DE100486C - - Google Patents

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DE100486C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B25/00Warp knitting machines not otherwise provided for
    • D04B25/02Tubular machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Wirkmaschinen.
HENRY HILL in NOTTINGHAM (England).
angeordneten Stuhlnadeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1897 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Bewegung der Lochnadeln oder Fadenführer von Rundkettenwirkstühlen mit stehenden Stuhlnadeln, welche sich durch Einfachheit und sichere Wirkungsweise vor anderen Vorrichtungen auszeichnet und dabei nicht nur die Anwendung eines Fadenführersystems, sondern auch die Anwendung mehrerer derselben gestattet.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein mit der Fadenführer-Vorrichtung versehener Wirkstuhl in seinen wichtigsten Theilen in Ansicht dargestellt, während Fig. 2 die eigentliche Bewegungsvorrichtung für die Fadenführer im Schnitt durch die Stuhlachse zeigt.
Den im Kreise angeordneten, von einem axial verschiebbaren Ringe getragenen Stuhlnadeln (Zungennadeln) D werden die Kettenfäden /2 durch Lochnadeln oder Fadenführer 7, I1 von über dem Stuhl angebrachten, nicht dargestellten Spulen oder von einem Kettenbaum zugeführt. Es sind zwei Fadenführersysteme dargestellt, jedoch ist das Vorhandensein von zwei solchen Systemen nicht das Wesentliche, sondern es können deren auch weniger oder mehr angeordnet sein. Es soll daher nur die Bewegungs -Vorrichtung Rhein System (I) beschrieben werden, da dieselbe für das zweite System mit nur geringen Abweichungen dieselbe ist.
Die Fadenführer / werden von einem Ring J1 getragen, welcher mittelst eines cylindrischen, zur Stuhlachse concentrischen Ansatzes J mit der hohlen Welle J2 in Verbindung steht, von dieser getragen wird und durch sie eine Schwingbewegung um die Stuhlachse herum erhält. Der cylindrische Ansatz J dient gleichzeitig einem Ring J5 als Führung, welcher auf ihm auf- und abgleiten kann und bei letzterer Bewegung die an ihm anliegenden ' und gegen die Stuhlachse hin gekrümmten und zusammenfedernden Fadenführer J in radialer Richtung aus einander spreizt, so dafs sich die unteren Enden derselben mit den Oehren, welche sich in normaler Lage innerhalb des Stuhlnadelkranzes befinden, zwischen den Nadeln hindurch nach aufsen bewegen. Die Auf- und Abwärtsbewegung des Spreizringes J5 wird dadurch bewirkt, dafs derselbe durch Stangen L mit einem zweiten Ring Ll verbunden ist, welcher in einem undrehbaren, von dem Maschinen-Mechanismus auf- und abwärts bewegten Ring L2 L3 um die Stuhlachse herum drehbar gelagert ist. Die Stangen L gleiten dabei in Schlitzen der cylindrischen Führung J, so dafs der Ring J5 jede Drehung des Fadenführerträgers J1, aber auch jede Auf- und Abwärtsbewegung des Ringes L1 mitmachen mufs, ohne dafs dieeine dieser Bewegungen störend auf die andere einwirkt.
Die Bewegungsvorrichtung für das äufsere Fadenführersystem ist ganz ähnlich, nur wird hierbei der Fadenführerträger K1 K2 nicht von der hohlen Welle J2 getragen, sondern er ist in einer Ausdrehung des festen Maschinen-
(2. Auflage, ausgegeben am ig. Okiober igoij
gestelle Ks K4 drehbar gelagert und wird durch einen an ihm angebrachten Hebel Q. gedreht.
Die Art und Weise der Einleitung der Bewegung, welche aber nicht Gegenstand der Erfindung ist, geht aus Fig. ι näher hervor. Die Ringe L1 und N1 (Fig. 2) sind duifch Stangen L4 iV4 mit einer Traverse M verbunden, welcher zwei Stangen M1 lothrechte Führung und Bewegung ertheilen (Fig. 1). Die Drehung der Ringe -K"1 K'2 (Fig. 2) wird, wie schon angedeutet, durch den Hebel Q. (Fig. 1) bewirkt, welcher unter Vermittelung eines zweiten Hebels Q.1 Q.'2 Q3 von einer nicht vollständig dargestellten Daumenscheibe Q4 in Schwingung versetzt wird. Aehnlich geschieht dies mit dem Ringe J1 (Fig. 2) durch den auf die hohle Welle J'2 aufgesetzten Hebel O mittelst Daumenscheibe O4 und Hebel O1 O2 O3.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: \
    Vorrichtung zur Bewegung der Fadenführer von Rundkettenwirkstühlen mit senkrecht angeordneten Stuhlnadeln, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung der an drehbaren Ringen hängenden Fadenführer zwischen den Stuhlnadeln hindurch mittelst eines auf einer innerhalb des Fadenführerkranzes angeordneten cylindrischen Führung gleitenden Ringes bewirkt wird, \velcher bei seiner Abwärts- bezw. Aufwärtsbewegung die mit Oehren für die Kettenfäden versehenen Fadenführerenden nach aufsen führt oder nach innen zurückfedern läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2949646A1 (de) * 1978-12-11 1980-06-19 Vitebskij Tech I Legkoj Promy Rundkettenwirkmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2949646A1 (de) * 1978-12-11 1980-06-19 Vitebskij Tech I Legkoj Promy Rundkettenwirkmaschine

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