DE1009237B - Einrichtung mit einem geschlossenen Kreis aus ferromagnetischem Material mit hoher Remanenz und annaehernd parallelogrammfoermiger Hystereseschleife - Google Patents
Einrichtung mit einem geschlossenen Kreis aus ferromagnetischem Material mit hoher Remanenz und annaehernd parallelogrammfoermiger HystereseschleifeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung mit einem geschlossenen Kreis aus ferromagnetischem
Material mit hoher Remanenz und annähernd parallelogrammförmiger Hystereseschleife und mit mindestens
je einer mit dem Kreis gekoppelten Eingangsund Ausgangswicklung.
Bekanntlich werden solche Einrichtungen unter anderem zur Aufzeichnung kodierter Informationen
verwendet, wobei die Information durch den Remanenzzustand des ferromagnetischen Materials bestimmt
wird. Mittels Stromimpulse, die durch mindestens eine mit dem ferromagnetischen Kreis gekoppelte
Eingangswicklung hindurchgeführt werden, kann ein bestimmter, dem Wert »0« oder »1« der kodierten
Information entsprechender Remanenzzustand eingestellt werden; »0« wird z.B. durch positive Remanenz,
»1« durch negative Remanenz gekennzeichnet. Indem die Spannung gemessen wird, die über einer
mit dem Kern gekoppelten Ausgangswicklung unter der Wirkung eines nächstfolgenden Stromimpulses
durch die erwähnte Eingangswicklung entsteht, kann der Remanenzzustand bestimmt oder, mit anderen
Worten, die im Kern enthaltene Information wieder abgelesen werden. Die Unterscheidung zwischen den
zwei Zuständen ist jedoch um so schwieriger durchführbar, je weniger flach die Hystereseschleife des
verwendeten Kerns in der Nähe der Remanenz ist.
Es ist auch bekannt, eine solche Einrichtung für Schaltzwecke zu verwenden. Ein Wechselstrom durch
die Eingangswicklung erzeugt eine Wechselspannung über der Ausgangswicklung. Wird außerdem einer
zweiten Eingangswicklung ein Gleichstrom zugeführt, der den Kern in den Sättigungszustand bringt, so ist
die Ausgangswechselspannung wesentlich geringer als ohne Gleichstrom-Vormagnetisierung; im Idealfall
wäre diese Spannung bei Vormagnetisierung Null. In dem Maße wie die Hystereseschleife bei Sättigung
weniger flach verläuft, ist der Unterschied zwischen beiden Ausgangsspannungen aber geringer. Da sich
jedoch im Sättigungszustand der Magnetkreis mit seinen Wicklungen wie eine Luftspule verhalten wird,
ist die dann auftretende Spannung, sogar bei den günstigsten Materialien, nicht Null.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es bedeutend einfacher ist, ferromagnetisches Material
mit einer parallelogrammförmigen Hystereseschleife herzustellen als ferromagnetisches Material mit einer
Hystereseschleife, die z. B. in der Nähe der Sättigung oder im Sättigungsgebiet einen flachen Verlauf hat.
Die Erfindung weist das Merkmal auf, daß mindestens eine Ausgangswicklung des Magnetkreises mit hoher
Remanenz und parallelogrammförmiger Hystereseschleife mit mindestens einem anderen ferromagnetischen
Kreis mit verhältnismäßig geringer Remanenz
Einrichtung mit einem geschlossenen Kreis aus ferromagnetischem Material
mit hoher Remanenz und annähernd
parallelogrammförmiger Hystereseschleife
Anmelder:
N. V, Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 8. August 1953
Niederlande vom 8. August 1953
Hendrik van der Heide, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gekoppelt ist und beide Magnetkreise gleichzeitig durch je eine oder eine gemeinsame Strom- bzw.
Spanuungsquelle erregt werden, derart, daß eine von der annähernd parallelogrammförmigen Hystereseschleife
abweichende effektive Hystereseschleife von für die ausgangsseitige Unterscheidbarkeit diskreter
Magnetisierungszustände geeigneter und insoweit beliebiger Form erzielt wird. Hierbei wird also, falls
die Hystereseschleife des verwendeten ferromagnetisehen Kreises nicht hinreichend flach verläuft, um
bestimmte gewünschte Wirkungen in den Ausgangswicklungen in Abhängigkeit von dem magnetischen
Zustand des ferromagnetischen Kreises in genügendem Maße zu erzielen, gleichsam die effektive Hystereseschleife
der Einrichtung zur Erreichung dieser gewünschten Wirkungen geeigneter gemacht.
Es ist bereits eine Anordnung zur Verstärkung schwacher Gleichströme bekannt, welche aus zwei
Magnetkreisen mit gleichem Kernmaterial und dementsprechend auch gleichen Hystereseschleifen besteht;
hierbei werden beide Magnetkreise auf verschiedene Weise erregt, so daß sie einen unterschiedlichen FeId-^
verlauf aufweisen und somit eine Hystereseschleife mit völlig abnormer, unsymmetrischer Form entsteht.
Eine Anordnung mit einer solchen Hystereseschleife ist aber für Speicher- und Schaltzwecke ungeeignet.
Ferner ist eine Speichermatrix mit ferromagnetischen Kernen bekannt, bei der eine gemeinsame Ausgangswicklung
so mit den verschiedenen Magnet-
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kernen gekoppelt ist, daß unerwünschte Spannungen, welche durch die nicht exakte Rechteckform der
Hystereseschleife der Kerne bedingt sind, ausgeglichen werden. Alle Magnetkerne haben hierbei jedoch gleiche
Hystereseschleifen, deren effektive Form nicht ver-r
änderbar ist. Die Leitungsführung bei dieser bekannten Speichermatrix ist aber sehr verwickelt, so
daß ein Auswechseln einzelner, schadhafter Magnetkerne umständli'ch-und langwierig ist. Demgegenüber
kann eine Einrichtung nach der Erfindung auch bei einer einfachen, an sich bekannten Speichermatrix
Verwendung finden.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine bekannte Einrichtung,
Fig. 2 die Hystereseschleife, die bei einer solchen Einrichtung auftritt,
Fig. 3 eine Einrichtung nach der Erfindung und Fig. 4 Polarisationskennlinien, die bei einer solchen
Einrichtung auftreten; : Fig. 5 und 6 stellen ebenfalls Einrichtungen nach
der Erfindung dar;
Fig. 7 zeigt eine bekannte Einrichtung, die für Schaltzwecke verwendbar ist,
Fig. 8 eine Hystereseschleife, die bei einer solchen Einrichtung auftritt,
Fig. 9 die Hystereseschleife einer Einrichtung nach Fig. 7 nach Durchführung der Erfindung,
Fig. 10 eine Einrichtung nach der Erfindung, die für Schaltzwecke verwendbar ist.
Fig. 1 zeigt eine bekannte Einrichtung zur Aufzeichnung kodierter Informationen. Bezugsziffer 1
bezeichnet dabei den ferromagnetischen Kreis mit der hohen Remanenz und der parallelogrammförmigen
Hystereseschleife, 2 bezeichnet eine Eingangswicklung mit den Klemmen A und B und 3 eine Ausgangswicklung
mit den Klemmen C und D. Sowohl die Wicklung 2 als auch die Wicklung 3 können gewünschtenfalls
aus mindestens einem nur durch die Öffnung des Kreises 1 hindurchgeführten Leiter bestehen.
Fig. 2 zeigt die Hystereseschleife des Kerns 1, wobei
der Fluß Φ als Funktion des durch die Wicklung 2 hindurchgeführten Stromes i aufgetragen ist. Bei i = 0
sind zwei Remanenzzustände vorhanden, d. h. der Polarisationszustand Φ1 und der Polarisationszustand
Φ2. Der Zustand Φχ entspricht z. B. einer »0« der
kodierten Information, Φ.2 einer »1«. Es wird angenommen,
daß der Kreis sich im Zustand Φ± befindet;
dann wird ein positiver Stromimpuls mit einem Wert iv
der den Klemmen A und B zugeführt wird, Fluß-Veränderungen Φ3-Φ± (Hinlauf) und Φ1-Φ3 (Rücklauf)
im Kern erzeugen, die über die Klemmen C und D der Wicklung 3 Spannungen hervorrufen. Befindet
sich der Kreis im Zustand Φ.2, so wird ein positiver
Stromimpuls, der den Klemmend und B zugeführt wird, bei steigender Flanke dieses Stromimpulses, eine
Flußänderung Φ3-Φ% (Hinlauf) und bei abfallender
Flanke eine Flußänderung Φχ—Φ3 (Rücklauf) hervorrufen,
die auch über die Klemmen C und D der Wicklung 3 Spannungen hervorrufen, von denen die
erste Spannungsspitze bei der steigenden Flanke des Stromimpulses wesentlich höher ist als die erste
Spannungsspitze, die auftritt, wenn der Kreis sich im Zustand Φχ befindet. Es wird dabei bemerkt, daß
bei dem angegebenen Impulswert, d. h. I1, der Kreis
stets nach der Zufuhr eines Stromimpulses an die Klemmen A und B in den Zustand Φ± gelangt, der also
einer »0« der kodierten Information entspricht. Ein Speicherelement»!« wird auf gezeichnet, d.h., der Kreis
gelangt in den Zustand Φ2, indem den Klemmen A
und B ein negativer Stromimpuls zugeführt wird, dessen absoluter Wert mindestens gleich X1 ist.
Dem Unterschied zwischen einer »0« und einer »1« liegt also der Unterschied zwischen den Spannungsspitzen
über der Wicklung 3 zugrunde, welcher Unterschied auf den Unterschied zwischen den Flußänderungen
Φ3-Φχ und Φ3-Φ2 zurückzuführen ist. Dieser
Spannungsunterschied erweist sich in der Praxis im allgemeinen als verhältnismäßig gering, was auf einen
zuwenig flachen Verlauf der Hystereseschleife in der Nähe der Remanenz zurückzuführen ist.
Fig. 3 zeigt eine Einrichtung nach der Erfindung. Bezugsziffer 1 bezeichnet wieder einen Magnetkreis
mit einer Hystereseschleife, wie diese in Fig. 2 dargestellt ist, 2 und 3 bezeichnen die entsprechenden
Eingangs- und Ausgangswicklungen; 4 bezeichnet einen Magnetkreis, dessen Remanenz gering ist im
Vergleich zu der Remanenz des Kreises 1. Die entsprechenden Eingangs- und Ausgangswicklungen sind
derart angeordnet, daß der Wickelsinn von Eingangsund Ausgangswicklungen einander gegenüber bei den
zwei Kreisen verschieden ist. Befindet sich der Magnetkreis 1 im Zustand Φν so wird ein positiver Impuls,
der den Klemmen yi und B zugeführt wird, im Kreis 1 bei der steigenden Flanke eine Fluß änderung
Φζ-Φχ und somit eine Spannungsspitze
■n
Φ,-Φι
At
wobei η die Windungszahl der Ausgangswicklung 3
und A t die Zeitdauer der steigenden Flanke bezeichnet, und bei der abfallenden Flanke eine Flußänderung
Φχ-ΦΆ und somit eine Spannungsspitze
n-
At'
hervorrufen, wobei Δ t' die Zeitdauer der abfallenden
Flanke bezeichnet. Derselbe Impuls wird jedoch über der Wicklung 6 des zweiten Kreises auch Flußänderungen
erzeugen und somit auch Spannungen, die durch die Wahl des Wickelsinnes gerade entgegengesetztes
Vorzeichen haben. Die über der Wicklung 6 auftretenden Spannungsspitzen sind dabei
ΑΦ , ΔΦ
und — m -
At
Af
wobei m die Windungszahl der Wicklung 6 bezeichnet.
Werden die Kennlinie von 4 und die Windungszahl m derart gewählt, daß η ((P3-^1) gleich m Δ Φ ist,
so entsteht an den Klemmen C und D keine Spannung unter der Wirkung des den Klemmen A und B zugeführten
positiven Stromimpulses.
Befindet sich der Kreis 1 im Zustand Φ2, so unterliegen
die Spannungsspitzen über der Wicklung 3 der Wirkung eines den Klemmen A und B zugeführten
positiven Spannungsimpulses
At
Die über der Wicklung 6 auftretenden Spannungen sind jedoch wieder
ΔΦ , ΔΦ
m —TT- und — m -
At
At'
d. h., es tritt nun eine Ausgangsspannung an den Klemmen C und D auf, da die ersten jedes Paares von
Spannungsspitzen einander nicht ausgleichen. Das Feststellen, ob der Kreis 1 sich im Zustand Φχ oder Φ2
befindet, läuft nun auf die Feststellung hinaus, ob an den Klemmen C und D ein Spannungsimpuls auftritt
oder nicht, was im Gegensatz zu der Feststellung bei 5 der Einrichtung nach Fig. 1 ist, wobei die Größe der
an den Klemmen C und D auftretenden Impulse gemessen werden muß. Bei der Aufzeichnung der Information
bereitet der zweite Kreis keine Schwierigkeiten, gerade da er eine geringe Remanenz aufweist.
Naturgemäß können die Kreise 1 und 4 durch gesonderte Stromquellen betrieben werden. Die Impulse
müssen jedoch gleichzeitig über den Wicklungen 2 und 5 auftreten.
Genau gesagt, muß natürlich
αφ
ΑΦ
- anstatt
dt
At
berücksichtigt werden. Vorstehend ist bei der Berechnung angenommen, daß die Teile der Hystereseschleife
Φχ-Ε und Φ.ζ-Ε als gerade betrachtet werden dürfen,
was besonders in bezug auf den letzteren Teil in der Praxis naturgemäß nicht der Fall ist.
Die Fig. 4 a und 4 b zeigen die Φ-i-Kennlinien der
Kreise 1 und 4, und die Fig. 4c zeigt die durch Abzug gefundene effektive Hystereseschleife der Einrichtung
nach Fig. 3. Durch passende Wahl der Kennlinie des Magnetkreises 4 kann diese effektive Hystereseschleife
so flach gemacht werden, wie erwünscht ist. Andererseits kann man z.B. durch andere Wahl der Windungszahl
der Wicklung 3 oder 6 auch eine effektive Hystereseschleife erzielen, die beispielsweise in Fig. 4d
angegeben ist.
Es wird weiter einleuchten, daß man zum Erzielen der gewünschten effektiven Hystereseschleife nicht auf
die Verwendung eines einzigen Kreises 4 beschränkt ist. Gewünschtenfalls kann man dazu zwei oder mehr
Kreise anwenden, die eine geringe Remanenz aufweisen.
Ein solcher Kreis 4 kann außerdem dazu dienen, mehr als einen Kreis 1 zu korrigieren. Beispielsweise
zeigt Fig. 5 einen Kreis 4 zur Korrektion dreier Kreise 1. Die Wirkungsweise wird ohne weiteres klar,
wenn den Kreisen 1 Stromimpulse nicht gleichzeitig zugeführt werden. Ist dies aber doch der Fall, so sind
die drei Kreise als ein einziger Kreis aufzufassen, und die Kennlinie von 4 muß an die Kennlinie des Ersatzkreises
angepaßt werden.
Fig. 6 zeigt ein anderes Beispiel des Falles, in dem mehr als ein Kreis mit hoher Remanenz und parallelogrammförmiger
Hystereseschleife durch nur einen Kreis mit verhältnismäßig geringer Remanenz korrigiert
wird. Die Figur zeigt eine sogenannte Speicher matrize, bei der die Kerne mit hoher Remanenz und
annähernd pai-allelogrammförmiger Hystereseschleife
in Reihen und Spalten angeordnet sind. Ausgehend von dem Fall, in dem alle Kerne 1 bis 9 sich im Zustand
Φ1 befinden, erfolgt die Aufzeichnung einer »1«,
die durch den Zustand Φ2 gekennzeichnet ist, in einem
bestimmten Kern, in dem den mit diesem Kern gekoppelten Stromleitern je ein Stromimpuls mit dem
Wert Vs I1 (s. Fig. 2) zugeführt wird. Es wird z. B.
in 8 eine »1« aufgezeichnet, indem durch die Stromleiter e, c ein Impuls geführt wird. Die Kerne 2, 5, 7
und 9 werden dabei durch einen Stromimpuls VsI1 erregt.
Dieser Impuls ist jedoch gerade zu klein (bei richtiger Wahl der Hystereseschleife), um einen Übergang
von Φ1 in Φ2 zu bewerkstelligen. Das Ablesen
erfolgt auf ähnliche Weise. Falls sich der Kern im Zustand Φ1 befindet, treten dabei nicht nur die unerwünschten
Impulse über der Wiedergabewicklung 13 unter der Wirkung des dem betreffenden Kern zugeführten
Stromimpulses iv sondern auch unter der Wirkung anderen Kernen zugeführter Impulse Vs i,
auf. Zum Ausgleichen dieser unerwünschten Impulse wird über der Wicklung 12 des Kerns mit verhältnismäßig
geringer Remanenz 10 unter der Wirkung des durch die Eingangswicklung 11 fließenden Stromes
eine entgegengesetzt gerichtete Spannung erzeugt, die gleich der Summe aller unerwünschten Spannungen
ist. Befindet sich der betreffende Kern jedoch im Zustand Φ2, so steht an der Klemme H der Wicklung 13
natürlich wohl eine Spannung, da die dabei auftretenden Fluß änderungen nicht durch die im Kern 10 auftretenden
Flußänderungen ausgeglichen werden. Nach der Figur ist die Wicklung 11 mit allen Eingangswicklungen α bis / verbunden. Es genügt naturgemäß
eine Verbindung mit den Wicklungen a, b und c oder d, e und /.
Fig. 7 zeigt eine Einrichtung, die für Schaltzwecke verwendet werden kann. G bezeichnet dabei eine
Wechselstromquelle, 1 einen Kern mit hoher Remanenz und parallelogrammförmiger Hystereseschleife, 2 eine
Eingangswicklung, 3 eine Ausgangswicklung, 4 eine Überwachungswicklung, GB eine Gleichstromquelle
und 61 einen Schalter.
Fig. 8 zeigt die bei solchen Einrichtungen angewandte Kennlinie. Bei offenem Schalter 5 wirkt die
Einrichtung wie ein Transformator, und infolge der Steilheit der Kennlinie kann die Spannung an den
Klemmend und B wesentlich hoch sein. Ist jedoch
der Schalter geschlossen, so wird der Kern in die Sättigung durch den durch GB gelieferten Einstellstrom
I0 geführt, und die dann auftretenden Flußänderungen
infolge des von G gelieferten Wechselstromes sind nur gering. Es ist jedoch der Fall vorzuziehen,
in dem bei geschlossenem Schalter diese Flußänderungen Null sind. Indem ein Korrektionskreis gemäß
der Erfindung angewandt wird,, kann die effektive Hystereseschleife die in Fig. 9 angegebene Form annehmen,
wobei bei geschlossenem Schalter die Flußänderungen und somit die Spannung an den Klemmend
und B praktisch auf Null herabgemindert werden können.
Fig. 10 zeigt eine solche Einrichtung. Die entsprechenden Teile sind entsprechend in Fig. 7 bezeichnet.
Bezugsziffer 5 bezeichnet weiter den Magnetkreis mit verhältnismäßig geringer Remanenz, 6 die Eingangswicklung
und 7 die Ausgangswicklung von 5.
Auch in diesem Fall kann man gewünschtenfalls für die Korrektur der Kennlinie des Magnetkreises 1
wieder mehr als einen Kreis ohne Remanenz anwenden.
Claims (4)
1. Einrichtung mit einem geschlossenen Kreis aus ferromagnetischem Material mit hoher Remanenz
und einer annähernd parallelogrammförmigen Hystereseschleife und mit mindestens je einer mit
dem Kreis gekoppelten Eingangs- und Ausgangswicklung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine Ausgangswicklung des Magnetkreises mit hoher Remanenz und parallelogrammförmiger
Hystereseschleife mit mindestens einem anderen ferromagnetischen Kreis mit verhältnismäßig geringer
Remanenz gekoppelt ist und beide Magnetkreise gleichzeitig durch je eine oder eine gemeinsame
Strom- bzw. Spannungsquelle erregt werden, derart, daß eine von der annähernd parallelogramm-
förmigen Hystereseschleife abweichende effektive Hystereseschleife von für die ausgangsseitige
Unterscheidbarkeit diskreter Magnetisierungszustände geeigneter und insoweit beliebiger Form
erzielt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die effektive Hystereseschleife im Sättigungsgebiet oder in der Nähe der Remanenz
des Kreises mit hoher Remanenz einen flachen Verlauf aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Magnetkreisen mit
verhältnismäßig geringer Remanenz mehr als ein Magnetkreis aus ferromagnetischem Material mit
hoher Remanenz und einer annähernd parallelogrammförmigen Hystereseschleife verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3 zur Anwendung bei einer Speichermatrix mit in Reihen und Spalten
angebrachten Magnetkreisen mit hoher Remanenz und annähernd parallelogrammförmiger Hystereseschleife
und gleichzeitiger Steuerung der für eine Reihe oder eine Spalte gemeinsamen Eingangswicklung, dadurch gekennzeichnet, daß die für alle
Kreise gemeinsame Ausgangswicklung und die Eingangswicklungen aller Reihen und/oder aller
Spalten mit dem Kreis mit verhältnismäßig geringer Remanenz gekoppelt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung A 12405 VIII a/21 a2; RCA Review, Juni 1952, S. 183 bis 201.
Deutsche Patentanmeldung A 12405 VIII a/21 a2; RCA Review, Juni 1952, S. 183 bis 201.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE1009237B true DE1009237B (de) | 1957-05-29 |
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|---|---|---|---|
| DEN9294A Pending DE1009237B (de) | 1953-08-08 | 1954-08-04 | Einrichtung mit einem geschlossenen Kreis aus ferromagnetischem Material mit hoher Remanenz und annaehernd parallelogrammfoermiger Hystereseschleife |
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|---|---|
| DE (1) | DE1009237B (de) |
| GB (1) | GB776076A (de) |
| NL (1) | NL180504B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1070677B (de) | 1955-04-01 | 1959-12-10 | International Standard Electric Corporation, New York, N. Y. (V.St.A.) | Magnetische Impulsspeichereinrichtung mit toroidförmigen Magnetkernen |
| DE1226147B (de) | 1961-06-27 | 1966-10-06 | Philips Nv | Magnetkernspeichervorrichtung |
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1954
- 1954-08-04 DE DEN9294A patent/DE1009237B/de active Pending
- 1954-08-05 GB GB22791/54A patent/GB776076A/en not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1070677B (de) | 1955-04-01 | 1959-12-10 | International Standard Electric Corporation, New York, N. Y. (V.St.A.) | Magnetische Impulsspeichereinrichtung mit toroidförmigen Magnetkernen |
| DE1226147B (de) | 1961-06-27 | 1966-10-06 | Philips Nv | Magnetkernspeichervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL180504B (nl) | |
| GB776076A (en) | 1957-06-05 |
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