DE1024115B - Bremsregler fuer die elektromagnetischen Beiwagenbremsen von Schienenfahrzeugen, insbesondere fuer Strassenbahnwagen - Google Patents

Bremsregler fuer die elektromagnetischen Beiwagenbremsen von Schienenfahrzeugen, insbesondere fuer Strassenbahnwagen

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DE1024115B
DE1024115B DEB20096A DEB0020096A DE1024115B DE 1024115 B DE1024115 B DE 1024115B DE B20096 A DEB20096 A DE B20096A DE B0020096 A DEB0020096 A DE B0020096A DE 1024115 B DE1024115 B DE 1024115B
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DE
Germany
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electromagnetic
brake
sidecar
pressure regulator
brakes
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Application number
DEB20096A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Hoppe
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BERLINER VERKEHRS BETR E BVG
Original Assignee
BERLINER VERKEHRS BETR E BVG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/02Dynamic electric resistor braking
    • B60L7/08Controlling the braking effect
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

  • Bremsregler für die elektromagnetischen Beiwagenbremsen von Schienenfahrzeugen, insbesondere für Straßenbahnwagen Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung, die die durch die wechselnde Anzahl der angehängten S traßenbahnbeiwagen bedingte unterschiedliche B remswirkung so ausgleichen soll, daß auch bei einfacher Behängung die Adhäsionsgrenze nicht überschritten wird. Die Einrichtung nach der Erfindung ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, daß ein konstantes Stromverzweigungsverhältnis bei der jeweiligen Behängung aufrechterhalten bleibt.
  • Es sind zahlreiche Einrichtungen und Schaltungen vorgeschlagen worden, die den Unterschied in der Bremswirkung bei verschiedenen Behängungen und die damit zusammenhängende Überschreitung der Adhäsionsgrenze auszugleichen beabsichtigen. Unter anderem hat man auch versucht, durch einen parallel zur Soleno,idbremse geschalteten Kohledruckregler eine befriedigende Lösung zu erreichen. Dabei ergibt sich jedoch, daß einmal die Veränderung des aus dem parallel geschalteten Kohledruckregler und der Solenoidbremse gebildeten Kombinationswiderstandes im Beiwagen durch die Regelwirkung einen labilen Zustand hervorruft und zweitens ein Gleiten der Räder während des Bremsvorganges wegen der zu geringen zunehmenden Widerstandsverminderung nicht verhindert wird. Bei der Anordnung nach der Erfindung werden die genanntem Nachteile vermieden.
  • Zunächst läßt Abb. 1 der Zeichnung den Einfluß der angehängten Beiwagen auf die jeweilige Bremswirkung des einzelnen Fahrzeuges erkennen. Die generatorisch arbeitenden Fahrmotoren A und B erzeugen einen Bremsstrom, der sich bei zwei Beiwagen auf drei Stromzweige verteilt. Er durchfließt nämlich den Sicherheitswiderstand 1 im Triebwagen und über die Kupplungen 2 und 3 die beiden Solenoidbremsen 4 im ersten und zweiten Beiwagen. Der Sicherheitswiderstand 1 hat den Zweck, bei Unterbrechung der Kupplung 2 einen geschlossenen Stromkreis im Triebwagen und damit seine Bremswirkung aufrechtzuerhalten und außerdem eine Möglichkeit der Anpassung zu bieten. Wenn nun ein Beiwagen abgehängt wird, dann beträgt der je Solenoidbremse fließende Strom etwa 50% mehr als bei der Fahrt mit zwei Beiwagen, also bei doppelter Behängung. Diese Tatsache wird bei der Auslegung der Beiwagenbremse bisher durch die richtige Wahl einer Übersetzung so berücksichtigt, daß bei dem bei nur einem Beiwagen, also bei einfacher Behängung, fließenden Strom bei einer ordnungsgemäßen Gefahrbremsung nach Möglichkeit keine Überschreitung der Adhäsionsgrenze eintritt bzw. eine Blockierung der Räder vermieden wird, ohne jedoch infolge stark schwankender Grenzen diese Bedingung erfüllen zu können. Naturgemäß wird bei dieser Auslegungsweise die Bremsfähigkeit der Beiwagen bei doppelter Behängung entsprechend geringer.
  • Um demgegenüber eine höhere Bremswirkung als bisher zu erzielen, ist es mit Hilfe der Anordnung nach der Erfindung möglich, die Übersetzung des Bremssolenoides bei doppelterBehängung für den verringertenZweigstrom auf volle Bremskraft auszulegen und bei einfacher Behängung den Überschuß entsprechend nachzuregeln, um eine Überbremsung zu verhindern. In welcher Weise dies erfolgt, zeigt Abb. 2. Demnach werden zwei Kohledruckregler 8 und 9 von einer vom Gesamtstrom des Beiwagens durchflossenen Spule 5 so beeinflußt, daß die gewünschte zunehmende Veränderung des die Solenoidbremse 4 erregenden Stromes erreicht wird. Darüber hinaus hat die Anordnung zweier Kohledruckregler den Vorteil, daß der Widerstandswert des elektromagnetischen Bremssystems im Beiwagen innerhalb ausreichender Grenzen unverändert bleibt. Die Wirkung, die sich aus dieser Anordnung ergibt, ist so, daß der Kohledruckregler 8 je nach der Größe des Stromes und damit auch in Abhängigkeit von der Behängung mehr oder weniger vom Druck der Feder 10 entlastet wird, der Kohledruckregler 9 dagegen durch die Wirkung dieser Spule 5 gleichzeitig zusammengedrückt wird. Die wechselseitige Wirkung hat zur Folge, daß zunächst einmal durch den Kohledruckregler 9 eine Schwächung des durch die Solenoidbremse 4 fließenden Stromes eintritt. Dabei entspricht der Grad der Widerstandsverminderung in dem Kohledruckregler 9 der Gesetzmäßigkeit einer Hyperbel. Da trotz der hyperbolischen Kennlinie ihre Wirkung indessen noch nicht ausreicht, ruft der nach der Erfindung mit der Solenoidbremse 4 in Reihe geschaltete Kohledruckregler 8 durch seine ebenfalls hyperbolische, aber gegenläufige Kennlinie des Widerstandes zusätzlich eine Stromabdrängung vom Bremssolenoid hervor. Trägt man in einem Diagramm die Widerstandswerte in Abhängigkeit von den von der Spule 5 über ihren Kern 6 auf die Kohledruckregler 8 und 9 ausgeübten Kräften, die von den Beiwagenströmen abhängig sind, auf, so wird man feststellen, daß dem flachen Hyperbelast des Kohledruckreglers 9 der steile Hyperbelast des Kohledruckreglers 8 bei hohen Bremsströmen, also im wirksamen Regelbereich, zugeordnet ist.
  • Darüber hinaus ermölicht eine unsymmetrische Lagerung des Hebels 11' mit seinen beiden Druckstücken 7 durch Verschiebung der Halterung 12 eine gegenseitige Verlagerung der Widerstandskennlinien der beiden Kobledruckregler 8 und 9. Schließlich gestattet die entsprechende Ausbildung der Feder 10 eine weitere Möglichkeit der Anpassung der Widerstandskennlinien.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRVCHE: 1. Bremsregler für die elektromagnetischen Beiwagenbremsen von Schienenfahrzeugen, insbesondere für Straßenbahnwagen, in Abhängigkeit vom Bremsstrom, dadurch gekennzeichnet, daß den elektromagnetischen Bremsen je ein Kohledruckregler vorgeschaltet und dieser Reihenschaltung je ein weiterer Kohledruckregler parallel geschaltet ist und daß die beiden Kohledruckregler mechanisch miteinander gekoppelt sind und durch den Bremsstrom gegensinnig so geregelt werden, dali der Widerstandswert des in Reihe mit der zu regelnden elektromagnetischen Bremse geschalteten Kohledruckreglers erhöht, der Widerstandswert des zu der Reihenschaltung von Kohledruckregler und elektromagnetischer Bremse parallel geschalteten Kohledruckreglers dagegen vermindert wird. z. Bremsregler nach Anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, daß die Feder (10), die den der elektromagnetischen Bremse (4) vorgeschalteten Kohledruckregler (8) beeinflußt, mit einer mehr als gleichmäßig zunehmenden Charakteristik ausgebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 56-1331. 624335.
DEB20096A 1952-04-22 1952-04-22 Bremsregler fuer die elektromagnetischen Beiwagenbremsen von Schienenfahrzeugen, insbesondere fuer Strassenbahnwagen Pending DE1024115B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122096B (de) * 1960-01-21 1962-01-18 Knorr Bremse Gmbh Einrichtung zur Stromregelung fuer elektrisch betaetigbare Bremsen an Schienenfahrzeugen
DE1438778B1 (de) * 1964-03-10 1970-03-19 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zur Reihen-Parallelanfahrt und Kurzschlussbremsung fuer elektrische Triebfahrzeuge

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE564331C (de) * 1931-01-25 1932-11-17 Aeg Bremsschaltung fuer Zuege aus Motorfahrzeug und Beiwagen
DE624335C (de) * 1936-01-17 Aeg Schaltung fuer die Solenoidbremsen der Beiwagen von elektrischen Strassenbahnzuegen

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