DE100429C - - Google Patents

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DE100429C
DE100429C DENDAT100429D DE100429DA DE100429C DE 100429 C DE100429 C DE 100429C DE NDAT100429 D DENDAT100429 D DE NDAT100429D DE 100429D A DE100429D A DE 100429DA DE 100429 C DE100429 C DE 100429C
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hydrate
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D1/00Oxides or hydroxides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D1/04Hydroxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Wrappers (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHE*
KLASSE 75: Soda,
PATENTAMT.
SOWIE DIE ÜBRIGE CHEMISCHE GROSSINDUSTRIE.
β. STASSFURT.
Die Alkalihydrate — Kalihydrat ur i Natronhydrat — wirken aufserordentlich Ί tzend auf organische Substanzen und zerstören I man es einige Zeit dieser Wirkung Diese Erscheinung tritt namentlich hei die Alkalihydrate in hölzernen Fass« wahrt und versendet werden, da s aus der Luft Wasser aufnehmen und
Wir haben ein neues Verfahren um Holz vor der zerstörenden W Alkalihydrate zu schützen, welches steht, dafs man sie mit einem Körpe der das Holz nicht angreift und Alkalihydrate keinen nachtheiligen Ei übt. Wir verwenden zu diesem Zv asche, Kaliumbicarbonat, Soda, Na bonat, Kaliumsilicat, Natriumsilicat.
Die Ausführung dieses Verfahren in der Weise, dafs man auf dem Fasses eine Schicht der genannten U materialien ausbreitet, alsdann das P
olz, wenn aussetzt. Or, wenn rn aufbee alsdann serfliefsen.
erfunden,
kung der
darin be-
umgiebt,
auch auf iflufs ausecke Pot-
iumbicar-
geschieht, Boden des ihüllungs-Ikalihydrat
in gegossenen runden oder halbrunden Blöcken einlegt und darauf das Umhüllupgsmaferial zwischen dem Holz und dem Alkalihydrat fest -einstampft. Ist das Fafs auf diese Axt schichtweise gefüllt, so wird das Alkalihf drat oben mit dem Umhüllungsmaterial bedec festgestampft oder zusammengeprefst das Fafs mit dem Deckel verschl Ausführung dieses Verfahrens wird beiliegende Zeichnung veranschaulic Die Stärke der Schicht der U materialien richtet sich nach der I selben und auch danach, in welche
t, letzteres
und darauf
ssen. Die
durch die
it.
nhüllungs-
•ichte der-
Stärke sie durch Wasseraufnahme einen nahezu luftdichten Verschlufs herbeiführt. Entwässerte Potasche und entwässerte Soda wirken vorzüglich, da sie die durch das Holz dringende Feuchtigkeit absorbiren, sich ausdehnen und eine feste Hülle bilden. Die Alkalibicarbonate wirken in der Weise vortheilhaft, dafs sie Kohlensäure abgeben und die Oberfläche der Alkalihydrate in eine Kruste von Alkalicarbonaten überführen. Die Alkalisilicate wirken durch ihre physikalischen Eigenschaften günstig als Umhüllungsmaterial, da sie bei geringer Wasseraufnahme klebrig werden und einen dichten, cementartigen Ueberzug geben. Es ist selbstverständlich, dafs die genannten Umhüllungsmaterialien gemischt als auch jedes für sich verwendet werden können.
Die Stärke der Umhüllung richtet sich ferner nach dem Verhältnifs, in welchem die derartig zusammen verpackten Materialien gleichzeitig verbraucht werden können. Dient die Waare zur Darstellung von Seife, so darf die Umhüllung nicht mehr als 20 bis 30 pCt. des Gesammtinhaltes betragen, da man in diesem Verhältnifs etwa Alkalicarbonate bezw. Bicarbonat bezw. Silicate einerseits und Alkalihydrat andererseit verwendet. Wird die Waare zur W'asserreinigung gebraucht, so kann man das Alkalihydrat in einer gröfseren Menge des Umhüllungsmaterials einkleiden.
Dieses Verfahren hat den Vortheil, dafs es die bisher zur Aufbewahrung und zum Versand von Alkalihydrat benutzten eisernen Fässer und Trommeln entbehrlich macht, und dafs
man die aus hölzernen Fässern bestehende Emballage zu anderen Zwecken wieder verwenden kann, was besonders für die Seifenfabriken von Wichtigkeit ist.
Die bereits zum Auskleiden von Fässern und dergl. in Vorschlag gebrachte Mischung von Gips mit Roggenmehl, welche mit Harz überzogen wird, erfüllt nicht den beabsichtigten Zweck, da Gips, Roggenmehl und Harz von kaustischen Alkalien angegriffen bezw. zerlegt werden. Nach vorliegender Erfindung werden die Alkalihydrate mit Umhüllungsmaterialien umgeben, welche aus Alkaliverbindungen bestehen und daher die Alkalihydrate nicht nachtheilig verunreinigen. Aufserdem bieten die aus Alkaliverbindungen bestehenden Umhüllungsmaterialien den Vortheil, dafs sie mit den Alkalihydraten zusammen verwendet werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Verpacken von Aetzalkalien in Holzgefäfsen, indem man sie mit Alkalicarbonaten, Alkalibicarbonate^ oder Alkalisilicaten umgiebt, die das Holz nicht angreifen und auf Alkalihydrate keinen nachtheiligen Einflufs ausüben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2840297A (en) * 1953-06-05 1958-06-24 Cons Electrodynamics Corp Vapor operated ejector vacuum pump

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2840297A (en) * 1953-06-05 1958-06-24 Cons Electrodynamics Corp Vapor operated ejector vacuum pump

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