DE10338564A1 - Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse Download PDF

Info

Publication number
DE10338564A1
DE10338564A1 DE2003138564 DE10338564A DE10338564A1 DE 10338564 A1 DE10338564 A1 DE 10338564A1 DE 2003138564 DE2003138564 DE 2003138564 DE 10338564 A DE10338564 A DE 10338564A DE 10338564 A1 DE10338564 A1 DE 10338564A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
vehicle
braking
pressure build
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003138564
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dipl.-Ing. Frentz
Matthias Dr. Leber
Hans-Georg Dipl.-Ing. Riedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE2003138564 priority Critical patent/DE10338564A1/de
Priority to PCT/EP2004/008973 priority patent/WO2005021345A1/de
Publication of DE10338564A1 publication Critical patent/DE10338564A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/0037Devices for conditioning friction surfaces, e.g. cleaning or abrasive elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/221Procedure or apparatus for checking or keeping in a correct functioning condition of brake systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T2201/00Particular use of vehicle brake systems; Special systems using also the brakes; Special software modules within the brake system controller
    • B60T2201/12Pre-actuation of braking systems without significant braking effect; Optimizing brake performance by reduction of play between brake pads and brake disc
    • B60T2201/124Rain brake support [RBS]; Cleaning or drying brake discs, e.g. removing water or dirt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse, insbesondere einer Scheibenbremse. DOLLAR A Bei einem solchen Verfahren wird zum Reinigen von Bremsbelägen der Fahrzeugbremse während des Rollens des Fahrzeugs durch einen Bremsdruckaufbau, der von einer Betätigung der Bremse durch den Fahrer unabhängig ist, im Bremssteller ein Bremsdruck aufgebaut, so dass ein Kraftschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche hergestellt wird. Durch diesen Bremsdruckaufbau werden Bremsbelag und Bremsfläche konditioniert. Gemäß der Erfindung erfolgt der vom Fahrer unabhängige Bremsdruckaufbau nach dem Starten des Fahrzeugs, wenn das Starten erst dann erfolgt, wenn nach dem vorangegangenen Abstellen des Fahrzeugs ein Mindestzeitintervall vergangen ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse, insbesondere einer Scheibenbremse.
  • Es ist, beispielsweise aus der DE 199 47 903 bekannt, bei einer Bremse, bei deren Betätigung sich durch Bremsdruckaufbau in einem Bremssteller ein Bremsbelag an einer Bremsfläche reibschlüssig anlegt, ein Verfahren zum Reinigen und Trocknen der Bremsfläche vorzusehen. Dabei wird während des Rollens des Fahrzeuges ein von einer Bremsbetätigung durch den Fahrer unabhängiges Anlegen der Bremsbeläge an die Bremsfläche vorgenommen, um ein Konditionieren des Zustandes der Bremsfläche zu erreichen.
  • Dabei wird vorgeschlagen, das Reinigen und Trocknen in Abhängigkeit von Betriebsparametern, beispielsweise Schaltstellung des Scheibenwischers des Fahrzeugs, Fahrzeuggeschwindigkeit oder als zyklisches Betätigen der Bremse durchzuführen. Dies zielt darauf ab, während des Fahrbetriebes auftretende Verschmutzungen und durch Regen entstehende Wasserbenetzung der Bremsfläche zu beseitigen. Diese Maßnahmen sind insbesondere bei Scheibenbremsen erforderlich, bei denen die seitlich an den Bremsscheiben ausgebildeten Bremsflächen unmittelbar den Umwelteinflüssen, wie Regen, Spritzwasser und Straßenver schmutzung ausgesetzt sind. Insbesondere ein Nässefilm, aber auch ein Schmutzfilm zwischen Bremsbelag und Reibfläche kann einerseits zu schlechtem Reibschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche und andererseits zu unerwünschtem Verschleiß von Bremsbelag und/oder Bremsfläche führen, weil beispielsweise zwischen Bremsfläche und Bremsbelag gelangender Sand und dergleichen zu einem unerwünscht hohen Abrieb führen und auch die Oberfläche der Bremsfläche beschädigen können.
  • Ein solches Verfahren ist geeignet, während des Fahrbetriebs auftretende Beeinträchtigungen der optimalen Bremswirkung der Bremse zu vermeiden. Dies geschieht insbesondere dadurch, dass bei Nässe die Bremsscheiben durch periodisches Anlegen der Bremsbeläge an der Bremsfläche konstant auf einer höheren Temperatur als der Umgebungstemperatur gehalten werden. Durch diese Maßnahme wird ein Trocknen der Bremsscheiben durch Verdampfen des sich darauf ausbildender Wasserfilms erreicht. Der Reibschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche ist dann bei einem Bremsvorgang anfangs nicht dadurch vermindert, dass sich zwischen Bremsbelag und Bremsfläche ein Schmierfilm bildet, der zunächst abgetragen werden muss.
  • Bei solchen Verfahren ist es jedoch nachteilig, dass Verschmutzungen nicht nur unter bestimmten Zuständen des Fahrbetriebs, wie beispielsweise Fahren bei Regen, Nässe, auftreten, sondern auch dann, wenn diese besonderen Umstände nicht gegeben sind oder das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum hinweg nicht bewegt wird. Es wäre zwar möglich, periodisch, unabhängig von dem Vorhandensein weiterer Umstände, wie beispielsweise von Nässe – festgestellt durch den Betrieb des Scheibenwischers oder durch einen Regensensor – ein periodisches Anlegen der Bremsbeläge an die Bremsfläche durchzuführen und somit periodisch ein Reinigen von Bremsfläche und Bremsbelag zu erreichen. Ein solches periodisches Reinigen hätte allerdings den Nachteil, dass damit ein erhöhter Verschleiß der Bremsbeläge einhergeht. Bei jedem Herstellen eines Reibschlusses zwischen Bremsbelag und Bremsfläche wird aufgrund des Reibschlusses Material des Bremsbelages abgetragen. Die Standzeit des Bremsbelages wird dadurch beeinträchtigt. Zugleich führt jeder Reibschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche auch zu einem erhöhten Rollwiderstand des Rades und damit letztendlich zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch. Daher sind unnötige Reinigungsvorgänge zu vermeiden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Reinigen von Bremsscheiben zu schaffen, das dann durchgeführt wird, wenn ein Bedarf deshalb besteht, weil anzunehmen ist, dass ein optimaler Reibschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche zumindest für den Beginn einer Bremsbetätigung nicht herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
  • Ein derartiges Verfahren findet bei einer Fahrzeugbremse, wie einer Scheibenbremse, Verwendung, bei der zum Bremsen ein Reibschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche, wie Bremsscheibe, durch Druckaufbau in einem Bremssteller erzeugt wird. Bei einem solchen Verfahren wird zum Reinigen von Bremsbelägen der Fahrzeugbremse während des Rollens des Fahrzeugs durch einen Bremsdruckaufbau, der von einer Betätigung der Bremse durch den Fahrer unabhängig ist, im Bremssteller ein Bremsdruck aufgebaut, so dass ein Kraftschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche hergestellt wird. Durch diesen Bremsdruckaufbau werden Bremsbelag und Bremsfläche konditioniert. Gemäß der Erfindung erfolgt der vom Fahrer unabhängige Bremsdruckaufbau nach dem Starten des Fahrzeugs, wenn das Starten erst dann erfolgt, wenn nach dem vorangegangenen Abstellen des Fahrzeugs ein Mindestzeitintervall abgelaufen ist.
  • Das Durchführen eines Bremsvorganges zum Konditionieren von Bremsbelag und Bremsscheibe nach einem Abstellen des Fahrzeuges über eine Mindestzeitdauer hinweg hat den Vorteil, dass die während eines längeren Fahrzeugstillstandes auftretenden Beeinträchtigungen der Oberflächenqualität der Bremsscheibe, nämlich insbesondere ansetzender Rost, entfernt werden, sobald das Fahrzeug wieder in Betrieb genommen wird. Ansetzender Rost an der Bremsfläche führt im Fahrbetrieb zu unerwünschten Beeinträchtigungen des Reibschlusses sowie zum Entstehen von Bremsgeräuschen – Quietschen. Dadurch, dass das Verfahren nur dann durchgeführt wird, wenn das Fahrzeug über die Dauer eines Mindestzeitintervalls hinweg abgestellt worden ist, vermeidet unnötiges Durchführen des Bremsvorganges. Im normalen Fahrbetrieb wird die Fahrzeugbremse regelmäßig betätigt, so dass etwaige Anlagerung von Verschmutzung oder Rostbildung unterbunden bzw. bei der nächsten Bremsbetätigung automatisch mit entfernt wird. Es können keine großflächigen, bemerkbaren Anlagerungen von Verschmutzung bzw. ganzflächige auftretende Rostbildung entstehen. Die Bremsscheibe wird immer wieder auf hohe Temperaturen erwärmt. Erst wenn das Fahrzeug über ein längeres Zeitintervall hinweg steht, wobei das Zeitintervall wenigstens mehrere Stunden umfasst, kann Rostbildung größeren Ausmaßes auftreten, die dann auch einen Einfluss auf eine mögliche Bremswirkung bei Bremsbetätigung haben kann.
  • Eine einfache Möglichkeit des Feststellens des Überschreitens des Mindestintervalls ist das Messen des Zeitintervalls seit der letzten Außerbetriebnahme des Fahrzeugs. Dabei kann insbesondere ein Wert oberhalb von 6 bis 12 Stunden gewählt wer den, wobei der Wert auch im Bereich von wenigstens 24 Stunden oder darüber ausgewählt sein kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der Ablauf des Mindestzeitintervalls durch Vergleich einer sich im Fahrbetrieb verändernden Größe mit einem vorgebbaren Bezugswert für diese Größe überprüft. Es wird insbesondere überprüft, ob sich die im Fahrbetrieb verändernde Größe wieder an die Bezugsgröße angeglichen hat, d. h. einen Wert eingenommen hat, der im Fahrzeugstillstand auftritt. Dabei kann als Bezugsgröße sowohl ein konstanter Wert als auch eine sich verändernde physikalische Größe herangezogen werden.
  • Der Vergleich einer sich im Fahrbetrieb verändernden Größe mit einem Bezugswert ermöglicht es, in relativ einfacher Weise festzustellen, ob das Fahrzeug entsprechend lange Zeit stillsteht. Der Angleichungsprozess der sich verändernden Größe an einen Wert, wie er dem Fahrzeugstillstand entspricht, erfolgt meist langsam. Die Angleichung liefert damit die Hysterese, die für die Bestimmung des Zeitintervalls erforderlich ist. Dabei ist es von Vorteil, dass die Anpassung in Abhängigkeit der Umgebungsbedingungen des stehenden Fahrzeuges erfolgt. Darüber hinaus ist die sich im Fahrbetrieb ändernde Größe auch von der Art und Dauer des Fahrbetriebs abhängig. So kann die Angleichung dann rascher von sich gehen, wenn das Fahrzeug nur kurzzeitig betrieben wurde, während sie länger dauert, wenn der Fahrbetrieb sich über einen längeren Zeitraum erstreckte.
  • Bei der sich im Fahrbetrieb verändernden Größe handelt es sich vorzugsweise um eine physikalische Größe, die sich während des Fahrbetriebs langsam von dem Bezugswert weg verändert, wobei der Wert sich nach dem Abstellen des Fahrzeuges wieder langsam an den Bezugswert angleicht. Bei der sich im Fahrbetrieb verändernden Größe handelt es sich insbesondere um die Temperatur eines Aggregats des Fahrzeugs, wobei insbesondere im Motorraum angeordnete Aggregate verwendet werden. Es handelt sich bei dem Aggregat beispielsweise um ein Steuergerät – wie das Motorsteuergerät. Die beobachtete physikalische Größe ist dann die Betriebstemperatur, auch die Temperatur des Kühlaggregats der Motorkühlung oder der Ölkühlung.
  • Als Bezugswert für die sich im Fahrbetrieb verändernde Größe kann dann insbesondere die Außentemperatur herangezogen werden. Das Verwenden der Temperatur eines Aggregats hat den Vorteil, dass es sich um eine sehr langsam veränderbare Größe handelt. Es wird dadurch sichergestellt, dass ein ausreichend langes Zeitintervall vergeht, bis die Größe sich wieder an den Bezugswert angeglichen hat. Die Messung der Außentemperatur ist eine Messung, die in vielen Fahrzeugen heute ohnehin erfolgt und steht daher ohne zusätzliche Sensorik zur Verfügung. Darüber hinaus sind Temperaturmessungen Messungen, die mit geringen Strömen und geringem energetischen Aufwand durchgeführt werden können, so dass auch in der Zeit, in der das Fahrzeug nicht in Betrieb ist, nur wenig Energie für die Durchführung des Verfahrens verbraucht wird.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sehen vor, dass der bremsbetätigungsunabhängige Bremsdruckaufbau erst dann erfolgt, wenn darüber hinaus die Fahrzeuggeschwindigkeit erstmalig einen Mindestfahrgeschwindigkeitswert übersteigt. Die Mindestfahrgeschwindigkeit, die vorgegeben wird, liegt dabei insbesondere im Bereich von 10 bis 50 km/h und insbesondere um ca. 30 km/h. Dies stellt zum einen sicher, dass das Durchführen des Reinigens von Bremsbelag und Bremsfläche rasch nach dem Starten des Fahrzeuges erfolgt, andererseits die Einflüsse auf das Fahrzeugverhalten durch die Betätigung der Bremse möglichst wenig durch den Fahrer wahrnehmbar ist. Der Bremsdruckaufbau führt, auch wenn der eingesteuerte Bremsdruck möglichst niedrig gewählt wird, zu einer Erhöhung des Rollwiderstandes des Fahrzeugs. Das Einsetzen des Bremsvorganges wird daher von dem Fahrer als Verzögerung des Fahrzeugs wahrgenommen. Diese Wahrnehmung soll so gering wie möglich gehalten werden, damit der Fahrer nicht auf eine Störung im Bereich des Fahrzeugs schließt, weil sich das Fahrzeug in für ihn ungewohnter Weise verhält. Die Wirkung eines Bremsdruckaufbaus ist bei niederen Fahrgeschwindigkeiten aufgrund des niedrigeren Impulses des Fahrzeugs größer als bei großen Fahrgeschwindigkeiten.
  • Andererseits muss sichergestellt werden, dass die Mindestfahrgeschwindigkeit auch mit ausreichender Wahrscheinlichkeit überschritten wird, wobei dies unabhängig vom Fahrbetrieb des Fahrzeugs gewährleistet sein soll, also unabhängig davon, ob das Fahrzeug nur im Stadtverkehr oder auch über Land bewegt wird. Deshalb wird der Wert für die Mindestgeschwindigkeit in einem Bereich festgelegt, der auch beim Betrieb innerorts kurze Zeit nach dem Fahrtantritt überschritten wird.
  • Ergänzend oder alternativ hierzu kann es auch vorgesehen sein, dass das während des Bremsdruckaufbaus resultierende Bremsmoment durch entsprechend höhere Antriebsleistung des Fahrzeugs kompensiert wird. Hierzu wird die Motorsteuerung während des Durchführens des Bremsvorgangs entsprechend angesteuert. Auch diese Maßnahme dient dazu, dass das die Durchführen des Verfahrens von Fahrer unbemerkt erfolgt.
  • Die Dauer des Bremsdruckaufbaus gemäß dem Verfahren wird in vorteilhafter Weise auf ein Zeitintervall beschränkt. Es soll nicht ein andauerndes, lang anhaltendes Bremsen durchgeführt werden, vielmehr soll nur ein gewisser Abrieb und ein Erwärmen der Bremse durchgeführt werden. Dies geschieht am Besten dadurch, dass die Bremse nur kurzzeitig betätigt wird, wobei die Anlagekraft des Bremsbelages umso größer gewählt werden muss, je kürzer die Dauer des Bremsvorganges ist, um die gleiche Energiemenge in die Bremsfläche einzutragen. Es werden gemäß bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung Zeitdauern des Bremsdruckaufbaus ausgewählt, die kleiner als 10 s und insbesondere im Bereich von 3 bis 7 s liegen. Anstelle der vorgeschriebenen Dauer kann auch das Erreichen einer Mindesttemperatur der Bremsfläche, falls diese bestimmt oder gemessen wird, als Kriterium für das Beenden des Bremsvorgangs herangezogen werden.
  • Gemäß vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird darüber hinaus aus der Temperatur des Bremsbelages am Ende des Bremsvorgangs auf den Verschleißzustand der Betriebsbremse geschlossen. Die Durchführung eines Bremsvorganges gemäß der Erfindung stellt das reproduzierbare Erzeugen einer Bremsung mit immer gleichen Ausgangsbedingungen dar. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Bremsvorgang zu einem Zeitpunkt stattfindet, in dem die Temperatur der Bremsfläche und des Bremsbelags anfangs der Bremsbetätigung der Umgebungstemperatur entsprechen. Darüber hinaus wird bei dem Verfahren stets ein gleicher Bremsdruck für eine insbesondere gleichbleibende Zeitdauer erzeugt. Hierdurch wird bei einem solchen Bremsvorgang jeweils die gleiche Energiemenge in den Bremsbelag eingetragen. Die Temperatur, die der Bremsbelag am Ende des Bremsvorgangs erreicht, ist dann im Wesentlichen nur von seiner thermischen Kapazität abhängig, die wiederum mit der Masse an Bremsbelagmaterial, also der Dicke des verbleibenden Bremsbelages, korreliert. Diese Korrelation kann ausgenutzt werden, um die Reststärke des Bremsbelages und somit den Verschleißzustand des Bremsbelages zu erfassen. Insbesondere wird dann, wenn die Temperatur einen Grenzwert übersteigt, darauf geschlossen, dass die verbleibende Bremsbelagsstärke einen unteren Grenzwert erreicht, ab dem der Fahrer dazu veranlasst werden sollte, einen Austausch der Bremsbeläge vorzunehmen.
  • Im Übrigen ist die Erfindung nachfolgend auch anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt die einzige Figur das Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Gemäß dem Schritt 101 eines erfindungsgemäßen Verfahrens wird zunächst überprüft, ob der Motor des Fahrzeugs ausgestellt ist, also ob das Fahrzeug abgestellt ist. Soweit dies nicht der Fall ist, wird eine Warteschleife durchschritten und dann wieder zum Schritt 101 gesprungen. Andernfalls wird gemäß dem Schritt 102 die Temperatur des Motorsteuergerätes, welches beispielsweise im Motorraum des Fahrzeugs in der Nähe des Motors angeordnet ist, erfasst. Gemäß dem Schritt 103 wird anschließend ein Wert für die Umgebungstemperatur erfasst, beispielsweise mit einem am Fahrzeug angeordneten Temperatursensor für die Umgebungstemperatur.
  • Gemäß dem Schritt 104 wird dann überprüft, ob die Temperatur des Steuergeräts der Umgebungstemperatur entspricht. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die beiden Temperaturen eine Differenz aufweisen, die geringer ist als 1°C. Weichen die beiden Temperaturen um mehr als dieses Toleranzmaß voneinander ab, so wird zum Schritt 102 gesprungen. Wird die Übereinstimmung der Temperaturen miteinander festgestellt, so wird zum Schritt 105 übergegangen.
  • Gemäß dem Schritt 105 wird nun überprüft, ob die Fahrzeuggeschwindigkeit einen Grenzwert übersteigt. Ist dies nicht der Fall, also zumindest so lange, wie das Fahrzeug weiterhin außer Betrieb ist, wird eine Warteschleife durchlaufen und dann erneut zum Schritt 105 gesprungen. Sobald gemäß dem Schritt 105 festgestellt wird, dass die Geschwindigkeit einen Schwellenwert – von beispielsweise 30 km/h – überschritten hat, so wird zum Schritt 106 gesprungen und ein Bremsdruck im Bremssteller aufgebaut, der so gewählt ist, dass der Bremsbelag an der Bremsfläche anliegt und eine Bremswirkung erzeugt. Dabei wird für den Bremsdruck so ein Wert ausgewählt, dass eine sichere Anlage des Bremsbelags gewährleistet ist, jedoch eine nur geringfügige Bremswirkung erreicht wird, damit die aus der Bremsbetätigung resultierende Verzögerung des Fahrzeugs möglichst gering ausfällt. Gleichzeitig kann an das Motorsteuergerät ein Signal abgegeben werden, dass dieses dazu veranlasst, die der Bremsleistung entsprechende Leistung zusätzlich als Antriebsleistung bereitzustellen.
  • Gemäß dem darauf folgenden Schritt 107 wird dann überprüft, ob seit dem Beginn des Erzeugens des Bremsdrucks ein Zeitintervall abgelaufen ist. Die Dauer des Zeitintervalls beträgt beispielsweise 3 s. So lange dies nicht der Fall ist, wird zum Schritt 106 zurückgesprungen und der Bremsdruck wird weiterhin aufrecht erhalten.
  • Mit dem Feststellen des Ablaufes des Zeitintervalls gemäß dem Schritt 107 wird zum Schritt 108 übergegangen und der aufgebaute Bremsdruck abgebaut. Die von einer Bremsbetätigung durch den Fahrer unabhängige Bremsbetätigung wird beendet. Gemäß dem Schritt 109 wird unmittelbar nach Beendigung der Bremsbetätigung die Temperatur des Bremsbelags gemessen. Gemäß dem Schritt 110 wird dann überprüft, ob die Temperatur des Bremsbelages einen Schwellenwert überstiegen hat. Ist dies nicht der Fall, so wird das Verfahren beendet. Andernfalls wird gemäß dem Schritt 111 eine Meldung generiert, wonach die Belagstärke des Bremsbelages einen Mindestwert un terschritten habe und ein Ersatz des Bremsbelags demnächst erfolgen sollte und das Verfahren dann beendet.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse, insbesondere einer Scheibenbremse, bei der zum Bremsen ein Reibschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche durch Bremsdruckaufbau in einem Bremssteller erzeugt wird, wobei während des Rollens des Fahrzeuges durch einen von einer fahrerveranlassten Bremsbetätigung unabhängigen Bremsdruckaufbau im Bremssteller ein Kraftschluss zwischen Bremsbelag und Bremsfläche hergestellt und Bremsbelag und Bremsfläche konditioniert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Fahrer unabhängige Bremsdruckaufbau nach dem Starten des Fahrzeugs erfolgt, sofern beim Starten seit dem letzten Abstellen des Fahrzeugs ein Mindestzeitintervall vergangen ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf des Mindestzeitintervalls durch Vergleich einer sich im Fahrbetrieb verändernden Fahrzeug abhängigen Größe mit einem vorgebbaren Bezugswert für diese Größe überprüft wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich im Fahrbetrieb verändernde Größe eine physikalische Größe ist, die sich während des Fahrbetriebs langsam von einem Bezugswert weg verändert, wobei der Wert sich nach dem Abstellen des Fahrzeugs nur langsam wieder an den Bezugswert angleicht.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die sich die im Fahrbetrieb verändernde Größe die Temperatur eines Aggregats des Fahrzeugs ist, insbesondere die Temperatur eines im Motorraum angeordneten Aggregates, wie eines Steuergerätes oder die Kühlmitteltemperatur der Motorkühlung.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezugswert die Außentemperatur ist.
  6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsdruckaufbau dann erfolgt, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs erstmalig nach dem Starten eine Mindestfahrgeschwindigkeit übersteigt, wobei die Mindestfahrgeschwindigkeit insbesondere in dem Bereich von 10 bis 50 km/h liegt und vorzugsweise um 30 km/h beträgt.
  7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem Bremsdruckaufbau resultierende Bremsmoment ermittelt wird und die Antriebsleistung des Fahrzeugmotors derart geregelt wird, das Bremsmoment kompensiert wird.
  8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsdruckaufbau zeitlich begrenzt ist, wobei die Zeitdauer insbesondere wenige Sekunden beträgt, vorzugsweise kleiner als 10 Sekunden ist.
  9. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsdruckaufbau beendet wird, wenn die Temperatur der Bremsfläche einen Schwellenwert übersteigt.
  10. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des Bremsbelags erfasst wird und aus der Temperatur des Bremsbelags am Ende des Bremsdruckaufbaus auf den Verschleißzustand der Betriebsbremse geschlossen wird.
DE2003138564 2003-08-22 2003-08-22 Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse Withdrawn DE10338564A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003138564 DE10338564A1 (de) 2003-08-22 2003-08-22 Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse
PCT/EP2004/008973 WO2005021345A1 (de) 2003-08-22 2004-08-11 Verfahren zum reinigen von bremsbelägen einer fahrzeugbremse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003138564 DE10338564A1 (de) 2003-08-22 2003-08-22 Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10338564A1 true DE10338564A1 (de) 2005-03-17

Family

ID=34201824

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003138564 Withdrawn DE10338564A1 (de) 2003-08-22 2003-08-22 Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE10338564A1 (de)
WO (1) WO2005021345A1 (de)

Cited By (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005058354A1 (de) * 2005-12-06 2007-06-14 Continental Teves Ag & Co. Ohg Verfahren zur Bestimmung der Belagdicke in einem Kraftfahrzeugbremssystem
DE102008024847A1 (de) * 2008-05-23 2009-11-26 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Reibflächen eines Bremssystems eines Kraftfahrzeuges
WO2010149592A1 (de) * 2009-06-23 2010-12-29 Continental Teves Ag & Co. Ohg Elektronisches bremssystem mit einer reibungsbremse umfassend reibbeläge für wenigstens eine radbremse, und mit wenigstens einem elektronischen steuergerät
WO2011085841A1 (de) * 2010-01-12 2011-07-21 Robert Bosch Gmbh Vorrichtung und verfahren zum entfernen von rost auf kfz-radbremsen
DE102011120791A1 (de) * 2011-12-10 2013-06-13 Gm Global Technology Operations, Llc Verfahren zur Durchführung einer Bremsenregenerierung
DE102012222349A1 (de) 2012-12-05 2014-06-05 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zum Verhindern unerwünschten Rost-Wuchses an Fahrzeug-Bremsscheiben
DE102013021807A1 (de) * 2013-12-20 2015-06-25 Audi Ag Kraftfahrzeug umfassend mehrere jeweils einem Rad zugeordnete Scheibenbremseinrichtungen
EP2998174A1 (de) * 2014-09-17 2016-03-23 Continental Automotive Systems, Inc. Elektronisches bremssystem (ebs) mit nutzung von integrierter oder nichtintegrierter elektronischer anhängerbremse während der ebs-funktion
DE102016222504A1 (de) 2016-11-16 2018-05-17 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen an zumindest einer Bremsscheibe eines Kraftfahrzeuges
EP3626553A1 (de) * 2018-09-18 2020-03-25 Ningbo Geely Automobile Research & Development Co. Ltd. Bremsleistungsoptimierer
DE102021210170A1 (de) 2021-09-14 2023-03-16 Volkswagen Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Bremssystems
DE102021210428A1 (de) 2021-09-20 2023-03-23 Volkswagen Aktiengesellschaft Bremseinrichtung mit Trockenwischfunktion für ein Kraftfahrzeug
US11702047B2 (en) 2018-02-09 2023-07-18 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Method and device for carrying out a cleaning operation for a braking device of a braking system, and vehicle system

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011087118B4 (de) 2011-11-25 2016-10-06 Ford Global Technologies, Llc Verfahren zum Betrieb eines Bremssystems eines Fahrzeuges, Bremssystem für ein Fahrzeug und Fahrzeug
EP3061660B1 (de) 2015-02-26 2017-08-09 Ford Global Technologies, LLC Verbesserte bremsscheibenwischfunktionalität für fahrzeuge mit brake-by-wire-systemen
US10495161B2 (en) 2017-02-15 2019-12-03 Ford Global Technologies, Llc Methods and apparatus to perform brake sweeping procedures on vehicle brakes
EP4173912B1 (de) * 2021-10-28 2023-12-13 Volvo Car Corporation Verfahren zur bestimmung eines ausgangszustandes zur reinigung einer bremsscheibe, verfahren zur reinigung einer bremsscheibe und datenverarbeitungsvorrichtung

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0703133A2 (de) * 1994-09-20 1996-03-27 Continental Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Einstellen von Fahrzeugbremsen
US5570937A (en) * 1994-08-01 1996-11-05 Mercedes-Benz Ag Method for ensuring vehicle braking under wet conditions
DE19654586A1 (de) * 1995-12-28 1997-07-03 Toyota Motor Co Ltd Beschleunigungsschlupfsteuersystem für ein Kraftfahrzeug
DE19947903A1 (de) * 1999-02-09 2000-08-17 Continental Teves Ag & Co Ohg Verfahren zum Steuern oder Regeln einer Reibungsbremse
DE19916700A1 (de) * 1999-04-14 2000-10-19 Audi Ag Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben der Betriebsbremse eines Kraftfahrzeuges
DE10052081A1 (de) * 2000-10-19 2002-05-08 Daimler Chrysler Ag Verfahren zur Durchführung eines automatischen Bremsvorganges

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10111076B4 (de) * 2000-05-29 2010-02-04 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Sicherstellung der Bremswirkung von in einem Fahrzeug angeordneten Bremsaktuatoren
DE10029238B9 (de) * 2000-06-14 2006-05-24 Bayerische Motoren Werke Ag Verfahren zur Überwachung der Stärke der Bremsbeläge einer Fahrzeug-Bremsanlage
WO2002014707A2 (de) * 2000-08-17 2002-02-21 Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH Festsattel-scheibenbremse

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5570937A (en) * 1994-08-01 1996-11-05 Mercedes-Benz Ag Method for ensuring vehicle braking under wet conditions
EP0703133A2 (de) * 1994-09-20 1996-03-27 Continental Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Einstellen von Fahrzeugbremsen
DE19654586A1 (de) * 1995-12-28 1997-07-03 Toyota Motor Co Ltd Beschleunigungsschlupfsteuersystem für ein Kraftfahrzeug
DE19947903A1 (de) * 1999-02-09 2000-08-17 Continental Teves Ag & Co Ohg Verfahren zum Steuern oder Regeln einer Reibungsbremse
DE19916700A1 (de) * 1999-04-14 2000-10-19 Audi Ag Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben der Betriebsbremse eines Kraftfahrzeuges
DE10052081A1 (de) * 2000-10-19 2002-05-08 Daimler Chrysler Ag Verfahren zur Durchführung eines automatischen Bremsvorganges

Cited By (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005058354A1 (de) * 2005-12-06 2007-06-14 Continental Teves Ag & Co. Ohg Verfahren zur Bestimmung der Belagdicke in einem Kraftfahrzeugbremssystem
DE102008024847A1 (de) * 2008-05-23 2009-11-26 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Reibflächen eines Bremssystems eines Kraftfahrzeuges
WO2010149592A1 (de) * 2009-06-23 2010-12-29 Continental Teves Ag & Co. Ohg Elektronisches bremssystem mit einer reibungsbremse umfassend reibbeläge für wenigstens eine radbremse, und mit wenigstens einem elektronischen steuergerät
US8676462B2 (en) 2009-06-23 2014-03-18 Contintental Teves Ag & Co. Ohg Electronic brake system having a friction brake comprising friction linings for at least one wheel brake, and having at least one electronic control device
US9505384B2 (en) 2010-01-12 2016-11-29 Robert Bosch Gmbh Device and method for removing rust on motor vehicle wheel brakes
WO2011085841A1 (de) * 2010-01-12 2011-07-21 Robert Bosch Gmbh Vorrichtung und verfahren zum entfernen von rost auf kfz-radbremsen
CN102712300A (zh) * 2010-01-12 2012-10-03 罗伯特·博世有限公司 用于去除机动车车轮制动器上的锈的装置和方法
CN102712300B (zh) * 2010-01-12 2015-12-02 罗伯特·博世有限公司 用于去除机动车车轮制动器上的锈的装置和方法
DE102011120791A1 (de) * 2011-12-10 2013-06-13 Gm Global Technology Operations, Llc Verfahren zur Durchführung einer Bremsenregenerierung
DE102012222349A1 (de) 2012-12-05 2014-06-05 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zum Verhindern unerwünschten Rost-Wuchses an Fahrzeug-Bremsscheiben
DE102013021807A1 (de) * 2013-12-20 2015-06-25 Audi Ag Kraftfahrzeug umfassend mehrere jeweils einem Rad zugeordnete Scheibenbremseinrichtungen
EP2998174A1 (de) * 2014-09-17 2016-03-23 Continental Automotive Systems, Inc. Elektronisches bremssystem (ebs) mit nutzung von integrierter oder nichtintegrierter elektronischer anhängerbremse während der ebs-funktion
DE102016222504A1 (de) 2016-11-16 2018-05-17 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen an zumindest einer Bremsscheibe eines Kraftfahrzeuges
US11702047B2 (en) 2018-02-09 2023-07-18 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Method and device for carrying out a cleaning operation for a braking device of a braking system, and vehicle system
EP3626553A1 (de) * 2018-09-18 2020-03-25 Ningbo Geely Automobile Research & Development Co. Ltd. Bremsleistungsoptimierer
EP3853088A4 (de) * 2018-09-18 2022-07-06 Ningbo Geely Automobile Research & Development Co. Ltd. Bremsleistungsoptimierer
US11713027B2 (en) 2018-09-18 2023-08-01 Ningbo Geely Automobile Research & Development Co. Brake performance optimizer
DE102021210170A1 (de) 2021-09-14 2023-03-16 Volkswagen Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Bremssystems
DE102021210428A1 (de) 2021-09-20 2023-03-23 Volkswagen Aktiengesellschaft Bremseinrichtung mit Trockenwischfunktion für ein Kraftfahrzeug

Also Published As

Publication number Publication date
WO2005021345A1 (de) 2005-03-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10338564A1 (de) Verfahren zum Reinigen von Bremsbelägen einer Fahrzeugbremse
DE4427170C1 (de) Verfahren zur Sicherstellung der Bremswirkung von Bremsen von Fahrzeugen bei Nässe
EP3956189B1 (de) Verfahren zum betrieb eines fahrzeug-bremssystems und bremssystem
DE10111076B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Sicherstellung der Bremswirkung von in einem Fahrzeug angeordneten Bremsaktuatoren
EP2523836B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum entfernen von rost auf kfz-radbremsen
DE10063250B4 (de) Überwachung der Lebensdauer von Öl für Dieselmotoren
DE102012223178B4 (de) Verfahren zum Betätigen einer Feststellbremse mit einem elektromotorisch angetriebenen Feststellbrems-Mechanismus
DE19650546B4 (de) In einem Fahrzeug vorgesehenes Gerät zur Veränderung des Zustands der Fahrbahn
DE102011082950B4 (de) Verfahren zur Durchführung eines automatischen Bremsvorgangs
DE102012202960B4 (de) Verfahren zum Bereitstellen der von einer Feststellbremse ausgeübten Klemmkraft
EP1485282A1 (de) Elektrisch betätigbare fahrzeugbremse und verfahren zur steuerung einer elektrisch betätigbaren fahrzeugbremse
DE102011084339A1 (de) Steuerungseinrichtung eines Kraftfahrzeugs und Verfahren zum Betreiben desselben
DE102015113729A1 (de) Bremssystem
DE10312088A1 (de) Verfahren zum Betrieb eines Antriebsstrangs eines Kraftfahrzeugs
DE102007010488A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Starten und/oder Stoppen eines Motors eines Kraftfahrzeugs
DE19846392A1 (de) Verfahren zum Abtrocknen einer Betriebsbremse eines Fahrzeugs
DE10254296B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Offsetwerts eines Längsbeschleunigungssensors
DE102016217680A1 (de) Verfahren zum Betreiben eines Fahrzeug mit einer Traktionsbatterie und einer Bremsanlage
DE102008037809A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer elektrischen Parkbremse
DE102006054516B4 (de) Verfahren zur Feststellung der Rollrichtung eines Fahrzeugs
DE19880762B4 (de) Verfahren und Anordnung zum Heizen eines mit einem Retarder versehenen Kraftfahrzeugs
DE102021127908A1 (de) Verfahren und Prozessorschaltung zum Steuern eines Rekuperationssystems eines Kraftfahrzeugs für eine Bremsenreinigung sowie entsprechend eingerichtetes Rekuperationssystem
DE102016006810A1 (de) Verfahren zum Betrieb einer elektrisch betätigbaren Parkbremse eines Fahrzeugs und elektrisch betätigbare Parkbremse
DE10049187A1 (de) Wischvorrichtung sowie Verfahren zum Betreiben der Wischvorrichtung
DE10357444A1 (de) Anordnung und Verfahren zum Bremsen eines Kraftfahrzeugs

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAIMLER AG, 70327 STUTTGART, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: F16D0065210000

Ipc: F16D0065180000

Effective date: 20111209