DE1069238B - Galvanisches Piimarelement - Google Patents

Galvanisches Piimarelement

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DE1069238B
DE1069238B DENDAT1069238D DE1069238DA DE1069238B DE 1069238 B DE1069238 B DE 1069238B DE NDAT1069238 D DENDAT1069238 D DE NDAT1069238D DE 1069238D A DE1069238D A DE 1069238DA DE 1069238 B DE1069238 B DE 1069238B
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DE
Germany
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depolarizer
copper oxychloride
copper
discharge
galvanic
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Pending
Application number
DENDAT1069238D
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English (en)
Inventor
Ellwangen/Jagst Dipll.-Chem Dr. Alfred Schmier
Original Assignee
Pcrtnx-Union Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ellwangen/Jagst
Publication date
Publication of DE1069238B publication Critical patent/DE1069238B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/36Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
    • H01M4/58Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic compounds other than oxides or hydroxides, e.g. sulfides, selenides, tellurides, halogenides or LiCoFy; of polyanionic structures, e.g. phosphates, silicates or borates
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description

DEUTSCHES
HO1M M - 5
Die Erfindung bctufift ein galvanisches Primärelement, insbesondere ein Fullelement, mit einer metallischen Losungselektrode und einem Depolarisator, vorzugsweise aus Kupfer(I)-chlond
Fullelemente mit einem Kupferchlorid-Depolansator und einer Zink- oder Magnesiumelektrode als Losungselektrode sind bereits bekannt Diese Elemente weiden λ or ihrer Inbetriebnahme durch Füllen mit Wasser aktiviert Da derartige Elemente den Nachteil besitzen, daß ihre Selbstentladung sehr groß ist, müssen sie möglichst unmittelbar nach der Aktivierung in Betneb genommen weiden Aber auch in diesem Fall wild ein betrachtlichei Anteil der verfugbaren elektrischen Energie durch Selbstentladung und starke Erwärmung veiloien Der Wukungsgrad dieser Zellen wird infolgedessen auch bei einer unmittelbar an die Aktivierung anschließenden Entladung betrachtlich herabgesetzt
Aufgabe der Erfindung war es, ein galvanisches Element 7u entwickeln, bei dem die Selbstentladung wesentlich heiabgesetzt ist, um den Wirkungsgiad dieser Zellen und damit ihre Wirtschaftlichkeit /u vergrößern
Gema.fi der Erfindung wad diese Aufgabe dadurch gelost, daß dem Depolarisator zui Vei minderung der Selbstentladung des Elements Kupferoxychlond zugefugt wird
Versuche haben ergeben, daß em Zusatz von 2 bis 20% Kupferoxychlond zum Depolarisator ubetraschenderweise die Selbstentladung solchei Fullelemente beträchtlich herabsetzt In den meisten Fallen genügt jedoch ein Zusatz von 10 bis 12% Kupferoxychlond 711m Depolarisator Als Losungselektrode fur die eifindungsgemaßcn Fullelemente haben sich \or allem Elektioden aus Zink oder Magnesium bewahrt
Durch die Vernngeiung der Selbstentladung der mit dem eifindungsgemaßen Depolarisatoi versehenen Fullelemente wad auch die Entladeleistung diesel Elemente ganz wesentlich ei höht Diese Wirkung des Kupferoxychloride ist insofern äußerst ubeiraschend, da das Kupferoxychlond bekanntlich eine außeist reaktionstrage Verbindung ist, so daß nicht zu erwarten war, daß diese Verbindung ubeihaupt in einer galvanischen Zelle Verwendung finden kann Dies geht insbesondere auch aus einem Vet such hervor, bei dem Kupferoxychlond allein als Depolansatormasse dient Ein derartiges Element zeigte praktisch so niedrige Entladespannungen, daß eine Verwendung dieser \^eibindung in galvanischen Zellen nicht ratsam erschien
Der Spannungsveilauf bei konstantei Entladung mit 33 mAmp eines Elements mit Kupferoxychlonddepolansation ist in Fig 1, Kurve 1 dargestellt
Unter den gleichen Entladebedingungen zeigt die
Anmelder:
Pertrix-Union
Gesellschaft mit beschrankter Haftung,
Ellwangen/Jagst
Dipl -Chem Dr Alfred Schmier, Ellwangen/Jagst,
ist als Erfinder genannt worden
Kuive2 den Spannungsverlauf einer Zelle, die einen Kupfei(I)-chlond-Depolaiisator hat, der die erfindungsgemaßen Zusätze von Kupferoxychlond enthalt
Zum Vergleich wild in Kurve 3 auch noch der Spannungsverlauf bei konstanter Entladung mit 33 mAmp einer Zelle gezeigt, deren Depolarisator nur aus Kupfer(I) -chlond besteht
Diese Darstellungen zeigen eindeutig die Übeilegenheit einer Zelle, die einen Depolarisator aus Kupfer(I)-chlond mit Zusätzen aus Kupferoxychlond enthalt, gegenubei den bisher bekannten Ausfuh-1ungen
Weiterhin ei kennt man aus dem Verlauf der Kurve 3, daß bei Zellen, die nur Kupfer(I)-chlond als Depolarisator besit/en, die Selbstentladung sich bereits nach 50 Entlademinuten bemerkbar zu machen beginnt, denn nach dieser Zeit durchlauft die Betriebsspannung ein Maximum Bei langer dauernder Entladung sinkt die Spannung dieser Zelle relativ rasch ab Dagegen bleibt die Spannung der Zelle, die einen Depolansator aus Kupfer(I)-chlond mit Zusätzen von Kupfeioxychlond enthalt, über lange Zeit hinweg nahe/u konstant und beginnt erst nach etwa 200 Entlademinuten merklich abzufallen Durch den Zusatz von Kupfeioxychlond zu einem Kupfer (I)-chloi id-Depolaiisator wird also ubei raschendei weise eine bedeutende Steigerung der Entladeleistung einer Zelle bewirkt, die zum Teil 100% und mehr sein kann
Die Mengenverhältnisse, in denen das Kupferoxychlond zum Depolansator zugesetzt wird, richten sich nach dem jeweiligen Verwendungszweck des EIe-
909 649/91

Claims (2)

  1. mcnts bzw. welchen spezifischen Belastungen das Element unterworfen werden soll.
    Weiterhin ist es möglich, durch Veränderung der Menge des Zusatzes von Kupferoxychlorid zum Depolarisator die jeweils günstigste Arbeitstemperatur des lilcmcnts zu variieren. Soll das Element bei tiefen Temperaturen von etwa -4O0C oder, — 500C betrieben werden, muß man den Zusatz an Kupferoxychlorid möglichst gering halten, während bei normalen Arbcitstcmpcraturcn oder bei tropischen Temperaturen der Kupferoxychloridgehalt des Depolarisator entsprechend vergrößert wird.
    PArENTANSI1Rl)CHE:
    L. Galvanisches Primärelement, insbesondere Füllelement, mit einer Lösungselektrode, z. B. aus Zink oder Magnesium, und einem Depolarisator, vorzugsweise aus Kupfer(I)-chlorid, dadurch gekennzeichnet, daß der Depolarisator Kupferoxychlorid enthält.
  2. 2. Galvanisches Primärelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Depolarisator 2 bis 20%, vorzugsweise 10 bis 12% Kupferoxychlorid enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 649/91 11.59
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