DE1040802B - Messkopf fuer elektrische Feinmesslehren - Google Patents

Messkopf fuer elektrische Feinmesslehren

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Publication number
DE1040802B
DE1040802B DEL27879A DEL0027879A DE1040802B DE 1040802 B DE1040802 B DE 1040802B DE L27879 A DEL27879 A DE L27879A DE L0027879 A DEL0027879 A DE L0027879A DE 1040802 B DE1040802 B DE 1040802B
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DE
Germany
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measuring head
measuring
elements
head according
resistance wire
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Pending
Application number
DEL27879A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Triebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/001Constructional details of gauge heads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Meßkopf für elektrische Feinmeßlehren Für die Prüfung von Werkstücken auf Maßhaltigkeit sind bereits Induktionsmeßlehren mit wechselstromgespeisten Induktionsspulen und einem zwischen diesen beweglich angeordneten Anker bekanntgeworden, wobei der Anker mit einem Taststift verbunden ist. Dieser wird für die Messung auf das zu prüfende Werkstück aufgesetzt. Die Änderung der Ankerstellung im Spulenluftspalt ergibt eine Änderung des Widerstandswertes der zu einer Wheatstoneschen Brücke zusammengeschalteten Induktionsspulen und ist unmittelbar in n an einem Instrument ablesbar.
  • Die bekannte Meßlehre besteht dabei aus einem Meßkopf, der das Spulensystem, einen Anker und ein Tastorgan enthält. Für die Meßlehre wird ein Netzgerät benötigt, das die für den Betrieb der Lehre benötigten Spannungen erzeugt. Dieses Netzgerät enthält außerdem Teile der Brückenschaltung und das in 1/1000 mm geeichte elektrische Anzeigeinstrument.
  • Der aus Induktionsspulen, Anker und Tastorgan bestehende Meßkopf der bekannten Induktionsmeßlehre muß wegen der geforderten Meßgenauigkeit mit großer Präzision hergestellt werden. Dies ist nur mittels eines großen Aufwandes möglich, wodurch wiederum hohe Kosten für die Herstellung des Meßkopfes entstehen. Ein weiterer Nachteil des Meßkopfes der bekannten Induktionsmeßlehre besteht in der Temperaturabhängigkeit der Induktionsspulen, die praktisch gar nicht oder nur sehr schwierig zu beseitigen ist. Durch die verwendete Ankerlagerung tritt bei diesen Meßlehren ein Umkehrfehler auf. Damit wird der Unterschied zwischen den Mittelwerten der Meßergebnisse bei Bewegung des Tastorgans von oben nach unten und von unten nach oben bezeichnet.
  • Durch die Erfindung werden die obengenannten Nachteile des Meßkopfes der Induktionsmeßlehre in einfacher Weise vermieden. Der Meßkopf nach der Erfindung zeichnet sich ferner durch leichte und einfache Herstellung der verwendeten Elemente aus.
  • Außerdem sind die Abmessungen gegenüber dem bekannten Meßkopf wesentlich reduziert.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die konstruktive Ausbildung eines mit einem Tastorgan versehenen Meßkopfes für elektrische Feinmeßlehren mit einem Widerstandsmeßgeber. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei gleichachsig angeordnete Elemente, die relativ und begrenzt gegeneinander bewegbar sind und zwischen denen ein Widerstandsdraht gespannt ist. Zweckmäßig ist der Widerstandsdraht am Umfang der Elemente befestigt und in mehreren Umkehrungen angeordnet.
  • Es ist bereits ein elektromechanischer Präzisionsmeßkomparator bekannt, der aus einem Stab besteht, der mit seinem einen Ende an einer Bezugsbasis befertigt ist ulid der quer an seinem anderen Ende ein Tastorgan trägt, wobei mindestens ein Meßglied mit Widerstandsdraht auf den der Verformung unterworfenenTeil des Stabes aufgeklebt ist. Der Stab weist dabei drei aufeinanderfolgende Zonen auf, eine starre, mit der Bezugsbasis fest verbundene Endzone, eine elastische, die Meßglieder mit Widerstandsdraht aufnehmende mittlere Zone und eine starre, das Tastorgan tragende Endzone. Nachteilig bei diesem Komparator ist die Verwendung des aus drei Zonen bestehenden Stabes. Für diesen Stab muß ein besonderer Werkstoff verwendet werden, da mit Rücksicht auf die zu fordernde Meßgenauigkeit Hystereseerscheinungen und Nullpunktsänderungen streng vermieden werden müssen. Hinzu kommt die spezielle Ausgestaltung des Stabes, die eine komplizierte und sehr genaue Bearbeitung desselben verlangt. Demgegenüber werden beim Gegenstand nach der Erfindung lediglich ein einfaches rohrförmiges und ein ebenso einfaches scheibenförmiges Element benötigt, die äußerst leicht und wirtschaftlich herstellbar sind. Nullpunktsänderungen und Hystereseerscheinungen werden durch den erfindungsgemäßenAufbau vollkommen vermieden.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles mit weiteren zweckmäßigen Ausgestaltungen näher erläutert.
  • Der Meßkopf 1 besteht aus einem beispielsweise rohrförmigen ersten Element 2, das auf einem mit Gewinde und einer Innenbohrung versehenen Ring 3 angeordnet ist. Der Ring3 trägt ferner eine Hülse4, in der ein Tastorgan 5 gleitet, dessen Ende 6 auf das nicht dargestellte zu prüfende Werkstück aufgesetzt wird. Element 2 und Ring 3 oder auch Element, Ring mld Hülse 4 können gegebenenfalls auch einstückig sein. Mit 7 sind Begrenzungsmittel für den Hub des Tastorgans 5 bezeichnet.
  • Gleichachsig mit dem rohrförmigen Element 2 ist ein zweites Element 8 angeordnet, das vorzugsweise eine Scheibenform aufweist. Das Element 8 liegt auf dem freien Rand des Elementes~2 auf. Auf dem Umiang der Elemente 2, 8 sind mehrere Erhebungen 9 verteilt angeordnet. Diese Erhebungen 9 dienen als Stütz- und Umkehrpunkte für einen Widerstandsdraht 10, der einen Zweig einer nicht dargestellten Wheatstone-Brückenschaltung darstellt. Der Widerstandsdraht 10 ist einmal zickzackartig um den Umfang der Elemente 2, 8 geführt. Die Pfeile deuten dabei die Führungsrichtung an. Die Erhebungen sind beim angeführten Beispiel um 450 gegeneinander versetzt. Anfang und Ende des Drahtes treffen sich an einer der Erhebungen9. Der zwischen den Elementen 2. 8 frei ausgespannte Widerstandsdraht 10 ist leicht vorgespannt. Das Element 8 ist über einen Federmechanismus 11 mit dem Tastorgan 5 verbunden. Der Federmechanismus vermeidet einerseits die Vorbelastung des Elementes 8 durch das Tastorgan 5 und ermöglicht andererseits einen Freihub des Tastorgans 5, derwesentlich über den Meßhub des Organs 5 hinausgeht. Dies ist für eine Aufsetzung und Abhebung des Organs 5 vom zu prüfenden Werkstück sehr wesentlich.
  • Der Meßhub wird durch im freien Rand des Elementes 2 verstellbar angeordnete Schrauben 12 bestimmt, die das Element gleichzeitig führen. Außerdem verhindern die Schrauben 12 die plastische Verformung des Widerstandsdrahtes 10. Das Element 8 wird also durch das Tastorgan 5 maximal bis zum unteren Rand der Schraube 12 bewegt. Das Tastorgan kann aber darüber hinaus ohne Beschädigung des Elementes 8 bzw. des Widerstandsdrahtes 10 innerhalb des durch die Begrenzungsmittel 7 gegebenen Bereiches gehoben werden.
  • Zur Temperaturkompensation ist am freien Ende des Elementes 2 ein weiterer zylindrischer Körper 13 angeordnet, der mit einem nicht den Bewegungen des Tastorgans ausgesetzten Widerstandsdraht 14 versehen ist. Der ganze Meßkopf ist durch eine Haube 15 abgedeckt, die Lagermittel 16 für den Federmechanismus 11 trägt.
  • Zur Priifung von Werkstücken wird der Meßkopf 1 zweckmäßig an einem an sich bekannten Säulenständer angeordnet, der mit einer Auflage für das zu prüfende Werkstück und mit einer Höhenverstellung für den Meßkopf versehen ist.
  • Der elektrische, für den Meßkopf benötigte Teil ist bekannt. Wie bereits oben ausgeführt, ist der Widerstandsdraht 10 Teil einer Wheatstone-Brückenschaltung. Die Abweichungen des zu prüfenden Werkstükkes ergeben eine proportionale Anderung des Widerstandswertes des Drahtes 10, der ohne Umrechnung unmittelbar in 1/1000 mm vom Anzeigeinstrument ablesbar ist.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Meßkopf für elektrische Feinmeßlehren mit einem Widerstandsmeßgeber, gekenniieichieet durch zwei gleichachsig angeordnete, relativ und begrenzt gegeneinander bewegbare Elemente (2, 8), zwischen denen ein Widerstandsdraht (10) gespannt ist.

Claims (1)

  1. 2. Meßkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstands draht (10) am Umfang der Elemente (2, 8) befestigt und in mehreren Umkehrungen angeordnet ist.
    3. Meßkopf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (2) rohrförmig und das Element (8) scheibenformig ist und beide Elemente (2, 8) vom Tastorgan (5) durchsetzt werden, wobei das Tastorgan (5) das Element (8) steuert.
    4. Meßkopf nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (2) Mittel für die Temperatnrkompensation trägt.
    5. Meßkopf nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß verstellbare Mittel (12) für die Einstellung des Meßhubes vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung C 6961 IX/42b (bekanntgemacht am 28. 7. 1955).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3238235A1 (de) * 1982-06-09 1983-12-15 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Anordnung zur exakten einstellung der relativlage zweier teile zueinander

Non-Patent Citations (1)

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None *

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DE3238235A1 (de) * 1982-06-09 1983-12-15 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Anordnung zur exakten einstellung der relativlage zweier teile zueinander

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