DE1025552B - Dampferzeuger mit Muehlenfeuerung - Google Patents

Dampferzeuger mit Muehlenfeuerung

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DE1025552B
DE1025552B DES9666D DES0009666D DE1025552B DE 1025552 B DE1025552 B DE 1025552B DE S9666 D DES9666 D DE S9666D DE S0009666 D DES0009666 D DE S0009666D DE 1025552 B DE1025552 B DE 1025552B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K23/00Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
    • F01K23/02Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
    • F01K23/06Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2201/00Pretreatment of solid fuel
    • F23K2201/10Pulverizing
    • F23K2201/1006Mills adapted for use with furnaces

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Dampferzeuger mit Mühlenfeuerung Die Wirtschaftlichkeit des Mühlenbetriebes einer Dampfkesselanlage kann nach dem Vorschlag des Patents 967030 wesentlich dadurch gesteigert werden, daß zum Antrieb der Kohlenmühle eine Gasturbine dient, welche die Wärme der Abgase der Kesselfeuerung verarbeitet. Im Hauptpatent werden insbesondere zwei Fälle besprochen, nämlich einerseits die Ausbildung und Schaltung der Gasturbine als Heißluftturbine, andererseits, unter der Voraussetzung, daß die Kesselanlage mit einer Druckfeuerung ausgerüstet ist, als Gasturbine mit Beaufschlagung durch die Kesselabgase. Dabei ist darauf hingewiesen, daß diese zweite Schaltung nur dann möglich sei, wenn die Verwendung der Turbinenabgase in der Mühle und, da diese Gase bei dieser Schaltung in die Feuerung gelangen, in der Kesselanlage zu keinen Unzuträglichkeiten führt.
  • An diese überlegungen des Hauptpatents knüpft die Erfindung an. Sie besteht darin, daß mit der Abgasturbine ein Gebläse zur Aufladung der Brennkammer und zur Förderung der Trägerluft für den Kohlenstaub gekuppelt ist. In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird zwischen Gebläse und Kesselanlage ein Wärmeaustauscher geschaltet, der die Aufladeluft und gegebenenfalls gleichzeitig die Trägerluft vorwärmt und vom Abgas der Gasturbine beheizt wird.
  • Mit dieser Anordnung ist es möglich, trotz der Verwendung einer Druckfeuerung und einer durch die Kesselabgase beaufschlagten Turbine die Schwierigkeiten, die sich gegebenenfalls aus der Verwendung von Abgas ergeben könnten, zu beseitigen.
  • In den Fig. 1 und 2 sind zwei Schaltungen gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. 1 für den Fall des Mühlenbetriebes ohneTrocknung und in Fig.2 für den Fall der Kohletrocknung in der Mühle.
  • In der Fig. 1 bezeichnet 1 den Kessel, 2 die Dampfturbine mit dem Stromerzeuger 3, 4 den Kondensator, 5 den Speisewasserbehälter und 6 die Speisepumpe. Die Schaltung der Dampfkraftanlage ist für die Erfindung unerheblich. Wesentlich ist, daß der Kessel 1 durch eine Druckfeuerung beheizt wird und mit einer Mahlanlage für den Kohlenstaub versehen ist. Die Mahlanlage ist mit 7 bezeichnet. Zu ihrem Antrieb dient die Gasturbine 8, die außerdem das Gebläse 9 antreibt. Die Kupplung der Maschine 7, 8 und 9 ist durch die Buchstaben a und b angedeutet. Das Gebläse 9 liefert die Ladeluft, die, ehe sie in die Feuerung gelangt, in einem Wärmeaustauscher 10 vorgewärmt wird. 11 ist die Ladeleitung. Vor dem Wärmeaustauscher 10 verzweigt sich die Druckluftleitung 12 und geht mit ihrem Zweig 13 zur Mahlanlage 7, wo sie den Kohlenstaub aufnimmt und über die Leitung 14 der Kesselfeuerung zuführt. Man erkennt aus dieser Schaltung, daß der Kesselanlage 1 nur Luft, aber kein Turbinenabgas zugeführt wird. Irgendwelche Beeinträchtigungen des Kesselbetriebes durch die Abgasbestandteile ist demnach ausgeschlossen. Da, wie gesagt, eine Druckfeuerung vorliegt, herrscht in der Leitung 15 ein wesentlich über demAußendruck liegender Druck, so daß der Energieinhalt der Abgase zur Deckung des Leistungsbedarfes der Mahlanlage 7 und des Verdichters 9 ausreicht.
  • Bei der Schaltung nach Fig. 2 soll, wie bereits erwähnt, eine Trocknung der Kohle in der Mahlanlage erfolgen. Zu diesem Zweck ist im Gegensatz zur Fig.1 die Leitung 13 nicht von der Leitung 12 vor dem Wärmeaustauscher, sondern von der Leitung 11 hinter dem Wärmeaustauscher 10 abgezweigt; die abgezweigte Luft hat also eine erhöhte Temperatur.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dampferzeuger mit Mühlenfeuerung nach Patent 967 030 und Förderung des Brennstaubes in die Brennkammer durch ein gasförmiges Mittel und mit einer Druckfeuerung, deren Abgase eine die Mühle antreibende Gasturbine beaufschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Abgasturbine ein Gebläse zur Aufladung der Brennkammer und zur Förderung der Trägerluft für den Dampferzeuger gekuppelt ist.
  2. 2. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gebläse und Kesselanlage ein Wärmeaustauscher geschaltet ist, der die Aufladeluft und gegebenenfalls gleichzeitig die Trägerluft vorwärmt und vom Abgas der Gasturbine beheizt wird.
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