DE10026100A1 - Türinnenelement - Google Patents

Türinnenelement

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DE10026100A1
DE10026100A1 DE2000126100 DE10026100A DE10026100A1 DE 10026100 A1 DE10026100 A1 DE 10026100A1 DE 2000126100 DE2000126100 DE 2000126100 DE 10026100 A DE10026100 A DE 10026100A DE 10026100 A1 DE10026100 A1 DE 10026100A1
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Germany
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DE2000126100
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Heinz Bloemeling
Johannes Hysky
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Carcoustics Techconsult GmbH
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Illbruck GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Türinnenelement für eine Kraftfahrzeugtür zur Anordnung zwischen einer Türaußenseite und einer inneren Verkleidung. Um ein Türinnenelement der in Rede stehenden Art in vorteilhafter Weise, insbesondere hinsichtlich der Schalldämmeigenschaften weiterzubilden, wird vorgeschlagen, dass bei einer Herstellung im Partikel-Schaumverfahren jedenfalls auf einer Seite hohlformbildende Schaumstoffpartikel (10) aufgebracht sind.

Description

Die Erfindung betrifft ein Türinnenelement für eine Kraftfahrzeugtür zur Anordnung zwischen einer Türaußen­ seite und einer inneren Verkleidung.
Ein derartiges, der Kraftfahrzeugtür einverleibtes Türinnenelement ist Träger zahlreicher Funktionsteile und deren Befestigungselemente. Diesbezüglich sind in Kunststoff erstellte Türinnenelement als Träger für Türkomponenten bekannt.
Im Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Tech­ nik wird eine technische Problematik der Erfindung darin gesehen, ein Türinnenelement der in Rede stehen­ den Art in vorteilhafter Weise, insbesondere hinsicht­ lich der Schalldämmeigenschaften weiterzubilden.
Diese Problematik ist zunächst und im wesentlichen beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abge­ stellt ist, dass bei einer Herstellung im Partikel-Schaumverfahren jedenfalls auf einer Seite hohlformbil­ dende Schaumstoffpartikel aufgebracht sind. Zufolge dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist ein Türinnen­ element mit einem erhöhten Schallabsorptionsverhalten angegeben. Die aufgebrachten hohlformbildenden Schaum­ stoffpartikel bilden einen Schallabsorber, wobei bevor­ zugt röhrenartige Schaumstoffpartikel mit sich kreuzen­ den oder windschief zueinander verlaufenden Längsachsen Anwendung finden. Derartige hohlformbildende Schaum­ stoffpartikel sind aus der DE-A1 197 30 922 bekannt. Der Inhalt dieser Patentanmeldung wird hiermit vollin­ haltlich in die Offenbarung vorliegender Erfindung mit einbezogen, auch zu dem Zwecke, Merkmale dieser Patent­ anmeldung in Ansprüche vorliegender Erfindung mit einzu­ beziehen. Um eine erhöhte Eigenstabilität des erfin­ dungsgemäßen Türinnenelements anzugeben, ist weiterhin vorgesehen, dass das Türinnenelement eine erste Lage aus geschlossenen Schaumstoffpartikeln aufweist. Zufol­ ge dessen sind Tragfunktion und Abdichtfunktion an einem hinsichtlich des Eigengewichtes und der Schallab­ sorption verbesserten Türinnenelement vereint. Die hohlformbildenden Schaumstoffpartikel können partiell auf der ersten Lage aus geschlossenen Schaumstoffparti­ keln aufgebracht sein, wobei im Zuge des Aufschäumens der hohlformbildenden Partikel eine Verschweißung die­ ser mit der ersten Lage erfolgt. Bevorzugt wird eine Anordnung, bei welcher das Türinnenelement eine zweite Lage aus hohlformbildenden Schaumstoffpartikeln auf­ weist, so dass bevorzugt über die gesamte Fläche einer Seite - gegebenenfalls auch beider Seiten - eine verbes­ serte Schallabsorption im Bereich der Kraftfahrzeugtür gegeben ist. Bezüglich der Anordnung ist weiter vorge­ sehen, dass die zweite Lage dem Kraftfahrzeuginnenraum zugeordnet angeordnet ist. Zufolge dessen übernimmt die erste, aus geschlossenen Schaumstoffpartikeln beste­ hende Lage die Funktion eines Tragelementes in Verbin­ dung mit einer Abdichtfunktion gegen von der Türaußen­ seite her aufschlagende Feuchte. Die für sich weniger tragfähige zweite Lage aus hohlformbildenden Schaum­ stoffpartikeln übernimmt die Funktion einer Schallab­ sorption zum Kraftfahrzeuginneren hin. In einer Weiter­ bildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass die erste Lage mit einer Dichte von 30 bis 150 kg/m3 ge­ schäumt ist. Zufolge dieser relativ hohen Dichte wird die gewünschte Stabilität des Türinnenelementes im Bereich der ersten Lage verwirklicht. Des weiteren wird vorgeschlagen, dass die zweite, aus hohlformbilden­ den Schaumstoffpartikeln bestehende Lage mit einer Dichte von 20 bis 70 kg/mg geschäumt ist. In üblicher Weise ist das Türinnenelement mit Durchbrechungen und Vertiefungen zur Aufnahme und Anordnung von Funktions- und Befestigungsteilen versehen, wobei im Bereich von Vertiefungen gleichfalls eine zweilagige Ausbildung vorgesehen ist, so dass auch hier die, durch die erfin­ dungsgemäße Ausgestaltung erreichte hohe Schallabsorpti­ on gegeben ist. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass in dem Türinnenelement eine zum Kraftfahrzeuginnen­ raum öffnende Topfform ausgebildet ist, dass der Topfbo­ den und ein Teil der Topfwand aus geschlossenen Schaum­ stoffpartikeln gebildet ist und dass die weitere Topf­ wand aus hohlformbildenden Schaumstoffpartikeln gebil­ det ist. Bspw. kann eine derartige Topfform zur Aufnah­ me von Türlautsprechern dienen. Bezüglich der Material­ wahl ist vorgesehen, dass die geschlossenen Schaumstoff­ partikel aus EPP oder EPS bestehen. Darüber hinaus erweist es sich als vorteilhaft, dass die hohlformbil­ denden Schaumstoffpartikel aus PEPP bestehen.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung, welche lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Türinnenelement für eine Kraftfahrzeugtür in Ansicht;
Fig. 2 den stark vergrößerten Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 den stark vergrößerten Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Anordnung von hohlformbildenden Schaumstoffpartikeln.
Dargestellt und beschrieben ist zunächst mit Bezug zu Fig. 1 ein Türinnenelement 1 für eine nicht dargestell­ te Kraftfahrzeugtür zur Anordnung zwischen einer Türaußenseite und einer inneren Verkleidung, bei An­ sicht auf das Türinnenelement 1 von der Kraftfahrzeuginnenraumseite.
Das Türinnenelement 1 ist in üblicher Weise mit Durch­ brüchen 2 sowie Vertiefungen 3 zur Aufnahme und Befesti­ gung diverser Funktionsteile wie bspw. Elektromotoren für Fensterheber oder dergleichen.
Wie aus den Schnittdarstellungen in den Fig. 2 und 3 zu erkennen, ist das Türinnenelement 1 zweilagig ausgebil­ det. Eine erste, der Türaußenseite zugeordnete Lage 4 besteht hierbei aus geschäumten, geschlossenen Schaum­ stoffpartikeln 5, zur Erzielung einer stabilen und zu­ gleich gewichtsreduzierten Trägerkonstruktion. Die zur Türaußenseite 6 weisende Oberfläche der ersten Lage 4 ist durch das durchgeführte Partikel-Schaumverfahren verhautet, so dass der ersten Lage 4 zugleich eine Abdichtfunktion gegen von außen aufschlagende Feuchte zukommt.
Im Randbereich der ersten Lage 4 ist diese mit einer gegen die Kraftfahrzeug-Türkonstruktion dichtend treten­ den, umlaufenden Dichtwulst 8 versehen.
Die zweite, dem Kraftfahrzeuginnenraum 8 zugewandten Lage 9 besteht aus geschäumten, hohlformbildenden Schaumstoffpartikeln 10, deren in diesem Ausführungsbei­ spiel röhrenartigen Elemente mit sich kreuzenden oder windschief zueinander verlaufenden Längsachsen angeord­ net sind. Eine prinzipielle Darstellung einer aus einer Vielzahl von röhrenartigen Elementen zusammenge­ setzten Lage 9 ist in der Fig. 4 dargestellt.
Die röhrenartigen, bspw. hohlformbildenden Schaumstoff­ partikel 10 sind bei diesem Ausführungsbeispiel als zylindrische Rohre ausgebildet. Es ist ersichtlich, dass Längsachsen A der hohlformbildenden Partikel 10 miteinander einen spitzen Winkel einschließen und wind­ schief zueinander verlaufen.
Die Dicke d' der zweiten, aus hohlformbildenden Schaum­ stoffpartikeln 10 bestehenden Lage 9 entspricht etwa der ein- bis dreifachen, bevorzugt der zweifachen Dicke d der ersten, geschlossene Schaumstoffpartikel 5 aufwei­ senden Lage 4.
Die beiden Lagen 4 und 9 sind im Zuge des Aufschäumens im Bereich ihrer aufeinander liegenden Grenzflächen verschweißt.
Die gewählte Zweilagigkeit des Türinnenelement 1 ist im wesentlichen über die gesamte Erstreckung desselben gegeben, so auch im Bereich der Vertiefungen 3. Eine Schnittdarstellung durch eine Vertiefung 3 ist in Fig. 2 gezeigt. Zufolge dessen ist auch im Bereich des Vertiefungsbodens 11 sowohl eine Trägerlage 4 als auch eine Schallabsorptionslage 9 vorgesehen.
Eine alternative Ausbildung zeigt die Schnittdarstel­ lung in Fig. 3. Zufolge dessen kann bspw. im Bereich einer, bspw. zur Aufnahme eines Türlautsprechers dienen­ den, sich zum Kraftfahrzeuginnenraum 7 hin öffnenden Topfform 12 eine Ausbildung gewählt, bei welcher der Topfboden 13 lediglich aus der ersten Lage 4 mit ge­ schlossenen Schaumstoffpartikeln 5 gebildet ist, wobei weiter diese erste Lage 4 zudem einen ersten, der Türaußenseite zugeordneten Topfwandteil 14 aus­ formt. Der weitere, sich an dem Topfwandteil 14 an­ schließende Topfwandabschnitt 15 ist gebildet durch die zweite Lage 9 aus hohlformbildenden Schaumstoffparti­ keln 10. Zufolge dieser Anordnung ist die dem Kraft­ fahrzeuginnenraum 7 zugewandte Oberfläche der Topfform 12 nicht, wie bei den Vertiefungen 3 realisiert, durch die zweite Lage 9 vollständig ausgekleidet.
Durch die erfindungsgemäße zweilagige Ausgestaltung ist ein Türinnenelement 1 geschaffen, welches sich bei geringem Gewicht durch hohe Eigenstabilität und Tragfä­ higkeit bei erhöhtem Schallabsorptionsverhalten aus­ zeichnet.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswe­ sentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hier­ mit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefüg­ ten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merk­ male dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmel­ dung mit aufzunehmen.

Claims (9)

1. Türinnenelement (1) für eine Kraftfahrzeugtür zur Anordnung zwischen einer Türaußenseite und einer inne­ ren Verkleidung, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Herstellung im Partikel-Schaumverfahren jedenfalls auf einer Seite hohlformbildende Schaumstoffpartikel (10) aufgebracht sind.
2. Türinnenelement nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Türinnenele­ ment (1) eine erste Lage (4) aus geschlossenen Schaum­ stoffpartikeln (5) aufweist.
3. Türinnenelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Türinnenelement (1) eine zwei­ te Lage (9) aus hohlformbildenden Schaumstoffpartikeln (10) aufweist.
4. Türinnenelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Lage (9) dem Kraftfahr­ zeuginnenraum (7) zugeordnet angeordnet ist.
5. Türinnenelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lage (4) mit einer Dich­ te von 30 bis 150 kg/mg geschäumt ist.
6. Türinnenelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Lage (9) mit einer Dichte von 20 bis 70 kg/mg geschäumt ist.
7. Türinnenelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Türinnenelement (1) eine zum Kraftfahrzeuginnenraum (7) öffnende Topfform (12) ausgebildet ist, dass der Topfboden (13) und ein Teil (14) der Topfwand aus geschlossenen Schaumstoffparti­ keln (5) gebildet ist und dass die weitere Topfwand (15) aus hohlformbildenden Schaumstoffpartikeln (10) gebildet ist.
8. Türinnenelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossenen Schaumstoffparti­ kel (5) aus EPP oder EPS bestehen.
9. Türinnenelement nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlformbildenden Schaumstoff­ partikel (10) aus PEPP bestehen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008096050A1 (fr) * 2007-02-06 2008-08-14 Centre D'etude Et De Recherche Pour L'automobile (Cera) Panneau monobloc de protection acoustique pour vehicule automobile
EP3521075A1 (de) 2018-02-02 2019-08-07 Grupo Antonlín-Ingeniería, S.A. Dichtungsvorrichtung für fahrzeugtüren

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Date Code Title Description
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