DE102009006960A1 - Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger und Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers - Google Patents

Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger und Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20), der zum Einbau in eine Fahrzeugkarosserie (22) und zur Befestigung einer Instrumententafel sowie von verschiedenen weiteren, ebenfalls dem Fahrzeuginnenraum zugeordneten Komponenten bestimmt und/oder ausgebildet ist und der aus einer zumindest einen Stirnwandbereich (34) einer im eingebauten Zustand den Fahrzeuginnenraum (24) angrenzenden Stirnwand (34) enthaltenden Trägerstruktur und aus einem zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie-Struktur (22) und zum Auffangen von Seitenaufprallkräften bestimmten Querträger aufgebaut ist. Der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) ist aus einem einteilig mit dem Stirnwandbereich (34) der Stirnwand (35) gebildeten bzw. hergestellten flächigen, thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger (36) einteilig oder mehrteilig mit dem in dem thermoplastischen Kunststoff-Sturkturträger (36) integrierten Querträger durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger und ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers.
  • Im Kraftfahrzeugbau ist es üblich, Kraftfahrzeuge mit einer selbsttragenden Karosserie herzustellen, die zur Abgrenzung bzw. Abtrennung des Fahrzeuginnenraumes, also der Fahrgastzelle, von dem Motorraum eine sogenannte „Stirnwand” aufweist. Zum Aufbau eines herkömmlichen Cockpits im Kraftfahrzeugbereich werden Komponenten wie die Klimaanlage, Kabelleitungen, Halter, Längssäule, Beifahrerairbag, Knieairbag und/oder Deformationselemente auf einem Modulträger aus Stahl befestigt. Anschließend werden die Cockpitverkleidungsteile und Funktionsteile, beispielsweise die Instrumententafel auf der Fahrer- und Beifahrerseite, Lichtschalter, Luftausströmer/-düsen, Luftkanäle, Dämpfungen, Radio, Parktronic, Lautsprecher, Abdeckungen, Kombiinstrument, Bedienhebel, Blinker und/oder dergleichen auf dem Modulträger befestigt. Daran anschließend wird die gesamte Einheit (Cockpit) in der Regel mit einem Roboter durch den Türausschnitt in den bzw. an dem Rohbau (Karosserie) des Fahrzeugs montiert und befestigt. Optional zu diesem Ablauf kann noch zusätzlich eine Stahlblech-Montageplatte, die einen Teilbereich der Stirnwand bildet, auf das vormontierte Cockpit montiert werden. Dieser Ablauf muss jedoch nicht zwangsläufig am Ende dieses Montageablaufes erfolgen, sondern kann auch schon zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen. Die Montageplatte dient zur Befestigung weiterer Komponenten, beispielsweise der Pedalerie, von elektrischen Steuergeräten, Kabelleitungen und/oder dergleichen.
  • Aus der DE 102 21 950 A1 ist ein Stirnwandmodul für ein Kraftfahrzeug zur Bildung zumindest eines Bereichs einer den Kraftfahrzeuginnenraum abgrenzenden Stirnwand bekannt geworden, das Funktionseinheiten wie Gebläse zur Innenraumbelüftung oder dergleichen enthält. Das Stirnwandmodul weist einen aus einem profilierten Stahlblech hergestellten Jochträger auf, der mit einem Stirnwandaußenteil des Stirnwandmoduls kraftschlüssig durch Schrauben verbunden bzw. verschraubt ist und der mit zwei Längsträger des Kraftfahrzeugs ebenfalls kraftschlüssig durch Schrauben verbunden bzw. verschraubt ist. In einem oberen Bereich des Stirnwandmoduls im Anschlussbereich zu einer Frontscheibe des Kraftfahrzeugs ist ein oberer Querträger in Form eines sogenannten „Fensterspriegels” vorgesehen, welcher als ein von einem Stirnwandaußenteil und einem Wasserkasten gebildeter Hohlträger gestaltet ist. Es ist aber auch möglich, dass die Karosserie in diesem Bereich einen zusätzlichen Querträger zur Verbindung beider A-Säulen vorsieht. Das Stirnwandmodul ist mit der Karosserie bzw. mit den A-Säulen des Kraftfahrzeugs verschraubt. Das Stirnwandaußenteil des Stirnwandmoduls kann als Hybridteil aus Metall und Kunststoff ausgebildet sein, beispielsweise in Form einer Metallhaut oder einer Metallblechwand. Diese kann mit einem Kunststoffteil mit Verstrebungen bzw. mit wabenförmiger Struktur verbunden sein. Die Herstellung eines derartigen Stirnwandmoduls ist vergleichsweise zeit- und kostenaufwändig und ein derartiges Stirnwandmodul weist ein vergleichsweise großes Gewicht auf.
  • Aus der DE 10 2004 011 523 A1 ist eine Montageinheit zum Einbau in eine Karosserie, insbesondere in eine Fahrzeugkarosserie und zur Aufnahme von Einbauten bekannt geworden, die vor einer einen Motorraum und einen Fahrzeuginnenraum trennenden Stirnwand in ihren seitlichen Endbereichen und/oder an der Stirnwand über lösbare Befestigungsmittel, z. B. Schrauben, in dem Motorraum befestigt ist. Diese Montageeinheit ist als ein nach oben offener, mit einem Deckel gas- oder luftdicht verschließbarer Kasten ausgebildet, in dem die Einbauten, z. B. eine Luftzuführung zum Heiz-/Klimagerät, eine Heiz-/Klimaanlage oder Teile davon, ein Sammelgehäuse für elektrische Steuergeräte, eine Anordnung von Stromverteilern als Kabelbaumschnittstelle zwischen Innenraum und Motorraum, ein Motorraumkabelbaum, eine Wischanlage, eine Fahrzeugbatterie, Bremsleitungen, Heiz-/Klimaleitungen, ein Scheibenwaschbehälter, Leitungen usw., angeordnet sein können. Die Montageeinheit bzw. der Kasten kann als Metall-Kunststoff-Bauteil, als Spritzgussteil, z. B. aus langfaserverstärktem Material oder als LFT-Bauteil, ausgebildet sein. An der Montageeinheit können Hitzeschutzschilder und/oder akustisch wirkende Materialien nachträglich angebracht oder beim Herstellungsprozess der Montageeinheit verwirklicht werden. An der im Motorraum angeordneten und von dem Fahrzeuginnenraum durch eine Stirnwand abgetrennten Montageeinheit ist keine Instrumententafel montierbar.
  • Aus der DE 203 21 578 U1 ist eine Instrumententafel, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bekannt geworden, die einen Kraft aufnehmenden Träger aus einem Kunststoff und einem Fasermaterial aufweist, wobei der Träger einerseits mit einer zum Kraftfahrzeuginnenraum hin anordenbaren Dekorschicht belegt ist und andererseits direkt mit einer Stirnwand und/oder einer Fahrzeugkarosserie verbindbar ist. Der Träger ist derart ausgelegt, dass auf einen zwischen den A-Säulen des Kraftfahrzeugs verlaufenden Querträger verzichtet werden kann. Der Träger ist als eine aus linienförmigen Elementen aufgebaute Rahmenstruktur gestaltet, wobei von den linienförmigen Elementen begrenzte Bereiche der Rahmenstruktur zumindest bereichsweise mit Kunststoff-Plattenelementen verschlossen sind. Die Kunststoff-Plattenelemente sind mit den linienförmigen Elementen stoffschlüssig verbunden. Die linienförmigen Elemente können aus Metallblech, beispielsweise in Form eines Metallrahmens, z. B. aus Aluminium-Druckguß bestehen, es können jedoch dafür auch Fasermaterialien, z. B. streifenförmige Gewebe bzw. Gewirke eingesetzt werden, die mit Kunststoff umspritzt werden können. Die Kunststoff-Plattenelemente bestehen aus PP 30 LFG, also aus einem Polypropylen mit hierin eingelegten Fasern mit einer Länge von etwa 10 mm (beim Spritzgussverfahren) und etwa 25 mm (beim Pressverfahren). Aufgrund der dadurch erzielbaren hohen Eigenstabilität der Instrumententafel ist es nicht mehr nötig, diese auf einem Querträger des Kraftfahrzeugs abzustützen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger und ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers zur Verfügung zu stellen, mit dem durch eine Erhöhung der Integrationstiefe und eine Reduktion der Anzahl an Bauteilen die Montagezeit reduziert werden kann, so dass auch das Gewicht und die Kosten reduziert werden können, wobei trotzdem hohe Sicherheitsanforderungen, insbesondere hinsichtlich des Seitencrash-Verhaltens, erfüllt werden und mit dem eine modulare Bauweise möglich ist, insbesondere derart, dass bei gleich bleibendem Unterbau eine Instrumententafel oder Instrumententafelteile individuell für verschiedene Fahrzeugvarianten angepasst gestaltet und an dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger befestigt werden können.
  • Diese Aufgabe wird insbesondere durch einen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger nach Anspruch 1 und durch ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers nach Anspruch 15 gelöst.
  • Konkret betrifft die Erfindung einen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, der zum Einbau in eine, insbesondere selbsttragende, Fahrzeugkarosserie und zur Befestigung einer Instrumententafel oder von Instrumententafelteilen für den Fahrzeuginnenraum, also für eine Fahrgastzelle, sowie von verschiedenen weiteren, ebenfalls dem Fahrzeuginnenraum zugeordneten Komponenten, beispielsweise von Verkleidungsteilen und/oder Funktionsteilen bzw. -einheiten, insbesondere eines Kombiinstruments, eines Halters, einer Tunnelabstützung, eines Airbags, einer Lenksäule, eines Fußhebelwerks bzw. einer Pedalerie, eines elektrischen Steuergeräts, einer Siche rungsbox für elektrische Sicherungen, eines Stromverteilers, beispielsweise einer Kabelleitung oder eines Kabelbaumes, eines elektrischen Schalters, eines Deformationselements, eines Akustikdämpfungselements, wenigstens eines, insbesondere zu wenigstens einem Luftausströmer führenden, Luftkanals, einer Klimaanlage oder eines Teils einer Klimaanlage und/oder dergleichen bestimmt und/oder ausgebildet ist, und der aus einer zumindest einen Stirnwandbereich bzw. Stirnwandausschnitt einer im eingebauten Zustand, vorzugsweise vertikale und, einen Fahrzeuginnenraum, vorzugsweise von einem Motorraum, abgrenzenden Stirnwand enthaltenden, vorzugsweise flächigen, Trägerstruktur und aus einem zur Befestigung an einer, vorzugsweise seitlichen, Fahrzeugkarosserie-Struktur, insbesondere zwischen den A-Säulen eines Kraftfahrzeugs, und zum Auffangen von Seitenaufprallkräften bestimmten Querträger aufgebaut ist, wobei erfindungsgemäß der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger aus einem einteilig bzw. einstückig mit dem Stirnwandbereich der Stirnwand gebildeten bzw. hergestellten, vorzugsweise flächigen, thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger einteilig bzw. einstückig oder mehrteilig mit dem in dem thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger integrierten Querträger durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt ist.
  • Bei dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger kann es sich um einen Kunststoff-Hybrid-Instrumententafel-Montageträger, vorzugsweise um einen Kunststoff-Metall-Hybrid-Instrumententafel-Montageträger handeln. Dadurch lassen sich die Eigenschaften des Instrumententafel-Montageträgers optimieren und das Gewicht und die Kosten des Instrumententafel-Montageträgers lassen sich bei hohen Anforderungen an die Sicherheit weiter minimieren.
  • Der Querträger kann bevorzugt separat hergestellt sein bzw. werden. Es versteht sich jedoch, dass der Querträger auch im Zuge des Herstellungsprozesses des Kunststoff-Strukturträgers bei dessen Herstellung, vorzugsweise in einem Arbeitsgang, hergestellt sein bzw. werden kann. Der Querträger kann aus einem, vorzugsweise thermoplastischen, Kunststoff und/oder aus Metall, insbesondere aus Stahl bestehen. Eine Hauptfunktion des Querträgers ist es vorzugsweise, im Wesentlichen zur Verbesserung der Crasheigenschaften bei einem Seitenaufprall beizutragen.
  • Ferner kann vorgesehen sein, dass der Querträger und/oder der Kunststoff-Strukturträger aus einem mit Fasern verstärktem Kunststoff, vorzugsweise aus einem mit Glasfasern verstärktem Kunststoff, insbesondere aus einem mit Glasmatten verstärktem Kunststoff, hergestellt ist bzw. wird bzw. besteht bzw. hergestellt sind bzw. werden bzw. bestehen. Dadurch können Anforderungen an die Sicherheit in erhöhtem Maße verwirklicht werden, bei noch immer geringem Gewicht und geringen Kosten.
  • Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die, vorzugsweise im Direkteinzugsverfahren als Endlosfasern, also im Selbsteinzug, in die thermoplastische Schmelze eines Extruders, vorzugsweise eines Mehrwellenextruders, insbesondere eines gleichsinnig drehenden Mehrwellenextruders, eingezogenen Fasern unter Ausbildung eines langfasergefüllten Plastifikats in die thermoplastische Schmelze eingearbeitet werden. Vorzugsweise kann dieses langfasergefüllte Plastifikat nach dem Austragen durch eine Düse, insbesondere durch eine Breitschlitzdüse, im noch heißen Zustand in ein Presswerkzeug eingebracht und dort, vorzugsweise im Fließpressverfahren, verpresst werden. Mit anderen Worten kann also das langfasergefüllte Plastifikat in erster Wärme zu dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger verpresst werden. Die auf diese Weise ganz besonders kostengünstig hergestellbaren Instrumententafel-Montageträger weisen aufgrund der großen erreichbaren Faserlängen im Fertigbauteil zudem herausragende mechanische Eigenschaften auf, so dass diese in ganz besonderem Maße zu einer erhöhten Sicherheit beitragen.
  • Vorzugsweise ist bzw. wird der Querträger aus demselben Kunststoff hergestellt wie der Kunststoff-Strukturträger. Dies betrifft zunächst dasselbe Kunststoff-Matrixmaterial, muss also nicht notwendigerweise auch dieselben Füll- und/oder Verstärkungsstoffe bedeuten. Es versteht sich jedoch, dass das Material des Kunststoff-Querträgers und das Material des Kunststoff-Strukturträgers identisch, zumindest im Wesentlichen identisch, sein kann. Durch diese Maßnahmen lassen sich Vorteile bei der Herstellung in Verbindung mit einer Minimierung der Herstellungskosten erreichen.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass der, vorzugsweise separat hergestellte, Querträger beim Pressen und/oder Spritzgießen des Kunststoff-Strukturträgers mit bzw. von dem den Kunststoff-Strukturträger ausbildenden thermoplastischen Kunststoff des Kunststoff-Strukturträgers angespritzt, angeschmolzen, umspritzt und/oder ummantelt ist bzw. wird. Mit anderen Worten kann also der Instrumententafel-Montageträger in einem Arbeitsgang derart durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt werden, dass der Querträger von bzw. mit dem thermoplastischen Kunststoff des Kunststoff- Strukturträgers angespritzt, angeschmolzen, umspritzt und/oder ummantelt ist bzw. wird. Dadurch lässt sich eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung und demgemäß ein kostengünstiger Instrumententafel-Montageträger erreichen.
  • Das Sicherheitspotential des Instrumententafel-Montageträgers lässt sich bei ggf. weiter reduzierten Kosten dadurch erhöhen, dass der Querträger mit oder aus einem Verstärkungsprofil, insbesondere aus einem Verstärkungsrohr, hergestellt ist bzw. wird bzw. gebildet ist.
  • An dem Querträger können Halter zum, vorzugsweise lösbaren, Befestigen, beispielsweise Verschrauben, des Querträgers an der Fahrzeug-Karosserie bzw. der Fahrzeug-Karosserie-Struktur vorgesehen sein. Derartige Halter können bevorzugt durch Schweißen an dem Querträger befestigt bzw. mit diesem verbunden sein.
  • Ein hinsichtlich der Sicherheitsanforderungen und an die Einbauverhältnisse in besonderem Maße angepasster Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger kann dadurch verwirklicht werden, dass der Kunststoff-Strukturträger einen sich von dem Querträger im eingebauten Zustand in vertikaler Richtung weg erstreckenden Stirnwandteil und/oder einen sich von dem Querträger im eingebauten Zustand in horizontaler Richtung weg erstreckenden Horizontalwandteil aufweist. Der Horizontalwandteil kann bevorzugt eine Entfroster-Luftkanal-Aufnahmeöffnung bzw. eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Entfroster-Luftkanals aufweisen.
  • Ferner kann vorgesehen sein, dass an dem Kunststoff-Strukturträger, vorzugsweise im Bereich des Horizontalwand teils, insbesondere nach dessen Herstellung, vorzugsweise nach der Montage des Entfroster-Luftkanals, ein wenigstens einen Fahrzeuginnenraum-Ausströmer aufweisender Luftkanal, vorzugsweise durch Schweißen oder Kleben, befestigt ist bzw. wird. Mit anderen Worten kann der Instrumententafel-Montageträger derart gestaltet sein, dass durch die Anbringung eines zusätzlichen Bauteils, vorzugsweise eines Luftkanals, eine Luftverteilung zu den Luftausströmern verwirklicht ist. Dieses zusätzliche Bauteil kann auf bzw. an dem Instrumententafel-Montageträger befestigt, vorzugsweise verschweißt und/oder verklebt, sein.
  • Die Erfindung betrifft auch eine zum Einbau in eine Fahrzeugkarosserie, insbesondere eine Kraftfahrzeugkarosserie, bestimmte vormontierte Einheit, bestehend aus einem erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11, und daran montierten verschiedenen weiteren Komponenten, beispielsweise Verkleidungsteile und/oder Funktionsteile bzw. -einheiten, speziell Cockpit-Verkleidungsteile und/oder Cockpit-Funktionsteile bzw. -einheiten. Bei derartigen weiteren Komponenten kann es sich um ein Kombiinstrument, einen oder mehrere Halter, eine oder mehrere Tunnelabstützungen, einen oder mehrere Airbags, eine Lenksäule, ein Fußhebelwerk bzw. eine Pedalerie, ein oder mehrere elektrische Steuergeräte, ein oder mehrere Sicherungsboxen für elektrische Sicherungen, ein oder mehrere Stromverteiler, beispielsweise eine oder mehrere Kabelleitungen, insbesondere einen oder mehrere Kabelbäume, ein oder mehrere, insbesondere elektrische Schalter, ein oder mehrere Deformationselemente, ein oder mehrere Akustikdämpfungselemente, einen oder mehrere, insbesondere zu wenigstens einem mit dem Fahrzeuginnenraum in Strömungsverbindung stehenden Luftausströmer führenden, Luftkanal, einer Klimaanlage oder einem oder mehrerer Teile einer Klimaanlage und/oder dergleichen handeln.
  • Eine derartig vormontierte Einheit, die auch als Cockpit-Einheit bezeichnet werden kann, und bei der in besonders kostengünstiger Art und Weise insbesondere die dem Cockpit zugeordneten Komponenten vormontiert werden können, kann besonders einfach und kostengünstig durch eine Öffnung des Fahrzeugrohbaus bzw. der Karosserie, vorzugsweise mit Hilfe eines Roboters, eingebracht und dann dort montiert und befestigt werden.
  • Eine derartige vormontierte Einheit kann besonders vorteilhaft derart hergestellt sein bzw. werden, dass zunächst bzw. zuerst der den Kunststoff-Strukturträger und den Querträger enthaltende Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger in einem Arbeitsgang durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt ist bzw. wird und dass erst anschließend die weiteren Komponenten an dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger befestigt bzw. montiert sind bzw. werden.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug, mit einem erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11, oder mit einer erfindungsgemäßen vormontierten Einheit, insbesondere nach Anspruch 12 oder 13.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers, insbesondere eines die Merkmale bzw. die kennzeichnenden Merkmale eines der Ansprüche 1 bis 14 aufwei senden, Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers, vorzugsweise für ein Kraftfahrzeug, der zum Einbau in eine, insbesondere selbsttragende, Fahrzeugkarosserie und zur Befestigung einer Instrumententafel oder von Instrumententafelteilen für den Fahrzeuginnenraum (Fahrgastzelle) sowie von verschiedenen weiteren, ebenfalls dem Fahrzeuginnenraum zugeordneten Komponenten, beispielsweise Verkleidungsteilen und/oder Funktionsteilen bzw. -einheiten, vorzugsweise von Cockpit-Verkleidungsteilen und/oder Cockpit-Funktionsteilen bzw. -einheiten, insbesondere eines Kombiinstruments, eines Halters, einer Tunnelabstützung, eines Airbags, einer Lenksäule, eines Fußhebelwerkes, eines elektrischen Steuergeräts, einer Sicherungsbox für elektrische Sicherungen, eines Stromverteilers, beispielsweise einer Kabelleitung oder eines Kabelbaumes, eines elektrischen Schalters, eines Deformationselements, eines Akustikdämpfungselements, wenigstens eines, insbesondere zu wenigstens einem Luftausströmer führenden, Luftkanals, einer Klimaanlage oder eines Teils oder mehrerer Teile einer Klimaanlage und/oder dergleichen, bestimmt und/oder ausgebildet ist, und der aus einer zumindest einen Stirnwandbereich bzw. einen Stirnwandausschnitt einer im eingebauten Zustand, vorzugsweise vertikale und, einen Fahrzeuginnenraum, vorzugsweise von einem Motorraum, abgrenzenden, Stirnwand enthaltenden, vorzugsweise flächigen, Trägerstruktur und aus einem zur Befestigung an einer, vorzugsweise seitlichen, Fahrzeugkarosserie-Struktur, insbesondere zwischen den A-Säulen eines Kraftfahrzeugs, und zum Auffangen von Seitenaufprallkräften bestimmten Querträger aufgebaut ist, wobei der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger aus einem einteilig bzw. einstückig mit dem Stirnwandbereich der Stirnwand gebildeten bzw. hergestellten, vorzugsweise flächigen, thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger einteilig bzw. einstückig oder mehrteilig mit dem in dem thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger integrierten Querträger durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt wird.
  • Es versteht sich, dass die vorstehenden Merkmale und Maßnahmen im Rahmen der Ausführbarkeit beliebig miteinander kombinierbar sind.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Beschreibungsteil, in dem ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren beschrieben ist.
  • Es zeigen:
  • 1 eine dreidimensionale Teilansicht eines Teils einer Rohbaustruktur eines Kraftfahrzeugs mit einer darin eingebauten, vormontierten Einheit, die einen Instrumententafel-Montageträger und daran montierte Komponenten umfasst;
  • 2 eine dreidimensionale Ansicht eines erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers;
  • 3 den Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger gemäß 2 in einer Seitenansicht von links;
  • 4 den Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger gemäß 2 in einer Frontalansicht, wie sie sich im eingebauten Zustand vom Fahrzeuginnenraum aus betrachtet darstellt;
  • 5 den Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger gemäß 2 in einer Draufsicht von oben;
  • 6.1 bis 6.6. eine Darstellung einer Montagereihenfolge bei der Montage eines erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger-Moduls, wobei
  • 6.1 einen vorgefertigten Querträger und daran zu befestigende Halter zeigt,
  • 6.2 den Querträger mit daran befestigten Haltern und einen erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger mit dem integrierten, von dem Kunststoffmaterial eines flächigen Kunststoff-Strukturträgers ummantelten, mit Haltern versehenen Querträger zeigt,
  • 6.3 den eine Entfroster-Luftkanal-Ausnehmung aufweisenden Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger und den daran in der Entfroster-Luftkanal-Ausnehmung zu montierenden Entfroster-Luftkanal zeigt,
  • 6.4 den mit dem Entfroster-Luftkanal versehenen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger und einen daran zu montierenden, hier mit vier Luftausströmern versehenen, Luftkanal zeigt,
  • 6.5 den mit dem Entfroster-Luftkanal und mit dem Luftkanal versehenen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger und zwei daran zu montie rende Halter in Form von Tunnel-Abstützungen zeigt und
  • 6.6 das fertig montierte Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger-Modul zeigt, das den in den Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger integrierten Querträger, den Entfroster-Luftkanal, den Luftkanal und die Halter umfasst.
  • In 1 ist gezeigt, wie der erfindungsgemäße Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 als eine vormontierte Einheit 45, hier in Form eines erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger-Moduls 50, in einer hier mit einer Rohbaustruktur 23 dargestellten Kraftfahrzeugkarosserie 22 eingebaut sein kann. Der in den 2 bis 5 in vergrößerter Darstellung gezeigte Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 ist aus einer einen Stirnwandbereich 34 bzw. Stirnwandausschnitt einer im eingebauten Zustand den Fahrzeuginnenraum 24 von dem Motorraum 25 abgrenzende Stirnwand 35 enthaltenden flächigen Trägerstruktur 36 und aus einem zur Befestigung an einer Fahrzeug-Karosserie-Struktur 22, insbesondere zwischen den A-Säulen des Kraftfahrzeugs 21, und zum Auffangen von Seitenaufprallkräften bestimmten Querträger 40 aufgebaut. Erfindungsgemäß ist der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 aus einem einteilig mit dem Stirnwandbereich 34 der Stirnwand 35 gebildeten bzw. hergestellten, flächigen, Kunststoff-Strukturträger 36 aus einem thermoplastischen Kunststoff hier mehrteilig mit dem in dem thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger 36 integrierten Querträger 40 durch Pressen hergestellt. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 um einen Kunststoff-Metall-Hybrid- Instrumententafel-Montageträger. Der separat hergestellte und als Verstärkungsrohr 41 gestaltete Querträger 40 besteht aus Stahl. Es versteht sich jedoch, dass der Querträger auch aus Kunststoff, insbesondere aus einem glasfaserverstärktem thermoplastischen Kunststoff bestehen kann.
  • Der Kunststoff-Strukturträger 36 besteht aus einem glasmattenverstärkten Polypropylen (PP GM 32 CF). Der Kunststoff-Strukturträger 36 kann nach einem herkömmlichen GMT-Verfahren, insbesondere durch Fließpressen, hergestellt sein. Gemäß einer besonders bevorzugten Herstellungstechnologie kann der Instrumententafel-Montageträger 20 derart hergestellt sein bzw. werden, dass die Fasern im Direkteinzugsverfahren als Endlosverfahren, also im Selbsteinzug, in die thermoplastische Schmelze eines gleichsinnig drehenden Mehrwellenextruders eingezogen und in die thermoplastische Schmelze unter Ausbildung eines mit diskontinuierlichen Langfasern gefüllten Plastifikats eingearbeitet werden. Dieses Langfaserplastifikat kann durch eine Düse, insbesondere durch eine Breitschlitzdüse, ausgetragen werden. Das Plastifikat kann gemäß einem ganz bevorzugten Herstellungsverfahren im noch heißen Zustand, d. h. ohne vorherige Verfestigung bzw. ohne vorheriges Abkühlen auf Temperaturen unterhalb des Erweichungsbereichs bzw. unterhalb der Glasübergangstemperatur des thermoplastischen Kunststoffes, in ein nicht gezeigtes Presswerkzeug eingebracht und dort im Fließpressverfahren verpresst werden. Mit anderen Worten kann also das besagte Langfaserplastifikat bevorzugt in erster Wärme zu dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 verpresst werden. Erfindungsgemäß ist es nun so, dass der Querträger 40 im Zuge des Verpressens bzw. während des Verpressens des fasergefüllten thermoplasti schen Kunststoffes zu dem Kunststoff-Strukturträger von dem thermoplastischen Kunststoff bzw. der Kunststoffschmelze wenigstens teilweise ummantelt wird, so dass der Querträger 40 in den thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger 36 unter Ausbildung des Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers 20 integriert wird bzw. ist. Zu diesem Zwecke kann der separat hergestellte Querträger 40 vor, nach oder gleichzeitig mit dem Einbringen des thermoplastischen Kunststoffes, insbesondere des langfasergefüllten Plastifikats, in das nicht gezeigte Formwerkzeug eingelegt werden. Anschließend kann der Querträger mit dem thermoplastischen Kunststoffmaterial unter Ausbildung sowohl des Kunststoff-Strukturträgers 36 als auch letztlich des fertigen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers 20 zumindest teilweise mit dem thermoplastischen Kunststoff, welcher im fertigen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 den Kunststoff-Strukturträger 36 bildet, umschlossen bzw. ummantelt werden, so dass anschließend der Querträger 40 in dem fertigen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 in einem Arbeitsgang integriert ist.
  • Wie insbesondere aus den 2 und 5 ersichtlich, weist der erfindungsgemäß hergestellte Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 in diesem Ausführungsbeispiel einen sich von dem Querträger 40 im eingebauten Zustand in vertikaler Richtung weg erstreckenden Stirnwandteil 42 und einen sich von dem Querträger 40 im eingebauten Zustand in horizontaler Richtung weg erstreckenden Horizontalwandteil 43 auf. Der Horizontalwandteil 43 weist eine Öffnung bzw. Ausnehmung 33 auf, bei der es sich hier um eine Entfroster-Luftkanal-Aufnahmeöffnung zur Aufnahme eines Entfroster-Luftkanals 32 handelt (siehe 6.3). In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist der fertige Fahrzeug-Instrumen tentafel-Montageträger 20 eine Tiefe 37 von beispielsweise 410 mm, eine Höhe 39 von hier beispielsweise 600 mm und eine Breite 38.2 auf, die hier der Länge 38.2 des Querträgers 40 entspricht und die hier beispielsweise 1359 mm beträgt. Die Breite 38.1 des Kunststoff-Strukturträgers 36 des Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers 20 beträgt beispielsweise 1311 mm. Die Wandstärke des Montageträgers 20 und die Wandstärke des Kunststoff-Strukturträgers 36 beträgt hier etwa 2,5 mm.
  • In den 6.1 bis 6.6 ist die Herstellung eines erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger-Moduls 50, das auch als strukturelles Stirnwandmodul bezeichnet werden kann, veranschaulicht. In den 6.1 und 6.2 ist zunächst die Herstellung eines erfindungsgemäßen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers 20 dargestellt, aus welchem das Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger-Modul 50 aufgebaut ist. Dabei wird zunächst ein separat hergestellter Querträger 40, hier in Form eines Verstärkungsrohres 41 aus Stahl, an beiden Enden mit zwei hier streifenförmigen Haltern 26 versehen, die ebenfalls aus Metall, beispielsweise aus Stahlblech, bestehen können. Diese Halter 26 können an dem Metall-Querträger 40 beispielsweise durch Schweißen befestigt sein. Nach dem Verbinden erhält man einen mit Haltern 26 versehenen Querträger 40, wie er im oberen Teilbild der 6.2 veranschaulicht ist. Anschließend wird dieser Querträger 40 in ein nicht gezeigtes Presswerkzeug überführt und dort unter gleichzeitiger Ausbildung des Kunststoff-Strukturträgers 36 in diesem bei zumindest teilweiser Ummantelung mit dem thermoplastischen Kunststoff des Kunststoff-Strukturträgers 36 integriert und mit diesem zu dem fertigen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 verpresst.
  • Letzterer ist in dem unteren Teilbild der 6.2 dargestellt.
  • Ausgehend von diesem Instrumententafel-Montageträger 20 stellt sich der weitere Ablauf zum Aufbau des Instrumententafel-Montageträger-Moduls 50 gemäß den 6.3 bis 6.6 wie folgt dar: In 6.3 ist veranschaulicht, dass ein separat hergestelltes Bauteil in Form eines Entfroster-Luftkanals 32 in die zugehörige Entfroster-Luftkanal-Ausnehmung 33 des Instrumententafel-Montageträgers 20 eingebaut werden kann. Nach dem Einbau bzw. der Montage des Entfroster-Luftkanals 32 wird, wie in 6.4 veranschaulicht, ein weiteres zusätzliches, ebenfalls separat hergestelltes Bauteil in Form eines auch als Düsen-Luftkanal bezeichneten Luftkanals 46 an dem Instrumententafel-Montageträger im Bereich dessen Horizontalwandteil 43 derart befestigt bzw. montiert, dass dieser Luftkanal 46 in Strömungsverbindung mit dem nach oben offenen Entfroster-Luftkanal 32 steht. Der Düsen-Luftkanal 46 weist hier insgesamt vier Fahrzeuginnenraum-Luft-Ausströmer 44 auf. Von diesen sind zwei Luftausströmer 44 zentral im Bereich des Entfroster-Luftkanals 32 angeordnet und zwei weitere Fahrzeuginnenraum-Luft-Ausströmer 44 sind beiderends des Luftkanals 46 angeordnet.
  • Der Luftkanal 46 und/oder der Entfroster-Luftkanal 32 kann bzw. können an bzw. auf dem Instrumententafel-Montageträger 20 durch Schweißen und/oder Verkleben befestigt sein. Es versteht sich jedoch, dass diese Bauteile auch kraftschlüssig, ggf. wieder lösbar, beispielsweise mit Hilfe von Schrauben oder über Rastverbindungen, mit dem Instrumententafel-Montageträger 20 verbunden sein können.
  • Nach der Montage und Befestigung des Luftkanals 46 an dem Instrumententafel-Montageträger 20 werden daran auch noch zwei Halter in Form von Tunnel-Abstützungen 27 befestigt. Über diese Halter 27 kann sich der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 im in der Karosserie 22 eingebauten Zustand an einer tunnelförmigen Karosseriestruktur, beispielsweise einem Tunnel für das Getriebe und/oder für ein Auspuffrohr, abstützen. Nach der Montage und Befestigung der Tunnelabstützungen 27 liegt das fertig montierte Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger-Modul 50 vor
  • Der Instrumententafel-Montageträger 20 bzw. das Instrumententafel-Montageträger-Modul 50 kann über die Halter 26, vorzugsweise wieder lösbar, beispielsweise durch Verschrauben, an der Fahrzeugkarosserie 22 befestigt werden, so dass dann die in 1 dargestellte Einbausituation erreicht wird. Vor dem Einbau des Instrumententafel-Montageträgers 20 bzw. des Instrumententafel-Montageträger-Moduls 50 werden daran die gewünschten, insbesondere cockpitseitigen, Komponenten vormontiert, so dass dann diese Komponenten besonders wirtschaftlich zusammen mit dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 bzw. zusammen mit dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger-Modul 50 in die Fahrzeug-Karosserie 22 verbaut werden können.
  • Zusammengefasst kann die Erfindung auch wie folgt dargestellt werden:
    Die Erfindung betrifft einen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20, der zum Einbau in eine Fahrzeugkarosserie 22 und zur Befestigung einer Instrumententafel sowie von verschiedenen weiteren, ebenfalls dem Fahrzeuginnenraum zugeordneten Komponenten, bestimmt und/oder ausgebildet ist und der aus einer zumindest einen Stirnwandbereich 34 einer im eingebauten Zustand den Fahrzeuginnenraum 24 abgrenzende Stirnwand 35 enthaltenden Trägerstruktur und aus einem zur Befestigung an der Fahrzeugkarosserie-Struktur 22 und zum Auffangen von Seitenaufprallkräften bestimmten Querträger aufgebaut ist. Der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger 20 ist aus einem einteilig mit dem Stirnwandbereich 34 der Stirnwand 35 gebildeten bzw. hergestellten, flächigen, thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger 36 einteilig oder mehrteilig mit dem in dem thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger 36 integrierten Querträger durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers 20.
  • 20
    (Fahrzeug-)Instrumententafel-Montageträger/Kunststoff-Metall-Hybrid-Instrumententafel-Montageträger
    21
    Kraftfahrzeug
    22
    Fahrzeugkarosserie/-Struktur
    23
    Rohbaustruktur
    24
    Fahrzeuginnenraum/Fahrgastzelle
    25
    Motorraum
    26
    Halter
    27
    Tunnelabstützung
    28
    Längssäule
    29
    Fußhebelwerk/Pedalerie
    29.1
    Kupplungshebel/Kupplungspedal
    29.2
    Bremspedal
    29.3
    Gaspedal
    30
    Teil einer Klimaanlage/Klimakasten
    31
    Luftausströmer
    32
    Entfroster-Luftkanal
    33
    Entfroster-Luftkanal-Aufnahmeöffnung/Ausnehmung
    34
    Stirnwandbereich/Stirnwandausschnitt
    35
    Stirnwand
    36
    Kunststoff-Struktur-träger/Trägerstruktur
    37
    Tiefe von 20
    38.1
    Breite von 36
    38.2
    Breite von 20/Länge von 40
    39
    Höhe von 20
    40
    Querträger
    41
    Verstärkungsrohr
    42
    Stirnwandteil
    43
    Horizontalwandteil
    44
    Fahrzeuginnenraum-(Luft-)Ausströmer
    45
    Einheit
    46
    Luftkanal
    47
    Ummantelungsbereich
    50
    Modul/(Fahrzeug-)Instrumententafel-Montageträger-Modul
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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    • - DE 20321578 U1 [0005]

Claims (15)

  1. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20), insbesondere für ein Kraftfahrzeug (21), der zum Einbau in eine Fahrzeugkarosserie (22) und zur Befestigung einer Instrumententafel oder von Instrumententafelteilen für den Fahrzeuginnenraum (24) sowie von verschiedenen weiteren, ebenfalls dem Fahrzeuginnenraum zugeordneten Komponenten, beispielsweise von Verkleidungsteilen und/oder Funktionsteilen bzw. -einheiten, insbesondere eines Kombiinstruments, eines Halters (26), einer Tunnelabstützung (27), eines Airbags, einer Lenksäule (28), eines Fußhebelwerkes (29), eines elektrischen Steuergeräts, einer Sicherungsbox für elektrische Sicherungen, eines Stromverteilers, beispielsweise einer Kabelleitung oder eines Kabelbaumes, eines elektrischen Schalters, eines Deformationselements, eines Akustikdämpfungselements, wenigstens eines, insbesondere zu wenigstens einem Luftausströmer (31) führenden, Luftkanals (46), einer Klimaanlage oder eines Teils (30) einer Klimaanlage und/oder dergleichen, bestimmt und/oder ausgebildet ist, und der aus einer zumindest einen Stirnwandbereich (34) einer im eingebauten Zustand den Fahrzeuginnenraum (24), vorzugsweise von einem Motorraum (25), abgrenzenden Stirnwand (35) enthaltenden flächigen Trägerstruktur und aus einem zur Befestigung an einer Fahrzeugkarosserie-Struktur (22), insbesondere zwischen den A-Säulen des Kraftfahrzeugs (21), und zum Auffangen von Seitenaufprallkräften bestimmten Querträger (40) aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) aus einem einteilig mit dem Stirnwandbereich (34) der Stirnwand (35) gebildeten bzw. hergestellten, flächigen, thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger (36) einteilig oder mehrteilig mit dem in dem thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger (36) integrierten Querträger (40) durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt ist.
  2. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich dabei um einen Kunststoff-Hybrid-Instrumententafel-Montageträger, vorzugsweise um einen Kunststoff-Metall-Hybrid-Instrumententafel-Montageträger (20) handelt.
  3. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der separat hergestellte Querträger (40) aus Kunststoff, vorzugsweise aus einem thermoplastischen Kunststoff und/oder aus Metall, insbesondere aus Stahl besteht.
  4. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (40) und/oder der Kunststoff- Strukturträger (36) aus einem mit Fasern verstärkten Kunststoff, vorzugsweise aus einem mit Glasfasern verstärkten Kunststoff, insbesondere aus einem mit Glasmatten verstärkten Kunststoff, hergestellt ist bzw. wird bzw. besteht bzw. hergestellt sind bzw. werden bzw. bestehen.
  5. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die, vorzugsweise im Direkteinzugsverfahren als Endlosfasern eingezogenen, Fasern, mit Hilfe eines Extruders, vorzugsweise mit Hilfe eines Mehrwellenextruders, insbesondere mit Hilfe eines gleichsinng drehenden Mehrwellenextruders, in eine thermoplastische Schmelze des Kunststoffes eingearbeitet werden und dass ein resultierendes langfasergefülltes Plastifikat im noch heißen Zustand in ein Presswerkzeug eingebracht und dort verpresst wird.
  6. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (40) aus demselben Kunststoff hergestellt ist bzw. wird bzw. besteht wie der Kunststoff-Strukturträger (36).
  7. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der, vorzugsweise separat hergestellte, Querträger (40) beim Pressen und/oder Spritzgießen des Kunststoff-Strukturträgers (36) mit bzw. von dem den Kunststoff-Strukturträger (36) ausbildenden thermoplastischen Kunststoff des Kunststoff-Strukturträgers (36) ange spritzt, angeschmolzen, umspritzt und/oder ummantelt ist bzw. wird.
  8. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (40) mit oder aus einem Verstärkungsprofil, insbesondere aus einem Verstärkungsrohr (41), hergestellt ist bzw. wird bzw. gebildet ist.
  9. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Querträger (40) Halter (26) zum, vorzugsweise lösbaren, Befestigen des Querträgers (40) an der Fahrzeug-Karosserie-Struktur (22) vorgesehen, insbesondere durch Schweißen, befestigt sind.
  10. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff-Stukturträger (36) einen sich von dem Querträger (40) im eingebauten Zustand in vertikaler Richtung weg erstreckenden Stirnwandteil (42) und/oder einen sich von dem Querträger (40) im eingebauten Zustand in horizontaler Richtung weg erstreckenden, vorzugsweise eine Entfroster-Luftkanal-Aufnahmeöffnung (33) zur Aufnahme eines Entfroster-Luftkanals (32) aufweisenden, Horizontalwandteil (43) aufweist.
  11. Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kunststoff-Strukturträger (36), vorzugsweise im Bereich des Horizontalwandteils, insbesondere nach dessen Herstellung, vorzugsweise nach der Montage des Entfroster-Luftkanals (32), ein wenigstens einen Fahrzeuginnenraum-Ausströmer (44) aufweisender Luftkanal (46), vorzugsweise durch Schweißen oder Kleben, befestigt ist bzw. wird.
  12. Zum Einbau in eine Fahrzeugkarosserie (22) bestimmte vormontierte Einheit (45) bestehend aus dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und den daran montierten verschiedenen weiteren Komponenten, beispielsweise Verkleidungsteile und/oder Funktionsteile bzw. -einheiten, insbesondere einem Kombiinstrument, einem Halter (26), einer Tunnelabstützung (27), einem Airbag, einer Lenksäule (28), einem Fußhebelwerk (29), einem elektrischen Steuergerät, einer Sicherungsbox für elektrische Sicherungen, einem Stromverteiler, beispielsweise einer Kabelleitung oder einem Kabelbaum, einem elektrischen Schalter, einem Deformationselement, einem Akustikdämpfungselement, wenigstens einem, insbesondere zu wenigstens einem Luftausströmer (31) führenden, Luftkanal (46), einer Klimaanlage und/oder einem Teils (30) einer Klimaanlage und/oder dergleichen.
  13. Vormontierte Einheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der den Kunststoff-Strukturträger (36) und den Querträger (40) enthaltende Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) in einem Arbeitsgang durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt ist bzw. wird und dass anschließend die weiteren Komponenten an dem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) befestigt sind bzw. werden.
  14. Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug (21), mit einem Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (20) oder mit einer vormontierten Einheit (45) nach einem der vorstehenden Ansprüche.
  15. Verfahren zur Herstellung eines, insbesondere die Merkmale eines der vorstehenden Ansprüche aufweisenden, Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträgers (20), insbesondere für ein Kraftfahrzeug (21), der zum Einbau in eine Fahrzeugkarosserie (22) und zur Befestigung einer Instrumententafel oder von Instrumententafelteilen für den Fahrzeuginnenraum (24) sowie von verschiedenen weiteren, ebenfalls dem Fahrzeuginnenraum (24) zugeordneten Komponenten, beispielsweise von Verkleidungsteilen und/oder Funktionsteilen bzw. -einheiten, insbesondere eines Kombiinstruments, eines Halters (26), einer Tunnelabstützung (27), eines Airbags, einer Lenksäule (28), eines Fußhebelwerkes (29), eines elektrischen Steuergeräts, einer Sicherungsbox für elektrische Sicherungen, eines Stromverteilers, beispielsweise einer Kabelleitung oder eines Kabelbaumes, eines elektrischen Schalters, eines Deformationselements, eines Akustikdämpfungselements, wenigstens eines, insbesondere zu wenigstens einem Luftausströmer (31) führenden, Luftkanals (46), einer Klimaanlage oder eines Teils (30) einer Klimaanlage und/oder dergleichen, bestimmt und/oder ausgebildet ist, und der aus einer zumindest einen Stirnwandbereich (34) einer im eingebauten Zustand den Fahrzeuginnenraum (24), vorzugsweise von einem Motorraum (25), abgrenzenden Stirnwand (35) enthaltenden flächigen Trägerstruktur (36) und aus einem zur Befestigung an einer Fahrzeugkarosserie-Struktur (22), insbesondere zwischen den A-Säulen des Kraftfahr zeugs (21), und zum Auffangen von Seitenaufprallkräften bestimmten Querträger (40) aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrzeug-Instrumententafel-Montageträger (30) aus einem einteilig mit dem Stirnwandbereich (34) der Stirnwand (35) gebildeten bzw. hergestellten, flächigen, thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger (36) einteilig oder mehrteilig mit dem in dem thermoplastischen Kunststoff-Strukturträger (36) integrierten Querträger (40) durch Pressen und/oder Spritzgießen hergestellt wird.
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