DE1069264B - - Google Patents
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- DE1069264B DE1069264B DENDAT1069264D DE1069264DA DE1069264B DE 1069264 B DE1069264 B DE 1069264B DE NDAT1069264 D DENDAT1069264 D DE NDAT1069264D DE 1069264D A DE1069264D A DE 1069264DA DE 1069264 B DE1069264 B DE 1069264B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/10—Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N—ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10N52/00—Hall-effect devices
- H10N52/80—Constructional details
- H10N52/85—Materials of the active region
Landscapes
- Hall/Mr Elements (AREA)
Description
Die Hauptpatentanmeldung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kristallen mit örtlich verschiedener
chemischer Zusammensetzung aus einer kristallinen Verbindung mit mindestens einer leichtflüchtigen
Komponente. Die chemisch verschiedenen Zonen des Kristalls werden nach der Hauptpatentanmeldung
dadurch erreicht, daß die kristalline Ausgangsverbindung im Dampf mindestens eines Elementes, das mit
einer schwerflüchtigen Komponente der Verbindung eine Verbindung eingeht, getempert wird. In der
Hauptpatentanmeldung ist bereits angegeben, daß das Verfahren besonders vorteilhaft anzuwenden ist zur
Herstellung dünner Halbleiterschichten auf einem in bezug auf die chemische Zusammensetzung und/oder
Störstelilenkonzentration der Schicht verschiedenen Halbl eitergrandkörper.
Die Erfindung betrifft einen nach dem Verfahren s der Patentanmeldung S 48397 WH d/2te Iiergestell-'
ten Kristall mit örtlich verschiedener chemischer Zusammensetzung. Die Erfindung besteht darin, daß
der Kristall als Hallgenerator verwendet ist und eine Trägerschicht hohen spezifischen Widerstandes und
eine zur Hallspannungserzeugung ausgenutzte Schicht niederen spezifischen Widerstandes verschiedener
chemischer Zusammensetzung aufweist. Besonders geeignet sind Halbleiterkörper, bei denen beide Schichten
AniBv-Verbindungen sind. Dabei werden diejenigen AmBv-Verbindungen bevorzugt, die miteinander
eine lückenlose Mischkristallreihe bilden, so daß die Trägerschicht und die zur Hallspannungserzeugung
ausgenutzte Schicht ganz oder teilweise aus einem Mischkristall aus diesen Verbindungen
bestehen. Hierfür kommen z.B. in Frage InP und InAs, wobei als Trägerschicht ganz oder überwiegend
InP und als zur Hallspannungserzeugung ausgenutzte Schicht ganz oder überwiegend InAs verwendet
wird; ferner GaP als Trägerschicht und GaAs als zur Hallspannungserzeugung ausgenutzte Schicht.
Hallgeneratoren, deren Halbleiterkörper eine Trägerschicht hohen spezifischen Widerstandes und eine
zur Hallspannungserzeugung ausgenutzte Schicht niederen spezifischen Widerstandes aufweisen, sind
bereits vorgeschlagen worden. Sie unterscheiden sich gegenüber dem Hallgenerator nach der Erfindung
dadurch, daß die Schichten niederen und hohen spezifischen Widerstandes aus dem gleichen Halbleiterstoff
hergestellt sind.
Der Vorteil des Hallgenerators nach der Erfindung besteht darin, daß man als Trägerschicht eine Verbindung
wählen kann, die im Eigenleitungszustand einen größeren, vorzugsweise wesentlich größeren
spezifischen Widerstand aufweist als die sich im Verlaufe des Herstellungsverfahrens an der Oberfläche
bildende Verbindung. Dies sei durch folgendes Hallgenerator
mit einem Halbleiterkristall
örtlich verschiedener chemischer
Zusammensetzung
mit einem Halbleiterkristall
örtlich verschiedener chemischer
Zusammensetzung
Zusatz zur Patentanmeldung S 48397 IVc/12 c
(Auslegesdirift 1 049 359)
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr. Otto-Gert Folberth, Erlangen,
ist als Erfinder genannt worden
Beispiel erläutert: Es soll ein InAs-Hallgenerator mit einer Hallkonstante von 120 cm3/A see hergestellt
werden; es wird eine Elektronenbeweglichkeit des InAs von 20000 cm2/V see zugrunde gelegt. Geht
man von einer 0,1 mm dicken Platte aus InP mit einem spezifischen Widerstand von 1000 Ω ■ cm aus
und tempert in Arsendampf bei einer Temperatur und Temperzeit, daß eine In As-Oberflächenschicht
von 0,005 mm entsteht, und wählt dabei die Zugabe an störstellenbildender Substanz in der Temperatmosphäre
so, daß die InAs-Oberflächenschicht einen spezifischen Widerstand von 4,25 · 10—3 Ω · cm erhält
— die diesem Widerstand entsprechende Störstellenkonzentration ist erforderlich, um die oben vorgegebene
Hallkonstante zu erreichen —, so beträgt das Widerstandsverhältnis von Trägerschicht zu der
zur Hallspannungserzeugung ausgenutzten Schicht etwa IO4. Bei einem entsprechenden Halbleiterkörper,
dessen Grundkörper ebenfalls aus InAs besteht und dessen spezifischer Widerstand bei 2 Ω · cm liegt,
würde das Widerstandsverhältnis 500mal kleiner sein. Entsprechend ist der nicht ganz verschwindende,
gegebenenfalls störende Einfluß der Schicht hohen spezifischen Widerstandes kleiner. Hinzu kommt eine
entsprechend kleinere Temperaturabhängigkeit des In P-Grundkörpers.
m
64Ϊ/337
Claims (5)
1. Nach dem Verfahren nach Patentanmeldung S 48397 VIIId/21 c herges-ellter Kristall mit örtlich
verschiedener chemischer Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß er als Hallgenerator
verwendet ist und eine Trägerschicht hohen spezifischen Widerstandes und eine zur Hallspannungserzeugung
ausgenutzte Schicht niederen spezifischen Widerstandes verschiedener chemischer Zusammensetzung aufweist.
2. Hallgenerator, dessen Halbleiterkörper nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schichten Am BV-Verbindungen sind.
3. Hallgenerator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen der Trägerschicht
und der zur Hallspannungserzeugung
ausgenutzten Schicht miteinander eine lückenlose Mischkristallreihe bilden und daß die Trägerschicht
und die zur Hallspannungserzeugung ausgenutzte Schicht ganz oder teilweise aus einem
Mischkristall aus diesen Verbindungen bestehen.
4. Hallgenerator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht ganz oder
überwiegend aus InP und die zur Hallspannungserzeugung ausgenutzte Schicht ganz oder überwiegend
aus InAs besteht.
5. Hallgenerator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht ganz oder
überwiegend aus GaP und die zur Hallspannungserzeugung ausgenutzte Schicht ganz oder überwiegend
aus GaAs besteht.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 025 494.
Deutsches Patent Nr. 1 025 494.
© 909 649/337 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069264B true DE1069264B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069264D Pending DE1069264B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069264B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025494B (de) | 1955-12-22 | 1958-03-06 | Siemens Ag | Hallgenerator |
-
0
- DE DENDAT1069264D patent/DE1069264B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025494B (de) | 1955-12-22 | 1958-03-06 | Siemens Ag | Hallgenerator |
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