DE102013213075A1 - Radaufhängung - Google Patents

Radaufhängung Download PDF

Info

Publication number
DE102013213075A1
DE102013213075A1 DE201310213075 DE102013213075A DE102013213075A1 DE 102013213075 A1 DE102013213075 A1 DE 102013213075A1 DE 201310213075 DE201310213075 DE 201310213075 DE 102013213075 A DE102013213075 A DE 102013213075A DE 102013213075 A1 DE102013213075 A1 DE 102013213075A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
radial
elastomeric
axial
wheel suspension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE201310213075
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus GELL
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE201310213075 priority Critical patent/DE102013213075A1/de
Publication of DE102013213075A1 publication Critical patent/DE102013213075A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G3/00Resilient suspensions for a single wheel
    • B60G3/18Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram
    • B60G3/20Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram all arms being rigid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/18Steering knuckles; King pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2200/00Indexing codes relating to suspension types
    • B60G2200/10Independent suspensions
    • B60G2200/14Independent suspensions with lateral arms
    • B60G2200/144Independent suspensions with lateral arms with two lateral arms forming a parallelogram
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2200/00Indexing codes relating to suspension types
    • B60G2200/10Independent suspensions
    • B60G2200/17Independent suspensions with a strut contributing to the suspension geometry by being articulated onto the wheel support
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2206/00Indexing codes related to the manufacturing of suspensions: constructional features, the materials used, procedures or tools
    • B60G2206/01Constructional features of suspension elements, e.g. arms, dampers, springs
    • B60G2206/50Constructional features of wheel supports or knuckles, e.g. steering knuckles, spindle attachments

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Radaufhängung für ein lenkbares Fahrzeugrad eines Fahrzeugs, mit einem Radkopf (1), der einen Achsschenkel (2) zum Ausführen von Lenkbewegungen um eine Drehachse (10) aufweist. Mit einer oberen Radiallagerung und einer unteren Radial- und Axiallagerung, in denen ein Achsschenkelbolzen (9, 9‘) drehbar gelagert ist, der zwischen der in einem Abstand zueinander angeordneten oberen Radiallagerung und der unteren Radial- und Axiallagerung an einem Achsschenkelträger (15) angeordnet ist. Die obere Radiallagerung ist von einem radialen Elastomerlager umschlossen und/oder die untere Radial- und Axiallagerung ist von einem radialen und axialen Elastomerlager umschlossen sowie die obere Radiallagerung und die untere Radial- und Axiallagerung sind am Achsschenkel (2) angeordnet.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Radaufhängung für ein lenkbares Fahrzeugrad eines Fahrzeugs, mit einem Radkopf, der einen Achsschenkel zum Ausführen von Lenkbewegungen um eine Drehachse aufweist, mit einer oberen Radiallagerung und einer unteren Radial- und Axiallagerung, in denen ein Achsschenkelbolzen drehbar gelagert ist, der zwischen der in einem Abstand zueinander angeordneten oberen Radiallagerung und der unteren Radial- und Axiallagerung an einem Achsschenkelträger angeordnet ist.
  • Bei derartigen Radaufhängungen treten während des Fahrbetriebs Stöße auf, die von der Fahrbahn über das Rad in die Achse bis zum Rahmen übertragen werden und gedämpft oder kompensiert werden müssen. Dazu ist es bekannt Gummilager bzw. Molekulargelenke an den Achsaufhängungskomponenten wie Querlenker, Längslenker oder auch Dreiecks- bzw. Vierpunktlenker zum Fahrzeugrahmen zu verwenden. Das Gummivolumen auch in Verbindung mit der Gummihärte ist das Kriterium für die Lagersteifigkeit.
  • Ein weiches Gummilager erfordert ein großes Gummivolumen, was zu einem großen Gelenk und einem großen Bauraumerfordernis führt.
  • Weiterhin führt die Elastizität des Gummilagers auch zu einer gewissen negativen Eigendynamik des Achssystems. Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen wie Verformungen der betroffenen Bauteile. Außerdem kann sich diese Eigendynamik negativ auf die Achskinematik auswirken.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Radaufhängung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die o.g. Nachteile vermeidet und bei geringem erforderlichen Bauvolumen und Bauteilaufwand die durch den Fahrbetrieb erzeugten Stöße dämpft oder kompensiert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die obere Radiallagerung von einem radialen Elastomerlager umschlossen und/oder die untere Radial- und Axiallagerung von einem radialen und axialen Elastomerlager umschlossen sowie am Achsschenkel angeordnet sind.
  • Die obere Radiallagerung und/oder die untere Radial- und Axiallagerung stützen sich nun nicht mehr direkt sondern über die Elastomerlager am Achsschenkel ab.
  • Durch diese Ausbildung werden die durch den Fahrbetrieb entstehenden Stöße bereits an der oberen Radiallagerung und/oder der unteren Radial- und Axiallagerung gedämpft oder eliminiert, so dass sie zumindest weitgehend nicht mehr die Achsaufhängungskomponenten wie Querlenker, Längslenker oder auch Dreiecks- bzw. Vierpunktlenker zum Fahrzeugrahmen beeinträchtigen. Dies erhöht wesentlich den Fahrkomfort und macht auch einen Aufbau der die Stöße kompensierenden oder eliminierenden Bauteile mit geringem Bauvolumen möglich.
  • In einfacher Ausbildung sind die Elastomerlager Gummilager.
  • Das obere radiale Elastomerlager kann in radialer Richtung eine größere Steifigkeit aufweisen als in axialer Richtung, da es in erster Linie nur eine radiale Abstützung bewirken muss.
  • Zur leichten Montage kann das obere radiale Elastomerlager einen ersten Elastomerring aufweisen, der zwischen einem steifen Innenring und einem steifen Außenring angeordnet ist, wobei der Elastomerring an den Innenring und/oder Außenring anvulkanisiert sein kann. Innenring und Außenring bestehen vorzugsweise aus einem Metallblech.
  • Da die untere Radial- und Axiallagerung sowohl radial als auch axial abstützen muss, kann das untere radiale und axiale Elastomerlager in radialer Richtung und axialer Richtung annähernd gleiche Steifigkeit aufweisen.
  • Zur einfachen Abstützung der Axialstöße kann der der Achsschenkelbolzen oder der mit dem Achsschenkelbolzen fest verbundene Achsschenkelträger an dem oberen Ende des unteren radialen und axialen Elastomerlagers in Anlage und das ganze untere radiale und axiale Elastomerlager oder ein Teil davon axial nach unten an dem Achsschenkel abgestützt sein.
  • Zur axialen Abstützung kann das untere radiale und axiale Elastomerlager eine radial nach außen offene, radial umlaufende Stütznut aufweisen, in die ein entsprechender Stützansatz des Achsschenkels hinein ragt.
  • Dabei kann das untere radiale und axiale Elastomerlager in zwei axial hintereinander angeordnete Lagerteile unterteilt sein.
  • Zur einfachen Montage kann das untere radiale und axiale Elastomerlager einen zweiten Elastomerring aufweisen, der eine innere Lagerbuchse umschließt, die an ihrem oberen Ende einen radial nach außen gerichteten Flansch aufweist, an dem der zweite Elastomerring axial in Anlage ist und an dem sich der Achsschenkelbolzen über den ringförmigen Abstützansatz axial abstützen kann.
  • Weist die innere Lagerbuchse an ihrem unteren Ende ein Außengewinde auf, auf das eine den zweiten Elastomerring axial gegen den Flansch spannende Spannmutter aufgeschraubt ist, so kann mittels der Spannmutter die axiale Steifigkeit des Elastomerrings eingestellt werden.
  • Zur axialen Abstützung des zweiten Elastomerrings ist dieser vorzugsweise an einer ringförmigen Abstützfläche des Achsschenkels axial nach unten abgestützt.
  • Dabei kann die ringförmige Abstützfläche radial zur Drehachse des Achsschenkelbolzens gerichtet sein.
  • Dazu ist es entweder möglich, dass der zweite Elastomerring mit seiner unteren radial zur Drehachse des Achsschenkelbolzens gerichteten Stirnfläche an der Abstützfläche des Achsschenkels abgestützt ist oder dass die äußere radial umlaufende Mantelfläche des zweiten Elastomerrings stufig ausgebildet ist und der zweite Elastomerring mit seiner radialen Ringfläche am Übergang von der oberen großen Stufe zur unteren kleinen Stufe an der Abstützfläche des Achsschenkels abgestützt ist.
  • In einer weiteren axialen Abstützung kann die ringförmige Abstützfläche sich nach unten konisch verjüngend und die radial umlaufende Mantelfläche des zweiten Elastomerrings entsprechend ausgebildet sein.
  • Die obere Radiallagerung und/oder die untere Radial- und Axiallagerung können jede geeignete Art von Lagerung wie z.B. eine Gleitlagerung sein. Vorzugsweise sind die obere Radiallagerung und/oder die untere Radial- und Axiallagerung auf dem Achsschenkelbolzen angeordnete Wälzlager, insbesondere nur ein geringes Bauvolumen benötigende Nadellager.
  • Eine weitere axiale Abstützung kann dadurch erfolgen, dass das untere radiale und axiale Elastomerlager einen zweiten Elastomerring aufweist, der eine innere Lagerbuchse umschließt, an deren oberen Ende über eine Axiallagerung der Achsschenkelbolzen oder der mit dem Achsschenkelbolzen fest verbundene Achsschenkelträger abgestützt ist, wobei die innere Lagerbuchse mit einem Axialabstützbereich axial nach unten und mit einem Radialabstützbereich radial an dem zweiten Elastomerring abgestützt ist, der wiederum axial nach unten und radial an dem Achsschenkel abgestützt ist.
  • Dazu kann die innere Lagerbuchse eine radial nach außen gewölbte äußere Mantelfläche aufweisen, die ganz oder teilweise von dem zweiten Elastomerring umschlossen ist.
  • Der erste Elastomerring und/oder der zweite Elastomerring können radial umlaufend eine gleiche Wanddicke oder radial umlaufend eine unterschiedliche Wanddicke aufweisen.
  • Weist der erste Elastomerring und/oder der zweite Elastomerring in Längsrichtung des Fahrzeugs eine größere Wanddicke auf als quer zur Längsrichtung des Fahrzeugs, so ist entsprechend der aufzunehmenden Stöße der Elastomerring in Längsrichtung des Fahrzeugs weicher und quer zur Längsrichtung des Fahrzeugs steifer.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Radaufhängung
  • 2 eine Rückansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Teils der Radaufhängung nach 1 im Querschnitt
  • 3 eine Rückansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Teils der Radaufhängung nach 1 teilweise im Querschnitt
  • 4 eine Rückansicht eines dritten Ausführungsbeispiels eines Teils der Radaufhängung nach 1 im Querschnitt
  • 5 eine Rückansicht eines vierten Ausführungsbeispiels eines Teils der Radaufhängung nach 1 im Querschnitt
  • 6 eine Rückansicht eines fünften Ausführungsbeispiels eines Teils der Radaufhängung nach 1 im Querschnitt
  • 7 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Querschnitts im Bereich des zweiten Elastomerrings der Radaufhängung nach 5
  • 8 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Querschnitts im Bereich des zweiten Elastomerrings der Radaufhängung nach 5.
  • Die in den Figuren dargestellten Radaufhängungen für ein Fahrzeugrad eines Nutzfahrzeugs weisen einen Radkopf 1 mit einem Achsschenkel 2 auf, der einen Durchbruch besitzt, in dem ein Lagerflansch 3 angeordnet ist. Der Lagerflansch 3 ist über zwei im Abstand zueinander angeordnete Kegelrollenlager 4 in dem Achsschenkel 2 um eine erste Drehachse 5 drehbar gelagert. An der einem nicht dargestellten Rad zugewandten Seite trägt der Lagerflansch 3 eine Bremsscheibe 6 für eine nicht dargestellte Scheibenbremse.
  • Weiterhin ist an dem Lagerflansch ein Radflansch 7 zur Befestigung eines Rades angeordnet.
  • Der Achsschenkel 2 weist an seiner dem Radflansch 7 entgegengesetzten Seite eine gegenüber einer Senkrechten leicht geneigte Lagerbohrung 8 auf, in der ein Achsschenkelbolzen 9 um eine zweite Drehachse 10 drehbar angeordnet ist.
  • Am oberen Ende des Achsschenkelbolzens 9 sind zwei obere Querlenkerarme 11 und 12 und am unteren Ende des Achsschenkelbolzens 9 zwei untere Querlenkerarme 13 und 14 angelenkt.
  • In seinem mittleren Bereich ist der Achsschenkelbolzen 9 mit einem sich radial zum Achsschenkelbolzen 9 erstreckenden Achsschenkelträger 15 fest verbunden, an den ein Federdämpfermodul 16 angelenkt ist.
  • Der Achsschenkelbolzen 9 ist an seinem oberen Endbereich in einem ersten Nadellager 17 einer oberen Radiallagerung und an seinem unteren Endbereich in einem zweiten Nadellager 18 einer unteren Radial- und Axiallagerung drehbar gelagert.
  • Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist das erste Nadellager 17 von einem radialen Elastomerlager fest umschlossen, das einen ersten Elastomerring 19 aus Gummi aufweist, der zwischen einem Innenring 20 und einem Außenring 21 angeordnet und an diese anvulkanisiert ist. Der Elastomerring 19 besitzt eine axiale Länge, die einem Mehrfachen der Ringdicke entspricht. Innenring 20 und Außenring 21 bestehen aus Metallblech, wobei der Innenring 20 fest auf einem Außenring des ersten Nadellagers 17 und der Außenring 21 fest in der Lagerbohrung 8 angeordnet sind.
  • Bei den Ausführungsbeispielen der 2 bis 5 weist das untere Radial- und Axiallager einen zweiten Elastomerring 22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘ auf, der eine innere Lagerbuchse 23, 23‘ aus Metall umschließt, die an ihrem oberen Ende einen radial nach außen gerichteten ringartigen Flansch 24 aufweist, an dem der zweite Elastomerring 22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘ mit seiner oberen Stirnfläche axial in Anlage ist. Die Lagerbuchse 23, 23‘ ist auf einem Außenring des zweiten Nadellagers 18 fest angeordnet.
  • Zwischen der unteren Stirnfläche 31 des z.B. mittels Presssitz fest mit dem Achsschenkelbolzen 9 verbundenen Achsschenkelträger 15 und dem Flansch 24 der Lagerbuchse 23, 23‘ ist ein Axiallager 32 angeordnet.
  • Der Elastomerring 22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘ ist wiederum axial nach unten an dem Achsschenkel 2 abgestützt.
  • In 2 ist dazu der Elastomerring 22 aus zwei axial hintereinander in der Lagerbohrung 8 angeordneten Lagerteilen 26 und 26‘ gebildet, die an ihren einander zugewandten Enden mit einer radial nach außen offenen, radial umlaufenden Stütznut 27 versehen sind, in die ein entsprechender ringförmiger Stützansatz 28 des Achsschenkels 2 hineinragt.
  • An ihrem unteren Ende weist die Lagerbuchse 23 ein Außengewinde auf, auf das eine Spannmutter 29 aufgeschraubt ist, die das Lagerteil 26‘ des zweiten Elastomerrings 22 gegen den Stützansatz 28 verspannt.
  • In 3 ist eine außer dem Außengewinde der Lagerbuchse 23 entsprechende Lagerbuchse 23‘ von einem zweiten Elastomerring 22‘ umschlossen, an dem sich über den Flansch der Lagerbuchse 23‘ axial der Achsschenkelträger 15 abstützt.
  • Im Bereich des Elastomerrings 22‘ ist die Lagerbohrung 8 als sich nach unten konisch verjüngende Abstützfläche 30 ausgebildet, an der sich wiederum der Elastomerring 22‘ axial nach unten abstützt.
  • In 4 umschließt entsprechend 2 ein zweiter Elastomerring 22‘‘ eine innere Lagerbuchse 23‘, die kein Außengewinde aufweist. Der Achsschenkelträger 15 ist über das Axiallager 32 axial an dem Flansch 24 der Lagerbuchse 23‘ abgestützt.
  • Die Lagerbohrung 8 ist im Bereich des zweiten Elastomerrings 22‘‘ stufig ausgebildet, wobei die obere große Stufe über eine ringförmige radiale Abstützfläche 30‘ in eine untere kleine Stufe übergeht. Der Elastomerring 22‘‘ ist entsprechend stufig ausgebildet und stütz sich axial nach unten an der Abstützfläche 30‘ ab.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der 5 ist die Lagerbohrung 8 ebenfalls stufig mit einer ringförmigen Abstützfläche 30‘ ausgebildet, wobei aber der über seine Länge gleichen Querschnitt aufweisende Elastomerring 22‘‘‘ mit seiner unteren Stirnfläche an der Abstützfläche 30‘ axial abgestützt ist.
  • Die innere Lagerbuchse 23‘ und das Axiallager 32 entsprechen 4.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der 6 umschließt eine innere Lagerbuchse 23‘‘ einen Außenring des zweiten Nadellagers 18. Die innere Lagerbuchse 23‘‘ weist eine radial nach außen gewölbte, radial umlaufende äußere Mantelfläche 39 auf, deren unterer Bereich einen Axialabstützbereich 37 und deren mittlerer Bereich einen Radialabstützbereich 38 bilden.
  • Die Mantelfläche 39 ist von einem zweiten Elastomerring 22‘‘‘‘ annähernd konstanter Wandstärke umschlossen. Im mittleren äußeren Bereich ist der zweite Elastomerring 22‘‘‘‘ zylindrisch ausgebildet und in die Lagerbohrung 8 eingesetzt.
  • Mit dem oberen und dem unteren äußeren Bereich ist der zweite Elastomerring 22‘‘‘‘ zwischen etwa v-förmig zueinander stehenden Blechringen 40, 41 aufgenommen, die mit ihren radial äußeren Bereichen an dem Achsschenkel 2 befestigt sind, wobei der untere Blechring 40 axial nach unten und der obere Blechring 41 axial nach oben am Achsschenkel 2 abgestützt sind.
  • Dadurch ist der Achsschenkelträger 15 und mit ihm der Achsschenkelbolzen 9 über das Axiallager 32, die innere Lagerbuchse 23‘‘, den zweiten Elastomerring 22‘‘‘‘ und den unteren Blechring 40 axial nach unten an dem Achsschenkel 2 abgestützt.
  • Die 7 und 8 zeigen zwei Möglichkeiten des Querschnitts im Bereich des zweiten Elastomerrings 22‘‘‘ der 5. Während in 8 die Wanddicke des zweiten Elastomerrings 22‘‘‘ über seinen Umfang gleich ist, ist in 7 die Wanddicke des zweiten des Elastomerrings 22‘‘‘ in Längsrichtung 36 des Fahrzeugs größer als quer zur Längsrichtung 36.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Radkopf
    2
    Achsschenkel
    3
    Lagerflansch
    4
    Kegelrollenlager
    5
    erste Drehachse
    6
    Bremsscheibe
    7
    Radflansch
    8
    Lagerbohrung
    9
    Achsschenkelbolzen
    10
    zweite Drehachse
    11
    oberer Querlenkerarm
    12
    oberer Querlenkerarm
    13
    unterer Querlenkerarm
    14
    unterer Querlenkerarm
    15
    Achsschenkelträger
    16
    Federdämpfermodul
    17
    erstes Nadellager
    18
    zweites Nadellager
    19
    erster Elastomerring
    20
    Innenring
    21
    Außenring
    22
    zweiter Elastomerring
    22‘
    zweiter Elastomerring
    22‘‘
    zweiter Elastomerring
    22‘‘‘
    zweiter Elastomerring
    22‘‘‘‘
    zweiter Elastomerring
    23
    innere Lagerbuchse
    23‘
    innere Lagerbuchse
    23‘‘
    innere Lagerbuchse
    24
    Flansch
    26
    Lagerteil
    26‘
    Lagerteil
    27
    Stütznut
    28
    Stützansatz
    29
    Spannmutter
    30
    Abstützfläche
    30‘
    Abstützfläche
    31
    untere Stirnfläche
    32
    Axiallager
    36
    Längsrichtung
    37
    Axialabstützbereich
    38
    Radialabstützbereich
    39
    Mantelfläche
    40
    unterer Blechring
    41
    oberer Blechring

Claims (21)

  1. Radaufhängung für ein lenkbares Fahrzeugrad eines Fahrzeugs, mit einem Radkopf (1), der einen Achsschenkel (2) zum Ausführen von Lenkbewegungen um eine Drehachse (10) aufweist, mit einer oberen Radiallagerung und einer unteren Radial- und Axiallagerung, in denen ein Achsschenkelbolzen (9, 9‘) drehbar gelagert ist, der zwischen der in einem Abstand zueinander angeordneten oberen Radiallagerung und der unteren Radial- und Axiallagerung an einem Achsschenkelträger (15) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Radiallagerung von einem radialen Elastomerlager umschlossen und/oder die untere Radial- und Axiallagerung von einem radialen und axialen Elastomerlager umschlossen sowie am Achsschenkel (2) angeordnet sind.
  2. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastomerlager Gummilager sind.
  3. Radaufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere radiale Elastomerlager in radialer Richtung eine größere Steifigkeit aufweist als in axialer Richtung.
  4. Radaufhängung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das obere radiale Elastomerlager einen ersten Elastomerring (19) aufweist, der zwischen einem steifen Innenring (20) und einem steifen Außenring (21) angeordnet ist.
  5. Radaufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere radiale und axiale Elastomerlager in radialer Richtung und axialer Richtung annähernd gleiche Steifigkeit aufweisen.
  6. Radaufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Achsschenkelbolzen (9) oder der mit dem Achsschenkelbolzen (9) fest verbundene Achsschenkelträger (15) an dem oberen Ende des unteren radialen und axialen Elastomerlagers in Anlage und das ganze untere radiale und axiale Elastomerlager oder ein Teil davon axial nach unten an dem Achsschenkel (2) abgestützt ist.
  7. Radaufhängung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das untere radiale und axiale Elastomerlager eine radial nach außen offene, radial umlaufende Stütznut (27) aufweist, in die ein entsprechender Stützansatz (28) des Achsschenkels (2) hinein ragt.
  8. Radaufhängung nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das untere radiale und axiale Elastomerlager in zwei axial hintereinander angeordnete Lagerteile (26, 26‘) unterteilt ist.
  9. Radaufhängung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das untere radiale und axiale Elastomerlager einen zweiten Elastomerring (22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘) aufweist, der eine innere Lagerbuchse (23, 23‘) umschließt, die an ihrem oberen Ende einen radial nach außen gerichteten Flansch (24) aufweist, an dem der zweite Elastomerring (22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘) axial in Anlage ist.
  10. Radaufhängung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Lagerbuchse (23) an ihrem unteren Ende ein Außengewinde aufweist, auf das eine den zweiten Elastomerring (22‘) axial gegen den Flansch (24) spannende Spannmutter (29) aufgeschraubt ist.
  11. Radaufhängung nach den Ansprüchen 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Elastomerring (22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘) an einer ringförmigen Abstützfläche (30, 30‘) des Achsschenkels (2) axial nach unten abgestützt ist.
  12. Radaufhängung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Abstützfläche (30‘) radial zur Drehachse (10) des Achsschenkelbolzens (9) gerichtet ist.
  13. Radaufhängung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Elastomerring (22, 22‘‘, 22‘‘‘) mit seiner unteren radial zur Drehachse (10) des Achsschenkelbolzens (9) gerichteten Stirnfläche an der Abstützfläche (30‘) des Achsschenkels (2) abgestützt ist.
  14. Radaufhängung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere radial umlaufende Mantelfläche des zweiten Elastomerrings (22‘‘‘) stufig ausgebildet ist und der zweite Elastomerring (22‘‘‘) mit seiner radialen Ringfläche am Übergang von der oberen großen Stufe zur unteren kleinen Stufe an der Abstützfläche (30‘) des Achsschenkels (2) abgestützt ist.
  15. Radaufhängung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Abstützfläche (30) sich nach unten konisch verjüngend und die radial umlaufende Mantelfläche des zweiten Elastomerrings (22‘) entsprechend ausgebildet ist.
  16. Radaufhängung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Radiallagerung und/oder die untere Radial- und Axiallagerung auf dem Achsschenkelbolzen angeordnete Wälzlager (17, 18) sind.
  17. Radaufhängung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das untere radiale und axiale Elastomerlager einen zweiten Elastomerring (22‘‘‘‘) aufweist, der eine innere Lagerbuchse (23‘‘) umschließt, an deren oberen Ende über eine Axiallagerung der Achsschenkelbolzen (9) oder der mit dem Achsschenkelbolzen (9) fest verbundene Achsschenkelträger (15) abgestützt ist, wobei die innere Lagerbuchse (23‘‘) mit einem Axialabstützbereich (37) axial nach unten und mit einem Radialabstützbereich (38) radial an dem zweiten Elastomerring (22‘‘‘‘) abgestützt ist, der wiederum axial nach unten und radial an dem Achsschenkel (2) abgestützt ist.
  18. Radaufhängung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Lagerbuchse (23‘‘) eine radial nach außen gewölbte äußere Mantelfläche (39) aufweist, die ganz oder teilweise von dem zweiten Elastomerring (22‘‘‘‘) umschlossen ist.
  19. Radaufhängung nach einem der Ansprüche 4, 9 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Elastomerring (19) und/oder der zweite Elastomerring (22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘, 22‘‘‘‘) radial umlaufend eine gleiche Wanddicke aufweist.
  20. Radaufhängung nach den Ansprüchen 9 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Elastomerring (19) und/oder der zweite Elastomerring (22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘, 22‘‘‘‘) radial umlaufend eine unterschiedliche Wanddicke aufweist.
  21. Radaufhängung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Elastomerring (19) und/oder der zweite Elastomerring (22, 22‘, 22‘‘, 22‘‘‘, 22‘‘‘‘) in Längsrichtung (36) des Fahrzeugs eine größere Wanddicke aufweist als quer zur Längsrichtung (36) des Fahrzeugs.
DE201310213075 2013-07-04 2013-07-04 Radaufhängung Pending DE102013213075A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201310213075 DE102013213075A1 (de) 2013-07-04 2013-07-04 Radaufhängung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201310213075 DE102013213075A1 (de) 2013-07-04 2013-07-04 Radaufhängung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102013213075A1 true DE102013213075A1 (de) 2015-01-08

Family

ID=52106259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE201310213075 Pending DE102013213075A1 (de) 2013-07-04 2013-07-04 Radaufhängung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102013213075A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015214461A1 (de) * 2015-07-30 2017-02-02 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Schaltbare Lagerbuchse für ein Kraftfahrzeug
WO2021004695A1 (de) * 2019-07-05 2021-01-14 Zf Friedrichshafen Ag Radaufhängung für ein fahrzeug

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3342507A (en) * 1965-09-02 1967-09-19 Rockwell Standard Co Steerable axle assembly having camber adjustment means
DE1655453A1 (de) * 1967-03-14 1971-05-06 Trw Inc Achsschenkelbolzenlagerung
US5722784A (en) * 1995-12-06 1998-03-03 American Roller Bushing Corporation Kingpin Assembly
DE60315978T2 (de) * 2002-06-19 2008-05-21 Volvo Lastvagnar Ab Vorrichtung für eine lenkbare aufhängung eines fahrzeugrads

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3342507A (en) * 1965-09-02 1967-09-19 Rockwell Standard Co Steerable axle assembly having camber adjustment means
DE1655453A1 (de) * 1967-03-14 1971-05-06 Trw Inc Achsschenkelbolzenlagerung
US5722784A (en) * 1995-12-06 1998-03-03 American Roller Bushing Corporation Kingpin Assembly
DE60315978T2 (de) * 2002-06-19 2008-05-21 Volvo Lastvagnar Ab Vorrichtung für eine lenkbare aufhängung eines fahrzeugrads

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015214461A1 (de) * 2015-07-30 2017-02-02 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Schaltbare Lagerbuchse für ein Kraftfahrzeug
DE102015214461B4 (de) * 2015-07-30 2018-02-08 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Schaltbare Lagerbuchse für ein Kraftfahrzeug
WO2021004695A1 (de) * 2019-07-05 2021-01-14 Zf Friedrichshafen Ag Radaufhängung für ein fahrzeug

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2246204B1 (de) Einzelradaufhängung
WO2016078842A1 (de) Achse für räder eines zweispurigen kraftfahrzeugs und zweispuriges kraftfahrzeug mit einer solchen achse
WO2009062823A1 (de) Einzelradaufhängung
DE102016220786A1 (de) Hinterradaufhängung für Kraftfahrzeuge
DE102010021481B3 (de) Fahrzeugsitz
DE102013213075A1 (de) Radaufhängung
DE102017218719B4 (de) Radaufhängung und Fahrzeug
DE102005011253A1 (de) Vorrichtung zum längenveränderlichen Verstellen eines Lenkers
DE102015210151A1 (de) Verfahren zur Montage der Schwingungsdämpfer eines zweispurigen zweiachsigen Fahrzeugs
DE102007047786A1 (de) Einzelradaufhängung für ein lenkbares Fahrzeugrad einer angetriebenen Fahrzeugachse
DE102008044103A1 (de) Radaufhängung für ein lenkbares Fahrzeugrad, insbesondere eines Nutzkraftfahrzeuges
DE102007047791A1 (de) Einzelradaufhängung
DE102010043428A1 (de) Radaufhängung für ein Fahrzeug
EP3153737B1 (de) Fahrwerkslager
DE102017211277A1 (de) Radaufhängung für ein Kraftfahrzeug
DE102017220188A1 (de) Radaufhängung mit Querblattfeder
EP3194188B1 (de) Achsaufhängung für ein fahrzeug
WO2009062825A1 (de) Einzelradaufhängung
DE102008027178A1 (de) Radaufhängung, insbesondere für lenkbare Vorderachsen
DE102017215630A1 (de) Einzelradaufhängung eines zweispurigen Fahrzeugs mit einem radführenden Quer-Blattfederelement
EP3130489B1 (de) Radaufhängung für ein kraftfahrzeug
DE3024845A1 (de) Daempferbeinachse fuer personenkraftwagen
EP1036677B1 (de) Radaufhängung für ein Kraftfahrzeug
DE102007047792A1 (de) Einzelradaufhängung
DE102015221598A1 (de) Radaufhängung für ein Fahrzeug

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R012 Request for examination validly filed