DE1007371B - Elektromagnetische Schalteinrichtung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Elektromagnetische Schalteinrichtung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DE1007371B
DE1007371B DES46932A DES0046932A DE1007371B DE 1007371 B DE1007371 B DE 1007371B DE S46932 A DES46932 A DE S46932A DE S0046932 A DES0046932 A DE S0046932A DE 1007371 B DE1007371 B DE 1007371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switching device
electromagnetic switching
housing
plane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46932A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Lohs
Friedrich Sommer
Erich Noethe
Dipl-Ing Freiwalt Schoen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1007371B publication Critical patent/DE1007371B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Schalteinrichtung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der eine Vielzahl von Kontaktfedern mit einem durch Kontaktstreifen gebildeten Gegenkontaktfeld zusammenarbeitet. Bei solchen Einrichtungen ist es bereits bekannt, die Gegenkontaktstreifen an den die Kontaktstellen tragenden Enden der Kontaktfedern senkrecht zu diesen verlaufend anzuordnen. Meist arbeitet ein in einer Ebene liegendes Kontaktfederpaar mit einem ebenfalls in einer Ebene liegenden Kontaktstreifenpaar zusammen. Da jedoch die beiden zu schaltenden Stromkreise unabhängig voneinander sind, müssen die Kontaktfeder- und Kontaktstreifenpaare elektrisch getrennt voneinander sein. Die Anordnung der Kontaktstellen bereitet hierbei gewisse Schwierigkeiten, die bei bekannten Einrichtungen durch ein gegenseitiges Versetzen der Kontaktstellen behoben werden. Ein Vielfachkontaktfeld verliert durch eine solche versetzte Kontaktstellenanordnung jedoch an Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit. Dieser Nachteil wird bei den bekannten Einrichtungen noch dadurch erhöht, daß ein Entfernen des Gegenkontaktfeldes von den Kontaktfedern nur durch Demontage einzelner Teile des Gegenkontaktfeldes möglich ist.
Die Erfindung bezweckt daher die Schaffung einer die Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidenden Schalteinrichtung mit einem übersichtlichen, einfach und unter Verwendung von möglichst wenig Befestigungsmitteln herzustellenden Gegenkontaktfeld, das außerhalb der Schalteinrichtung zu einer Einheit zusammengesetzt und mit einfachen Mitteln mit den anderen Bauteilen der Schalteinrichtung zusammengefügt werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die in an sich bekannter Weise paarweise in einer Ebene liegenden Kontaktstreifen in geschlitzten Rippen im Innern eines korbartigen Gehäuses gelagert sind. Die Aufnahme der Kontaktstreifen in geschlitzten Rippen erübrigt weitere Befestigungsmittel, und das korbartige Gehäuse dient, wie die bekannten Schutzkappen, gleichzeitig als Berührungs- und Staubschutz für Kontakte und Kontaktstellen.
Besonders zweckmäßig ist es, das korbartige Gehäuse einschließlich der Lagelrippen für die Kontaktstreifen einstückig und aus einem durchsichtigen Material, vorzugsweise aus Kunststoff, herzustellen. PTierdurch wird eine Kontrolle der Kontaktstellen auch in eingebautem Zustand ermöglicht.
Gemäß einer besonders zweckmäßigen Ausführung der Erfindung sind die lieiden in einer Ebene liegenden Kontaktstreifen mit seitlichen Fortsätzen versehen, die ineinandergreifen und die Kontaktstellen, die vorzugsweise aus edlem Kontaktmaterial bestehen,
Elektromagnetische Schalteinrichtung
für Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen
Anmelder: Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München München 2, Wittelsbacherplatz 4
Dipl.-Ing. Willy Lohs, Friedrich Sommer, Erich Nöthe und Dipl.-Ing, Freiwalt Schön, München,
sind als Erfinder genannt worden
tragen. Dadurch wird gewährleistet, daß die Kontaktstellen eines Streifenpaares auf einer Linie liegen. Mittels weiterhin vorgesehener, entsprechend gestalteter Arretierungsschienen, die der Einhaltung des Abstandes der beiden in einer Ebene liegenden Kontaktstreifen voneinander und der Sicherung gegen seitliehe Verschiebung der einzelnen Streifen dienen und die allen Kontaktstreifenpaaren im Gehäuse gemeinsam zugeordnet sind, wird sichergestellt, daß die Linien der Kontaktstellen aller Kontaktstreifenpaare in einer Ebene liegen. Um eine einwandfreie Kontaktgabe zu gewährleisten, ist je einer von zwei zusammenarbeitenden Kontakten mit einer planen Oberfläche versehen, während jeweils der andere ballig ausgebildet ist.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung besitzt das korbartige Gehäuse zur Fixierung seiner relativen Lage zum Restteil der Schalteinrichtung mindestens zwei Stabilisierungsarme und eine Führungsnut. Die Arme greifen in entsprechende Aussparungen im Träger der Kontaktfedern ein, wobei die Tragplatte für die Kontaktfedern in die Führungsnut greift. In dieser Nut läuft sie auf prismenartige Erhebungen auf, die sie mit ihrer den Kontaktfedern zugewandten Seite gegen Bezugsflächen innerhalb der Nut drücken und die entsprechend der Dicke der Tragplatte abgetragen werden. Damit ist eine genau definierte Stellung des korbartigen Gehäuses zu den Kontaktfedern bewirkt. Das abgetragene Material der Prismen wird von taschenartigeii Ausnehmungen hinter den Prismen aufgenommen.
709 50T/156
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels unter A^ernachlässigung aller nicht dem Verständnis der Erfindung dienenden Teile dargestellt.
Fig. 1 zeigt das korbartige Gehäuse 1 mit den geschlitzten Rippen 2, in denen teilweise die eingelegten Kontaktschienenpaare angedeutet sind. Nahe den beiden Gehäuseenden werden die beiden Arretierungsschienen 3 und 4 geführt, die schieberartig eingeführt werden, wenn die Kontaktstreifenpaare in die Schlitze eingelegt sind und dann deren Lage fixieren. Mit 9 sind die Stabilisierungsarme und mit 10 ist die Führungsnut bezeichnet, in die die Tragplatte der Kontaktfedern eingreift. Diese kommt mit ihrer den Kontaktfedern zugewandten Seite zur Anlage an die Be *5 zugsflächen 11 und wird zwischen diese und die Prismen 12 eingeklemmt, die sie teilweise und der Plattenstärke entsprechend abträgt.
Fig. 2 zeigt ein Kontaktstreifenpaar 5, 6 mit den geschnitten dargestellten Arretierungsschienen 3,4 und den seitlichen Fortsätzen 7, die die Kontaktstellen 8 aus Edelmetall tragen. Die Fortsätze besitzen seitliche Nasen, die auf den Lagerrippen 2 aufliegen und der Stabilisierung dienen. Es ist deutlich zu sehen, daß die Kontaktstellen 8 beider Schienen eines Paares auf einer Linie liegen. Ein in einer Ebene liegendes Kontaktfederpaar, das mit den Streifen zusammenarbeitet, ist angedeutet. Jedem Kontaktstreifenpaar ist ein Kontaktfederpaar jedes Kontaktfedersatzes des Kontaktvielfaches zugeordnet.
Fig. 3 zeigt eine komplette Schalteinheit mit Kontaktfedern und Tragplatte 13. In der Darstellung ist das korbartige Gehäuse 1 kurz vor dem Zusammenfügen mit der restlichen Einheit dargestellt. Die Stabilisierungsarme 9 greifen beim Einsetzen in die Aussparungen 14 und die Tragplatte 13 in die Nut 10 (Fig. 1) ein. Damit sind die Kontaktfedern in eine bestimmte Stellung zu dem Gegenkontaktfeld gebracht.
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Claims (10)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetische Schalteinrichtung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der eine Vielzahl von Kontaktfedern mit einem durch Kontaktstreifen gebildeten Gegenkontaktfeld zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise paarweise in einer Ebene liegenden Kontaktstreifen (5, 6) in geschlitzten Rippen (2) im Innern eines korbartigen Gehäuses (Ij gelagert sind.
2. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) mit den geschlitzten Rippen (2) einstückig aus durchsichtigem Material hergestellt ist.
3. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in einer Ebene liegenden Kontaktstreifen (5, 6) mit Fortsätzen (7) derart ineinandergreifen, daß sie elektrisch voneinander getrennt sind und ihre Kontaktstellen (8j in einer Linie liegen.
4. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Fortsätze (7) mit seitlichen Nasen versehen sind, mit denen Kontaktstreifen (5, 6) auf den Rippen (2) des Gehäuses (1) aufliegen.
5. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Linien der Kontaktstellen (8) der einzelnen Kontaktstreifenpaare (5, 6) in einer Ebene liegen.
6. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifenpaare (5,6) durch Arretierungsschienen (3, 4) in ihrer Lage zueinander und zum Gehäuse ilj festgelegt sind.
7. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) durch Stabilisierungsarme (9j und mindestens eine Nut (10) in genau definierter Lage zum Träger (13) der Kontaktfedern gehalten wird.
8. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsarme (9) in entsprechenden Aussparungen (14) des Trägers (13j der Kontaktfedern gelagert sind.
9. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (10) auf ihrer einen Innenseite Bezugsflächen (11) und auf der gegenüberliegenden Innenseite Prismen (12) besitzt.
10. Elektromagnetische Schalteinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Prismen (12) taschenartige Ausnehmungen im Gehäuse vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 928 299.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709' 50W15S 4.57
DES46932A 1955-12-30 1955-12-30 Elektromagnetische Schalteinrichtung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1007371B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928299C (de) * 1953-11-27 1955-05-31 Standard Elek Zitaets Ges Ag Anordnung fuer Waehlschalter nach dem Kreuzschienenprinzip

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928299C (de) * 1953-11-27 1955-05-31 Standard Elek Zitaets Ges Ag Anordnung fuer Waehlschalter nach dem Kreuzschienenprinzip

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