DE10135459B4 - Türzargenprofil mit Distanzelement - Google Patents

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Abstract

Türzargenprofil (1), insbesondere zur Befestigung in einer Ausnehmung in einem Wandkörper (2) mittels eines Kunststoffschaums (3),
mit einem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) und wenigstens einem rechtwinklig dazu angeordneten Zargenspiegelprofilabschnitt (14; 16), wobei an dem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) wenigstens ein Distanzelement angeordnet ist, das eine zu dem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) beabstandete Montagefläche aufweist.
dadurch gekennzeichnet,
– dass das Distanzelement (20) U-förmig ausgebildet ist und dass bei dem Distanzelement die Montagefläche durch wenigstens einen Montageflächenprofilabschnitt (21) gebildet ist und zwei sich seitlich an den Montageflächenprofilabschnitt (21) anschließende Beabstandungsprofilabschnitte (22; 26) umfasst, mittels derer der Montageflächenprofilabschnitt (21) beabstandet zu dem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) unter Ausbildung eines Hohlraums (29) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Türzargenprofil, insbesondere zur Befestigung in einer Ausnehmung in einem Wandkörper mittels eines Kunststoffschaums, mit einem Zargenlaibungprofilabschnitt und wenigstens einem rechtwinklig dazu angeordneten Zargenspiegelprofilabschnitt, wobei an dem Zargenlaibungprofilabschnitt wenigstens ein Distanzelement angeordnet ist, das eine zu dem Zargenlaibungprofilabschnitt beabstandete Montagefläche aufweist.
  • Mit Kunststoffschaum montiert werden seit langem Rahmenprofile aus Holz- und Kunststoffwerkstoffen, jedoch wird inzwischen auch die Montage von Türzargen aus Stahl mit Hilfe von Kunststoffschaumklebstoffen praktiziert. Durch den Kunststoffschaum wird eine Verfüllung von Bauwerksfugen und zugleich eine Verklebung des Rahmenprofils mit einem Wandkörper erreicht.
  • Es ist oftmals nachteilig, beispielsweise bei der Türzargenmontage mit Kunststoffschaum gemäß DE 197 41 826 A1 , dass die Ausschäumung unkontrolliert erfolgt. Hierdurch gelangt Kunststoffschaum in Bereiche, in denen er verschiedene Zubehörteile des Rahmensprofils, beispielsweise der für eine Tür vorgesehenen Bänder und Schlossfallen, funktionsunfähig macht. Außerdem wird zuviel Schaum verbraucht, da sich der Schaum ungehindert in der gesamten Fuge verbreitet.
  • In der DE 200 17 752 U1 wird zur Begrenzung des Schaumverbrauchs der Einbau von Begrenzungswandeinrichtungen in der Wandanschlussfuge zwischen Zarge und Wandkörper empfohlen. Zwischen Wandkörper, Türzarge und Begrenzungswandeinrichtungen wird so eine Schäumkammer gebildet, in der der entstehende Schaum festgehalten wird. Einem Herablaufen des Schaums und damit einem hohen Schaumverbrauch wird effektiv entgegengewirkt.
  • Allerdings verbleibt als Nachteil, dass der Schaum gezielt durch einen schmalen Spalt zwischen einem seitlichen Zargenspiegel und dem Wandkörper eingespritzt werden muss. Dort ist nur schwer oder gar nicht sichtbar, ob die Schäummitteldüse in die vorgesehene Schäumkammer eingeführt ist. Auch wenn eine Begrenzung des auszuschäumenden Volumens erreicht wird, muss nach wie vor die gesamte Breite der Fuge zwischen Türzarge und Wandkörper, die mehrere Zentimeter betragen kann, mit Kunststoffschaum ausgefüllt werden.
  • Zudem erhitzen sich Zargen im Brandfall stark, so dass die Zargen unbrauchbar werden und der als Verbindungsmittel der Zarge mit der Wand fungierende Kunststoffschaumkörper erweicht.
  • Die DE 196 09 051 A1 offenbart ein Verfahren zum Montieren von Metallzargen mittels Kunstharzschaum. Offenbart ist dort ebenfalls, dass zur Volumenreduktion in der auszuschäumenden Fuge zwischen dem Zargenprofil und dem Mauerwerk ein Distanzelement eingesetzt ist, wobei es sich um ein faserhaltiges Material, insbesondere eine Span- oder Hartfaserplatte handeln soll. Durch das faserige Material soll außerdem die Verbindung zwischen Zarge und Schaum verbessert werden. Schwachpunkt dieser bekannten Verbindung von Zarge und Mauerwerk ist die Anbringung des Distanzelements am Zargenprofil. Da nämlich das Distanzelement an der Wangenrückseite der Metallzarge festgeklebt wird, tritt genau dort der Effekt ein, der eigentlich vermieden werden sollte, nämlich die unzureichende Haftung eines Kunstharzes an einer Stahlzarge.
  • Es stellt sich daher die Aufgabe, ein Türzargenprofil der eingangs genannten Art anzugeben, das zur Montage in einer Wandöffnung mittels Kunststoffschaum geeignet ist, wobei der Verbrauch an Montageschaum reduziert sein soll.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass an dem Zargenlaibungprofilabschnitt wenigstens ein Distanzelement angeordnet ist, das eine zu dem Zargenlaibungprofilabschnitt beabstandete Montagefläche aufweist.
  • Die Montagefläche liegt näher am Wandkörper als der Zargenlaibungprofilabschnitt bei bekannten Zargen. Hierdurch wird die Bauanschlussfuge wesentlich schmaler und der Verbrauch an Kunststoffschaum zur Montage stark reduziert.
  • Das Distanzelement kann selbst aus Kunststoffschaum vorgefertigt sein, beispielsweise durch Applikation eines 1-Komponenten-Kunststoffschaums direkt bei der Herstellung des Türzargenprofils oder durch Anbringen eines Kunststoff-Vollprofils an dem Zargenfalzprofilabschnitt, beispielsweise aus Polystyrol.
  • Das Distanzelement ist U-förmig ausgebildet und die Montagefläche des Distanzelements ist durch wenigstens einen Montageflächenprofilabschnitt gebildet. Das Distanzelement um fasst zudem wenigstens einen sich seitlich daran anschließenden Beabstandungsprofilabschnitt, mittels dessen der Montageflächenprofilabschnitt beabstandet zu dem Zargenlaibungprofilabschnitt unter Ausbildung eines Hohlraums angeordnet ist. Hierdurch wird die frei liegende Zargenlaibung durch den Hohlraum thermisch von der Kunststoffschaumschicht entkoppelt, so dass deren Erweichen im Brandfall zumindest verlangsamt wird. Schließlich ergibt sich die weitere vorteilhafte Wirkung, dass die doppelte Wandung im Zargenlaibungsbereich zu einer wesentlichen Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Zarge führt. Es ist dabei vorteilhaft, dass an dem Distanzelement zwei sich seitlich an den Montageflächenprofilabschnitt anschließende Beabstandungsprofilabschnitte vorgesehen sind, also ein U-förmiges Profil mit der Zargenlaibung verbunden wird. Hierdurch ergibt sich aus Zargenlaibung und Distanzelement ein geschlossenes Profil, das bekanntermaßen eine hohe Torsions- und Biegesteifigkeit aufweist; einem Ausbeulen der Zargenlaibung durch thermische Einflüsse wird entgegengewirkt.
  • Die thermische Entkopplung kann durch weitere Maßnahmen weiter verbessert werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn in der erfindungsgemäß geschaffenen Hohlkammer ein Gipskörperelement angeordnet ist, bei dem es sich um Abschnitte bekannter Bauplatten aus Gipsfasern oder Gipskarton oder um einen in die Hohlkammer eingefüllten Gipsmörtel handeln kann. Wie an sich bekannt, hat Gips die Eigenschaft, Kristallwasser zu speichern, so dass sich die Wärmespeicherkapazität der Zarge beträchtlich erhöht und sich der Temperaturanstieg an der Zarge im Brandfall verlangsamt. Bei weiterer starker Erwärmung wird das Kristallwasser als Wasserdampf von der Gipsplatte abgegeben.
  • Vorgeschlagen wird auch, dass der Beabstandungsprofilabschnitt und/oder der Kantenbereich des Montageflächenprofilabschnitts des Distanzelements mit Ausnehmungen versehen sind. Die Wärmeleitung wird erschwert, wenn nur noch dünne Stege als Verbindung zwischen Zargenlaibung und Montageflächenprofilabschnitt bleiben, und außerdem wird ein Ausströmen des von der Gipsplatte im Brandfall abgegebenen Wasserdampfes in den Bereich der Kunststoffschaumverklebung ermöglicht. Für Türzargenprofile ohne Brandschutzanforderungen sind die Ausnehmungen nicht erforderlich.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den weiteren Unteransprüchen und den nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnung erläuterten Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Die Figuren zeigen im einzelnen:
  • 1 das erfindungsgemäße Türzargenprofil und dessen Montage an einem Wandkörper in perspektivischer Darstellung und
  • 2 einen Schnitt durch das an einem Wandkörper montierte Türzargenprofil.
  • 1 zeigt das erfindungsgemäße Türzargenprofil 1, das in eine Ausnehmung in einem Wandkörper 2 eingesetzt ist. Das Türzargenprofil 1 weist in der dargestellten Ausführungsform einen Zargenlaibungsprofilabschnitt 15 auf, der über eine Dichtungsnut 19 in einen Zargenfalzprofilabschnitt 17 übergeht. An den äußeren Längskanten schließt sich ein Zargenspiegelprofilabschnitt 14 an den Zargenlaibungsprofilabschnitt 15 an, bzw. ein Zargenspiegelprofilabschnitt 16 an den Zargenfalzprofilabschnitt 17. Die Zargenspiegelprofilabschnitte 14, 16 können ihrerseits durch eine Umbördelung, die sogenannte Maulweitenkante, abgeschlossen sein.
  • An der dem Wandkörper 2 zugewandten Seite des Zargenlaibungsprofilabschnitts 15 ist ein Distanzelement 20 befestigt. Dieses besteht vorzugsweise aus einem Montageflächenprofilabschnitt 21, der seitlich mit Beabstandungsprofilabschnitten 22, 26 versehen ist. Die Beabstandungsprofilabschnitte 22, 26 weisen jeweils Befestigungslaschen 24, 28 auf, über die das Distanzelement 20 mit dem Türzargenprofil 1 verbunden ist, beispielsweise durch Schweißen bei einem Türzargenprofil aus Stahl.
  • Der Montageflächenprofilabschnitt 21 kann zumindest an seiner zum Wandkörper hin gerichteten Seite mit einer haftungserhöhenden Oberfläche versehen sein, um die Adhäsion von Kunststoffschaumklebstoffen zu erhöhen. Hierzu kann die Oberfläche aufgerauht sein. Weiterhin kann eine haftungserhöhende Beschichtung mit einem sogenannten Primer aufgebracht sein.
  • Die Beabstandungsprofilabschnitte 22, 26 sowie teilweise der Kantenbereich des Montageflächenprofilabschnitts 21 sind mit perlenschnurartig aufgereihten Ausnehmungen 23, 27 versehen. Die Einbringung der Ausnehmungen im Bereich der Schmalseiten 22, 26 ist empfehlenswert, jedoch wird die Wirkung einer thermischen Entkopplung und Dampfabgabe auch erreicht, wenn die Ausnehmungen in den Montageflächenprofilabschnitt 21 selbst eingebracht sind.
  • Das Türzargenprofil 1 mit dem daran befestigten Distanzelement 20 umschließt eine Hohlkammer 29, wie insbesondere 2 zeigt. In die Hohlkammer 29 ist ein Gipsplattenelement 40 eingesetzt. Die weitgehend maßstabsgetreue Querschnittszeichnung gemäß 2 zeigt deutlich, dass der mit Kunststoffschaum 3 auszufüllende Spalt zwischen dem Wandkörper 2 und dem erfindungsgemäß vorgesehenen Distanzelement 20 nur noch ein Drittel der Spaltbreite zwischen Wandkörper und Zargenlaibungsprofilabschnitt 15 umfasst. Damit liegt das Türzargenprofil 1 sehr nahe an dem Wandkörper 2 an.
  • Wie 1 zeigt, kann von der Seite des Zargenspiegelprofilabschnitts 14 her eine Düse 32 eines Schaummittelbehälters 30 in den Spalt zwischen Türzargenprofil 1 und Wandkörper 2 eingeführt werden. Der Spalt wird dann abschnittsweise oder über die gesamte Länge des Türzargenprofils 1 mit Kunststoffschaum verfüllt, wobei der Verbrauch an Kunststoffschaum aufgrund der geringen Spaltbreite gering ist.
  • Neben dem reduzierten Schaumverbrauch bei der Montage ergibt sich durch die Anordnung des Distanzelements 20 eine thermische Entkopplung, insbesondere bei einer aus einem Metall gebildeten Türzarge. Im Brandfall findet eine Erwärmung insbesondere von der Außenseite des Türzargenprofils 1 her statt. Dabei wird über den Zargenprofilabschnitt 15 die in der Hohlkammer 29 eingesetzte Gipsplatte 40 erwärmt. Das im Gips gebundene Wasser wird mit zunehmender Erwärmung freigesetzt. Der Wasserdampf kann durch die Ausnehmungen 23 und 27 entweichen und kühlt damit das gesamte Türzargenprofil 1 von innen her. Ein schnelles Übergreifen der Brandwirkung auf die Verklebung mittels Kunststoffschaum 3 wird ebenso verhindert, wie eine Zerstörung der Türzarge insgesamt. Hierdurch bleibt die Funktionsfähigkeit einer geschlossenen Tür erhalten und es wird über eine längere Zeit verhindert, daß sich ein Brand durch die Türöffnung in benachbarte Bereiche eines Gebäudes ausbreitet.
  • Das Distanzelement kann über seine Beabstandungsprofilabschnitte nur punktuell mit dem Zargenlaibungsprofil abschnitt verbunden werden. Hier reichen bei metallischen Türzargenprofilen wenige Heftpunkte, um eine mechanische Verbindung zu gewährleisten und zugleich die Stellen eines möglichen Wärmeübergangs stark zu reduzieren.
  • Das Türzargenprofil 1 kann sowohl mit einzelnen Distanzelementen 20 versehen sein als auch durchgängig mit einem Distanzelement in Form eines durchlaufenden Profilabschnitts ausgebildet sein, so dass eine durchgängige doppelte Wandung an der Zarge vorhanden ist.
  • Als Kunststoffschäume 3 zur Montage des erfindungsgemäßen Türzargenprofils 1 sind insbesondere Polyurethan-Hartschäume aus zwei Komponenten geeignet, beispielsweise solche, die durch Mischung eines Polyols mit einem Isocyanat gebildet werden. Solche Schäume sind hart und bieten eine hohe Steifigkeit der ausgeschäumten Fuge.
  • Daneben sind Polyurethanschäume geeignet, bei denen nur eine Komponente in die Baufuge eingespritzt wird, die mit der Luftfeuchtigkeit unter Ausbildung eines halbharten Polyurethanschaums reagiert. Ein solcher 1-Komponenten-Schaum ist allgemein kostengünstiger als 2-Komponenten-Systeme und eignet sich daher insbesondere zur Ausschäumung großer Volumen, beispielsweise zur Ausschäumung einer Fuge über den gesamten Umfang einer Türzarge, wodurch eine starke Körperschalldämmung der Zarge selbst und deren akustische Entkopplung vom Wandkörper erreicht werden.
  • Zur kostengünstigen Schalldämmung wird vorgeschlagen, den gesamten Hohlkammer 29 mit einem 1-Komponenten-Schaum werksseitig zu verfüllen, soweit keine Brandschutzanforderungen gestellt werden und somit eine Füllung des Hohlraums mit einem Gipskörperelement nicht erforderlich ist.

Claims (7)

  1. Türzargenprofil (1), insbesondere zur Befestigung in einer Ausnehmung in einem Wandkörper (2) mittels eines Kunststoffschaums (3), mit einem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) und wenigstens einem rechtwinklig dazu angeordneten Zargenspiegelprofilabschnitt (14; 16), wobei an dem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) wenigstens ein Distanzelement angeordnet ist, das eine zu dem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) beabstandete Montagefläche aufweist. dadurch gekennzeichnet, – dass das Distanzelement (20) U-förmig ausgebildet ist und dass bei dem Distanzelement die Montagefläche durch wenigstens einen Montageflächenprofilabschnitt (21) gebildet ist und zwei sich seitlich an den Montageflächenprofilabschnitt (21) anschließende Beabstandungsprofilabschnitte (22; 26) umfasst, mittels derer der Montageflächenprofilabschnitt (21) beabstandet zu dem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) unter Ausbildung eines Hohlraums (29) angeordnet ist.
  2. Türzargenprofil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Beabstandungsprofilabschnitte (22; 26) mit einer Befestigungslasche (24; 28) versehen ist.
  3. Türzargenprofil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zargenlaibungprofilabschnitt (15) über eine Dichtungsaufnahmenut (19) in einen Zargenfalzprofilabschnitt (17) übergeht, an den sich ein rechtwinklig dazu angeordneter Zargenspiegelprofilabschnitt (16) anschließt, und dass das Distanzelement (20) mit einem ersten Beabstandungsprofilabschnitt (22) an dem Zargenlaibungprofilabschnitt (15) und mit einem zweiten Beabstandungsprofilabschnitt (22) an dem Zargenfalzprofilabschnitt (17) befestigt ist.
  4. Türzargenprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Beabstandungsprofilabschnitt (22; 26) und/oder der Kantenbereich des Montageflächenprofilabschnitts (21) mit Ausnehmungen (23; 27) versehen ist.
  5. Türzargenprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hohlkammer (29) ein Gipskörperelement (40) angeordnet ist.
  6. Türzargenprofil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gipskörperelement (40) aus einem Abschnitt einer Gipsfaserplatte besteht.
  7. Türzargenprofil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gipskörperelement (40) aus Gipsmörtel gebildet ist.
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