DE1018763B - Karnevalpritsche - Google Patents

Karnevalpritsche

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Publication number
DE1018763B
DE1018763B DED22232A DED0022232A DE1018763B DE 1018763 B DE1018763 B DE 1018763B DE D22232 A DED22232 A DE D22232A DE D0022232 A DED0022232 A DE D0022232A DE 1018763 B DE1018763 B DE 1018763B
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DE
Germany
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voice
handle
flatbed
bellows
carnival
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Pending
Application number
DED22232A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Doebrich
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H37/00Jokes; Confetti, streamers, or other dance favours ; Cracker bonbons or the like

Landscapes

  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

  • Karnevalpritsche Die Erfindung bezieht sich auf Pritschen, die im Karneval und bei anderen Lustbarkeiten angewendet werden. Solche Pritschen bestehen aus mehreren in geringem Abstand voneinander liegenden Schichten aus dünnem Holz, Pappe, Karton od. dgl., die schon bei Ausführung eines leichten Schlages mit starkem Geräusch aufeinanderklappen. Bei einer einfachen Ausführungsform besteht eine solche Pritsche beispielsweise aus einem Streifen mehrfach gefalteten Karton. Zur Bildung eines Handgriffs sind die gefalteten Kartonlagen an einem Ende der Pritsche z. B. durch Leimen oder Nieten fest miteinander verbunden und gegebenenfalls umwickelt. Jedoch 'kann der Griff auch auf andere Weise ausgebildet sein.
  • Die Erfindung bezweckt eine Weiterbildung dieser Pritschen, um mit der bekannten Schlagwirkung und dem dadurch bedingten Geräuscheffekt eine weitere Scherzwirkung zu verbinden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß am Handgriff der Pritsche oder im Bereich des Griffs eine Stimme angebracht ist. Dabei kann die Stimme so angeordnet sein, daß sie einer besonderen Betätigung bedarf, z. B. durch Blasen oder durch Drücken. Erfindungsgemäß kann die Stimme aber auch so angebracht sein, daß sie bei Ausübung eines Schlages mit der Pritsche selbsttätig ertönt, z. B. dadurch, daß man beim Schlag den Griff fester anfaßt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Pritsche 1 mit teilweise geschnittenem Griff 2, bei welcher die Stimme als bekannte Blasstimme bzw. Schreistimme ausgebildet und mit nach außen vorragendem Mundstück 4 des Blasrohrs 3 axial in den Griff eingesetzt ist. In diesem Fall wird das Ertönen der Stimme durch Hineinblasen bewirkt.
  • Bei der in Fig.2 gezeigten Ausführungsform ist der Handgriff 5 der Pritsche 1 als Blasebalg ausgebildet, der auf die völlig in den Griff eingebaute Blasstimme bzw. Schreistimme 6 einwirkt. Zu diesem Zweck sind die den Griff bildenden Kartonlagen in zwei gegeneinander bewegliche Schenkel ? und 8 geteilt, und der Zwischenraum zwischen den Schenkeln ist mit einem luftdichten Pergamentpapier 9 oder Gummi- bzw. Kunststoff überzogen. Ein Einlaßventil ist für diesen Blasebalg nicht erforderlich, da die üblichen Undichtigkeiten zum Füllen mit Luft ausreichen, wenn die beiden Schenkel des Griffs sich unter der Wirkung einer zwischengeschalteten Feder 10 spreizen.
  • Fig.3 zeigt eine Pritsche, deren Stimme als sogenannte Balgstimme ausgebildet ist. Der Balg 11 besteht in diesem Fall aus einer eigensteifen Gummiblase, die zwischen den beiden Schenkeln 7 und 8 des Griffs eingelegt ist und einen die Stimme 12 enthaltenden schlauchförmigen Ansatz 13 aufweist. Der Griff ist ähnlich wie in Fig. 2 ausgebildet und weist auch eine blasebalgartige Verkleidung 14 auf.
  • Fig.4 stellt eine Pritsche dar, bei welcher eine Balgstimme 15 auf die eine Seitenfläche des Griffs 2 aufgesetzt ist. Diese Balgstimme besteht in bekannter Weise aus zwei Scheiben 16 und 17, die durch einen luftdichten, nachgiebigen Mantel 18 verbunden sind und durch eine Feder 19 für gewöhnlich im Abstand voneinander gehalten werden. Die Stimme 20 ist in der einen Scheibe 16 angebracht. Eine solche Balgstimme kann auch an anderen Stellen der Pritsche als am Griff angeordnet sein. Auch kann eine Pritsche mit mehreren Stimmen gleicher oder verschiedener Art ausgestattet sein.
  • Bei den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Beispielen kann die Stimme jederzeit willkürlich durch Druck oder durch Blasen betätigt werden. Bei den Beispielen nach Fig. 2 bis 4 ist es außerdem möglich, daß die Stimme beim Ausführen eines Schlages mit der Pritsche selbsttätig ertönt, nämlich dadurch, daß durch festeres Anfassen des Griffs der Pritsche beim Schlagen bzw. durch die Reaktionswirkung des Schlages in der Hand der für die Betätigung der Stimme erforderliche Druck entsteht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Karnevalpritsche, insbesondere aus gefaltetem Karton, dadurch gekennzeichnet, daß im Handgriff der Pritsche oder im Bereich des Griffs eine Stimme angebracht ist.
  2. 2. Pritsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimme als Blasstimme bzw. Schreistimme ausgebildet und mit nach außen vorragendem Mundstück des Blasrohrs axial in den Griff eingesetzt ist.
  3. 3. Pritsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff der Pritsche durch Anordnung einer luftdichten Hülle selbst als Blasebalg ausgebildet ist, der auf die völlig in den Griff eingebaute Blasstimme einwirkt.
  4. 4. Pritsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimme als Balgstimme, z. B. mit einer Blase, ausgebildet und der selbsttätig zurückfedernde Balg zwischen die beweglichen Schenkel des gespalten ausgebildeten Handgriffs der Pritsche eingebaut ist.
  5. 5. Pritsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Balgstimme auf die Außenseite bzw. auf eine Grifffläche der Pritsche aufgesetzt ist.
  6. 6. Pritsche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Stimmen gleicher oder verschiedener Art an einer Pritsche angebracht sind.
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