DE10051229A1 - Umlaufende Greifeinrichtung einer Nähmaschine - Google Patents

Umlaufende Greifeinrichtung einer Nähmaschine

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DE10051229A1
DE10051229A1 DE2000151229 DE10051229A DE10051229A1 DE 10051229 A1 DE10051229 A1 DE 10051229A1 DE 2000151229 DE2000151229 DE 2000151229 DE 10051229 A DE10051229 A DE 10051229A DE 10051229 A1 DE10051229 A1 DE 10051229A1
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sewing machine
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pickup
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Seihou Ou
Hidekazu Iijima
Kouji Kikuya
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Abstract

Problem DOLLAR A Einen umlaufenden Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine zu vermitteln, der während langer Zeitdauer mit hoher Geschwindigkeit im Umlauf gehalten werden kann, ohne ein Schmiermittel zuzuführen. DOLLAR A Mittel zur Lösung DOLLAR A Eine umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung 1 einer Nähmaschine mit einem Spulenträger 4 zur Aufnahme einer Spule 8 in ihm und einem äußeren Schlingenaufnehmer 3 zur Aufnahme eines Spulenhalters 4 in ihm, wobei die umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung 1 dadurch charakterisiert ist, daß wenigstens eine der Gleitflächen des Spulenträgers 4 und der mit einer Überzugsschicht 12 aus Karbidkohle überzogen ist, während die andere der Gleitflächen mit einer Kunstharzschicht 13 aus auf Polyamid basierendem Kunstharz bedeckt ist.

Description

Ansprüche Anspruch 1
Eine umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für Nähmaschine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule in ihm und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers in ihm, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Gleit­ flächen des Spulenträgers und des äußeren Schlingenaufnehmers mit einer Karbidkohle umfassenden Schicht überzogen sind, während die andere der Gleitflächen mit einer Schicht bedeckt ist, die ein auf Polyimid basierendes Kunstharz umfaßt.
Anspruch 2
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für Nähmaschi­ ne, wie in Anspruch 1 definiert, bei welchem die Gleitfläche des Spulenträgers mit der Überzugsschicht ausgebildet, wäh­ rend der äußere Schlingenaufnehmer mit der Schicht aus auf Polyimid basierendem Kunstharz versehen ist.
Anspruch 3
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für Nähmaschi­ ne, wie in Anspruch 1 definiert, bei welchem die Kunstharz­ schicht ein Additiv enthält.
Anspruch 4
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für Nähmaschi­ ne, wie in Anspruch 3 definiert, bei welchem das Additiv wenigstens einen der Stoffe: Kohlenstofffaser, Graphit, Molybdendisulfid und Fluorkunstharz enthält.
Anspruch 5
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für Nähmaschi­ ne, wie in Anspruch 1 definiert, bei welchem die Kunstharz­ schicht 1 bis 10 Gew.-% eines Gleitmittels enthält.
Anspruch 6
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für Nähmaschi­ ne, wie in Anspruch 1 definiert, bei welchem die Überzugs­ schicht ein schichtförmiger Filmaufbau ist und aus einer karbidreichen Schicht und einer kohlenstoffreichen Schicht zusammengesetzt ist, die abwechselnd angeordnet sind.
Anspruch 7
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für Nähmaschi­ ne, wie in Anspruch 1 definiert, bei welchem die Filmdicke der Überzugsschicht 0,5 bis 5,0 µm ist.
Anspruch 8
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für Nähmaschi­ ne, wie in Anspruch 1 definiert, bei welchem die Überzugs­ schicht mit PVD gebildet ist.
Anspruch 9
Eine umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für Nähmaschine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule in ihm und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers in ihm, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gleitflächen des Spulenträgers und des äußeren Schlingenaufnehmers mit einer Karbidkohle umfassenden Schicht überzogen sind.
Anspruch 10
Eine umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für Nähmaschine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule in ihm und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers in ihm, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken des äußeren Schlingenaufnehmers mit einer Karbidkohle umfassenden Überzugsschicht bedeckt ist.
Anspruch 11
Eine umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für Nähmaschine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule in ihm und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers in ihm, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Spulengehäuses mit einer Karbidkohle umfassenden Überzugsschicht bedeckt ist.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung Technisches Gebiet, zu dem die Erfindung gehört
Die vorliegende Erfindung betrifft einen umlaufenden Schlingenaufnehmer für Nähmaschine, der mit hoher Geschwin­ digkeit in Umlauf versetzt und für eine Industrienähmaschine geeignet ist.
Verwandter Stand der Technik
Ein herkömmlicher umlaufender Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine ist im allgemeinen aus einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule in ihm und einem äußeren Schlingen­ aufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers in ihm zusammenge­ setzt. Der äußere Schlingenaufnehmer wird in Umlauf versetzt, während der Spulenträger durch ein Halteglied an einer Rota­ tion gehindert wird, wobei da Halteglied an einer Nähmaschine vorgesehen ist und an einer am Spulenträger ausgebildeten Aussparung angreift.
Ein umlaufender Schlingenaufnehmer, wie er bei einer In­ dustrienähmaschine benutzt wird, ist im allgemeinen aus einem Stahlmaterial ausgebildet. Daher wird der Reibungskoeffizient zwischen den Gleitflächen erhöht, beispielsweise zwischen der Laufspur des Spulenträgers und der Laufrille des äußeren Schlingenaufnehmers, welche die Laufspur des Spulenträgers in sich aufnimmt. Mit Zunahme des Reibungskoeffizienten zwischen der Laufspur des Spulenträgers und der Laufrille des äußeren Schlingenaufnehmers wird zwischen dem Spulenträgerhalteglied und der Aussparung des Spulenträgers, in den das Spulenträ­ gerhalteglied eingreift, eine große Druckkraft erzeugt. Als Ergebnis hiervon ist es allgemein bekannt, daß ein Oberfaden nicht glatt durch die umlaufende Schlingenaufnehmervorrich­ tung hindurch passieren kann, und dies ändert die Fadenspan­ nung und erniedrigt die Qualität des Nähproduktes, während die Gleitflächen der umlaufenden Schlingenaufnehmervorrich­ tung abgerieben werden.
Zur Lösung dieses Problems wurde ein umlaufener Schlin­ genaufnehmer mit einem Aufbau vorgeschlagen, der an die Gleitflächen ein Gleitmittel abgeben kann. Das Gleitmittel verschmutzt jedoch häufig die Ober- und Unterfäden und das Näherzeugnis. Daher verblieb das Problem zu lösen, das Näher­ zeugnis immer wie gewünscht zu erhalten.
Unter diesen Umständen wurde ein umlaufender Schlingen­ aufnehmer vorgeschlagen, der ohne Zuführung eines Gleitmit­ tels eingesetzt werden kann. Diese Art eines umlaufenden Schlingenaufnehmers besitzt Gleitflächen, die beispielsweise mit einem ein Gleitmittel enthaltenden Polyäthylen-Kunstharz hoher Dichte oder mit einem harten Film, beispielsweise DLC (diamantähnlicher Kohlenstoff) oder einer harten Kohlenstoff- Überzugsschicht bedeckt sind.
Probleme, welche die Erfindung zu lösen hat
Gegenwärtige Industrienähmaschinen werden jedoch mit ho­ her Geschwindigkeit betrieben, wobei beispielsweise die Nadel maximal pro Minute 5000 mal hin- und herbewegt wird und der Schlingenaufnehmer maximal 10000 mal pro Minute umläuft. Was solche Nähmaschinen mit hoher Betriebsgeschwindigkeit anbe­ langt, war es nicht ausreichend, die üblichen Gleitflächen mit einem schmiermittelhaltigen Kunstharz oder mit einer har­ ten Schicht zu überziehen, um während eines langen Zeitab­ schnittes eine ausreichende Lebensdauer ohne Zuführung eines Schmiermittels aufrecht zu erhalten.
Weiterhin erhöht die harte Überzugsschicht, beispiels­ weise DLC den Abreib- und Reibungswiderstand, sie bricht je­ doch leicht auf, da die Härte der Überzugsschicht selbst etwa Hv 3000 beträgt und sie ist weiterhin im Belastungswiderstand und in dichtem Kontakt mit einem Grundmaterial unterlegen, während eine Gleitfläche die andere Gleitfläche abschleift.
Die Erfindung wurde im Hinblick auf diese Probleme ge­ macht und dementsprechend ist es ein Ziel der Erfindung, einen umlaufenden Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine zu vermitteln, der mit hoher Geschwindigkeit während einer langen Zeitperiode umlaufen kann, ohne daß ein Gleitmittel zuge­ führt wird.
Mittel zur Lösung der Probleme
Zur Erreichung des Zieles ist die umlaufende Schlingen­ aufnehmervorrichtung für eine Nähmaschine gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Gleitflächen eines Spulenträgers und eines äußeren Spulenaufnehmers mit einer Schicht aus Karbidkohle überzogen ist, während die andere der Gleitflächen mit einer Schicht aus einem auf Polyimid basierendem Kunstharz bedeckt ist.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gleitfläche des Spulenträgers mit einer Überzugsschicht ausgebildet ist, während der äußere Schlin­ genaufnehmer mit auf Polyimid basierendem Kunstharz versehen ist.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schicht aus Kunstharz einen Zusatzstoff enthält.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Zusatzstoff wenigstens einen der Stoffe: Kohlenstofffaser, Graphit, Molybdendisulfid und Fluorkunst­ harz enthält.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem fünften Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Kunstharzschicht ein Gleitmittel von 1 bis 10 Gew.-% enthält.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem sechsten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Überzugsschicht ein schichtförmiger Filmaufbau ist und aus einer karbidreichen und einer kohlen­ stoffreichen Schicht zusammengesetzt ist, die abwechselnd angeordnet sind.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem siebten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Filmdicke der Überzugsschicht 0,5 bis 5,0 µm ist.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem achten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Überzugsschicht mit PVD gebildet ist.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem neunten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß beide Gleitflächen des Spulenkörpers und des äußeren Schlingenaufnehmers mit einer Karbidkohle umfassenden Schicht überzogen sind.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem zehnten Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Haken des äußeren Schlingenaufnehmers mit einer Karbidkohle umfassenden Überzugsschicht bedeckt ist. Mit dem derart angewandten Aufbau behält die Überzugsschicht einen niedrigen Reibungskoeffizienten, eine Selbstschmier­ fähigkeit und einen hohen Belastungswiderstand, so daß ein Temperaturanstieg unterdrückt wird, der aufgrund der Reibung mit einem Faden hervorgerufen werden könnte, und weiterhin wird der Faden daran gehindert, vom Haken abgerissen zu werden.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß einem elften Aspekt der Erfindung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Oberfläche der Spule mit einer Karbidkohle umfassenden Überzugsschicht bedeckt ist. Mit einer derart an­ gewandten Struktur behält die Überzugsschicht den niedrigen Reibungskoeffizienten, die Selbstschmierfähigkeit und den hohen Belastungswiderstand, so daß der Temperaturanstieg unterdrückt wird, der aufgrund der Reibung mit dem Faden ver­ anlaßt wird. Daher kann ein chemischer Faden, der gegenüber Hitze besonders schwach ist, davor bewahrt werden, durch die Hitze abgerissen zu werden, die während einer langen Zeit­ periode bei hoher Umlaufgeschwindigkeit der Nähmaschine er­ zeugt wird, während eine Deformation des Fadens aufgrund der Hitze, eine Verschlechterung der mechanischen Festigkeit zum Ziehen des Fadens und dergleichen verhindert ist, so daß die Bildung von Nähten hoher Qualität ohne Ausbildung unerwünsch­ ter Nähte einschließlich Nähte mit Auslassungen und gelocker­ te oder Nähte mit Schleifenbildung gewährleistet ist. Da wei­ terhin der Reibungswiderstand zwischen dem Spulengehäuse und dem Faden herabgesetzt werden kann, passiert der Faden glatt um das Spulengehäuse herum, um so die Bildung schöner Nähe zu sichern.
Art und Weise zur Ausübung der Erfindung
Die Erfindung wird mit Bezug auf das in den beigefügten Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel wird bei einer Industrienäh­ maschine eingesetzt, die mit hoher Geschwindigkeit umläuft.
Mit Bezug auf Fig. 1 bis 5 weist ein umlaufender Schlin­ genaufnehmer 1 für eine Nähmaschine einen äußeren Schlingen­ aufnehmer 3 auf, der fest am einen Ende einer unteren Welle 16 montiert ist. Bei Rotation der unteren Welle 16 mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Maschinenmotors wird der äußere Schlingenaufnehmer 3 in der in Fig. 1 durch einen Pfeil A angegebenen Richtung mit hoher Geschwindigkeit von maximal 10000 U/min in Umlauf versetzt. Der äußere Schlingenaufnehmer 3 weist einen drehbar von ihm aufgenommenen Spulenträger 4 auf. Wie genau in Fig. 4 dargestellt, hat der äußere Schlingenaufnehmer 3 eine rund um seinen Innenumfang herum ausge­ bildete Laufrille 10, und der Spulenträger 4 weist eine Lauf­ spur 11 auf, die rund um seinen Außenumfang herum ausgebildet ist, so daß sie gleitbar von der Laufrille 10 des äußeren Schlingenaufnehmers 3 aufgenommen wird.
In Fig. 2 ist ein Spulenträgerhalter 6 teilweise in strichpunktierter Linie dargestellt, wie er an einem Maschi­ nengestell vorgesehen wird, und der Halter 6 steht in Ein­ griff mit einer Aussparung 5, die am Spulenträger 4 ausgebil­ det ist, um so den Spulenträger 4 an einem Umlaufen zu hin­ dern, während der äußere Schlingenaufnehmer 3 rotiert. Der Spulenträger 4 weist ein lösbar von ihm aufgenommenes Spulen­ gehäuse 7 auf, das Spulengehäuse 7 nimmt lösbar eine Spule 8 in sich auf, und die Spule 8 weist einen um sie herumgewi­ ckelten Unterfaden auf.
Der äußere Schlingenaufnehmer 3 hat einen weiteren Spu­ lenträgerhalter 9 (Fig. 3) der an ihm ausgebildet ist, um den Spulenträger 4 zu halten und ihn daran zu hindern, aus dem äußeren Schlingenaufnehmer 3 herauszufallen. Der Halter 9 ist so zusammengesetzt, daß er mit dem äußeren Schlingenaufnehmer 3 einstückig ist und einen Teil des äußeren Schlingenaufneh­ mers 3 bildet.
Der äußere Schlingenaufnehmer 3 des vorliegenden Ausfüh­ rungsbeispiels kann aus einem beliebigen Werkstoff gefertigt werden, einschließlich Chrom-Molybden-Stahlmaterial oder rostfreiem Stahlmaterial, und wird durch einen beliebigen Bearbeitungsvorgang in eine vorbestimmte Gestalt gebracht. Anschließend wir die Oberfläche der Laufrille 10 des äußeren Schlingenaufnehmers 3 durch Anwendung von PVD (physikalischer Dampfabscheidung) einschließlich Dampfabscheidung, Ionenplat­ tierung oder (Kathoden-)Zerstäubung mit einer Überzugs­ schicht 12 aus Karbidkohle mit einer Vickershärte Hv 1000 überzogen, wie in Fig. 4 dargestellt. Die Überzugsschicht 12 kann wenigstens auf einem Teil ausgebildet werden, der durch die Laufrille 10 mit einer Gleitfläche dargestellt und rela­ tiv zu einem anderen Glied vorgesehen ist.
Der äußere Schlingenaufnehmer 3 kann aus einem Material gefertigt werden, das leichter als Stahlwerkstoffe ist, bei­ spielsweise aus Aluminium, Titan oder Kohlenstoffmaterialien. Bei Anwendung einer solchen Struktur kann der äußere Schlin­ genaufnehmer 3 leicht mit niedrigem Gewicht ausgewählt wer­ den, während eine Beanspruchung der Gleitfläche reduziert wird. Daher kann eine weitere ausgezeichnete Dauerhaftigkeit erhalten werden, ohne daß ein Schmiermittel zugeführt wird.
Falls Aluminium oder Aluminiumlegierung als Werkstoff für den äußeren Schlingenaufnehmer 3 verwendet wird, kann dann, wenn die Oberfläche mit einem Zwischenfilm aus harter Chrom- oder Nickel-Legierung überzogen und anschließend mit der Überzugsschicht 12 versehen wird, das Gewicht des äußeren Schlingenaufnehmers 3 reduziert werden, während die Oberflä­ che des Aluminiums oder der Aluminiumlegierung als Mutter­ material verstärkt wird, um eine Beschädigung des äußeren Schlingenaufnehmers 3 zu verhüten.
Falls weiterhin Chrom als Zwischenfilm Anwendung findet, ist die Filmdicke etwa 1 bis 10 µm, vorzugsweise etwa 2 bis 6 µm, und am meisten bevorzugt etwa 2 bis 4 µm. Wenn die Dicke geringer als dieser Bereich ist, neigt der Effekt zur Verstärkung der Oberfläche des Muttermaterials dazu, sich abzuschwächen. Wenn andererseits die Dicke mehr als dieser Betrag beträgt, neigt der Film dazu, sich leicht abzulösen. Daher ist es bei Bestimmung der Dicke des Zwischenfilms aus Chrom bei etwa 2 bis 4 µm möglich, die am meisten bevorzugte Dicke zur Verhinderung einer Beschädigung des äußeren Schlin­ genaufnehmers 3 zu vermitteln.
Falls Nickellegierung als Zwischenfilm benutzt wird, beträgt die Filmdicke etwa 1 bis 15 µm, vorzugsweise etwa 5 bis 12 µm und am meisten bevorzugt etwa 7 bis 10 µm. Wenn die Zwischenfilmdicke geringer als dieser Bereich ist, besteht eine Neigung zur Abschwächung des Effektes zur Verstärkung der Oberfläche des Muttermaterials, und wenn sie mehr als dieser Bereich ist, besteht eine Neigung zur Ablösung.
Daher ist es durch Bestimmung der Zwischenfilmdicke aus Nickellegierung bei etwa 7 bis 10 µm möglich, die am meisten bevorzugte Dicke daran zu hindern, daß der äußere Schlingen­ aufnehmer beschädigt wird. Weiterhin kann als Nickellegierung Nickel-Phosphor (NiP) oder Nickel-Bor verwendet werden.
Weiterhin wird der Zwischenfilm aus Nickellegierung vor­ zugsweise auf dem Muttermaterial mit Hilfe einer chemischen Plattierung aufgebracht, das heißt, einer nicht-elektrischen Plattierung, um so einen feinen und gleichmäßig sich erstre­ ckenden Film mit wenig Löchern zu erzielen.
Der Spulenträger 4 der vorliegenden Ausführungsform wird aus beliebigen Werkstoffen gefertigt, beispielsweise Chrom- Molybden-Stahlmaterial oder rostfreiem Stahlmaterial, und wird in eine vorbestimmte Gestalt ausgeformt. Anschließend wird der Spulenträger 4 an einer Spritzform montiert und mit Hilfe einer Spritzgußmaschine spritzgußgeformt, so daß sich der in Fig. 4 dargestellte Spulenträger 4 ergibt, wobei die Oberfläche der Laufspur 11 mit einer Kunstharzschicht 13 aus auf Polyimid basierendem Kunstharz bedeckt ist. Die Kunst­ harzschicht 13 kann wenigstens auf einem Teil ausgebildet werden, der durch die Laufspur 11 repräsentiert ist, die eine Gleitfläche aufweist und relativ zu einem anderen Glied vor­ gesehen ist.
Das Spulengehäuse 7 der vorliegenden Ausführungsform kann genau ähnlich den äußeren Schlingenaufnehmer 3 aus einem willkürlichen Werkstoff, beispielsweise Chrom-Molybden- Stahlmaterial oder rostfreiem Stahlmaterial gefertigt werden und wird mit Hilfe eines beliebigen Bearbeitungsprozesses zu einer vorbestimmten Gestalt geformt. Anschließend wird durch Anwendung von PVD, einschließlich Dampfabscheidung, Ionen­ plattierung oder (Kathoden-)Zerstäubung die Oberfläche des Spulengehäuses 7 mit einer Überzugsschicht 12 aus Karbidkohle mit einer Vickershärte von etwa Hv 1000 überzogen. Die Über­ zugsschicht 12, die am Spulengehäuse 7 ausgebildet wird, kann wenigstens an den äußeren und inneren Umfangsflächen des Spu­ lengehäuses 7 vorgesehen werden, genau an den Gleitflächen, einschließlich dem mit dem Faden in Kontakt gelangenden Teils, den ein Abstützglied kontaktierenden Teilen und der Spule 8.
Die Spule 8 gemäß dem Ausführungsbeispiel kann genau ähnlich dem äußeren Schlingenaufnehmer 3 aus einem beliebigen Material gefertigt werden, einschließlich Chrom-Molybden- Stahlmaterial, oder rostfreiem Stahl und wird mit Hilfe eines beliebigen Bearbeitungsvorgangs in eine vorbestimmte Gestalt ausgeformt. Anschließend wird die Oberfläche der Spule 8 durch Anwendung von PVD, einschließlich Dampfabscheidung, Ionenplattierung oder (Kathoden-)Zerstäubung mit der Über­ zugsschicht 12 aus Karbidkohle und mit einer Vickershärte von etwa Hv 1000 überzogen, wie in Fig. 5 dargestellt. Die Über­ zugsschicht 12 die an der Spule 8 ausgebildet werden soll, kann wenigstens an der äußeren Umfangsfläche der Spule 8 vor­ gesehen werden, genau an den Gleitflächen, einschließlich dem mit dem Faden in Kontakt tretenden Teil, dem vom Spulenträger 4 abgestützten Teil und dem das Spulengehäuse 7 berührenden Teil.
Der Spulenträgerhalter 9, der einen Teil des äußeren Schlingenaufnehmers 3 gemäß dem Ausführungsbeispiel bildet, kann genauso wie der äußere Schlingenaufnehmer 3 aus willkür­ lichem Werkstoff gefertigt werden, einschließlich Chrom- Molybden-Stahlmaterial oder rostfreiem Stahlmaterial, und wird mit Hilfe von beliebigen Bearbeitungsvorgängen in eine vorbestimmte Gestalt ausgeformt. Anschließend wird die Ober­ fläche des Halters 9 durch Anwendung von PVD, einschließlich Dampfabscheidung, Ionenplattierung oder (Kathoden-)Zerstäu­ bung mit der Überzugsschicht 12 aus Karbidkohle mit einer Härte von etwa Hv 1000 bedeckt, wie in Fig. 6 dargestellt. Die Überzugsschicht 12, die auf dem Halter 9 ausgebildet wird, kann wenigstens an den Gleitflächen vorgesehen werden, einschließlich dem mit dem Faden in Kontakt tretenden Teil und dem Teil, der den Spulenträger 4 berührt.
Als ein Verfahren zur Ausbildung der Überzugsschicht 12 wird PVD bevorzugt, da es im Hinblick auf die Ausbildung der Überzugsschicht 12 effizient und zuverlässig ist, während die Behandlungstemperatur nur etwa 250°C beträgt, wobei kein we­ sentlicher Einfluß zur Erniedrigung der Härtung des Mutter­ materials, das mit der Überzugsschicht 12 bedeckt werden soll, gegeben ist.
Die Filmdicke der Überzugsschicht 12 ist etwa 0.5 bis 10 µm, vorzugsweise 0.5 bis 5 µm und am meisten bevorzugt 0.5 bis 4,0 µm. Wenn die Dicke geringer als dieser Bereich ist, wird ihr Effekt in der Hälfte der Zeit verloren, im Vergleich mit der Dicke innerhalb des Bereiches. Andererseits wurde ge­ funden, daß dann, wenn die Filmdicke mehr als dieser Bereich beträgt, die Haftfähigkeit erniedrigt wurde. Daher ist es durch Bestimmung der Filmdicke der Überzugsschicht 12 zwi­ schen etwa 0.5 und 4.0 µm möglich, die am meisten bevorzugte Dicke zur Aufrechterhaltung eines stabilisierten Betriebsverhaltens während einer langen Zeitdauer vorzusehen, ohne daß Schmiermittel zugeführt wird.
Weiterhin hat die Überzugsschicht 12 einen schichtförmi­ gen Filmaufbau, und die karbidreiche Schicht und die kohlen­ stoffreiche Schicht werden abwechselnd in Richtung senkrecht zur Filmdicke angeordnet, das heißt in Richtung entlang der Schichtfläche, und dies ist in der Hinsicht bevorzugt, daß die karbidreiche Schicht veranlaßt wird, das Betriebsverhal­ ten zur Absorbierung einer Belastung auszuüben, wodurch sich leicht ein hoher Belastungswiderstand ergibt. Falls der äu­ ßere Schlingenaufnehmer 3 mit hoher Geschwindigkeit in Umlauf versetzt wird, kann hierdurch eine Stoßbelastung hervorgeru­ fen werden. Diese Stoßbelastung kann durch den Belastungs­ widerstand der karbidreichen Schicht gemildert werden. Die karbidreiche Schicht kann nämlich eine Belastung absorbieren und daher läßt sich der hohe Belastungswiderstand leicht er­ zielen.
Das Material der Kunstharzschicht 13 umfaßt vorzugsweise ein auf Polyimid basierendes Kunstharz, welches einen Zusatz­ stoff enthält, weil dies die Eigentümlichkeit der Kunstharz­ schicht 13, beispielsweise im Hinblick auf Abriebwiderstand und mechanische Festigkeit, veranlaßt, in ausreichender Weise zu einer Verwendung als umlaufender Schlingenaufnehmer 1 für eine Nähmaschine zu unterstützen. Für den Zusatzstoff können verschiedene Compoundiermittel wahlweise einzeln oder in Kom­ bination eingesetzt werden, wobei diese Compoundiermittel einschließen: Füllstoff, Gleitmittel, Formablösemittel, Stabilisator, Farbmittel, Kristallisationskernmittel, Weich­ machermittel und Plastifizierer, einschließlich Faserverstär­ kungsmaterial, Fluorkunstharz, Graphit, Kalziumkarbonat, Glimmer, Glasperlen, Molybdendisulfid, Ton, Siliciumdioxyd, Aluminiumoxid, Talkum, Diatomeenerde, Aluminiumoxidhydrat, shirasu balloon und so weiter. Weiterhin ist es vorzuziehen, daß der Zusatzstoff wenigstens enthält: Kohlenstofffaser, Graphit, Molybdendisulfid und/oder Fluorkunstharz, um so die Selbstschmierfähigkeit der Kunstharzschicht 13 zu steigern und deren Reibungskoeffizienten herabzusetzen.
Weiterhin enthält die Kunstharzschicht 13 das Gleitmit­ tel zu etwa 1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt 1 bis 3 Gew.-%, um so die Selbstschmier­ fähigkeit der Kunstharzschicht 13 zu verbessern und deren Reibungskoeffizienten und Gleitreibung zu erniedrigen.
Das Gleitmittel kann einschließen: Silikonöl, perful oloether oil oder Phenyläther.
Das auf Polyimid basierende Kunstharz, welches die Kunstharzschicht 13 bildet kann spritzgegossen werden und läßt sich daher leicht zu Teilen komplizierter Formen gießen.
Eine weitere Beschreibung erfolgt betreffend die Betäti­ gung des Ausführungsbeispiels mit dem beschriebenen Aufbau.
Der umlaufende Schlingenaufnehmer 1 für eine Nähmaschine gemäß der vorliegenden Ausführungsform weist die Überzugs­ schicht 12 aus Karbidkohlenstoff auf, die einstückig auf die Oberfläche der Laufrille 10 des äußeren Schlingenaufnehmers 3 aufgebracht ist, und die Überzugsschicht 12 hat den niedrigen Reibungskoeffizienten von etwa 0.1, die Selbstschmierfähig­ keit, den großen Belastungswiderstand und die hohe Haft­ festigkeit von etwa 4000 MPa, während sie die gegenüberlie­ gende Gleitfläche eines anderen Gliedes, mit der die Über­ zugsschicht 12 in Kontakt ist, nicht abreibt, die Überzugs­ schicht 12 sich nur selten ablöst, wenn der Schlingenaufneh­ mer mit hoher Geschwindigkeit umläuft und es dem Schlingen­ aufnehmer ermöglicht, während einer langen Zeitperiode mit hoher Geschwindigkeit umzulaufen, ohne daß das Schmiermittel zugeführt wird. Beispielsweise beträgt die Haftfestigkeit von TiN, welches der harte Film ist, etwa 3300 Mpa, und es ist ersichtlich, daß die Überzugsschicht 12 aus Karbidkohle von einer hohen Haftfestigkeit ist.
Weiterhin weist der umlaufende Schlingenaufnehmer 1 für eine Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel die auf den Polyimid basierende Kunstharzschicht 13 auf, die in einem Stück auf der Laufspur 11 des Spulenträgers 4 ausgebildet ist. Die Kunstharzschicht 13 hat einen hohen Schmelzpunkt von 380°C und eine thermische Verformungstemperatur von etwa 340°C (ASTM D648 18.6 kgf/cm2). Falls daher der äußere Schlingenaufnehmer 3 mit hoher Geschwindigkeit von etwa 10000 U/min umläuft, kann, da die Kunstharzschicht 13 die ausrei­ chende Festigkeit gegen Hitze und Belastung, wie sie an den Gleitflächen, nämlich den Kontaktflächen zwischen der Lauf­ spur 11 des Spulenträgers 4 und der Laufrille 10 des äußeren Spulenaufnehmers 3 erzeugt werden kann, die an den Kontakt­ flächen erzeugte Verformung zwischen der Laufspur 11 des Spulenträgers 4 und der Laufrille 10 des äußeren Schlingen­ aufnehmers 3 exakt verhindert werden.
Fig. 7 zeigt im Vergleich mit den herkömmlicherweise vorgeschlagenen Überzugsschichten Versuchsergebnisse betref­ fend die Standzeit bis der Abrieb auf 0.2 mm zwischen der Laufrille 10 und der Laufspur 11 kam, wenn der äußere Schlin­ genaufnehmer 3 mit einer Drehgeschwindigkeit von 6000 U/min in Drehung versetzt war, ohne daß dem umlaufenden Umlaufgrei­ fer 1 der vorliegenden Ausführungsform ein Schmiermittel zu­ geführt wurde.
Fig. 7 zeigt unter WC/C + PI ein Produkt 1 der Erfindung einer Kombination, bei der die Oberfläche der Laufrille 10 durch die Überzugsschicht 12 und die Oberfläche der Laufspur 11 durch die Kunstharzschicht 13 definiert sind, und unter WC/C + WC/W ein Produkt 2 der Erfindung einer Kombination, bei der beide Oberflächen der Laufrille 10 und der Laufspur 11 durch die Überzugsschichten 12 definiert sind. "Ohne Be­ handlung" zeigt ein herkömmliches Produkt 1 einer Kombina­ tion, bei dem beide Oberflächen der Laufrille 10 und der Laufspur 11 Stahlwerkstoffe sind. DLC + PI zeigt ein herkömm­ liches Produkt 2 einer Kombination, bei dem die Oberfläche der Laufrille 10 PLC und die Oberfläche der Laufspur 11 Polyimid ist, welches identisch mit der Kunststoffschicht 13 ist.
Wie aus den Versuchsergebnissen ersichtlich ist, wurde bestätigt, daß der umlaufende Schlingenaufnehmer 1 der Nähma­ schine des Ausführungsbeispiels in der Standfestigkeit gegen­ über den herkömmlichen Produkten überlegen ist. Wie in Fig. 7 dargestellt, zeigen nämlich die herkömmlichen Produkte 1 und 2 eine Standzeit unter 150 Stunden, während das Produkt der vorliegenden Erfindung 1 und 2 die Standzeit von etwa 200 Stunden zeigt, was anzeigt, daß die Standzeit mehr als das 1.3-fache der herkömmlichen Produkte ist.
Da ferner der äußere Schlingenaufnehmer 3 des umlaufen­ den Schlingenaufnehmers 2 der Nähmaschine des Ausführungsbei­ spiels den Haken 15 mit der Überzugsschicht 12 aus Karbid­ kohle einstückig auf seiner Oberfläche aufweist, kann die we­ gen des Kontaktes zwischen dem Haken 15 und dem Faden erzeug­ te Hitze verringert werden. Es kann nämlich mit dem Haken 15, der die an seiner Oberfläche ausgebildete Überzugsschicht 12 mit dem niedrigen Reibungskoeffizient, der Selbstschmier­ fähigkeit und dem großen Belastungswiderstand aufweist, der Temperaturanstieg aufgrund von Reibung mit dem Faden verhin­ dert werden, und daher kann der Faden davor bewahrt werden, vom Haken 15 abgerissen zu werden.
Da ferner die Überzugsschicht 12 des Spulengehäuses 7 des umlaufenden Schlingenaufnehmers 11 der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel den niedrigen Reibungskoeffizienten, die Selbstschmierfähigkeit, den großen Belastungswiderstand und das Haftvermögen hat, während sie die Gleitfläche eines anderen Gliedes, das in Kontakt mit dem Spulengehäuse 12 ist, nicht abreibt, kann der Temperaturanstieg aufgrund von Rei­ bung mit dem Faden unterdrückt werden. Daher kann ein Chemie­ faden, der gegenüber Hitze besonders schwach ist, an einem Abreißen durch Hitze, die während der mit hoher Geschwindig­ keit erfolgenden Rotation einer Nähmaschine während einer langen Zeitperiode erzeugt wird, gehindert werden, während die Verformung des Fadens aufgrund von Hitze oder die Ver­ schlechterung der mechanischen Festigkeit zum Ziehen des Fadens verhütet werden kann, so daß die Bildung von Nähten hoher Qualität beibehalten werden kann ohne Ausbildung uner­ wünschter Nähte, einschließlich ausgelassene Nähte, und auf­ gelöste oder schleifenbildende Nähte. Da weiterhin der Rei­ bungswiderstand zwischen dem Spulengehäuse 7 und dem Faden unterdrückt werden kann, passiert der Faden glatt um das Spulengehäuse herum, um so die Ausbildung schöner Nähte zu gewährleisten.
Außerdem hat die Überzugsschicht 12 der Spule 8 des um­ laufenden Schlingenaufnehmers 1 der Nähmaschine des Ausfüh­ rungsbeispiels den niedrigen Reibungskoeffizienten, die Selbstschmierfähigkeit, den großen Belastungswiderstand und das Haftvermögen, während sie die Gleitfläche eines anderen Gliedes, das mit der Spule in Kontakt ist, nicht abreibt, der umlaufenden Schlingenaufnehmer 1 kann die Funktion während einer langen Zeitperiode beibehalten, ohne daß ein Schmier­ mittel zugeführt wird. Die Überzugsschicht 12 ermöglicht es nämlich dem Faden, daß er leicht über den äußeren Umfang der Spule 8 gleitet und es hierdurch dem Faden ermöglicht, um deren Außenumfang herum zu passieren. Daher ist die Ausbil­ dung schöner Nähte gesichert.
Ferner hat die Überzugsschicht 12 des Spulenträgerhal­ ters 9, der ein Teil des umlaufenden Schlingenaufnehmers 1 der Nähmaschine des Ausführungsbeispiels ist, den niedrigen Reibungskoeffizienten, die Selbstschmierfähigkeit, den großen Belastungswiderstand und die Haftfestigkeit, während er die Gleitfläche eines anderen Gliedes, das mit der Spule 8 in Kontakt ist, nicht abreibt, der umlaufende Schlingenaufnehmer 1 kann die Funktion während einer langen Zeitperiode beibe­ halten, ohne daß Schmiermittel zugeführt wird.
Tabelle 1 und Fig. 8 zeigen im Vergleich mit den Stan­ dardprodukten Ergebnisse von Versuchen betreffend das Ver­ hältnis zwischen der Temperaturänderung (ansteigende Tempera­ tur) des äußeren Schlingenaufnehmers und des Spulengehäuses und der Rotationszeit, wenn der äußere Schlingenaufnehmer 3 bei der Rotationsgeschwindigkeit von 8000 U/min umläuft, ohne daß der umlaufenden Schlingenaufnehmervorrichtung 1 für eine Nähmaschine des Ausführungsbeispiels Schmiermittel zugeführt wird. In Tabelle 1 und Fig. 8 sind die Produkte 1, 2, 3 der Erfindung von derselben Struktur in Kombination der Laufrille 10 und des Hakens 15 des äußeren Schlingenaufnehmers 3, und die Oberfläche des Spulengehäuses 7 und die Oberfläche der Spule 8 haben die Überzugsschicht 12, während die Oberfläche der Laufspur 11 mit der Kunstharzschicht 13 versehen ist. Andererseits ist das Standardprodukt in Kombination der Laufrille und der Laufspur, deren Oberflächen Stahlwerkstoff sind.
Tabelle 1
Wie aus diesen Versuchsergebnissen ersichtlich, wurde bestätigt, daß die umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung 1 für eine Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel die Tempe­ raturänderung (ansteigende Temperatur: Hitzeerzeugung) mehr als die herkömmliche Vorrichtung herabsetzt. Wie nämlich in Tabelle 1 und Fig. 8 dargestellt, zeigt der Oberflächentem­ peraturanstieg, das heißt, die Oberflächentemperaturänderung des äußeren Schlingenaufnehmers 3 der Produkte 1, 2, 3 der Erfindung die Werte, die um etwa 8 bis 10°C niedriger als das Standardprodukt sind, während der Oberflächentemperaturan­ stieg, das heißt, die Oberflächentemperaturänderung des Spu­ lengehäuses 7 der Produkte 1, 2, 3 der Erfindung die Werte zeigt, die um etwa 1 bis 3°C niedriger als das Standardpro­ dukt sind.
Da deshalb gemäß der umlaufenden Schlingenaufnehmervor­ richtung 1 für eine Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel der Temperaturanstieg aufgrund der Reibung zwischen dem Haken 15 und dem Fadenunterdrückt werden kann, kann der Faden vor einem Bruch durch den Haken 15 bewahrt werden, während der Temperaturanstieg aufgrund der Reibung zwischen dem Spulenge­ häuse 7 und dem Faden unterdrückt werden kann. Daher kann ein Chemiefaden, der gegenüber Hitze besonders schwach ist, daran gehindert werden, durch die während der mit hoher Geschwin­ digkeit erfolgenden Rotation der Nähmaschine während einer langen Zeitdauer erzeugte Hitze abgerissen zu werden, während eine Verformung des Fadens aufgrund der Hitze und der Verschlechterung der mechanischen Festigkeit zum Ausziehen des Fadens verhinderbar ist, so daß die Ausbildung von Nähten hoher Qualität aufrecht erhalten bleibt, ohne daß sich uner­ wünschte Nähte einschließlich Nähte mir Auslassungen und ge­ lockerte oder mit Schleifen versehene Nähte. Da ferner der Reibungswiderstand zwischen dem Spulengehäuse 7 und dem Faden unterdrückt werden kann, passiert der Faden glatt um das Spu­ lengehäuse herum und gewährleistet die Ausbildung schöner Nähte. Da ferner gemäß der umlaufenden Schlingenaufnehmervor­ richtung 1 für eine Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel die Hitzeerzeugung gesenkt werden kann, ist die Verhinderung der Deformation von Kontaktabschnitten gesichert, das heißt der Gleitflächen zwischen der Laufspur 11 des Spulenträgers 4 und der Laufrille 10 des äußeren Schlingenaufnehmers 3, wäh­ rend die Flüchtigkeit des Schmiermittels, das in den auf Polyimid basierenden Kunstharz, welches die Kunstharzschicht 13 bildet, enthalten ist, herabgesetzt werden kann. Weiterhin kann das Blind- oder Blockier-Phänomen der Gleitfläche der Kunstharzschicht 13 verhindert werden, so daß die Kunstharz­ schicht 13 ständig in der Lage ist, das Schmiermittel während einer lagen Zeitperiode an seine Oberfläche aussickern zu lassen. Daher kann die Selbstschmierfähigkeit die Kunstharz­ schicht 13 während einer langen Zeitdauer ständig aufrecht erhalten werden.
Daher kann der umlaufende Schlingenaufnehmer 1 für eine Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel während langer Zeitdauer bei hoher Geschwindigkeit umlaufen, ohne daß ihm Schmiermittel zugeführt wird.
Im übrigen kann die Oberfläche der Laufspur 11 des Spu­ lenträgers 4 mit der Überzugsschicht 12 ausgebildet werden.
Da ferner das auf Polyimid basierende Kunstharz, welches die Kunstharzschicht 13 bildet, spritzgegossen werden kann, ist es möglich, das Kunstharz in die komplizierte Gestalt des Spulenträgers 4 zu formen. Mit diesem Aufbau des Spulenträ­ gers 4 kann der umlaufende Schlingenaufnehmer 1 während lan­ ger Zeitdauer mit hoher Geschwindigkeit umlaufen, ohne daß ihm Schmiermittel zugeführt wird, während der Spulenträger 4 von leichtem Gewicht ist und eine herabgesetzte Rotations­ trägheit besitzt, was es dem Oberfaden ermöglicht, sanft aus­ gezogen zu werden.
Weiterhin kann der äußere Schlingenaufnehmer 3 mit der Kunstharzschicht 13 aus auf Polyimid basierendem Kunstharz ausgebildet werden. Mit dieser Struktur des äußeren Schlin­ genaufnehmers 3 kann der umlaufende Schlingenaufnehmer 1 wäh­ rend langer Zeitdauer bei hoher Geschwindigkeit in Umlauf ge­ halten werden, ohne daß ihm Schmiermittel zugeführt wird. Das Gewicht des äußeren Schlingenaufnehmers 3 kann im Vergleich mit solchen aus Stahlwerkstoff um etwa 1/4 reduziert werden. Daher kann der äußere Schlingenaufnehmer 3 im Gewicht verrin­ gert werden, während die Beanspruchung der Gleitfläche herabgesetzt werden kann, um weiterhin eine ausgezeichnete Stand­ zeit zu erhalten, ohne daß Schmiermittel zugeführt wird. In diesem Falle ist es wichtig, die Oberfläche der Laufspur 11 des Spulenträgers 4 mit der Überzugsschicht 12 auszubilden. Es sollte nämlich eine der Gleitflächen mit der Überzugs­ schicht 12 aus Karbidkohle ausgebildet werden, während die andere der Gleitflächen mit der Kunststoffschicht 13 aus Polyimidharz versehen wird.
Falls weiterhin der äußere Schlingenaufnehmer 3 mit dem auf Polyimid basierenden Kunstharz ausgebildet wird, ist es gegenwärtig problematisch, den Spulenträgerhalter 9 mit dem auf Polyimid basierenden Kunstharz mit Bezug auf die Festig­ keit auszubilden. Der Spulenträgerhalter 9 kann in Zukunft aus Kunstharz, das auf Polyimid basiert, gefertigt werden, wenn das Problem gelöst ist.
Wirkungen der Erfindung
Wie es beschrieben wurde, können gemäß dem umlaufenden Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine, wie er unter dem er­ sten Aspekt der Erfindung definiert ist, extrem ausgezeich­ nete Effekte erhalten werden, derart, daß die mit der Über­ zugsschicht gebildete Gleitfläche den niedrigen Reibungs­ koeffizienten, die Selbstschmierfähigkeit, den großen Be­ lastungswiderstand und das große Haftvermögen hat, und keine andere Gleitfläche abreibt, die an der Gleitfläche anliegt. Weiterhin hat die mit der Kunstharzschicht ausgebildete Gleitfläche den ausgezeichneten Widerstand gegen Hitze und bleibt daher davor bewahrt, verformt zu werden, trotz der Hitze, die während ihrer Bewegung erzeugt wird. Daher kann der umlaufende Schlingenaufnehmer mit hoher Geschwindigkeit während langer Zeitdauer in Umlauf gehalten werden, ohne daß das Schmiermittel zugeführt wird.
Weiterhin läßt sich gemäß dem umlaufenden Schlingenauf­ nehmer für eine Nähmaschine, wie er unter dem zweiten Aspekt der Erfindung definiert ist, ein extrem ausgezeichneter Effekt erzielen, derart, daß der Spulenträger und der äußere Schlingenaufnehmer jeweils Gleitflächen haben, die aneinander anliegen, wobei die Gleitflächen die Eigenschaft exzellenter Standzeit haben, ohne daß Schmiermittel zugeführt wird. Wei­ ter kann der äußere Schlingenaufnehmer leichtgewichtig ausge­ bildet werden, so daß sich eine Beanspruchung der Gleitfläche reduziert um so die Standzeit weiter zu erhöhen, ohne daß Schmiermittel zugeführt wird.
Gemäß dem umlaufenden Schlingenaufnehmer für eine Nähma­ schine gemäß der Erfindung, wie unter dem dritten Aspekt der Erfindung definiert, kann weiterhin ein extrem ausgezeichne­ ter Effekt derart erhalten werden, daß die Kunstharzschicht einen Widerstand gegen Reibung und eine wirksam gesteigerte mechanische Festigkeit hat.
Weiterhin kann entsprechend dem umlaufenden Schlingen­ aufnehmer für eine Nähmaschine, wie er unter dem vierten Aspekt der Erfindung definiert ist, ein extrem ausgezeichne­ ter Effekt derart erzielt werden, daß die Kunstharzschicht eine in wirksamer Weise gesteigerte Selbstschmierfähigkeit besitzt und der Reibungskoeffizient effektiv herabgesetzt ist.
Weiterhin kann gemäß dem umlaufenden Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine, wie er unter dem fünften Aspekt der Er­ findung definiert ist, ein extrem ausgezeichneter Effekt der­ art erhalten werden, daß die Kunstharzschicht eine in wirk­ samer Weise gesteigerte Selbstschmierfähigkeit hat und der Reibungskoeffizient wirksam herabgesetzt ist.
Gemäß dem umlaufenden Schlingenaufnehmer für eine Nähma­ schine der Erfindung, wie er unter dem sechsten Aspekt der Erfindung definiert ist, kann weiterhin ein extrem ausge­ zeichneter Effekt derart erhalten werden, daß die karbidrei­ che Schicht eine Belastung absorbieren und daher den hohen Widerstand gegen eine Belastung haben kann.
Weiterhin kann entsprechend dem umlaufenden Schlingen­ aufnehmer für eine Nähmaschine der Erfindung, wie er unter dem siebten Aspekt der Erfindung definiert ist, ein extrem ausgezeichneter Effekt derart erhalten werden, daß sich die am meisten bevorzugte Dicke erzielen läßt, die benötigt wird, um ein stabilisiertes Betriebsverhalten während einer langen Zeitdauer ohne Zuführung von Schmiermittel aufrecht zu erhal­ ten.
Gemäß dem umlaufenden Schlingenaufnehmer für eine Nähma­ schine der Erfindung, wie sie unter dem achten Aspekt der Er­ findung definiert ist, kann ferner ein extrem ausgezeichneter Effekt erzielt werden, derart, daß die Überzugsschicht in wirksamer und zuverlässiger Weise ausgebildet werden kann, während die Überzugsschicht bei einer niedrigen Behandlungs­ temperatur geformt werden kann. Daher kann das Muttermaterial so beschichtet werden, daß es frei von Einflüssen ist, welche seine Härte erniedrigen.
Ferner kann gemäß der umlaufenden Schlingenaufnehmervor­ richtung für eine Nähmaschine der Erfindung, wie sie unter dem neunten Aspekt der Erfindung definiert ist, ein ausge­ zeichneter Effekt erhalten werden, derart, daß die mit der Überzugsschicht gebildete Gleitfläche den niedrigen Reibungs­ koeffizienten, die Selbstschmierfähigkeit, die große Wider­ standsfähigkeit gegen Belastung und das hohe Haftvermögen ha­ ben kann und keine andere Gleitfläche, die an der Gleitfläche anliegt, abreibt. Daher kann die umlaufende Schlingenaufneh­ mervorrichtung in wirksamer Weise mit hoher Geschwindigkeit während langer Zeitdauer in Umlauf gehalten werden, ohne ihr Schmiermittel zuzuführen.
Entsprechend der umlaufenden Schlingenaufnehmervorrich­ tung für eine Nähmaschine der Erfindung, wie sie unter dem zehnten Aspekt der Erfindung definiert ist, kann ein ausge­ zeichneter Effekt derart erzielt werden, daß die Überzugs­ schicht den niedrigen Reibungskoeffizienten, die Selbst­ schmierfähigkeit und den großen Widerstand gegenüber Bela­ stung hat. Somit kann der Temperaturanstieg aufgrund von Rei­ bung zwischen der Überzugsschicht und dem Faden in wirksamer Weise unterdrückt werden, und daher kann der Faden wirksam davor bewahrt werden, von dem Haken abgerissen zu werden.
Gemäß der umlaufenden Schlingenaufnehmervorrichtung für eine Nähmaschine der Erfindung, wie unter dem elften Aspekt der Erfindung definiert, kann ein ausgezeichneter Effekt der­ art erhalten werden, daß die Überzugsschicht den niedrigen Reibungskoeffizienten, die Selbstschmiereigenschaft und den großen Widerstand gegenüber Belastung hat. Daher kann der Temperaturanstieg aufgrund von Reibung zwischen der Überzugs­ schicht und dem Faden wirksam unterdrückt werden, und infol­ gedessen kann ein chemischer Faden, der gegenüber Hitze be­ sonders schwach ist, in wirksamer Weise davor bewahrt werden, durch die Hitze zu Bruch zu kommen, welche während der mit hoher Geschwindigkeit erfolgenden Rotation der Nähmaschine während einer langen Zeitdauer erzeugt wird, während eine Verformung des Fadens aufgrund der Hitze oder Beschädigung der mechanischen Festigkeit zum Ausziehen des Fadens in wirk­ samer Weise verhindert werden kann, wodurch die Ausbildung von Nähten hoher Qualität aufrecht erhalten bleibt, ohne Ausbildung unerwünschter Nähte einschließlich Nähten mit Aus­ lassungen und gelockerten oder mit Schleifen versehenen Näh­ ten. Da weiterhin der Reibungswiderstand zwischen dem Spulengehäuse 7 und dem Faden in wirksamer Weise herabgesetzt wer­ den kann, passiert der Faden glatt um das Spulengehäuse herum und sichert die Ausbildung schöner Nähte.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht wesentlicher Teile eines umlaufen­ den Schlingenaufnehmers für eine Nähmaschine gemäß der Erfin­ dung;
Fig. 2 eine senkrechte Schnittansicht von Fig. 1;
Fig. 3 eine auseinander gezogene schaubildliche Ansicht zur Erläuterung des Zusammenbaus des Spulenträgerhalters aus Fig. 1;
Fig. 4 eine teilweise vergrößerte senkrechte Querschnitts­ ansicht mit der Darstellung eines Teils des umlaufenden Schlingenaufnehmers aus Fig. 1 der Laufspur des Spulenträgers in Eingriff mit der Laufrille des äußeren Schlingenaufneh­ mers;
Fig. 5 eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht der Spule aus Fig. 1;
Fig. 6 eine vergrößerte Vertikalschnittansicht des Spulen­ trägerhalters aus Fig. 1;
Fig. 7 ein Diagramm mit der Darstellung der Standzeit des umlaufenden Schlingenaufnehmers der Erfindung im Vergleich mit einem herkömmlichen Aufnehmer; und
Fig. 8 eine Grafik mit der Darstellung der Beziehung zwi­ schen der Wärmeerzeugung und der Zeit des äußeren Schlingen­ aufnehmers und des Spulengehäuses der umlaufenden Schlingen­ aufnehmervorrichtung der Erfindung im Vergleich mit einem herkömmlichen Produkt.
Beschreibung von Bezugsnummern und Zeichen
1
umlaufender Schlingenaufnehmer für eine Nähmaschine
3
äußerer Schlingenaufnehmer
4
Spulenträger
8
Spule
9
Spulenträgerhalter
10
Laufrille
11
Laufspur
12
Überzugsschicht
13
Kunstharzschicht

Claims (11)

1. Umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für eine Nähma­ schine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Gleitflächen des Spulenträgers (4) und des äußeren Schlingenaufnehmers (3) mit einer Kar­ bidkohle umfassenden Schicht (12) überzogen ist, während die andere der Gleitflächen mit einer Schicht (13) be­ deckt ist, die ein auf Polyimid basierendes Kunstharz umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Gleitfläche des Spulenträgers (4) mit der Überzugsschicht (12) aus­ gebildet ist, während der äußere Schlingenaufnehmer (3) mit der Schicht (13) aus dem auf Polyimidharz basieren­ den Kunstharz versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Kunstharz­ schicht (13) ein Additiv enthält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher das Additiv wenigstens einen der Stoffe: Kohlenstofffaser, Graphit, Molybdendisulfid und Fluorkunstharz enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Kunstharz­ schicht (13) ein bis 10 Gew.-% eines Gleitmittels ent­ hält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Überzugs­ schicht (12) einen schichtförmigen Filmaufbau hat und aus abwechselnd angeordneten karbidreichen und kohlen­ stoffreichen Schichten zusammengesetzt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Filmdicke der Überzugsschicht (12) 0,5 bis 5,0 µm ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Überzugs­ schicht (12) durch physikalische Dampfabscheidung gebil­ det ist.
9. Umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für eine Nähma­ schine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gleitflächen des Spulenträgers (4) und des äußeren Schlingenaufnehmers (3) mit einer Karbidkohle umfassen­ den Schicht (12) überzogen sind.
10. Umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für eine Nähma­ schine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haken (15) des äußeren Schlingenaufnehmers (3) mit einer Kar­ bidkohle umfassenden Überzugsschicht (12) bedeckt ist.
11. Umlaufende Schlingenaufnehmervorrichtung für eine Nähma­ schine mit einem Spulenträger zur Aufnahme einer Spule und mit einem äußeren Schlingenaufnehmer zur Aufnahme des Spulenträgers, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober­ fläche eines Spulengehäuses (7) mit einer Karbidkohle umfassenden Überzugsschicht (12) bedeckt ist.
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