Turnstile or like antennas comprising arrangements of three or more elongated elements disposed radially and symmetrically in a horizontal plane about a common centre
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/48Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
    • H03H7/487Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source particularly adapted as coupling circuit between transmitters and antennas

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes mit einer vorzugsweise geraden Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne für sehr kurze elektromagnetische Wellen, insbesondere des Dezimeter- und Zentimeterwellenbereiches, unter Verwendung einer gemeinsamen Hochfrequenzleitung zur Verbindung mit dem Hochfrequenzgerät.
Beispielsweise zur Übertragung von Fernsehprogrammen im Bereich der Dezimeterwellen ist es zur gleichmäßigen Versorgung des Empfangsgebietes üblich, die Dezimeterwellen über eine Drehfeldantenne abzustrahlen. Eine Drehfeldantenne erfordert bei Turn-Stile-Ausbildung (zwei gekreuzte Dipole) zumindest eine Verzweigung, die die getrennte Verbindung der beiden Strahler der Turn-Stile-Antenne mit der gemeinsamen Hochfrequenzleitung ermöglicht. Im allgemeinen wird diese Aufgabe in der Weise gelöst, daß über eine Koaxialleitung hinreichender Stärke die Senderenergie zu einem in der Nähe der Antennen gelegenen Verteiler in Koaxialbauweise geführt und dort auf die einzelnen Antennen verzweigt wird. Diese Ausbildung ist jedoch außerordentlich sperrig und gestattet zudem eine nur unzureichende reflexionsfreie Übertragung der Hochfrequenzenergie vom Sender zu dem Strahler der Antenne. Ein ähnliches Problem besteht auch dann, wenn beispielsweise zwei oder mehr Drehfeld- oder Richtantennen über- oder nebeneinander angeordnet und gemeinsam gespeist werden sollen. Hierbei tritt noch die zusätzliche Forderung auf, im Bedarfsfalle den Sender auf nur eine der Antennen oder auf beide der Antennen gleichzeitig arbeiten zu lassen. Dies erfordert jedoch, daß zwei getrennte Speiseleitungen in Koaxialbauweise von dem Sender zu den Antennen geführt werden. Auch hierdurch ergeben sich dann die vorstehend geschilderten Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg zu weisen, auf dem es in überraschend einfacher Weise möglich ist, diesen Schwierigkeiten zu beregnen.
Diese Aufgabe wird bei einer Anordnung der einleitend beschriebenen Art gemäß der Erfindung in der Weise gelöst, daß die gemeinsame Hochfrequenzleitung als Hohlleitung für die gleichzeitige Übertragung gegenseitig polarisationsentkoppelter Wellen des einen Hochfrequenzgerätes ausgebildet und am geräteseitigen Ende mit Kopplungsvorrichtungen für diese Polarisationen versehen ist und daß am antennenseitigen Ende die Strahler bzw. Strahlergruppen in vorgegebener Verteilung mit je einer dieser Polarisationen verkoppelt sind.
Vorzugsweise soll die gemeinsame Hohlleitung zugleich als Träger für die Antenne dienen, der in für Anordnung
zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes
mit einer, vorzugsweise geraden,
Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Walter Stöhr und Dipl.-Ing. Helmut Laub,
München,
sind als Erfinder genannt worden
Antennenmasten üblicher Weise abgespannt und abgestützt sein kann.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt eine gemäß der Erfindung ausgebildete Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzsenders 1 mit zwei als Dipolantennen ausgebildeten Richtantennen 2 und 3. Zu diesem Zweck wird die Energie des Hochfrequenzsenders 1, der beispielsweise bei Frequenzen des Bereiches kürzerer Meterwellen oder längerer Dezimeterwellen arbeitet, über zwei Verbindungskabel 4, 5 in eine vorzugsweise zugleich als Antennenmast dienende Hohlleitung 6 quadratischen Querschnitts derart einge-
4.0 speist, daß die Polarisationsebenen der durch die Koppelsonden 7, 8 in der Hohlleitung 6 angeregten Wellen senkrecht aufeinander stehen. Dabei soll der Übergang zwischen den Koppelsonden 7 bzw. 8 und der Hohlleitung jeweils reflexionsfrei ausgebildet sein.
Am antennenseitigenEnde der Hohlleitung 6 sind zwei weitere Koppel son den 7' und 8' vorgesehen, welche die Anteile der Senderenergie entsprechend dem. Ankoppiungsverhältnis der" Sonden 7 und 8 den Richtantennen 2, 3 über Verbindungsleitungen 9, 10 zuführen. Durch diese Ausbildung wird zweierlei erreicht. Einerseits entfällt das Erfordernis nach Hochführen zweier Speisungskabel zu den Antennen 2^3 vom gemeinsamen Sender 1 aus. Andererseits steht jede der Antennen getrennt am Fußpunkt des Mastes
90S 650/367
erreichbar zur Verfügung. Letzterem kommt insofern besondere Bedeutung zu, weil nämlich in diesem Fall durch Anordnung weiterer Kupplungsmittel 7" bzw. 8" durch einfaches Umstecken z. B. der Leitung 4 nach dem Anschluß 7" die gesamte Senderenergie, beispielsweise bei Ausfall der Antenne 3, der Antenne 2 zugeführt werden kann und umgekehrt. An Stelle eines Umsteckens kann auch ein an sich bekannter Antennenwahlschalter am Fußpunkt bzw. geräteseitigen Ende der Hohlleitung 6 mit den einzelnen Anschlüssen verbunden werden. Gleichartig zu den Kopplungsvorrichtungen 7, 8 empfiehlt sich auch für die Kopplungsvorrichtungen 7', 8' eine Ausbildung, die sicherstellt, daß der Übergang von der Hohlleitung 6 auf jede der Kopplungssonden praktisch reflexionsfrei erfolgt. Zu diesem Zweck hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Abstand der Deckfläche 11 der Hohlleitung 6 von der Querschnittsebene, in der sich die Kopplungssonden 7, 8 befinden, und in ähnlicher Weise auch den Abstand des geräteseitigen Hohlleitungsverschlusses von den zugehörigen Kopplungssonden elektrisch zu einem Viertel der Betriebswelienlänge zu wählen.
Die erfindungsgemäße Ausbildung gestattet außerdem eine außerordentliche einfache Speisung von Drehfeldantennen, was an Hand der Fig. 2 gezeigt werden soll. Gleichartige Teile zur Anordnung nach Fig. 1 sind hierbei mit gleichen Bezugszeichen versehen. Hs ist fernerhin angenommen, daß die Kopplungssonden 7, 8 in einer Querschnittsebene der Hohlleitung 6 liegen und gleichphasig von der Quelle 1 ge- >[x'ist werden. Die Drehfeldantenne 12 besteht aus vier Dipolen, die nach Art eines Quadrats angeordnet und deren Eingang ülx-r untereinander gleich lange Verbiiidungsleitungen 13 mit in besonderer Weise am Hohlleiterende angeordneten vier Koppelsonden verbunden sind. Die Koppelsonde 14 ist in einer elektrischen Entfernung von 180° von der Abschlußplatte 11 der Hohlleitung 6 entfernt angeordnet und mit dem Dipol 15 verbunden. Elektrisch um 90° gegenüber diesem Anschluß versetzt ist auf die hierzu senkrechte Polarisation in der Hohlleitung 6 entsprechend die Kopplungssonde 16 vorgesehen, welche den Dipol 17 speist. Wiederum in der 180°-0uerschnittsebene, jedoch für die entsprechende Polarisation auf der gegenüberliegenden Hohlleiterseite ist die Kopplungssonde 19 für den Dipol 20 vorgesehen, und in der gleichen Ouerschnittsebene wie die Kopplungssonde 16, jedoch auf der gegenüberliegenden Hohlleiterseite liegt die Kopplungssonde 21 für den Dipol 22.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung kann man sich etwa wie folgt vorstellen: Unter Annahme, daß die Sonde 14 als Bezugspunkt die Phase 0° zugeordnet erhält, hat die Sonde 16 in ihrem Ausgang die Phase +90°. die Kopplungssonde 19 die Phase + 180° und die Kopplungssonde 21 die Phase + 270°. Durch die entsprechende Verbindung mit den Dipolen 15, 17, 20, 22 der Drehfeldantenne 12 über gleich lange Verbindungsleitungen 13 wird diese Phasenverteilung auch in den Anschlußpunkten der Dipole erzwungen und somit das Verhalten einer Drehfeldantenne erzielt. Geringe Phasenkorrekturen zwischen den einzelnen Strahlern lassen sich in der Weise erreichen, daß entweder die einzelnen Leitungen 13 entsprechend geändert werden und/oder daß die Querschnittsantennen, in denen sich die einzelnen Kopplungssonden 14, 16, 19, 21 befinden, in Achsrichtung der Hohlleitung entsprechend verschoben werden. Wird eine Verschiebung der Phase im gleichen Sinne für zwei gegenüberliegende Kopplungssonden gefordert, so läßt sich dies darüber hinaus noch durch A^erschieben der Kopplungssonden 7 oder 8 am senderseitigen Ende des Hohlleiters 6, und zwar in dessen Achsrichtung in vorteilhaft einfacher Weise erreichen. Auch hier kann alternativ oder zusätzlich hierzu eine der Speiseleitungen länger als die andere gemacht werden.
Die Drehfeldauskopplung ist auch noch in der Weise möglich, daß so. wie in Fig. 3 schematisch gezeigt, ausgehend von nur einer Polarisation, das Drehfeld gewonnen wird. Zu diesem Zweck sind an der gegenüberliegenden Seite der Hohlleitung 6 zwei Paare 23, 23' und 24, 24' von Kopplungssonden angeordnet. Die zur Übertragung in der Hohlleitung benutzte Wellenform habe dabei eine Spannungsverteilung, wie sie durch die gestrichelt eingezeichnete Kurve 25 angedeutet ist. Die Sonden 23, 23', 24, 24' sollen alle in einer Ouerschnittsebene der Hohlleitung angeordnet sein, die im Schnitt in der Fig. 3 wiedergegeben ist. Fernerhin sind die Sonden derart außerhalb der Mitte der Hohlleitung angeordnet, daß sie jeweils gleiche Energieanteile aus der Hohlleitung 6 aufnehmen. Die Kopplungssonden 23, 24 haben dann um 180° gegeneinander phasenverschobene Anteile, ebenso wie die Kopplungssonden 23' und 24'. Durch Einschalten einer Umwegleitung, deren elektrische Länge 90° beträgt, in die Zuleitung zu den Dipolen 17 und 22 wird dann eine Phasenverteilung an den Anschlußpunkten der einzelnen Dipole erzielt, die der an Hand der Fig. 2 erläuterten Phasenverteilung unmittelbar entspricht.
Die Umwegleitungen, deren elektrische Länge 90° beträgt, lassen sich in einfacher Weise auch umgehen, und zwar indem die Kopplungssonden 23 und 24', in Ausbreitungsrichtung der Wellen betrachtet, um 90° versetzt gegenüber den Kopplungssonden 23' und 24 an den Hohlleiter angeschaltet werden.
Alternativ hierzu kann, wie Fig. 4 zeigt, auch derart vorgegangen werden, daß nur eine Kopplungssonde auf jeder der beiden gegenüberliegenden Hohlleiterseiten vorgesehen wird und durchAnschluß eines Zweifachverteilers, dessen einer Leitungsarm elektrisch um 90° länger ist als der andere, die einzelnen Antennen 15, 17, 20 und 22 gespeist werden.
Es hat sich fernerhin als vorteilhaft für den Ernndungsgegenstand herausgestellt, bei in unterschiedlichen Ouerscbnittsebenen liegenden, auf zueinander senkrechten Polarisationen ansprechenden Kopplungssonden zwischen diesen in an sich bekannter Weise Polarisationsblenden vorzusehen, da diese einerseits zur Erhöhung der Entkopplung beitragen und andererseits eine einfache Anpassung der einzelnen Kopplungssonden an die Hohlleitung ermöglichen.
Fernerhin hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die einzelnen Kopplungsvorrichtungen der Hohlleitung 6 einstellbar, also z. B. in der Eintauchtiefe veränderbar l)zw. bei einer Kopplungsschleife schwenkbar auszubilden und insbesondere die Kopplungssonden axial und/oder seitlich verschiebbar anzuordnen. Letztere Möglichkeiten ergeben, wie bereits erwähnt, ein besonders einfaches Mittel zur Phasenkorrektur und Leistungsverteilungseinstellung. In den vorstehenden Ausführungsbeispielen wurde der Erfindungsgegenstand im wesentlichen an Hand von Sendeantennen näher erläutert. In gleichartiger Weise sind die dort geschilderten Antennen jedoch auch als Empfangsantennen verwendbar, in welchem Fall lediglich an die Stelle des Senders 1 ein Empfänger tritt. Der Sender 1 kann im übrigen auch aus einem Sender bestehen, der für die Einspeisung gegenseitig

Claims (10)

polarisationsentkoppelter Wellen zwei gegenseitig entkoppelte Ausgänge hat. Der Sender kann außerdem auch aus zwei Einzelsendern bestehen, deren einer für den anderen sozusagen die Steuerstufe darstellt, d. h. zwei Sender, die zwar selbständig auf der gleichen Frequenz arbeiten, die aber durch eine Phasennachregelung sozusagen zu einem Sender \-ereinigt sind. Die Hohlleitung kann auch von der Form eines Quadrates oder länglichen Rechteckes abweichenden Querschnitt, beispielsweise einen kreisförmigen Quer- ίο schnitt oder den Querschnitt eines Vieleckes haben. Außerdem kann es in manchen Fällen von besonderem Vorteil sein, die Hohlleitung in an sich bekannter Weise durch Längsstege kapazitiv zu belasten. Zu diesem Zweck können beispielsweise bei einem Hohlleiter quadratischen Querschnitts an zwei gegenüberliegenden Seiten symmetrisch Querstege angebracht werden. Bei Benutzung der Hohlleitung zur Übertragung zweier senkrecht zueinander polarisierter Wellen empfiehlt es sich, gegebenenfalls für jede der Polarisationen eine Belastung des Hohlleiters durch einen oder zwei Längsstege vorzusehen. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den Hohlleiter zugleich als Antennenmast zu benutzen, da dieser in dem Frequenzbereich der längeren Dezimeter- und kürzeren Meterwellen beträchtliche Querabmessungen besitzt. Die Außenfläche des Hohlleiters kann hierbei gegebenenfalls zugleich als Träger und/oder Reflektor für die einzelnen Antennenelemente dienen. Patentansprüche: 30
1. Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes (Sender oder Empfänger) mit einer vorzugsweise geraden Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne für sehr kurze elektromagnetische Wellen, insbesondere des Dezimeter- und Zentimeterwellenbereiches, unter Verwendung einer gemeinsamen Hochfrequenzleitung zur Verbindung mit dem Hochfrequenzgerät, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Hochfrequenzleitung als Hohlleitung für die gleichzeitige Übertragung gegenseitig polarisationsentkoppelter Wellen des einen Hochfrequenzgerätes ausgebildet und am geräteseitigen Ende mit Kopplungsvorrichtungen für diese Polarisationen versehen ist und daß am antennenseitigen Ende die Strahler bzw. Strahlergruppen in vorgegebener Verteilung mit je einer dieser Polarisationen verkoppelt sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hochfrequenzgerät und dem geräteseitigen Ende der Hohlleitung Mittel zur wahlweisen Anschaltung des Hochfrequenzgerätes auf eine oder beide Polarisationen vorgesehen sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einer der Anzahl der möglichen Polarisationen entsprechenden Anzahl von Kopplungsvorrichtungen für Polarisationen bestehen.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einem Antennenwahlschalter bestehen.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am antennenseitigen Ende der Hohlleiter für jede der Polarisationen mit Drehfeldauskopplungen versehen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeldauskopplung aus vier Koppelsonden besteht, die paarweise an zwei gegenüberliegenden Hohlleiterseiten angeordnet sind und von denen zwei der gegenüberliegenden einen 90°-Phasenschieber zugeschaltet haben.
7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeldauskopplung aus zwei an gegenüberliegenden Hohlleiterseiteil angeordneten Koppelsonden besteht, deren jede in einen Verteiler übergeht.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelvorrichtungen unterschiedlicher Polarisation in verschiedenen Querschnittsebenen der Hohlleitung angeordnet sind, gegebenenfalls unter Zwischenfügung von Polarisationsgittern.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Querschnittsebenen wenigstens angenähert einem ungeraden Vielfachen eines Viertels der Hohlleiterwellenlänge entspricht.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die geräteseitigen und/oder antennenseitigen Kopp el vor richtungen der Hohlleitung einstellbar, insbesondere auch axial und/oder seitlich verschiebbar ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 759099.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 650/367 11.59
DENDAT1069708D Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes mit einer, vorzugsweise geraden, Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne Pending DE1069708B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069708B true DE1069708B (de) 1959-11-26

Family

ID=594767

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069708D Pending DE1069708B (de) Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes mit einer, vorzugsweise geraden, Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1069708B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2591406A1 (fr) * 1985-12-10 1987-06-12 Loire Electronique Dispositif de reception simultanee de deux signaux hyperfrequences a polarisation circulaire de sens inverses
EP0251085A3 (de) * 1986-07-02 1988-12-07 HANS KOLBE & CO. Anordnung zur Auskopplung zweier orthogonal linear polarisierter Wellen aus einem Hohlleiter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2759099A (en) * 1954-05-20 1956-08-14 Rca Corp Plural-source coupling arrangements

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2759099A (en) * 1954-05-20 1956-08-14 Rca Corp Plural-source coupling arrangements

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2591406A1 (fr) * 1985-12-10 1987-06-12 Loire Electronique Dispositif de reception simultanee de deux signaux hyperfrequences a polarisation circulaire de sens inverses
EP0251085A3 (de) * 1986-07-02 1988-12-07 HANS KOLBE & CO. Anordnung zur Auskopplung zweier orthogonal linear polarisierter Wellen aus einem Hohlleiter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE868630C (de) Hochfrequenzleitung zur Ausstrahlung oder Fortleitung sehr kurzer elektrischer Wellen
DE2727883C2 (de) Hohlleiterstrahler für links- und rechtsdrehend zirkular polarisierte Mikrowellensignale
DE69417106T2 (de) Ebene Antenne
DE69107491T2 (de) Streifenleitungsantenne mit gesicherter Gleichmässigkeit der Polarisation.
DE102007047741A1 (de) Speisenetzwerk für eine Gruppenantenne
DE19501448A1 (de) Antenneneinrichtung für Satellitenempfang
DE102013012315A1 (de) Hohlleiter-Strahler. Gruppenantennen-Strahler und Synthetik-Apertur-Radar-System
WO2001069714A1 (de) Dualpolarisierte dipolgruppenantenne
DE734357C (de) Sendeeinrichtung zur Festlegung einer Leitrichtung
DE2460552C3 (de) Hornstrahler mit einer Anordnung zur Entnahme von der Ablagemessung dienenden Wellentypen
DE2405520A1 (de) Phasengesteuerte antennenanordnung
DE1093837B (de) Wendelantenne mit einem linearen zentralen Leiter
DE1466127A1 (de) Antennensystem
DE1069708B (de) Anordnung zur Verbindung eines Hochfrequenzgerätes mit einer, vorzugsweise geraden, Anzahl von Strahlern oder Strahlergruppen einer Antenne
DE112021006900T5 (de) Antennenvorrichtung
DE3915048C2 (de)
DE1466052A1 (de) Antennensystem zur Verwendung bei Raumfahrzeugen od.dgl.
DE2626926C2 (de) Hohlleiterprimärstrahler mit rechteckigem Querschnitt für eine Reflektorantenne mit Strahlschwenkung
DE1157675B (de) Peilantennensystem mit zwei Schlitzrohrstrahlern
DE2054169A1 (de) Strahler mit verschiedenen Polarisa tionsarten fur phasengesteuerte Antennen
DE957857C (de) Schlitzantenne
DE2521978C3 (de) Kurzwellen-Steilstrahlantenne
DE2315241B2 (de) Einrichtung in einem Mikrowellen-Funkübertragungssystem
EP0225460A2 (de) Eine Sende- bzw. Empfangsantenne, insbesondere für den Kurz- und/oder Mittelwellenbereich
AT261005B (de) Einrichtung zur Erzeugung und/oder Empfang von aufeinander rechtwinkelig polarisierten elektromagnetischen Richtstrahlungen