DE106183C - - Google Patents

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DE106183C
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shaped
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K11/00Marking of animals
    • A01K11/005Branding or tattooing devices for animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

PATENTAMT.
Mit der vorliegenden Vorrichtung zum Zeichnen von Vieh wird zunächst eine Marke in das Fell des Thieres eingeschoren, alsdann werden die geschorenen Stellen eingefärbt. Die Vorrichtung ist namentlich zum Gebrauch auf Viehmärkten bestimmt, wo in möglichst kurzer Zeit die in einen Transport zu vereinigenden Thiere derart gekennzeichnet werden müssen, dafs Irrthümer oder Streitigkeiten ausgeschlossen sind.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. 1 in Draufsicht und in Fig. 2 im Verticalschnitt nach x-x dargestellt. Fig. 3 zeigt den gröfseren Theil des kreisförmigen Kammes nebst der Färbvorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt nach y-y der Fig. 3. Fig. 5 zeigt das sectorförmige Scheermesser nebst der Kurbel, mittelst deren es gedreht wird, sowie auch ein Schnitt durch dasselbe. Fig. 6 endlich ist ein Horizontalschnitt nach \-\ der Fig. 2. Die eine Hälfte von Kamm und Scheere ist weggebrochen, um die darunter liegende Schablone zu zeigen.
Die Vorrichtung besteht aus einer sich zweckma'fsig nach oben verjüngenden runden Büchse AA1; dieselbe ist unten mit einer aus dünnem Stahlblech hergestellten Schablone α geschlossen. Auf der Schablone liegt der sternförmige stählerne Kamm b, dessen Form wie auch die seiner Zähne aus Fig. 3, 4 und 6 zu erkennen ist. Die einzelnen Zähne des Kammes sind so gestaltet, dafs ihr Querschnitt ein Dreieck bildet, dessen Spitze auf der Schablone ruht. An einer Stelle ist eine sectorförmige Fläche nicht zu Zähnen ausgestaltet und hier ist der Farbkasten c aufgeschraubt (Fig. 2, 3, 4 und 6), unter welchem sich in der Kammplatte ein .Schlitz d (Fig. 4) befindet. In denselben sind zwei schwache Filzplatten eingesetzt, welche einerseits in den Farbkasten c hineinragen und sich andererseits mit ihren Unterrändern in die Aussparungen e neben dem Schlitz einfügen.
Der Kamm b ist vermittelst einer centralen OefFnung auf der Achse f der Vorrichtung befestigt. Die Achse trägt an ihrem oberen Ende einen Umleghebel g, der durch eine Feder in seinen Endstellungen festgehalten wird. Umgeben wird die Achse f von einer zweiten röhrenförmigen Achse h, die an ihrem oberen Ende die Kurbel i trägt, während am Unterende, auf dem Kamme schleifend, das sectorenförmige Messer k befestigt ist. Das Messer ist aus Zähnen gebildet, deren Form der Zähne des Kammes gleich ist, deren Kante aber nach oben gerichtet ist, so dafs die nach unten gerichtete Fläche auf der nach oben gerichteten Fläche des Kammes gleitet, wobei deren Kanten abscheerend wirken. Durch eine Feder ρ wird das Messer immer in Berührung mit dem Kamm gehalten und letzterer dabei auf die Schablone gedrückt.
Je nachdem nun der Umleghebel g mit dem am Gehäuse befestigten Einklinkblock / oder dem auf der Kurbel befindlichen Block I1 in Eingriff steht, wird bei einer Drehung der Kurbel sich nur das Messer bewegen und der Kamm fest stehen bleiben oder aber der Kamm der Bewegung des Messers folgen. Auf dem
Deckel können ferner noch zwei Anschläge mm1 vorgesehen, sein, welche die Bewegung der Kurbel begrenzen. An der Stelle, welche durch die beiden Anschläge begrenzt wird, darf in der Schablone kein Ausschnitt vorhanden sein, da in demselben kein Einfärben stattfinden würde. Andererseits mufs auch an der Stelle,, wo der Farbkasten in der Ruhestellung sich befindet, die Schablone undurchbrochen sein, da ja hier kein Abscheeren stattfinden könnte.
Die Verbindung des Deckels mit der Büchse erfolgt zweckmäfsig, wie aus Fig. 2 ersichtlich, durch Bajonnetverschlufs.
Beim Gebrauch legt man die Vorrichtung mit der Schablone auf die zu zeichnende Stelle. Durch leichtes Hin- und Herdrehen dringen die Haare durch die Schablone hindurch und in die Lücken der Kammer ein. Durch Drehen der Kurbel von einem Anschlag m bis zum andern m1 und zurück bis in die Mittelstellung werden die durchgedrungenen Haare abgeschoren. Nun legt man den Klinkhebel g nach I1 um und kuppelt dadurch den Kamm nebst der Färbvorrichtung mit der Kurbel. Durch Hin- und Herdrehen der Kurbel wird nun das mit Farbe getränkte Filzpolster über die Ausschnitte der Schablone weggeführt, wodurch die geschorenen Stellen eingefärbt werden. Um Verwechselung auszuschliefsen, ist die jeweilige Stellung des Hebels g, die dem Schneiden bezw. dem Färben entspricht, mit S oder mit F bezeichnet.
Um die Vorrichtung nach dem Gebrauch zu reinigen, wird der Deckel A1 durch einfaches Drehen gelöst, wodurch die inneren Theile (Kamm, Messer etc.) bequem zugänglich gemacht werden. Das Füllen des Farbkastens erfolgt durch eine mittelst Schraube s verschliefsbare Oeffnung. :
Die Vorrichtung kann in gröfserer und kleinerer Ausführung gebaut werden. Die kleinste Ausführungsform wird zweckmäfsig ganz flach ausgeführt, so dafs man die Vorrichtung bequem in der Tasche mitführen kann.
Das Zeichnen vollzieht sich mittelst einfachen Hin- und Herbewegens einer Kurbel sehr rasch und verursacht -dem zu zeichnenden Thier keinerlei Schmerzgefühl. Die eingezeichnete Marke ist sehr deutlich und verliert sich nicht leicht, denn wenn auch durch Regen oder dergl. die Farbe abgewaschen werden sollte, falls nicht waschechte Farbe verwendet wird, so bleibt doch immer noch die eingeschorene Marke.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einscheeren und Einfärben einer Marke in das Fell eines Thieres, be-, stehend aus einem flachen, kastenförmigen Gehäuse (AA1), dessen Boden durch eine Schablone (a) gebildet wird, auf welcher ein sternförmig gestalteter Kamm (b) ruht, über den mittelst einer Kurbel (i) ein . kammartiges, sectorförmiges Messer (k) hinwegbewegt wird, und an dessen einer Seite ein Farbbehälter nebst Einfärbvorrichtung angebracht ist, um die Marke einzuscheeren, worauf durch Kuppelung des Kammes (k) und Farbbehälters (c) mit der Kurbel der Farbbehälter über die eingeschorene Marke hinweggeführt und diese eingefärbt wird;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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