DE1069573B - Fliehkrafttrockner und -reiniger für Luft, Gase und Dämpfe - Google Patents

Fliehkrafttrockner und -reiniger für Luft, Gase und Dämpfe

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Publication number
DE1069573B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
displacement body
flow
section
medium
dryer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069573D
Other languages
English (en)
Inventor
München 9 Dr.-Ing. Wolfgang Lessei
Original Assignee
Karl Kreikenbohm, Hamburg 13
Publication date
Publication of DE1069573B publication Critical patent/DE1069573B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
    • F26B21/33

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. t2t 3/0]
INTERNAT. KL. B OI ti
1069 57
K 34933 IVc/12e
ANMELDETAG: 21.MAI1958
Bekanntmachung 2 6, November 1958
DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AÜSLEGESCHRIFT:
Es sind bereits Fliehkraftabscheider zum Trocknen und Reinigen von Dämpfen, Luft und Gasen bekannt, welche den Strom des Mediums zwangläufig führen; zumeist wird der Strom in einer kürzeren oder längeren Biegung geführt, damit die schwereren Bestand- s teile quer zum Strom nach außen wandern und sich auf diese Weise von dem Strom des Mediums absondern und sodann abgetrennt werden können. Solche Biegungen können in Form kurzer Umleitungen, aber auch in Form von Schraubenlinien, Spiralen usw. ausgebildet sein. Es ist auch bekannt, den Strom in einer zweigängigen Schraubenwindung durch einen Abscheider zu führen, ihn umzukehren und im anderen Gang wieder zurückzuleiten.
Die Abscheidewirkung quer zum Strom ist bekanntlich eine Funktion der Strömungsgeschwindigkeit, sofern die Krümmung der Strömungsbahn konstant gegeben ist. Die Strömungsgeschwindigkeit wiederum hängt direkt von der Durchsatzmenge ab, so daß Fliehkraftabscheider einen- relativ geringen ao Arbeitsbereich besitzen, innerhalb dessen sie mit bester Wirkung abscheiden können. Schon bei kleineren Schwankungen der Durchsatzmenge wird entweder die Abscheidewirkung zu gering, oder der Druckverlust erreicht untragbare Grenzen.
Es ist auch bereits bekannt, solche Fliehkraftabscheider mit von außen einstellbaren Wänden oder Klappen zu versehen, mit deren Hilfe der Strömungsquerschnitt verändert werden kann. Es handelt sich dabei aber lediglich immer um die Einstellung entweder nur der Einströmquerschnitte in den Abscheider hinein oder um die Einstellung der Ausströmquerschnitte, bestenfalls noch einschließlich eines relativ kurzen Stückes der Strömungsbahn davor. Keines der bekannten Abscheidungsverfahren auf der Basis der Zentrifugalkraft besitzt jedoch die Möglichkeit, sich über die^gesamte Abscheidungssirecke im Strömungsquerschnitt den wecnselncleh' Durchsatzmengen anzupassen.
Da eine gründliche Abtrennung von. Teilchen, deren spezifisches Gewicht nicht wesentlich von dem des Mediums abweicht, eine relativ längere Abscheidungsstrecke erfordert und da natürlich über diese gesamte erforderliche Strecke die optimale Strömungsgeschwindigkeit vorhanden sein muß, wenn optimale Abscheidungsresultate erzielt werden sollen, können die bekannten Abscheider mit einstellbaren Ein- oder Ausströmquerschnitten dieser Forderung nicht entsprechen.
Diesen Nachteil der bekannten Fliehkraftabscheider zu beseitigen, ist das Ziel der Erfindung.
Die Vorrichtung betrifft einen Trockner und Reiniger für Luft, Gase und Dämpfe nach dem Fliehkraftprinzip, der aus einem an sich bekannten Behälter mit Fliehkrafttrockner und -reiniger für Luft, Gase und Dämpfe
Anmelder:
Karl Kreikenbohm, Hamburg 13, Oderfelder Str. 17
Dr.-Ing. Wolfgang Lessei, München, ist als Erfinder genannt worden
Ein- und Austrittsstutzen und mit einem oder mehreren Schraubengängen in Form eines ein- oder mehrgängigen Gewindes, durch welche das Medium strömt, besteht. Die Erfindung besteht darin, daß in dem Schraubengang oder den Schraubengängen ein Verdrängerkörper angebracht ist, durch dessen Bewegung bzw. Volumenvergrößerung der Strömungsquerschnitt entsprechend der wechselnden Durchsatzmengen mehr oder weniger verengt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Trockners nach der Erfindung wird in den Strömungsquerschnitt ein elastischer Verdrängerkörper in Form eines Schlauches oder schlauchähnlichen Körpers eingelegt, dessen Querschnitt entsprechend der jeweiligen Durchsatzmenge mehr oder weniger mit hydraulischen, pneumatischen oder mechanischen Mitteln vergrößert bzw. verkleinert wird.
Bei einer Weiterbildung des erfmdungsgemäßen Trockners ist zum Schutz des elastischen Verdrängerkörpers dieser strömungsseitig mit schuppenartig übereinandergreifenden Segmentplatten aus einem Material versehen, welches den Körper gegen Überhitzung, Abrieb und Korrosion schützt.
Bei einer anderen Ausführungsform des Trockners nach der Erfindung werden schuppenartig übereinandergreifende Segmentplatten von Druckkolben od. ä., ensprechend der jeweiligen Durchsatzmenge den Strömungsquerschnitt verengend bzw. erweiternd, in den Strömungsquerschnitt hinein- bzw. aus demselben herausbewegt.
Vorzugsweise wird bei allen Ausführungsformen der Erfindung die Bewegung des Verdrängerkörpers in Abhängigkeit vom !Druckabfall des strömenden Mediums und/oder von der Strömungsgeschwindigkeit des Mediums innerhalb oder außerhalb des Abscheiders und/oder von einem Durchflußmesser automatisch gesteuert. Sofern der Verdrängerkörper mit einem kompressiblen Medium gefüllt ist, z. B. Druckluft, ergibt
909 559/381
sich auch bei gleichbleibender Füllung des Verdrängerkörpers eine Angleichung des freien Strömungsquerscljnittas au ,die. .Durchsatzmengen, falls im Gerät der BetrieHsdffuotJ Weil größerer Durchsatzrnenge steigt und bei geringerer fällt, weil dann der Verdrängerkörper durch den höheren Betriebsdruck im Strömungsraum entsprechend zusammengedrückt wird und einen größeren Strömungsquerschnitt freigibt.
Wenn zur Strömungsführung in bekannter Weise eine zweigängige Schraube verwendet wird, durch deren einen Gang das Medium in den Abscheider ein- und durch dessen anderen Gang es ausströmt, kann der Verdrängerkörper entweder nur in dem ersten Gang oder in beiden Gängen angeordnet werden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
In Fig. 1 ist im Längsschnitt ein Abscheider gezeigt mit Schraubengängen 1, in denen das Medium strömt. Der Querschnitt der Schraubengänge wird erfindungsgemäß entsprechend der wechselnden Durchsatzmenge des Mediums verändert durch einen elastischen Verdrängerkörper Za, 2b, 2c, der in verschiedenen Stadien gezeichnet ist, obwohl tatsächlich der jeweilige Querschnitt des Verdrängerkörpers praktisch natürlich über den gesamten Strömungskanal etwa gleich groß sein wird, obwohl es in manchen Fällen auch zweckmäßig sein kann, unterschiedliche Geschwindigkeiten über die Länge des Abscheideweges einzustellen. 2 a zeigt den Zustand des Verdrängerkörpers für den Fall des maximalen Durchsatzes, 2 b betrifft einen mittleren Durchsatz und 2 c einen kleinen.
Der elastische Verdrängerkörper 2b ist mit den erfindungsgemäßen schuppenartig angeordneten Segmentplatten 3 versehen, welche den Verdrängerkörper vor der unmittelbaren Einwirkung des heißen Mediums, vor Abrieb und- Korrosion schützen.
Es ist dabei nicht erforderlich, daß die Segmentplatten, an deren Stelle auch elastische Metallgewebe, Federschläuche, Asbestgewebe, plattierte und Verbundwerkstoffe treten können, völlig dicht gegen die Strömungskanalwände anliegen, da beiderseits der Platten usw. ein Druckausgleich eintreten soll und es sich nur darum handelt, den Strömungsquerschnitt zu ändern und die Hauptmasse des strömenden Mediums an der Berührung des elastischen Verdrängerkörpers zu hindern.
Bei dem Verdrängerkörper 2 b ist eine Leitung 4 angedeutet, durch welche das Aufpumpen usw. des Verdrängers erfolgt. Erfindungsgemäß kann dieses Aufpumpen usw. auch automatisch erfolgen, gesteuert von dem Druckverlust des Mediums, der Strömungsgeschwindigkeit usw., auch kann statt eines aufpumpbaren elastischen Körpers eine mechanische Vorrichtung über Druckkolben od. ä. die Segmentplatten bzw. das Gewebeband 3 als ein starrer Verdrängerkörper in den Strömungsquerschnitt hinein- und aus demselben herausbewegen.
In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Verdrängerkörper 2 b mit den schuppenartig überlappenden Segmentplatten 3 gezeichnet.
Der erfindungsgemäße Abscheider erlaubt das Fliehkraft-Abscheideprinzip mit bester Wirkung^übfef große Arbeitsbereiche mit ein und demselben Gerät durchzuführen und stellt somit einen wesentlichen technischen Fortschritt dar.
Innerhalb des Rahmens der Erfindung können noch andere, dem Fachmann geläufige Verdrängerkörper verwendet werden. Es ist auch möglich, den Strömungsquerschnitt nicht nur in Abhängigkeit von der
ίο Durchsatzmenge, sondern etwa auch von der wechselnden Zusammensetzung des Mediums bzw. von dem gewünschten Abscheidungsgrad, z. B. hinsichtlich der Teilchengröße des abzutrennenden Gutes, zu steuern.

Claims (6)

»5 Patentansprüche.·
1. Fliehkrafttrockner und -reiniger für Luft, Gase und Dämpfe, bestehend aus einem Behälter mit Ein- und Austrittsstutzen und mit einem oder mehreren Schraubengängen in Form eines ein- oder mehrgängigen Gewindes, durch welche das Medium strömt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schraubengang (1) ein elastischer oder ein beweglicher starrer Verdrängerkörper (2 a, 2 b, 2c) angebracht ist.
2. Trockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Verdrängerkörper die Form eines Schlauches oder schlauchähnlichen Körpers hat, dessen Querschnitt entsprechend der jeweiligen Gasdurchsatzmenge mit hydraulischen, pneumatischen oder mechanischen Mitteln vergrößerbar bzw. verkleinerbar ist.
3. Trockner nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schutz des elastischen Verdrängerkörpers (2 b) dieser strömungsseitig mit schuppenartig übereinand ergreif enden Segmenrplatten (3) versehe» ist.
4. Trockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Verdrängerkörper aus schuppenartig übereinandergreifenden Segmentplatten (3) besteht, die von Druckkolben od. ä., entsprechend der jeweiligen Durchsatzmenge den Strömungsquerschnitt (1) verengend bzw. erweiternd, in den Strömungsquerschnitt hinein- bzw. aus demselben herausbewegt werden.
5. Trockner nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Verdrängerkörpers bzw. der Druckkolben in Abhängigkeit vom Druckabfall des strömenden Mediums und/ oder von der Strömungsgeschwindigkeit des Mediums innerhalb oder außerhalb des Abscheiders und/oder von einem Durchflußmesser automatisch gesteuert wird.
6. Trockner und Reiniger nach einem der An-Sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer zweigängigen Schraube, durch deren einen Gang das Medium in den Abscheider ein- und durch dessen anderen Gang ausströmt, der Verdrängerkörper entweder nur in dem ersten Gang oder in beiden Gängen angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1069573D Fliehkrafttrockner und -reiniger für Luft, Gase und Dämpfe Pending DE1069573B (de)

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DE1069573B true DE1069573B (de) 1959-11-26

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