DE1069686B - - Google Patents

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DE1069686B
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/32Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only
    • H04R1/34Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means
    • H04R1/345Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means for loudspeakers

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

Bei Rundfunk- und Fernsehgeräten hat es sich als zweckmäßig erwiesen, zur Erzielung einer pseudostereophon i sehen Wiedergal« den mittleren Frequenzhereich möglichst allseitig abzustrahlen. Es ist bekannt, dieses durch Seitenlautsprecher oder durch Zwischenboden mit einem oder mehreren daran befestigten Lautsprechern mit senkrechter Achse zu erzielen.
Im akustischen Wirkungsgrade günstiger sind die bekannten Druckkammersysteme mit Exponentiallaut-Sprecher. SolcheLautsprecher mit Exponentialhörnern oder -trichtern beanspruchen aber einen erheblichen Raum und sind infolgedessen zum Einbau in übliche Rundfunk- oder Fernsehgeräte oder auch Truhen nicht geeignet.
Es ist in der Elektroakustik bekannt, durch Hohlleiter den Schall fortzuleiten, und zwar entweder von der Schallquelle zu einem Mikrofon oder aber von einem Lautsprecher zur Schallaustrittsquelle.
Ferner sind die Hohlleitungen zur Fortleitung des ao von einem Druckkammersystem erzeugten Schalles bekannt. Diese Hohlleitungen wurden bisher vornehmlich dazu verwendet, beispielsweise in großen Räumen den Nachhall zu unterdrücken. Sie weisen an bestimmten Stellen — sozusagen Verbraucherstellen — as öffnungen zum Austritt des Schalles auf, der dann von einer in der Nähe dieser Schallaustrittsöffnungen sich befindenden Person aufgenommen werden konnte.
Die Erfindung besteht darin, daß ein insbesondere sich verzweigender Hohlleiter bei seinem Einbau in Rundfunk- und/oder Fernsehgeräte konturenmäßig im wesentlichen der jeweiligen Gehäuseform des Gerätes angepaßt ist und die Schallaustrittsöffnungen des Hohlleiters so verteilt sind, daß der Schall in die verschiedenen gewünschten Richtungen abgestrahlt wird.
In den Abbildungen sind verschiedene Ausführungs formen der Anordnung nach der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt ein Druckkammersystem in Verbindung mit sich verzweigenden Hohlleitern nach der Erfindung, die mit Schallaustrittsöffnungen versehen sind;
Abb. 2 zeigt den Einbau einer Anordnung nach Abb. 1 in ein Rundfunkgehäuse mit Schallaustritt am oberen Rand nach vorn und nach den Seiten;
Abb. 3 zeigt einen etwas anders gearteten Aufbau *5 der Anordnung nach der Erfindung mit Schallaustritten unten am Rundfunkgehäuse nach den Seiten;
Abb. 4 zeigt wieder einen andersgearteten Aufbau der Anordnung nach der Erfindung mit sich verzweigenden Hohlleitern, deren Austrittsöffnungen an den Seitenkanten des Gerätes liegen;
Abb. 5 zeigt die Anordnung nach der Erfindung mit zwei Druckkammersystemen und je einer sich nicht verzweigenden Hohlleitung, wobei die Austritts-Anordnung zur Sdiallabgabe bei Rundfunk- und/oder Fernsehgeräten
Anmelder: Graetz Kommandit-Gesellsdiaft, Altena (Westf.), Westigerstr. 172
Volkmar Rosenberg und Dipl.-Ing. Rolf Zimmermann, Altena (Westf.), sind als Erfinder genannt worden
öffnungen an der oberen Kante des Gerätes nach vorn und nach der linken Seite und an der unteren Kante des Gerätes nach vorn und nach der rechten Seite gerichtet sind;
Abb. 6 zeigt die Anordnung nach der Erfindung mit einem Druckkammersystem und sich verzweigenden Hohlleitern, wobei die Verzweigungen zur Erzeugung eines pseudo-stereophonischen Effektes eine voneinander verschiedene Länge haben und mit Austrittsöffnungen teilweise nach den Seiten und teilweise nach vorn versehen sind. Die eine Hohlleitung ist hierbei zur Erzielung einer möglichst großen Länge schlangenartig geführt, wobei an den Knickpankten der Schlange jeweils eine Austrittsöffnung vorgesehen ist; in den
Abb. 7, 8 und 9 ist die Anordnung nach der Erfindung in eine Truhe eingebaut dargestellt, und zwar unterhalb des Truhengehäuses angeordnet. Die Austrittsöffnungen der verzweigten Hohlleiter gehen nach drei Seiten;
Abb. 10 zeigt eine Anordnung nach der Erfindung mit sich mehrfach verzweigenden Hohlleitern verschiedener Länge und verschiedenen Durchmessers. Hierbei sind die Austrittsöffnungen ebenfalls nach drei Seiten gerichtet. Der rechte Teil des Hohlleitersystems ist vereinfacht dargestellt;
Abb. 11 zeigt einen sich innerhalb eines Hohlleiters befindenden nach einer Richtung verjüngenden Einsatzkörper.
In den einzelnen Abbildungen sind die Einzelteile mit folgenden Bezugszeichen benannt.
An das Druckkammersystem 1 ist ein Verteilerstück 2 angeschlossen, von dem die Hohlleiter 3 ausgehen, die mit runden Austrittsoffnungen 4 oder schlitzförmigen Austrittsöffnungen 5 versehen sind.
Das System ist in einem Gehäuse 6 angeordnet. 7 ist ein schlangenförmig angeordneter Hohlleiter (Abb. 6Ί.
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BAD ORIGINAL

Claims (10)

Das sich verzweigende, mit Hohlleitern verschiedener Länge und verschiedenen Durchmessers versehene Teil 8 ist an das Verteilerstück 2 angeschlossen (Abb. 10). In dem Hohlleiter 3 ist ein Einsatzkörper 9 angebracht. Ferner befinden sich an dem Hohlleiter drei Schall-LeitteilelO (Abb. 11). Die Wirkungsweise der Anordnung nach der Erfindung ist folgende: Der Wirkungsgrad eines Exponentialtrichters ist abhängig von seinem Winkel. Je spitzer dieser Winkel wird, um so größer wird sein Wirkungsgrad. Ein spitzer Winkel verlangt naturgemäß einen längeren Trichter. Dabei wird ein gewisses Optimum erreicht. Bei einem zu spitzen Winkel treten akustische Erscheinungen auf, die u.U. zuweilen zu einem Abreißen der Luftsäule führen. Wenn der Winkel so spitz gehalten wird, daß er praktisch in ein parallelwandigcs Rohr (Hohlleiter) übergeht, so ändern sich die Gesetze für die Schallfortpflanzung. Es entstehen so- »° genannte zylindrische Schallwellen, die sich schraubenförmig vorwärts bewegen, und damit fallen eine Reihe unangenehmer akustischer Nel>enerscheinungen fort. Durch eine entsprechende Bedämpfung des Hohlleiters läßt sich mit diesem ein relativ ausgeglichenes »5 Tonfrequenzband fortleiten, wol>ei die Austrittsstellc als Strahler zweckmäßig an den Strahlungswiderstand der Luft angepaßt wird. Hieraus ergibt sich, daß es möglich ist, bei Erhaltung einer ziemlich ausgeglichenen Frequenzwicdergal)e mit einem weit kürzeren Schalleiter auszukommen, was wiederum ermöglicht, ein derartiges System in einem normalen Rundfunk- und/oder Fernsehgehäuse ohne Schwierigkeiten unterzubringen. Die notwendige Bedämpfung des Hohlleiters läßt sich am zweckmäßigsten durch entsprechend angebrachte öffnungen oder Durchbrüche beliebiger Formgebung erreichen, wobei die Abstände dieser öffnungen den jeweiligen Umständen anzupassen sind. Als zweckmäßige Ausführungsform hal>en sich Schlitze oder auch runde Löcher erwiesen. *° Die Vorteile der Anordnung nach der Erfindung sind folgende: Bei der Anwendung eines Druckkammersystems mit dem bekannten Exponentialtrichter ist man aus Raumgründen gezwungen, entweder einen sehr kurzen Trichter zu wählen, oder aber die· *5 sen beispielsweise schneckenförmig zu führen, was einen hohen technischen Aufwand bedingt. Jedoch braucht auch diese Ausführung relativ viel Raum und läßt sich in einem normalen Gehäuse kaum unterbringen, ohne daß es eine unförmige Gestalt annimmt. S0 Durch diese Umstände wird eine freie Formgestaltung der Gehäuse sehr erschwert. Bei einem zu kurzen Trichter mit einem entsprechenden Winkel gehen die Vorteile des Druckkammersystems fast völlig verloren. Hinzu kommt noch die lineare Verzerrung des Klangbildes. Bei einem Hohlleiter bleibt der hohe Wirkungsgrad des Druckkammersystems fast völlig erhalten, wobei auch die Qualität der Klangwiedergabe kaum beeinträchtigt wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß ohne wesentliche technische Schwierigkeiten der Schall an jede gewünschte Stelle im Gehäuse herangeführt werden kann. Die Schallaustrittsöffnungen können hierbei sehr klein gehalten werden. Aus all diesem ergibt sich, daß eine beliebige, moderne Formgestaltung der Gehäuse möglich ist und eine raumbetonte Akustik sich ungehindert verwirklichen läßt. Des weiteren ist es möglich, durch verschieden lange Hohlleiter, die entsprechend, beispielsweise wellenförmig, geführt sind und an entsprechende Schallaustrittsöffnungen angeschlossen werden können, einen pseudo-stereophonisehen Klangeffekt zu erzielen. Weiterhin lassen sich besondere Klangeffekte dadurch erreichen, daß an Stelle des einen Hohlleiters mehrere Hohlleiter verschiedenen Durchmessers benutzt werden. Es kann auch zweckmäßig sein, den Frequenzgang im Hohlleiter und die Schallfortpflanzung günstig dadurch zu beeinflussen, daß man in den Hohlleiter entsprechend geformte Kernstücke, welche konzentrisch angebracht werden, einsetzt. Selbstverständlich können in einem Gehäuse auch mehrere Druckkammersysteme, auch solche verschiedenen Kammervolumens, angebracht werden. Unter Umständen ist es zweckmäßig, die Hohlleiter aus voneinander verschiedenem Material, gegebenenfalls in Kombination, zu gestalten, um so die Eigenresonanz dieser Werkstoffe in das Klangbild einzubeziehen. P Λ Tli XT ANSI'« CC II Ii:
1. Anordnung zur Weiterleitung des von einem oder mehreren Druckkammersystemeti erzeugten Schalles mittels eines Hohlleiters, der mit mehreren auf seiner Länge verteilten Schallaustrittsöffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der sich vorzugsweise verzweigende Hohlleiter (3) bei seinem Einbau in Rundfunk- und/ oder Fernsehgeräte konturenmäUig im wesentlichen der jeweiligen Gehäuseform (6) des Gerätes angepaßt ist und die SchallaustrittsörTnungen (4, 5) des Hohlleiters (3) so verteilt sind, daß der Schall in die verschiedenen gewünschten Richtungen abgestrahlt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des oder der Hohlleiter (3) mit einem oder mehreren Schnllaustrittsöffnungen (4 und/oder 5) versehen ist.
3. Anordnung nach den Ansprüchen I und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Schallaustritts öffnungen (4, 5) voneinander ungleichmäßige Ab stände aufweisen.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Schallaustritts öffnungen (4, 5) in ihren lichten Maßen ver schieden sind.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Schallaustrittsöffnungen (4. 5) in der Form unterschiedlich, vorzugsweise schlitzähnlich oder rund, gestaltet sind.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schallaustrittsöffnungen (4, 5) Schall-Leitteile (z. B. 10) angebracht sind (Abb. 11).
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schall-Leitteile (10) aus Teilen der Wandung des Hohlleiters (3) bestehen und aus diesem heraus oder in diesen hineingebogen sind.
8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzweigungen des Hohlleiters (3) verschieden lang sind.
9. Anordnung nach den Ansprüchen t und 8, dadurch gekennzeichnet, daß von den Hauptverzweigungen Nebenverzweigungen (8) abgehen (Abb. 10).
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt- und/oder Nebenverzweigungen verschieden lang sind.
BAD ORIGINAL gl
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