DE10136751A1 - Vierkern-und Fünfkernverbindungen und deren Verwendung in flüssigkristallinen Medien - Google Patents
Vierkern-und Fünfkernverbindungen und deren Verwendung in flüssigkristallinen MedienInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft Vierkernverbindungen der Formel I DOLLAR F1 worin DOLLAR A R·1·, R·2·, L·1-4·, Z und m die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, sowie deren Verwendung in flüssigkristallinen Medien.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft neutrale Vierkern- und Fünfkern
verbindungen der Formel I sowie deren Verwendung in flüssigkristallinen
Medien.
Flüssige Kristalle werden vor allem als Dielektrika in Anzeigevorrichtungen
verwendet, da die optischen Eigenschaften solcher Substanzen durch eine
angelegte Spannung beeinflußt werden können. Elektrooptische Vorrich
tungen auf der Basis von Flüssigkristallen sind dem Fachmann bestens
bekannt und können auf verschiedenen Effekten beruhen. Derartige Vor
richtungen sind beispielsweise Zellen mit dynamischer Streuung, DAP-
Zellen (Deformation aufgerichteter Phasen), Gast/Wirt-Zellen, TN-Zellen
mit verdrillt nematischer ("twisted nematic") Struktur, STN-Zellen ("super
twisted nematic"), SBE-Zellen ("superbirefringence effect") und OMI-Zellen
("optical mode interference"). Die gebräuchlichsten Anzeigevorrichtungen
beruhen auf dem Schadt-Helfrich-Effekt und besitzen eine verdrillt nema
tische Struktur.
Die Flüssigkristallmaterialien müssen eine gute chemische und thermische
Stabilität und eine gute Stabilität gegenüber elektrischen Feldern und
elektromagnetischer Strahlung besitzen. Ferner sollten die Flüssigkristall
materialien niedere Viskosität aufweisen und in den Zellen kurze
Ansprechzeiten, tiefe Schwellenspannungen und einen hohen Kontrast
ergeben.
Weiterhin sollten sie bei üblichen Betriebstemperaturen, d. h. in einem
möglichst breiten Bereich unterhalb und oberhalb Raumtemperatur eine
geeignete Mesophase besitzen, beispielsweise für die oben genannten
Zellen eine nematische oder cholesterische Mesophase. Da Flüssig
kristalle in der Regel als Mischungen mehrerer Komponenten zur Anwen
dung gelangen, ist es wichtig, dass die Komponenten untereinander gut
mischbar sind. Weitere Eigenschaften, wie die elektrische Leitfähigkeit, die
dielektrische Anisotropie und die optische Anisotropie, müssen je nach
Zellentyp und Anwendungsgebiet unterschiedlichen Anforderungen genü
gen. Beispielsweise sollten Materialien für Zellen mit verdrillt nematischer
Struktur eine positive dielektrische Anisotropie und eine geringe elek
trische Leitfähigkeit aufweisen.
Beispielsweise sind für Matrix-Flüssigkristallanzeigen mit integrierten nicht
linearen Elementen zur Schaltung einzelner Bildpunkte (MFK-Anzeigen)
Medien mit großer positiver dielektrischer Anisotropie, breiten nematischen
Phasen, relativ niedriger Doppelbrechung, sehr hohem spezifischen
Widerstand, guter UV- und Temperaturstabilität und geringem Dampfdruck
erwünscht.
Derartige Matrix-Flüssigkristallanzeigen sind bekannt. Als nichtlineare
Elemente zur individuellen Schaltung der einzelnen Bildpunkte können
beispielsweise aktive Elemente (d. h. Transistoren) verwendet werden.
Man spricht dann von einer "aktiven Matrix", wobei man zwei Typen
unterscheiden kann:
- 1. MOS (Metal Oxide Semiconductor) oder andere Dioden auf Silizium- Wafer als Substrat.
- 2. Dünnfilm-Transistoren (TFT) auf einer Glasplatte als Substrat. Die Verwendung von einkristallinem Silizium als Substratmaterial be schränkt die Displaygröße, da auch die modulartige Zusammensetzung verschiedener Teildisplays an den Stößen zu Problemen führt.
Bei dem aussichtsreicheren Typ 2, welcher bevorzugt ist, wird als elektro
optischer Effekt üblicherweise der TN-Effekt verwendet. Man unterscheidet
zwei Technologien: TFT's aus Verbindungshalbleitern wie z. B. CdSe oder
TFT's auf der Basis von polykristallinem oder amorphem Silizium. An
letzterer Technologie wird weltweit mit großer Intensität gearbeitet.
Die TFT-Matrix ist auf der Innenseite der einen Glasplatte der Anzeige
aufgebracht, während die andere Glasplatte auf der Innenseite die trans
parente Gegenelektrode trägt. Im Vergleich zu der Größe der Bildpunkt-
Elektrode ist der TFT sehr klein und stört das Bild praktisch nicht. Diese
Technologie kann auch für voll farbtaugliche Bilddarstellungen erweitert
werden, wobei ein Mosaik von roten, grünen und blauen Filtern derart
angeordnet ist, dass je ein Filterelement einem schaltbaren Bildelement
gegenüber liegt.
Die TFT-Anzeigen arbeiten üblicherweise als TN-Zellen mit gekreuzten
Polarisatoren in Transmission und sind von hinten beleuchtet.
Der Begriff MFK-Anzeigen umfaßt hier jedes Matrix-Display mit integrierten
nichtlinearen Elementen, d. h. neben der aktiven Matrix auch Anzeigen mit
passiven Elementen wie Varistoren oder Dioden (MIM = Metall-Isolator-
Metall).
Derartige MFK-Anzeigen eignen sich insbesondere für TV-Anwendungen
(z. B. Taschenfernseher) oder für hochinformative Displays für Rechner
anwendungen (Laptop) und im Automobil- oder Flugzeugbau. Neben
Problemen hinsichtlich der Winkelabhängigkeit des Kontrastes und der
Schaltzeiten resultieren bei MFK-Anzeigen Schwierigkeiten bedingt durch
nicht ausreichend hohen spezifischen Widerstand der Flüssigkristall
mischungen [TOGASHI, S., SEKIGUCHI, K., TANABE, H., YAMAMOTO,
E., SORIMACHI, K., TAJIMA, E., WATANABE, H., SHIMIZU, H., Proc.
Eurodisplay 84, Sept. 1984: A 210-288 Matrix LCD Controlled by Double
Stage Diode Rings, p. 141 ff, Paris; STROMER, M., Proc. Eurodisplay 84,
Sept. 1984: Design of Thin Film Transistors for Matrix Adressing of Tele
vision Liquid Crystal Displays, p. 145 ff, Paris]. Mit abnehmendem Wider
stand verschlechtert sich der Kontrast einer MFK-Anzeige und es kann das
Problem der "after image elimination" auftreten. Da der spezifische
Widerstand der Flüssigkristallmischung durch Wechselwirkung mit den
inneren Oberflächen der Anzeige im allgemeinen über die Lebenszeit
einer MFK-Anzeige abnimmt, ist ein hoher (Anfangs)-Widerstand sehr
wichtig, um akzeptable Standzeiten zu erhalten. Insbesondere bei low-volt-
Mischungen war es bisher nicht möglich, sehr hohe spezifische Wider
stände zu realisieren. Weiterhin ist es wichtig, dass der spezifische Wider
stand eine möglichst geringe Zunahme bei steigender Temperatur sowie
nach Temperatur- und/oder UV-Belastung zeigt. Besonders nachteilig sind
auch die Tieftemperatureigenschaften der Mischungen aus dem Stand der
Technik. Gefordert wird, dass auch bei tiefen Temperaturen keine Kristalli
sation und/oder smektische Phasen auftreten und die Temperaturabhäng
igkeit der Viskosität möglichst gering ist. Die MFK-Anzeigen aus dem
Stand der Technik genügen somit nicht den heutigen Anforderungen.
Neben Flüssigkristallanzeigen, die eine Hintergrundbeleuchtung verwen
den, also transmissiv und gegebenenfalls transflektiv betrieben werden,
sind besonders auch reflektive Flüssigkristallanzeigen interessant. Diese
reflektiven Flüssigkristallanzeigen benutzen das Umgebungslicht zur
Informationsdarstellung. Somit verbrauchen sie wesentlich weniger
Energie als hintergrundbeleuchtete Flüssigkristallanzeigen mit entspre
chender Größe und Auflösung. Da der TN-Effekt durch einen sehr guten
Kontrast gekennzeichnet ist, sind derartige reflektive Anzeigen auch bei
hellen Umgebungsverhältnissen noch gut abzulesen. Dies ist bereits von
einfachen reflektiven TN-Anzeigen, wie sie in z. B. Armbanduhren und.
Taschenrechnern verwendet werden, bekannt. Jedoch ist das Prinzip auch
auf hochwertige, höher auflösende Aktiv-Matrix angesteuerte Anzeigen wie
z. B. TFT-Displays anwendbar. Hier ist wie bereits bei den allgemeinen
üblichen transmissiven TFT-TN-Anzeigen die Verwendung von Flüssig
kristallen mit niedriger Doppelbrechung (An) nötig, um eine geringe
optische Verzögerung (d.Δn) zu erreichen. Diese geringe optische Verzö
gerung führt zu einer meist akzeptablen geringen Blickwinkelabhängigkeit
des Kontrastes (vgl. DE 30 22 818). Bei reflektiven Anzeigen ist die Ver
wendung von Flüssigkristallen mit kleiner Doppelbrechung noch wichtiger
als bei transmissiven Anzeigen, da bei reflektiven Anzeigen die effektive
Schichtdicke, die das Licht durchquert, ungefähr doppelt so groß ist wie
bei transmissiven Anzeigen mit derselben Schichtdicke.
Vorteile von reflektiven Anzeigen gegenüber transmissiven Anzeigen sind
neben dem geringeren Leistungsverbrauch (keine Hintergrundbeleuchtung
nötig) die Platzersparnis, die zu einer sehr geringen Bautiefe führt und die
Verminderung von Problemen durch Temperaturgradienten durch
unterschiedliche Aufheizung durch die Hintergrundbeleuchtung.
Es besteht somit immer noch ein großer Bedarf nach MFK-Anzeigen mit
sehr hohem spezifischen Widerstand bei gleichzeitig großem Arbeits
temperaturbereich, kurzen Schaltzeiten auch bei tiefen Temperaturen und
niedriger Schwellenspannung, die diese Nachteile nicht oder nur in
geringerem Maße zeigen.
Bei TN-(Schadt-Helfrich)-Zellen sind Medien erwünscht, die folgende
Vorteile in den Zellen ermöglichen:
- - erweiterter nematischer Phasenbereich (insbesondere zu tiefen Temperaturen) Schaltbarkeit bei extrem tiefen Temperaturen (out-door-use, Automobil, Avionik)
- - erhöhte Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung (längere Lebens dauer)
- - niedrige Schwellen-(Ansteuer-)spannung
- - niedrige Doppelbrechung für verbesserten Beobachtungswinkel bereich
Mit den aus dem Stand der Technik zur Verfügung stehenden Medien ist
es nicht möglich, diese Vorteile unter gleichzeitigem Erhalt der übrigen
Parameter zu realisieren.
Bei höher verdrillten Zellen (STN) sind Medien erwünscht, die eine höhere
Multiplexierbarkeit und/oder kleinere Schwellenspannungen und/oder brei
tere nematische Phasenbereiche (insbesondere bei tiefen Temperaturen)
ermöglichen. Hierzu ist eine weitere Ausdehnung des zur Verfügung
stehenden Parameterraumes (Klärpunkt, Übergang smektisch-nematisch
bzw. Schmelzpunkt, Viskosität, dielektrische Größen, elastische Größen)
dringend erwünscht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde Medien für derartige MFK-, TN-
oder STN-Anzeigen, insbesondere für reflektive MFK-Anzeigen, bereit
zustellen, die die oben angegebenen Nachteile nicht oder nur in
geringerem Maße, und vorzugsweise gleichzeitig sehr hohe spezifische
Widerstände und niedrige Schwellenspannungen aufweisen.
Es wurde nun gefunden, dass diese Aufgabe gelöst werden kann, wenn
man Verbindungen der Formel I in flüssigkristallinen Medien verwendet.
Die erfindungsgemäßän Verbindungen zeichnen sich insbesondere durch
ihren hohen Klärpunkt, eine niedrige Rotationsviskosität und eine geringe
Doppelbrechung aus.
Gegenstand der Erfindung sind Vierkern- und Fünfkernverbindungen der
allgemeinen Formel I
worin
R1 und R2 jeweils unabhängig voneinander, einen unsubstituierten, einen einfach durch CN oder CF3 oder einen mindestens einfach durch Halogen substituierten Alkyl- oder Alkenylrest mit bis zu 15 C-Atomen, wobei in diesen Resten auch eine oder mehrere CH2-Gruppen jeweils unabhängig von einander durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- so ersetzt sein können, dass O-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, und
Z -OCF2- oder eine Einfachbindung
L1, L2, L3 und L4 jeweils unabhängig voneinander H oder F, und
m 1 oder 2
bedeuten.
R1 und R2 jeweils unabhängig voneinander, einen unsubstituierten, einen einfach durch CN oder CF3 oder einen mindestens einfach durch Halogen substituierten Alkyl- oder Alkenylrest mit bis zu 15 C-Atomen, wobei in diesen Resten auch eine oder mehrere CH2-Gruppen jeweils unabhängig von einander durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- so ersetzt sein können, dass O-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, und
Z -OCF2- oder eine Einfachbindung
L1, L2, L3 und L4 jeweils unabhängig voneinander H oder F, und
m 1 oder 2
bedeuten.
Die Verbindungen der Formel I besitzen einen breiten Anwendungs
bereich. In Abhängigkeit von der Auswahl der Substituenten können diese
Verbindungen als Basismaterialien dienen, aus denen flüssigkristalline
Medien zum überwiegenden Teil zusammengesetzt sind; es können aber
auch Verbindungen der Formel I flüssigkristallinen Basismaterialien aus
anderen Verbindungsklassen zugesetzt werden, um beispielsweise die
dielektrische und/oder optische Anisotropie eines solchen Dielektrikums zu
beeinflussen und/oder um dessen Schwellenspannung und/oder dessen
Viskosität zu optimieren.
Die Verbindungen der Formel I sind in reinem Zustand farblos und bilden
flüssigkristalline Mesophasen in einem für die elektrooptische Verwendung
günstig gelegenen Temperaturbereich. Chemisch, thermisch und gegen
Licht sind sie stabil.
Falls R1 und/oder R2 einen Alkylrest und/oder einen Alkoxyrest bedeutet,
so kann dieser geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise ist er
geradkettig, hat 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 C-Atome und bedeutet demnach
bevorzugt Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Ethoxy, Propoxy,
Butoxy, Pentoxy, Hexoxy oder Heptoxy, ferner Methyl, Octyl, Nonyl, Decyl,
Undecyl, Dodecyl, Tridecyl, Tetradecyl, Pentadecyl, Methoxy, Octoxy,
Nonoxy, Decoxy, Undecoxy, Dodecoxy, Tridecoxy oder Tetradecoxy.
Oxaalkyl bedeutet vorzugsweise geradkettiges 2-Oxapropyl (= Methoxy
methyl), 2- (= Ethoxymethyl) oder 3-Oxabutyl (= 2-Methoxyethyl), 2-, 3-
oder 4-Oxapentyl, 2-, 3-, 4- oder 5-Oxahexyl, 2-, 3-, 4-, 5- oder 6-Oxa
heptyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6- oder 7-Oxaoctyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7- oder 8-Oxa
nonyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8- oder 9-Oxadecyl.
Falls R1 und/oder R2 einen Alkylrest bedeutet, in dem eine CH2-Gruppe
durch -CH=CH- ersetzt ist, so kann dieser geradkettig oder verzweigt sein.
Vorzugsweise ist er geradkettig und hat 2 bis 10 C-Atome. Er bedeutet
demnach besonders Vinyl, Prop-1-, oder Prop-2-enyl, But-1-, 2- oder But-
3-enyl, Pent-1-, 2-, 3- oder Pent-4-enyl, Hex-1-, 2-, 3-, 4- oder Hex-5-enyl,
Hept-1-, 2-, 3-, 4-, 5- oder Hept-6-enyl, Oct-1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6- oder
Oct-7-enyl, Non-1-, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7- oder Non-8-enyl, Dec-1-, 2-, 3-, 4-,
5-, 6-, 7-, 8- oder Dec-9-enyl.
Falls R1 und/oder R2 einen Alkylrest bedeutet, in dem eine CH2-Gruppe
durch -O- und eine durch -CO- ersetzt ist, so sind diese bevorzugt
benachbart. Somit beinhalten diese eine Acyloxygruppe -CO-O- oder eine
Oxycarbonylgruppe -O-CO-. Vorzugsweise sind diese geradkettig und
haben 2 bis 6 C-Atome. Sie bedeuten demnach besonders Acetyloxy,
Propionyloxy, Butyryloxy, Pentanoyloxy, Hexanoyloxy, Acetyloxymethyl,
Propionyloxymethyl, Butyryloxymethyl, Pentanoyloxymethyl, 2-Acetyloxy
ethyl, 2-Propionyloxyethyl, 2-Butyryloxyethyl, 3-Acetyloxypropyl,
3-Propionyloxypropyl, 4-Acetyloxybutyl, Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl,
Propoxycarbonyl, Butoxycarbonyl, Pentoxycarbonyl, Methoxycarbonyl
methyl, Ethoxycarbonylmethyl, Propoxycarbonylmethyl, Butoxycarbonyl
methyl, 2-(Methoxycarbonyl)ethyl, 2-(Ethoxycarbonyl)ethyl, 2-(Propoxy
carbonyl)ethyl, 3-(Methoxycarbonyl)propyl, 3-(Ethoxycarbonyl)propyl,
4-(Methoxycarbonyl)-butyl.
Falls R1 und/oder R2 einen Alkylrest bedeutet, in dem eine CH2-Gruppe
durch unsubstituiertes oder substituiertes -CH=CH- und eine benachbarte
CH2-Gruppe durch CO oder CO-O oder O-CO ersetzt ist, so kann dieser
geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise ist er geradkettig und hat
4 bis 13 C-Atome. Er bedeutet demnach besonders Acryloyloxymethyl,
2-Acryloyloxyethyl, 3-Acryloyloxypropyl, 4-Acryloyloxybutyl,
5-Acryloyloxypentyl, 6-Acryloyloxyhexyl, 7-Acryloyloxyheptyl,
8-Acryloyloxyoctyl, 9-Acryloyl-oxynonyl, 10-Acryloyloxydecyl,
Methacryloyloxymethyl, 2-Methacryloyloxyethyl, 3-Methacryloyloxypropyl,
4-Methacryloyloxybutyl, 5-Methacryloyl-oxypentyl, 6-Methacryloyloxyhexyl,
7-Methacryloyloxyheptyl, 8-Methacryloyloxyoctyl, 9-Methacryloyloxynonyl.
Falls R1 und/oder R2 einen einfach durch CN oder CF3 substituierten Alkyl-
oder Alkenytrest bedeutet, so ist dieser Rest vorzugsweise geradkettig. Die
Substitution durch CN oder CF3 ist in beliebiger Position.
Falls R1 und/oder R2 einen mindestens einfach durch Halogen substi
tuierten Alkyl- oder Alkenylrest bedeutet, so ist dieser Rest vorzugsweise
geradkettig und Halogen ist vorzugsweise F oder Cl. Bei Mehrfach
substitution ist Halogen vorzugsweise F. Die resultierenden Reste
schließen auch perfluorierte Reste ein. Bei Einfachsubstitution kann der
Fluor- oder Chlorsubstituent in beliebiger Position sein, vorzugsweise
jedoch in ω-Position.
Verbindungen der Formel I, die über für Polymerisationsreaktionen geeig
nete Flügelgruppen R1 und/oder R2 verfügen, eignen sich zur Darstellung
flüssigkristalliner Polymerer.
Verbindungen der Formel I mit verzweigten Flügelgruppen R1 und/oder R2
können gelegentlich wegen einer besseren Löslichkeit in den üblichen
flüssigkristallinen Basismaterialien von Bedeutung sein, insbesondere aber
als chirale Dotierstoffe, wenn sie optisch aktiv sind. Smektische
Verbindungen dieser Art eignen sich als Komponenten für ferroelektrische
Materialien.
Verbindungen der Formel I mit SA-Phasen eignen sich beispielsweise für
thermisch adressierte Displays.
Verzweigte Gruppen dieser Art enthalten in der Regel nicht mehr als eine
Kettenverzweigung. Bevorzugte verzweigte Reste R1 und/oder R2 sind
Isopropyl, 2-Butyl (= 1-Methylpropyl), Isobutyl (= 2-Methylpropyl),
2-Methylbutyl, Isopentyl (= 3-Methylbutyl), 2-Methylpentyl, 3-Methylpentyl,
2-Ethylhexyl, 2-Propylpentyl, Isopropoxy, 2-Methylpropoxy,
2-Methylbutoxy, 3-Methylbutoxy, 2-Methylpentoxy, 3-Methylpentoxy,
2-Ethylhexoxy, 1-Methylhexoxy, 1-Methylheptoxy.
Falls R1 und/oder R2 einen Alkylrest darstellt, in dem zwei oder mehr
CH2-Gruppen durch -O- und/oder -CO-O- ersetzt sind, so kann dieser
geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise ist er verzweigt und hat
3 bis 12 C-Atome. Er bedeutet demnach besonders Bis-carboxy-methyl,
2,2-Bis-carboxy-ethyl, 3,3-Bis-carboxy-propyl, 4,4-Bis-carboxy-butyl,
5,5-Bis-carboxy-pentyl, 6,6-Bis-carboxy-hexyl, 7,7-Bis-carboxy-heptyl,
8,8-Bis-carboxy-octyl, 9,9-Bis-carboxy-nonyl, 10,10-Bis-carboxy-decyl, Bis-
(methoxycarbonyl)-methyl, 2,2-Bis-(methoxycarbonyl)-ethyl, 3,3-Bis-(meth
oxycarbonyl)-propyl, 4,4-Bis-(methoxycarbonyl)-butyl, 5,5-Bis-(methoxy
carbonyl)-pentyl, 6,6-Bis-(methoxycarbonyl)-hexyl, 7,7-Bis-(methoxy
carbonyl)-heptyl, 8,8-Bis-(methoxycarbonyl)-octyl, Bis-(ethoxycarbonyl)-
methyl, 2,2-Bis-(ethoxycarbonyl)-ethyl, 3,3-Bis-(ethoxycarbonyl)-propyl,
4,4-Bis-(ethoxycarbonyl)-butyl, 5,5-Bis-(ethoxycarbonyl)-hexyl.
Die Reste R1 und R2 in den Verbindungen der Formel I bedeuten
vorzugsweise einen geradkettigen Alkyl- oder Alkenylrest mit bis zu
8 C-Atomen.
Die Verbindungen der Formel I werden nach an sich bekannten Methoden
dargestellt, wie sie in der Literatur (z. B. in den Standardwerken wie
Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, Georg-Thieme-Verlag,
Stuttgart) beschrieben sind, und zwar unter Reaktionsbedingungen, die für
die genannten Umsetzungen bekannt und geeignet sind. Dabei kann man
auch von an sich bekannten, hier nicht näher erwähnten Varianten Ge
brauch machen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können beispielsweise wie folgt
hergestellt werden:
Gegenstand der Erfindung sind weiterhin flüssigkristalline Medien, die ein,
zwei, drei oder mehr Verbindungen der Formel I enthalten. Insbesondere
bei low Δn-Mischungen (Δn < ......) besteht häufig das Problem, dass
Hochklärer-Verbindungen mit einem niedrigen Δn-Wert fast immer smek
tische Phasen aufweisen. Derartige Verbindungen führen in flüssig
kristallinen Mischungen zu LTS-Problemen (low temperature stability). Die
zur Zeit verwendeten Mischungen besitzen häufig Vierkernverbindungen
mit Esterstruktur, die jedoch die "Reliability" einer Mischung in Abhängig
keit der eingesetzten Konzentration signifikant verschlechtern. Die
erfindungsgemäßen Mischungen enthaltend Verbindungen der Formel I
zeichnen sich durch ihre gute "Reliability", einen hohen Klärpunkt und
durch ihre niedrigen Werte für die Rotationsviskosität γ1 aus.
Gegenstand der Erfindung sind auch elektrooptische Anzeigen (insbeson
dere STN- oder MFK-Anzeigen mit zwei planparallelen Trägerplatten, die
mit einer Umrandung eine Zelle bilden, integrierten nichtlinearen Elemen
ten zur Schaltung einzelner Bildpunkte auf den Trägerplatten und einer in
der Zelle befindlichen nematischen Flüssigkristallmischung mit positiver
dielektrischer Anisotropie und hohem spezifischem Widerstand), die
Medien mit den erfindungsgemäßen Vierkernverbindungen enthalten
sowie die Verwendung dieser Medien für elektrooptische Zwecke.
Die erfindungsgemäßen Flüssigkristallmischungen ermöglichen eine be
deutende Erweiterung des zur Verfügung stehenden Parameterraumes.
Die erzielbaren Kombinationen aus Klärpunkt, Viskosität bei tiefer Tempe
ratur, thermischer und UV-Stabilität und optischer Anisotropie und
Schwellenspannung übertreffen bei weitem bisherige Materialien aus dem
Stand der Technik.
Die Forderung nach hohem Klärpunkt, nematischer Phase bei tiefer
Temperatur und gleichzeitig einer niedrigen Schwellenspannung konnte
bislang nur unzureichend erfüllt werden. Flüssigkristallmischungen, wie z. B.
MLC-6476 und MLC-6625 (Merck KGaA, Darmstadt, BRD) weisen zwar
vergleichbare Klärpunkte und Tieftemperaturstabilitäten auf, sie haben
jedoch sowohl viel höhere Δn-Werte von ca. 0,075 als auch viel höhere
Schwellenspannungen von ca. ≧ 1,7 V.
Die erfindungsgemäßen Flüssigkristallmischungen ermöglichen es unter
Beibehaltung der nematischen Phase bis -20°C und bevorzugt bis -30°C,
besonders bevorzugt bis -40°C, Klärpunkte oberhalb 80°C, vorzugsweise
oberhalb 90°C, besonders bevorzugt oberhalb 100°C, gleichzeitig
Doppelbrechungen von ≦ 0,080, vorzugsweise ≦ 0,070, insbesondere
≦ 0,065 und eine niedrige Schwellenspannung zu erreichen, wodurch
hervorragende STN- und MFK-Anzeigen, insbesondere reflektive MFK-
Anzeigen, erzielt werden können. Insbesondere sind die Mischungen
durch kleine Operationsspannungen gekennzeichnet. Die TN-Schwellen
liegen bei < 2,5 V, vorzugsweise unterhalb 2,3 V, besonders bevorzugt
< 2,25 V. Insbesondere reflektive MFK-Mischungen zeichnen sich durch
TN-Schwellen von < 1,8 V aus.
Es versteht sich, dass durch geeignete Wahl der Komponenten der erfin
dungsgemäßen Mischungen auch höhere Klärpunkte (z. B. oberhalb
110°C) bei niedrigeren dielektrischen Anisotropiewerten und somit
höheren Schwellenspannungen oder niedrigere Klärpunkte bei höheren
dielektrischen Anisotropiewerten (z. B. < 12) und somit niedrigeren
Schwellenspannungen (z. B. < 1,5 V) unter Erhalt der anderen vorteilhaften
Eigenschaften realisiert werden können. Ebenso können bei entsprechend
wenig erhöhten Viskositäten Mischungen mit größerem Δε und somit
geringeren Schwellen erhalten werden. Die erfindungsgemäßen MFK-
Anzeigen arbeiten vorzugsweise im ersten Transmissionsminimum nach
Gooch und Tarry [C. H. Gooch und H. A. Tarry, Electron. Lett. 10, 2-4,
1974; C. H. Gooch und H. A. Tarry, Appl. Phys., Vol. 8, 1575-1584, 1975],
wobei hier neben besonders günstigen elektrooptischen Eigenschaften wie
z. B. hohe Steilheit der Kennlinie und geringe Winkelabhängigkeit des
Kontrastes (DE-PS 30 22 818) bei gleicher Schwellenspannung wie in
einer analogen Anzeige im zweiten Minimum eine kleinere dielektrische
Anisotropie ausreichend ist. Hierdurch lassen sich unter Verwendung der
erfindungsgemäßen Mischungen im ersten Minimum deutlich höhere
spezifische Widerstände verwirklichen als bei Mischungen mit Cyanver
bindungen. Der Fachmann kann durch geeignete Wahl der einzelnen
Komponenten und deren Gewichtsanteilen mit einfachen Routinemetho
den die für eine vorgegebene Schichtdicke der MFK-Anzeige erforderliche
Doppelbrechung einstellen. Die Anforderungen an reflektive MFK-
Anzeigen wurden z. B. im Digest of Technical Papers, SID Symposium
1998 aufgezeigt.
Die Rotationsviskosität γ1 der erfindungsgemäßen Mischungen bei 20°C
ist vorzugsweise < 200 mPa.s, besonders bevorzugt < 180 mPa.s,
insbesondere < 165 mPa.s. Der nematische Phasenbereich ist vorzugs
weise mindestens 90°, insbesondere mindestens 100°. Vorzugsweise
erstreckt sich dieser Bereich mindestens von -20° bis +80°.
Messungen des "Capacity Holding-Ratio" auch "Voltage Holding Ratio"
(HR) [S. Matsumoto et al., Liquid Crystals 5, 1320 (1989); K. Niwa et al.,
Proc. SID Conference, San Francisco, June 1984, p. 304 (1984);
G. Weber et al., Liquid Crystals 5, 1381 (1989)] haben ergeben, dass
erfindungsgemäße Mischungen enthaltend Verbindungen der Formel I
eine ausreichende HR für MFK-Anzeigen aufweisen.
Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Medien mehrere
(vorzugsweise zwei oder drei) Verbindungen der Formel I, d. h. der Anteil
dieser Verbindungen ist 5-50%, vorzugsweise 5-40% und besonders
bevorzugt im Bereich von 5-35%.
Die einzelnen Verbindungen der Formeln I bis XV und deren Unterformeln,
die in den erfindungsgemäßen Medien verwendet werden können, sind
entweder bekannt, oder sie können analog zu den bekannten Verbindun
gen hergestellt werden.
Bevorzugte Ausführungsformen sind im folgenden angegeben:
- - Bevorzugte Verbindungen der Formel I sind Verbindungen der
Formeln Ia bis Ij:
worin
R1a und R1b jeweils unabhängig voneinander H, CH3, C2H5 oder n-C3H7,
m 1 oder 2 und
Alkyl und Alkyl* jeweils unabhängig voneinander geradkettige und verzweigte Alkylgruppen mit 1-7 C-Atomen
bedeuten. - - In den Verbindungen der Formel I bedeuten R1 und R2 jeweils unab hängig voneinander vorzugsweise einen geradkettigen Alkylrest mit 1-8 C-Atomen oder einen Alkenylrest mit 2-8 C-Atomen. Besonders bevorzugte Reste R1 und R2 sind Methyl, Ethyl, n-Propyl, n-Pentyl, Vinyl, 1 E-Propenyl und 3-Butenyl.
- - In den Verbindungen der Formel I ist m vorzugsweise 1.
- - Das Medium enthält neben ein oder mehreren Verbindungen der
Formel 1 zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln II bis VIII:
worin die einzelnen Reste die folgenden Bedeutungen haben:
R0
R0
: n-Alkyl, Oxaalkyl, Fluoralkyl oder Alkenyl mit jeweils bis zu
9 C-Atomen;
X0
X0
: F, Cl, halogeniertes Alkyl oder Alkoxy mit 1 bis 6 C-Atomen,
oder halogeniertes Alkenyl mit 2 bis 6 C-Atomen;
Z0
Z0
: -C4
H8
-, -CF2
O-, -OCF2
-, -CH2
O-, -OCH2
-, -CF=CF-, -C2
F4
-
oder -CH=CH-;
Y1
Y1
bis Y4
: jeweils unabhängig voneinander H oder F;
r: 0 oder 1.
r: 0 oder 1.
- - Das Medium enthält vorzugsweise zwei, drei, vier oder fünf Verbindungen der Formel II;
- - Das Medium enthält vorzugsweise ein oder mehrere Verbindungen
der Formeln IIa bis IIh:
- - Die Verbindung der Formel IV ist vorzugsweise
- - Das Medium enthält zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln
IX bis XV:
worin R0, X0, Y1 und Y2 jeweils unabhängig voneinander eine der in Anspruch 5 angegebene Bedeutung haben. Vorzugsweise bedeutet in den Verbindungen der Formeln II bis XIX X0 F, Cl, CF3, OCF3, OCHF2, insbesondere F und OCF3, ferner OCHF2. R0 ist vorzugs weise Alkyl, Oxaalkyl, Fluoralkyl, Alkenyloxy oder Alkenyl mit jeweils bis zu 6 C-Atomen. - - Das Medium enthält zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen der
Formeln
worin R0 und X0 die oben angegebenen Bedeutungen haben; - - Das Medium enthält zusätzlich ein oder mehrere Ester-Verbindungen
der Formeln E1 bis E5,
worin R0, X0, Y1, Y2, Y3 die oben angegebenen Bedeutungen haben. Alkyl bzw. Alkyl* bedeuten jeweils einen geradkettigen Alkylrest mit 1 bis 7 C-Atomen. - - Das Medium enthält zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen der
Formel VIIa und/oder VIIb:
- - Medium enthält zusätzlich ein oder mehrere Verbindungen der
Formeln Xa bis Xd:
- - Medium enthält ein oder mehrere Verbindungen der Formel E1a
und/oder E1b:
worin R0 und Y2 die oben angegebene Bedeutung hat.
- - Der Anteil an Verbindungen der Formeln I bis VIII zusammen beträgt im Gesamtgemisch mindestens 50 Gew.-%;
- - Der Anteil an Verbindungen der Formel I beträgt im Gesamtgemisch 5 bis 50 Gew.-%;
- - Der Anteil an Verbindungen der Formeln II bis VIII im Gesamtge
misch beträgt 20 bis 80 Gew.-%
- - Das Medium enthält Verbindungen der Formeln II, III, IV, V, VI, VII oder VIII;
- - R0 ist vorzugsweise geradkettiges Alkyl oder Alkenyl mit 2 bis 7 C-Atomen;
- - Das Medium besteht im wesentlichen aus Verbindungen der Formeln I bis VIII;
- - Das Medium enthält weitere Verbindungen, vorzugsweise ausgewählt
aus der folgenden Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln
XVI bis XX:
worin R0 und X0 die oben angegebene Bedeutung haben und die 1,4-Phenylenringe durch CN, Chlor oder Fluor substituiert sein können. Vorzugsweise sind die 1,4-Phenylenringe ein- oder mehrfach durch Fluoratome substituiert. - - Das Gewichtsverhältnis I: (II + III + IV + V + VI + VII + VIII) ist vor zugsweise 1 : 10 bis 10 : 1.
- - Das Medium besteht im wesentlichen aus Verbindungen ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln I bis XV.
- - Der Anteil an Verbindungen der Formeln Xa bis Xd beträgt im Ge samtgemisch 3-45 Gew.-%, vorzugsweise 5-40 Gew.-%, insbeson dere 5-30 Gew.-%.
- - Der Anteil der Verbindungen der Formel E1 beträgt im Gesamtge misch 10-60 Gew.-%, vorzugsweise 10-45 Gew.-%, insbesondere 15-40 Gew.-%.
- - Der Anteil der Verbindungen der Formeln E2 und/oder E3 im Ge samtgemisch beträgt 1-30 Gew.-%, vorzugsweise 3-20 Gew.-% und insbesondere 3-15 Gew.-%.
- - Der Anteil der Verbindungen der Formel E4 ist vorzugsweise ≦ 20 Gew.-%, insbesondere ≦ 10 Gew.-%.
Es wurde gefunden, dass bereits ein relativ geringer Anteil an Verbindun
gen der Formel I im Gemisch mit üblichen Flüssigkristallmaterialien, insbe
sondere jedoch mit einer oder mehreren Verbindungen der Formel II, III,
IV, V, VI, VII und/oder VIII zu einer Erniedrigung der Schwellenspannung
und zu niedrigen Werten für die Doppelbrechung führt, wobei gleichzeitig
breite nematische Phasen mit tiefen Übergangstemperaturen smektisch
nematisch beobachtet werden, wodurch die Lagerstabilität drastisch
verbessert wird. Bevorzugt sind insbesondere Mischungen, die neben ein
oder mehreren Verbindungen der Formel I ein oder mehrere Verbindungen
der Formel IV enthalten, insbesondere Verbindungen der Formel IVa,
worin X0 F oder OCF3 bedeutet.
Die Verbindungen der Formeln I bis VIII sind farblos, stabil und unter
einander und mit anderen Flüssigkristallmaterialien gut mischbar.
Der Ausdruck "Alkyl" bzw. "Alkyl*" umfaßt geradkettige und verzweigte
Alkylgruppen mit 1-7 Kohlenstoffatomen, insbesondere die geradkettigen
Gruppen Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl und Heptyl. Gruppen
mit 2-5 Kohlenstoffatomen sind im allgemeinen bevorzugt.
Der Ausdruck "Alkenyl" bzw. "Alkenyl*" umfaßt geradkettige und
verzweigte Alkenylgruppen mit 2-7 Kohlenstoffatomen, insbesondere die
geradkettigen Gruppen. Besonders bevorzugte Alkenylgruppen sind
C2-C7-1E-Alkenyl, C4-C7-3E-Alkenyl, C5-C7-4-Alkenyl, C6-C7-5-Alkenyl und
C7-6-Alkenyl, insbesondere C2-C7-1E-Alkenyl, C4-C7-3E-Alkenyl und
C5-C7-4-Alkenyl. Beispiele bevorzugter Alkenylgruppen sind Vinyl,
1E-Propenyl, 1E-Butenyl, 1E-Pentenyl, 1E-Hexenyl, 1E-Heptenyl,
3-Butenyl, 3E-Pentenyl, 3E-Hexenyl, 3E-Heptenyl, 4-Pentenyl,
4Z-Hexenyl, 4E-Hexenyl, 4Z-Heptenyl, 5-Hexenyl, 6-Heptenyl und
dergleichen. Gruppen mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen sind im allgemeinen
bevorzugt.
Der Ausdruck "Fluoralkyl" umfaßt vorzugsweise geradkettige Gruppen mit
endständigen Fluor, d. h. Fluormethyl, 2-Fluorethyl, 3-Fluorpropyl, 4-Fluor
butyl, 5-Fluorpentyl, 6-Fluorhexyl und 7-Fluorheptyl. Andere Positionen
des Fluors sind jedoch nicht ausgeschlossen.
Der Ausdruck "Oxaalkyl" umfaßt vorzugsweise geradkettige Reste der
Formel CuH2u+1-O-(CH2)v, worin u und v jeweils unabhängig voneinander 1
bis 6 bedeuten. Vorzugsweise ist u = 1 und v 1 bis 6.
Durch geeignete Wahl der Bedeutungen von R0 und X0 können die
Schaltzeiten, die Schwellenspannung, die Steilheit der Transmissions
kennlinien etc. in gewünschter Weise modifiziert werden. Beispielsweise
führen 1E-Alkenylreste, 3E-Alkenylreste, 2E-Alkenyloxyreste und der
gleichen in der Regel zu kürzeren Ansprechzeiten, verbesserten nemati
schen Tendenzen und einem höheren Verhältnis der elastischen Kon
stanten k33 (bend) und k11 (splay) im Vergleich zu Alkyl- bzw. Alkoxyresten.
4-Alkenylreste, 3-Alkenylreste und dergleichen ergeben im allgemeinen
tiefere Schwellenspannungen und kleinere Werte von k33/k11 im Vergleich
zu Alkyl- und Alkoxyresten.
Das optimale Mengenverhältnis der Verbindungen der Formeln I und II +
III + IV + V + VI + VII + VIII hängt weitgehend von den gewünschten
Eigenschaften, von der Wahl der Komponenten der Formeln I, II, III, IV, V,
VI, VII und/oder VIII und von der Wahl weiterer gegebenenfalls vorhan
dener Komponenten ab. Geeignete Mengenverhältnisse innerhalb des
oben angegebenen Bereichs können von Fall zu Fall leicht ermittelt
werden.
Die Gesamtmenge an Verbindungen der Formeln I bis XV in den erfin
dungsgemäßen Gemischen ist nicht kritisch. Die Gemische können daher
eine oder mehrere weitere Komponenten enthalten zwecks Optimierung
verschiedener Eigenschaften. Der beobachtete Effekt auf die Schaltzeiten
und die Schwellenspannung ist jedoch in der Regel umso größer je höher
die Gesamtkonzentration an Verbindungen der Formeln I bis XX ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfin
dungsgemäßen Medien Verbindungen der Formeln II bis VIII (vorzugs
weise II, III und/oder IV, insbesondere IVa), worin X0 F, OCF3, OCHF2,
OCH=CF2, OCF=CF2 oder OCF2-CF2H bedeutet. Eine günstige
synergistische Wirkung mit den Verbindungen der Formel I führt zu
besonders vorteilhaften Eigenschaften. Insbesondere Mischungen
enthaltend Verbindungen der Formel I und der Formel IVa zeichnen sich
durch ihre niedrigen Schwellenspannungen aus.
Der Aufbau der erfindungsgemäßen STN- bzw. MFK-Anzeige aus Polari
satoren, Elektrodengrundplatten und Elektroden mit Oberflächenbehand
lung entspricht der für derartige Anzeigen üblichen Bauweise. Dabei ist der
Begriff der üblichen Bauweise hier weit gefaßt und umfaßt auch alle Ab
wandlungen und Modifikationen der MFK-Anzeige, insbesondere auch
Matrix-Anzeigeelemente auf Basis poly-Si TFT oder MIM und ganz
besonders reflektive Anzeigen.
Ein wesentlicher Unterschied der erfindungsgemäßen Anzeigen zu den
bisher üblichen auf der Basis der verdrillten nematischen Zelle besteht
jedoch in der Wahl der Flüssigkristallparameter der Flüssigkristallschicht.
Die Herstellung der erfindungsgemäß verwendbaren Flüssigkristall
mischungen erfolgt in an sich üblicher Weise. In der Regel wird die ge
wünschte Menge der in geringerer Menge verwendeten Komponenten in
der den Hauptbestandteil ausmachenden Komponenten gelöst, zweck
mäßig bei erhöhter Temperatur. Es ist auch möglich Lösungen der Kom
ponenten in einem organischen Lösemittel, z. B. in Aceton, Chloroform
oder Methanol, zu mischen und das Lösemittel nach Durchmischung
wieder zu entfernen, beispielsweise durch Destillation. Weiterhin ist es
möglich die Mischungen auf andere herkömmliche Arten, z. B. durch Ver
wendungen von Vormischungen, z. B. Homologen-Mischungen oder unter
Verwendung von sogenannten "Multi-Bottle"-Systemen herzustellen.
Die Dielektrika können auch weitere, dem Fachmann bekannte und in der
Literatur beschriebene Zusätze enthalten. Beispielsweise können 0-15%,
vorzugsweise 0-10%, pleochroitische Farbstoffe und/oder chirale Dotier
stoffe zugesetzt werden. Die einzelnen zugesetzten Verbindungen werden
in Konzentrationen von 0,01 bis 6%, bevorzugt von 0,1 bis 3% einge
setzt. Dabei werden jedoch die Konzentrationsangaben der übrigen Be
standteile der Flüssigkristallmischungen also der flüssigkristallinen oder
mesogenen Verbindungen, ohne Berücksichtigung der Konzentration
dieser Zusatzstoffe angegeben.
C bedeutet eine kristalline, S eine smektische, SC eine smektisch C, N
eine nematische und I die isotrope Phase.
In der vorliegenden Anmeldung und in den folgenden Beispielen sind die
Strukturen der Flüssigkristallverbindungen durch Acronyme angegeben,
wobei die Transformation in chemische Formeln gemäß folgender Tabel
len A und B erfolgt. Alle Reste CnH2+1 und CmH2m+1 sind geradkettige
Alkylreste mit n bzw. m C-Atomen. n und m bedeuten ganze Zahlen,
vorzugsweise 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12, wobei n = m oder
n ≠ m sein kann. Die Codierung gemäß Tabelle B versteht sich von selbst.
In Tabelle A ist nur das Acronym für den Grundkörper angegeben. Im
Einzelfall folgt getrennt vom Acronym für den Grundkörper mit einem
Strich ein Code für die Substituenten R1*, R2*, L1* und L2*:
Bevorzugte Mischungskomponenten finden sich in den Tabellen A und B.
In der Tabelle C werden Dotierstoffe genannt, die üblicherweise in den
erfindungsgemäßen Mischungen eingesetzt werden.
Insbesondere bevorzugt sind erfindungsgemäße Mischungen, die neben
ein oder mehreren Verbindungen der Formel I zwei, drei oder mehr
Verbindungen ausgewählt aus der Tabelle B enthalten.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie zu be
grenzen. Vor- und nachstehend bedeuten Prozentangaben Gewichtspro
zent. Alle Temperaturen sind in Grad Celsius angegeben. Fp. bedeutet
Schmelzpunkt, Kp. = Klärpunkt. Ferner bedeuten K = kristalliner Zustand,
N = nematische Phase, S = smektische Phase und I = isotrope Phase. Die
Angaben zwischen diesen Symbolen stellen die Übergangstemperaturen
dar. Die optische Anisotropie (589 nm, 20°C) und die Fließviskosität ν20
(mm2/sec) und die Rotationsviskosität γ1 (mPa.s) wurden jeweils bei 20°C
bestimmt.
V10 bezeichnet die Spannung für 10% Transmission (Blickrichtung senk
recht zur Plattenoberfläche). ton bezeichnet die Einschaltzeit und toff die
Ausschaltzeit bei einer Betriebsspannung entsprechend dem zweifachen
Wert von V10. An bezeichnet die optische Anisotropie und no den
Brechungsindex. Δn bezeichnet die dielektrische Anisotropie (Δε = ε∥ - ε⟂,
wobei ε∥ die Dielektrizitätskonstante parallel zu den Moleküllängsachsen
und ε⟂ die Dielektrizitätskonstante senkrecht dazu bedeutet). Die elektro
optischen Daten wurden in einer TN-Zelle im 1. Minimum (d. h. bei einem
d.Δn-Wert von 0,5) bei 20°C gemessen, sofern nicht ausdrücklich etwas
anderes angegeben wird. Die optischen Daten wurden bei 20°C gemes
sen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wird.
0,036 mol A und 0,036 mol 1,3-Propandithiol werden unter Eiskühlung mit
0,036 mol Trifluormethansulfonsäure versetzt. Anschließend wird 0,5 h auf
120°C erhitzt. Man läßt die Lösung auf Raumtemperatur abkühlen,
versetzt mit 10 ml Acetonitril und 50 ml Diethylether. Zuletzt wird wie üblich
aufgearbeitet.
0,018 mol Triflat B werden in 280 ml Dichlormethan bei -70°C vorgelegt
und mit einem Gemisch bestehend aus 0,037 mol Triethylamin und
0,036 mol C in 20 ml Dichlormethan versetzt. Man läßt 2 h bei -70°C
rühren, versetzt mit 0,180 mol Triethylamintrishydrofluorid, läßt weitere
5 min rühren und gibt dann portionsweise 0,075 mol 1,3-Dibrom-5,5-
dimethylhydantoin hinzu. Das Gemisch wird weitere 1,5 h bei -70°C
gerührt. Anschließend läßt man es auf Raumtemperatur erwärmen. Die
gelbe Lösung wird mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung
behandelt. Zuletzt wird wie üblich aufgearbeitet. Der Rückstand wird aus
n-Heptan umkristallisiert.
K 28 SB(C) 195 SB(H) 201 N 260,3 I; Δ2ε = 1,3; Δn = 0,0975
K 28 SB(C) 195 SB(H) 201 N 260,3 I; Δ2ε = 1,3; Δn = 0,0975
Analog werden die folgenden Verbindungen der Formel
hergestellt:
| R1 | |
| R2 | |
| CH3 | CH3 |
| CH3 | C2H5 |
| CH3 | n-C3H7 |
| CH3 | n-C4H5 |
| CH3 | n-C5H11 |
| CH3 | n-C6H13 |
| C2H5 | CH3 |
| C2H5 | C2H5 K 49 SB 132 N 255,7 I; Δε = + 1,3; Δn = 0,0985 |
| C2H5 | n-C3H7 K 59 S? 102 SB 142 N 270,6 I; Δε = + 1,5; Δn = 0,1075 |
| C2H5 | n-C4H5 |
| C2H5 | n-C5H11 |
| C2H5 | n-C6H13 |
| n-C3H7 | CH3 |
| n-C3H7 | C2H5 K 36 SB 164 N 271,0 I; Δε = + 1,5; Δn = 0,1065 |
| n-C3H7 | n-C3H7 K 81 S? 169 N 285,7 I; Δε = + 1,9; Δn = 0,1105 |
| n-C3H7 | n-C4H9 |
| n-C3H7 | n-C5H11 |
| n-C3H7 | n-C6H13 |
| n-C4H9 | CH3 |
| n-C4H9 | C2H5 |
| n-C4H9 | n-C3H7 |
| n-C4H9 | n-C4H9 |
| n-C4H9 | n-C5H11 |
| n-C4H9 | n-C6H13 |
| n-C5H11 | CH3 |
| n-C5H11 | C2H5 |
| n-C5H11 | n-C4H9 |
| n-C5H11 | n-C5H11 |
| n-C5H11 | n-C6H13 |
| n-C6H13 | CH3 |
| n-C6H13 | C2H5 |
| n-C6H13 | n-C3H7 |
| n-C6H13 | n-C4H9 |
| n-C6H13 | n-C5H11 |
| n-C6H13 | n-C6H13 |
| CH2=CH | CH3 |
| CH2=CH | C2H5 |
| CH2=CH | n-C3H7 |
| CH2=CH | n-C4H9 |
| CH2=CH | n-C5H11 |
| CH2=CH | n-C6H13 |
| CH3 | CH2=CH |
| C2H5 | CH2=CH |
| n-C3H7 | CH2=CH |
| n-C4H9 | CH2=CH |
| n-C5H11 | CH2=CH |
| n-C6H13 | CH2=CH |
| CH3CH=CH | CH3 |
| CH3CH=CH | C2H5 |
| CH3CH=CH | n-C3H7 |
| CH3CH=CH | n-C4H9 |
| CH3CH=CH | n-C5H11 |
| CH3CH=CH | n-C6H13 |
| CH2=CH-C2H4 | CH3 |
| CH2=CH-C2H4 | C2H5 |
| CH2=CH-C2H4 | n-C3H7 |
| CH2=CH-C2H4 | n-C4H9 |
| CH2=CH-C2H4 | n-C5H9 |
| CH2=CH-C2H4 | n-C6H9 |
0,1 mol E und 0,1 mol 1,3-Propandithiol werden unter Eiskühlung mit
3,0 mol Trifluormethansulfonsäure versetzt. Anschließend wird 75 min auf
120°C erhitzt. Man läßt die Lösung auf Raumtemperatur abkühlen und
versetzt mit 750 ml Diethylether. Die Lösung wird 12 h auf -20°C gekühlt
und unter Stickstoff abgesaugt. Der feuchte Nutschkuchen wird in 700 ml
Diethylether und 200 ml Acetonitril heiß gelöst und über Nacht auf -20°C
gekühlt. Die Kristalle werden abgesaugt, mit Diethylether gewaschen und
im Vakuum getrocknet.
0,02 mol Triflat F werden in 280 ml Dichlormethan bei -70°C vorgelegt
und mit einem Gemisch bestehend aus 0,036 mol Triethylamin und
0,03 mol G in 20 ml Dichlormethan versetzt. Man läßt 2 h bei -70°C
rühren, versetzt mit 0,10 mol Triethylamintrishydrofluorid, läßt weitere
5 min rühren und gibt dann portionsweise 0,10 mol N-Bromsuccinimid
hinzu. Das Gemisch wird weitere 1,5 h bei -70°C gerührt. Anschließend
läßt man es auf Raumtemperatur erwärmen. Die gelbe Lösung wird mit
Natronlauge behandelt. Zuletzt wird wie üblich aufgearbeitet. Der
Rückstand wird aus n-Heptan umkristallisiert.
K 65 S? 92 N 268,7 I; Δε = 1,1; Δn = 0,1035
K 65 S? 92 N 268,7 I; Δε = 1,1; Δn = 0,1035
Analog werden die folgenden Verbindungen der Formel
hergestellt:
| R1 | |
| R2 | |
| CH3 | CH3 |
| CH3 | C2H5 |
| CH3 | n-C3H7 |
| CH3 | n-C4H5 |
| CH3 | n-C5H11 |
| CH3 | n-C6H13 |
| C2H5 | CH3 |
| C2H5 | C2H5 |
| C2H5 | n-C4H5 |
| C2H5 | n-C5H11 |
| C2H5 | n-C6H13 |
| n-C3H7 | CH3 |
| n-C3H7 | C2H5 |
| n-C3H7 | n-C3H7 |
| n-C3H7 | n-C4H9 |
| n-C3H7 | n-C5H11 |
| n-C3H7 | n-C6H13 |
| n-C4H9 | CH3 |
| n-C4H9 | n-C2H5 |
| n-C4H9 | n-C3H7 |
| n-C4H9 | n-C4H9 |
| n-C4H9 | n-C5H11 |
| n-C4H9 | n-C6H13 |
| n-C5H11 | CH3 |
| n-C5H11 | C2H5 |
| n-C5H11 | n-C3H7 |
| n-C5H11 | n-C4H9 |
| n-C5H11 | n-C5H11 |
| n-C5H11 | n-C6H13 |
| n-C6H13 | CH3 |
| n-C6H13 | C2H5 |
| n-C6H13 | n-C3H7 |
| n-C6H13 | n-C4H9 |
| n-C6H13 | n-C5H11 |
| n-C6H13 | n-C6H13 |
| CH2=CH | CH3 |
| CH2=CH | C2H5 |
| CH2=CH | n-C3H7 |
| CH2=CH | n-C4H9 |
| CH2=CH | n-C5H11 |
| CH2=CH | n-C6H13 |
| CH3 | CH2=CH |
| C2H5 | CH2=CH |
| n-C3H7 | CH2=CH |
| n-C4H9 | CH2=CH |
| n-C5H11 | CH2=CH |
| n-C6H13 | CH2=CH |
| CH3CH=CH | CH3 |
| CH3CH=CH | C2H5 |
| CH3CH=CH | n-C3H7 |
| CH3CH=CH | n-C4H9 |
| CH3CH=CH | n-C5H11 |
| CH3CH=CH | n-C6H13 |
0,02 mol Triflat F (aus Schritt 2.1, Beispiel 2) werden in 280 ml
Dichlormethan bei -70°C vorgelegt und mit einem Gemisch bestehend
aus 0,036 mol Triethylamin und 0,03 mol I in 20 ml Dichlormethan
versetzt. Man läßt 2 h bei -70°C rühren, versetzt mit 0,10 mol
Triethylamintrishydrofluorid, läßt weitere 5 min rühren und gibt dann
portionsweise 0,10 mol N-Bromsuccinimid hinzu. Das Gemisch wird
weitere 1,5 h bei -70°C gerührt. Anschließend läßt man es auf
Raumtemperatur erwärmen. Die gelbe Lösung wird mit Natronlauge
behandelt. Zuletzt wird wie üblich aufgearbeitet. Der Rückstand wird aus
n-Heptan umkristallisiert.
K 134 SB 215 N < 350 I; Δε = 2,1; Δn = 0,1145
K 134 SB 215 N < 350 I; Δε = 2,1; Δn = 0,1145
Analog werden die folgenden Verbindungen der Formel
hergestellt:
| R1 | |
| R2 | |
| CH3 | CH3 |
| CH3 | C2H5 |
| CH3 | n-C3H7 |
| CH3 | n-C4H5 |
| CH3 | n-C5H11 |
| CH3 | n-C6H13 |
| C2H5 | CH3 |
| C2H5 | C2H5 |
| C2H5 | n-C4H5 |
| C2H5 | n-C5H11 |
| C2H5 | n-C6H13 |
| n-C3H7 | CH3 |
| n-C3H7 | C2H5 |
| n-C3H7 | n-C3H7 |
| n-C3H7 | n-C4H9 |
| n-C3H7 | n-C5H11 |
| n-C3H7 | n-C6H13 |
| n-C4H9 | CH3 |
| n-C4H9 | C2H5 |
| n-C4H9 | n-C3H7 |
| n-C4H9 | n-C4H9 |
| n-C4H9 | n-C5H11 |
| n-C4H9 | n-C6H13 |
| n-C5H11 | CH3 |
| n-C5H11 | C2H5 |
| n-C5H11 | n-C3H7 |
| n-C5H11 | n-C4H9 |
| n-C5H11 | n-C5H11 |
| n-C5H11 | n-C6H13 |
| n-C5H11 | CH3 |
| n-C6H13 | C2H5 |
| n-C6H13 | n-C3H7 |
| n-C6H13 | n-C4H9 |
| n-C6H13 | n-C5H11 |
| n-C6H13 | n-C6H13 |
| CH2=CH | CH3 |
| CH2=CH | C2H5 |
| CH2=CH | n-C3H7 |
| CH2=CH | n-C4H9 |
| CH2=CH | n-C5H11 |
| CH2=CH | n-C6H13 |
| CH3 | CH2=CH |
| C2H5 | CH2=CH |
| n-C3H7 | CH2=CH |
| n-C4H9 | CH2=CH |
| n-C5H11 | CH2=CH |
| n-C6H13 | CH2=CH |
| CH3CH=CH | CH3 |
| CH3CH=CH | C2H5 |
| CH3CH=CH | n-C3H7 |
| CH3CH=CH | n-C4H9 |
| CH3CH=CH | n-C5H11 |
| CH3CH=CH | n-C6H13 |
0,1 mol F werden in 600 ml Dichlormethan bei -70°C vorgelegt und mit
einer Lösung bestehend aus 0,05 mol Triethylamin und 0,04 mol
Hydrochinon in 100 ml Dichlormethan versetzt. Man läßt 1 h bei -70°C
rühren, tropft 0,412 mol HF (50%ige Lösung in Pyridin) zu, läßt weitere
15 min rühren und gibt dann 0,2 mol N-Bromsuccinimid hinzu. Nach
90 min Rühren, läßt man das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur
erwärmen und versetzt es mit verd. Natronlauge. Die organische Phase
wird abgetrennt und wie üblich aufgearbeitet. Das Produkt wird aus
n-Heptan umkristallisiert.
K 140 S? 150 SB 169 N < 325 I; Δε = 0,2; Δn = 0,1093
K 140 S? 150 SB 169 N < 325 I; Δε = 0,2; Δn = 0,1093
Analog werden die folgenden Verbindungen der Formel
hergestellt:
| R1 | |
| R2 | |
| CH3 | CH3 |
| n-C3H7 | n-C3H7 |
| n-C4H9 | n-C4H9 |
| n-C5H11 | n-C5H11 |
| n-C6H13 | n-C6H13 |
| CH2=CH | CH2=CH |
| CH3CH=CH | CH=CH-CH3 |
| CH2=CHCH2CH2 | CH2CH2CH=CH2 |
| CCH-301 | 10,00% | |||||
| CCH-501 | 14,00% | |||||
| CCP-2F.F.F | 10,00% | |||||
| CCP-3F.F.F | 11,00% | |||||
| CCP-5F.F.F | 5,00% | |||||
| CCZU-2-F | 4,00% | |||||
| CCZU-3-F | 15,00% | |||||
| CCZU-5-F | 4,00% | |||||
| CCP-20CF3.F | 6,00% | |||||
| CCQPC-2-2 | 3,00% | |||||
| CCQPC-2-3 | 4,00% | |||||
| CCQPC-5-3 | 4,00% | |||||
| CCOC-3-3 | 3,00% | |||||
| CCOC-4-3 | 4,00% | |||||
| CCOC-3-5 | 3,00% | |||||
| S → N [°C]: < -40@ | Klärpunkt [°C]: 102,0@ | Δn [589 nm, 20°C]: 0,0658@ | Δε [1 kHz, 20°C]: 6,1@ | Voltage Holding Ratio [%]: 98,9@ | γ1 [mPa.s, 20°C]: 162@ | V10,0,20 [V]: 1,86 |
| CCH-301 | 16,00% | |||||
| CCH-501 | 18,00% | |||||
| CCP-2F.F.F | 9,00% | |||||
| CCP-3F.F.F | 5,00% | |||||
| CCP-5F.F.F | 5,00% | |||||
| CCZU-2-F | 4,00% | |||||
| CCZU-3-F | 13,00% | |||||
| CCZU-5-F | 4,00% | |||||
| CCQPC-2-2 | 3,00% | |||||
| CCQPC-2-3 | 4,00% | |||||
| CCQPC-5-3 | 5,00% | |||||
| CCOC-3-3 | 3,00% | |||||
| CCOC-4-3 | 4,00% | |||||
| CCOC-3-5 | 3,00% | |||||
| CH-43 | 2,00% | |||||
| CH-45 | 2,00% | |||||
| S → N [°C]: < -30@ | Klärpunkt [°C]: 100,5@ | Δn [589 nm, 20°C]: 0,0611@ | Δε [1 kHz, 20°C]: 4,3@ | Voltage Holding Ratio [%]: 99,1@ | γ1 [mPa.s, 20°C]: 149@ | V10,0,20 [V]: 2,21 |
| CCH-301 | 14,00% | ||
| CCH-501 | 18,00% | ||
| CCP-2F.F.F | 8,00% | ||
| CCP-3F.F.F | 5,00% | ||
| CCP-5F.F.F | 5,00% | ||
| CCZU-2-F | 4,00% | ||
| CCZU-3-F | 14,00% | ||
| CCZU-5-F | 4,00% | ||
| CCQPC-2-2 | 3,00% | ||
| CCQPC-2-3 | 4,00% | ||
| CCQPC-5-3 | 5,00% | ||
| CCOC-3-3 | 3,00% | ||
| CCOC-4-3 | 4,00% | ||
| CCOC-3-5 | 3,00% | ||
| CH-35 | 2,00% | ||
| CH-43 | 2,00% | ||
| CH-45 | 2,00% | ||
| Klärpunkt [°C]: 104,5@ | Δn [589 nm, 20°C]: 0,0618@ | γ1 [mPa.s, 20°C]: 159@ | V10,0,20 [V]: 2,23 |
| BCH-3F.F | 10,80% |
| BCH-SF.F | 9,00% |
| ECCP-30CF3 | 4,50% |
| ECCP-50CF3 | 4,50% |
| CBC-33F | 1,80% |
| CBC-53F | 1,80% |
| CBC-55F | 1,80% |
| PCH-6F | 7,20% |
| PCH-7F | 5,40% |
| CCP-20CF3 | 7,20% |
| CCP-30CF3 | 10,80% |
| CCP-40CF3 | 6,30% |
| CCP-50CF3 | 9,90% |
| PCH-5F | 9,00% |
| CCQPC-2-2 | 10,00% |
| BCH-3F.F | 10,80% |
| BCH-5F.F | 9,00% |
| ECCP-30CF3 | 4,50% |
| ECCP-50CF3 | 4,50% |
| CBC-33F | 1,80% |
| CBC-53F | 1,80% |
| CBC-55F | 1,80% |
| PCH-6F | 7,20% |
| PCH-7F | 5,40% |
| GCP-20CF3 | 7,20% |
| CCP-30CF3 | 10,80% |
| CCP-40CF3 | 6,30% |
| CCP-50CF3 | 9,90% |
| PCH-5F | 9,00% |
| CCQPC-2-3 | 9,98% |
| BCH-3F.F | 10,80% |
| BCH-5F.F | 9,00% |
| ECCP-30CF3 | 4,50% |
| ECCP-50CF3 | 4,50% |
| CBC-33F | 1,80% |
| CBC-53F | 1,80% |
| CBC-55F | 1,80% |
| PCH-6F | 7,20% |
| PCH-7F | 5,40% |
| CCP-20CF3 | 7,20% |
| CCP-30CF3 | 10,80% |
| CCP-40CF3 | 6,30% |
| CCP-50CF3 | 9,90% |
| PCH-5F | 9,00% |
| CCQPC-3-3 | 9,98% |
| BCH-3F.F | 10,80% |
| BCH-5F.F | 9,00% |
| ECCP-30CF3 | 4,50% |
| ECCP-50CF3 | 4,50% |
| CBC-33F | 1,80% |
| CBC-53F | 1,80% |
| CBC-55F | 1,80% |
| PCH-6F | 7,20% |
| PCH-7F | 5,40% |
| CCP-20CF3 | 7,20% |
| CCP-30CF3 | 10,80% |
| CCP-40CF3 | 6,30% |
| CCP-50CF3 | 9,90% |
| PCH-5F | 9,00 |
| CCQPC-3-2 | 10,00% |
| BCH-3F.F | 10,81% |
| BCH-5F.F | 9,01% |
| ECCP-30CF3 | 4,51% |
| ECCP-50CF3 | 4,51% |
| CBC-33F | 1,80% |
| CBC-53F | 1,80% |
| CBC-55F | 1,80% |
| PCH-6F | 7,21% |
| PCH-7F | 5,41% |
| CCP-20CF3 | 7,21% |
| CCP-30CF3 | 10,81% |
| CCP-40CF3 | 6,31% |
| CCP-50CF3 | 9,91% |
| PCH-5F | 9,01% |
| CCQPC-5-3 | 9,90% |
| CCH-301 | 11,18% |
| CCH-501 | 8,79% |
| CCP-2F.F.F | 7,99% |
| CCP-3F.F.F | 10,38% |
| CCP-5F.F.F | 3,99% |
| CCZU-2-F | 3,99% |
| CCZU-3-F | 13,58% |
| CCZU-5-F | 3,99% |
| CH-33 | 2,40% |
| CH-35 | 2,40% |
| CH-43 | 2,40% |
| CCPC-33 | 2,40% |
| CCH-3CF3 | 6,39% |
| CCQPC-5-3 | 20,12% |
| BCH-3F.F | 11,40% |
| BCH-5F.F | 9,50% |
| ECCP-30CF3 | 4,75% |
| ECCP-50CF3 | 4,75% |
| CBC-33F | 1,90% |
| CBC-53F | 1,90% |
| CBC-55F | 1,90% |
| PCH-6F | 7,60% |
| PCH-7F | 5,70% |
| CCP-20CF3 | 7,60% |
| CCP-30CF3 | 11,40% |
| CCP-40CF3 | 6,65% |
| CCP-50CF3 | 10,45% |
| PCH-5F | 9,50% |
| CCQUICC-2-3 | 4,99% |
| BCH-3F.F | 10,80% |
| BCH-5F.F | 9,00% |
| ECCP-30CF3 | 4,50% |
| ECCP-50CF3 | 4,50% |
| CBC-33F | 1,80% |
| CBC-53F | 1,80% |
| CBC-55F | 1,80% |
| PCH-6F | 7,20% |
| PCH-7F | 5,40% |
| CCP-20CF3 | 7,20% |
| CCP-30CF3 | 10,80% |
| CCP-40CF3 | 6,30% |
| CCP-50CF3 | 9,90% |
| PCH-5F | 9,00% |
| CCQGIC-2-3 | 10,00% |
| BCH-3F.F | 10,78% |
| BCH-5F.F | 8,98% |
| ECCP-30CF3 | 4,49% |
| ECCP-50CF3 | 4,49% |
| CBC-33F | 1,80% |
| CBC-53F | 1,80% |
| CBC-55F | 1,80% |
| PCH-6F | 7,19% |
| PCH-7F | 5,39% |
| CCP-20CF3 | 7,19% |
| CCP-30CF3 | 10,78% |
| CCP-40CF3 | 6,29% |
| CCP-50CF3 | 9,88% |
| PCH-5F | 8,98% |
| CCQPICC-2-2 | 10,18% |
| BCH-3F.F | 11,37% |
| BCH-5F.F | 9,47% |
| ECCP-30CF3 | 4,74% |
| ECCP-50CF3 | 4,74% |
| CBC-33F | 1,89% |
| CBC-53F | 1,89% |
| CBC-55F | 1,89% |
| PCH-6F | 7,58% |
| PCH-7F | 5,68% |
| CCP-20CF3 | 7,58% |
| CCP-30CF3 | 11,37% |
| CCP-40CF3 | 6,63% |
| CCP-50CF3 | 10,42% |
| PCH-5F | 9,47% |
| CCQPQICC-2-2 | 5,26% |
Claims (9)
1. Vierkern- und Fünfkernverbindungen der Formel I
worin
R1 und R2 jeweils unabhängig voneinander, einen unsubsti tuierten, einen einfach durch CN oder CF3 oder einen mindestens einfach durch Halogen substituierten Alkyl- oder Alkenylrest mit bis zu 15 C-Atomen, wobei in diesen Resten auch eine oder mehrere CH2-Grup pen jeweils unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- so ersetzt sein können, dass O-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, und
Z -OCF2- oder eine Einfachbindung
L1, L2, L3 und L4 jeweils unabhängig voneinander H oder F, und
m 1 oder 2
bedeuten.
worin
R1 und R2 jeweils unabhängig voneinander, einen unsubsti tuierten, einen einfach durch CN oder CF3 oder einen mindestens einfach durch Halogen substituierten Alkyl- oder Alkenylrest mit bis zu 15 C-Atomen, wobei in diesen Resten auch eine oder mehrere CH2-Grup pen jeweils unabhängig voneinander durch -O-, -S-, -CO-, -CO-O-, -O-CO- oder -O-CO-O- so ersetzt sein können, dass O-Atome nicht direkt miteinander verknüpft sind, und
Z -OCF2- oder eine Einfachbindung
L1, L2, L3 und L4 jeweils unabhängig voneinander H oder F, und
m 1 oder 2
bedeuten.
2. Vierkern- und Fünfkernverbindungen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass R1 und R2 jeweils unabhängig voneinander
einen geradkettigen Alkyl- oder Alkenylrest mit bis zu 8 C-Atomen
bedeuten.
3. Vierkern- und Fünfkernverbindungen der Formeln Ia bis Ij,
worin
R1a und R1b jeweils unabhängig voneinander H, CH3, C2H5 oder n-C3H7,
m 1 oder 2 und
Alkyl und Alkyl* jeweils unabhängig voneinander geradkettige und verzweigte Alkylgruppen mit 1-7 C-Atomen
bedeuten.
worin
R1a und R1b jeweils unabhängig voneinander H, CH3, C2H5 oder n-C3H7,
m 1 oder 2 und
Alkyl und Alkyl* jeweils unabhängig voneinander geradkettige und verzweigte Alkylgruppen mit 1-7 C-Atomen
bedeuten.
4. Verwendung der Verbindungen der Formel I in flüssigkristallinen
Medien.
5. Flüssigkristallines Medium auf der Basis eines Gemisches von
polaren Verbindungen mit positiver dielektrischer Anisotropie,
dadurch gekennzeichnet, dass es eine oder mehrere Verbindungen
der Formel I
worin R1, R2, Z, L1-4 und m die in Anspruch 1 angegebenen Bedeu tungen haben und zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen aus gewählt aus der Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln II, III, IV, V, VI, VII und VIII enthält:
worin die einzelnen Reste die folgenden Bedeutungen haben:
R0: n-Alkyl, Oxaalkyl, Fluoralkyl oder Alkenyl mit jeweils bis zu 9 C-Atomen,
X0: F, Cl, halogeniertes Alkyl oder Alkoxy mit 1 bis 6 C-Atomen oder halogeniertes Alkenyl mit 2 bis 6 C-Atomen.
Z0: -C4H8-, -CF2O-, -OCF2-, -CH2O-, -OCH2-, -CF=CF-, -C2F4- oder -CH=CH-;
Y1 bis Y4: jeweils unabhängig voneinander H oder F,
r: 0 oder 1,
worin R1, R2, Z, L1-4 und m die in Anspruch 1 angegebenen Bedeu tungen haben und zusätzlich eine oder mehrere Verbindungen aus gewählt aus der Gruppe bestehend aus den allgemeinen Formeln II, III, IV, V, VI, VII und VIII enthält:
worin die einzelnen Reste die folgenden Bedeutungen haben:
R0: n-Alkyl, Oxaalkyl, Fluoralkyl oder Alkenyl mit jeweils bis zu 9 C-Atomen,
X0: F, Cl, halogeniertes Alkyl oder Alkoxy mit 1 bis 6 C-Atomen oder halogeniertes Alkenyl mit 2 bis 6 C-Atomen.
Z0: -C4H8-, -CF2O-, -OCF2-, -CH2O-, -OCH2-, -CF=CF-, -C2F4- oder -CH=CH-;
Y1 bis Y4: jeweils unabhängig voneinander H oder F,
r: 0 oder 1,
6. Flüssigkristallines Medium nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Anteil an Verbindungen der Formeln I bis VIII
zusammen im Gesamtgemisch mindestens 50 Gew.-% beträgt.
7. Flüssigkristallines Medium nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, dass der Anteil an Verbindungen der Formel I im
Gesamtgemisch 5 bis 50 Gew.-% beträgt.
8. Verwendung des flüssigkristallinen Mediums nach Anspruch 5 für
elektrooptische Zwecke.
9. Elektrooptische Flüssigkristallanzeige enthaltend ein flüssig
kristallines Medium nach Anspruch 5.
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R018 | Grant decision by examination section/examining division | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20131130 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |