DD282997A5 - Geraet zum projizieren eines durchlichtbildes auf einen bildschirm und zum rueckvergroessern - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Geraet zum Projizieren eines Durchlichtbildes auf einen Bildschirm und zum Rueckvergroeszern. Sie bezweckt in einem Lese-Rueckvergroeszerungsgeraet, in dem der Lichtstrahl vom Objektiv durch zwei Spiegel auf den Bildschirm gelenkt wird, wobei der zweite Spiegel zwischen einer Lese- und einer Nichtlesestellung bewegbar ist und die Rueckvergroeszerung auf elektrofotografischem Wege durch zeilenweises optisches Abtasten erfolgt, die Verringerung der Bauhoehe und eine ergonomisch guenstigere Anbringung des Bildschirms. Dies wird erreicht, indem der zweite Spiegel und der Abtastspiegel mechanisch miteinander verbunden sind, sich der Abtastspiegel in der Nichtabtaststellung befindet, wenn sich der zweite Spiegel in der Lesestellung befindet und sich der Abtastspiegel in der Abtaststellung befindet, wenn sich der zweite Spiegel in der Nichtlesestellung befindet. Fig. 1{Geraet; Projizieren; Bildschirm; Rueckvergroeszern; Verringerung; Bauhoehe, ergonomisch; Spiegel; Abtastspiegel, verbunden, mechanisch}
Description
Hierzu 6 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet dar Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Projizieren eines Durchlichtbildes auf einen annähernd senkrecht stehenden Bildschirm und zum Rückvergrößern auf elektrofotografischen! Wege durch streifenförmiges Abtasten mit einem ortsfest angeordneten Objektiv, einem ortsfest über Kopf angeordneten ersten Spiegel im Strahlengang des Objektivs, einem hinter dem Bildschirm angeordneten zweiten Spiegel, der zwischen einer Lese- und einer Nichtlesestellung bewegbar ist, und einem Abtastspiegel.
Charakteristik dea bekannten Standet der Technik
Aus dem Gerät RPP-3/4R der Firma MAP Mikrofilmapparatebau Dr. Pohler GmbH & Co KG, Ober-MoHen, BRD, ist eine Spiegelanordnung wie oben angeführt bekannt. In diesem Gerät ist in unmittelbarer Nähe des Objektivs ein Abtastspiegel angeordnet, welcher sich beim Lesen außerhalbdes Strahlenganges des Objektivs befindstund zum Abtasten über das Objektiv geschwenkt wird. Zur Abtastung der Vorlage führt diaser Spiegel eine Schwenkbewegung um eine, parallel zum Bildschirm liegende, horizontale Achse aus und überträgt das positionierte Mikrofichebild zeilenweise auf die Fotoleitertrommel.
Ein Nachteil dieser Spiegelanordnung, die in Lese-Rücfcvergrößeru πgsgeraten weit verbreitet ist, besteht darin, daß sich eine relativ große Bauhöhe des Gerätes ergibt, da die Oberkante des Schwenkspiegels für die Höhenlage des Bildschirmes maßbestimmend ist.
Insbesondere macht sich dieser Umstand bei Tischgeräten, die u.U. noch mit Vorder- und Rückseitenkopiermöglichkeit ausgestattet sind, als äußerst ungünstig bemerkbar.
Eine ergonomisch begründete Gestaltung das Gerätes wird somit erschwert bzw. unmöglich.
Um eine exakte optische Abbildung auf die Fotoleitertrommel zu yewührlelsten - die beim Einsatz der Schwenkspiegel-Abtastung nicht realisierbar ist- gibt es Lösungen, bei denen tin Winkel spiegel sy st em zum Einsatz gelangt.
Auch diese Systeme sind seit langem in Patenten offenbart.
Eine solche Variante ist ι. B. in der DE-OS 2915512 beschrieben. Aber auch hier sind mit dor Anordnung eines Spiegels für den Lesevorgang, unmittelbar über dem Objektiv, die beschriebenen Nachteile verknüpft.
Ziel der Erfindung
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Bauhöhe zu verringern und den Bildschirm in eine ergonomisch günstigere Lage zu bringen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgebe der Erfindung ist es, den Abtastspiegel mit den Leseepiegeln In einen funktioneilen Zusammenhang zu bringen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem der zweite Spiegel und der Abtastspiegel mechflnisch miteinander verbunden sind, sich der Abtastspiegel in der Nichtabtaststellung befindet, wenn sich den weite Spiegel in der Lesestellung befindet und sich der Abtastspiegel in der Abtaststellung befindet, wenn sich der zweite Spiegel in der Nichtlesestellung befindet.
Zweckmäßigerweise sind der zweite Spiegel und der Abtastspiegel auf einem gemeinsamen Spiegelträger angeordnet.
Vorzugsweise stellt der zweite Spiegel und der Abtastspiegel eine bauliche Einheit dar, insbesondere durch doppelseitige Verspiegelung eines Spiegelkörpers. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist am Spiegelträgcr in einem Winkel ium Abtaalspiegel ein zusätzlicher Spiegel angeordnet und bildet mit dem Abtastspiegel einen Winkelspiegel.
Eine weitere günstige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der Spiegelträger zunächst von der Lesestellung in die Abt.'.stanfangsstellung verfahrbar oder schwenkbar, dann zum Zweck des Abt as tens sukzessiv bis in die Abtastendstellung verfahrbar oder schwenkbar und dann in die Lesestellung zurück verfahrbar oder schwenkbar ist.
Es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn der Abtastspiegel über einen Hilfsträger gelenkig mit dem Spiegelträger verbunden ist.
Die Erfindung ermöglicht, auf einen unmittelbar über dem Objektiv befindlichen, die Höhenlage des Bildschirms negativ beeinflussenden Schwenkspiegel zu verzichten.
Ausfuhrungsbelsplel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: ein» schematische Darstellung eines Lese-Ruckvergrößerungsgerätes mit einem schwenkbaren Spiegelt rag er, Fig. 2: eine se he mat is cn β Darstellung eines Lese-Rückver größer ungsgeräles mi* einem schwenkbaren Abtastspiegel, Fig.3:
bis 6: schematische Darstellungen von Lese-Rückvergrööerungsgeräten mit Winkelspiegelanordnungen.
In einem nicht darstellten Gehäuse [Fig. 1) befindet sich über einer Mikroficheebene 1 ein Objektiv 2. Unterhalb der Mikroficheebene 1 ist eine ebenfalls nicht dargestellte Beleuchtungseinheit angeordnet. Oberhalb des Objektivs 2 ist ein Spiegel 3 befestigt. Rechts vom Objektiv 2 befindet sich ein Spiegelträger 4, auf dem ein ϊweiter Spiegel 5 angeordnet ist. Der Spiegelträger A trägt ebenfalls einen Abtust spiegel 6. Links vom Objektiv 2 ist ein Bildschirm 7 vorgesehen. Eine Kopiereinheit zum Rückvergrößern ist durch eine Fotoleitertrommel 9angadeutet. Schließlich isx noch ein Umlenkspiegel! 2 im Strahlengang zwischen dem Abtastspiegel β und der Fotoleitertrommel 9 vorgesehen
In Fig. 2 ist гиг Verbindung des Abtastspiegels G mit dem Spiegelträger 4 ein Hilfsträger 13 vorgesehen, an dem der Abtastspiegel β schwenkbar befestigt ist. Hier befinden sich im Strahlengang zwischen dem Abtastspiegel 6 und der Foto! iitertrommel die Umlenkspiegel 12,11,14.
Der Spiegellräger 5 ist zwischen der Stellung A und der Stellung B entlang eines Verfahrwoges 10 verfahrbar. Die Stellung A entspricht der Lesestellung des zwoiten Spiegels 5 und gleichzeitig der Nichtabtaststellung des Abtastspiegels 6. Die Stellung B entspricht hingegen der Nichtlesestellung des zweiten Spiegeis Б und gleichzeitig der Abtaststellung des Abtastspiegels 6.
In Fig.3 bis 6 wurde der Abtastspiegel durch einen weiteren Spiegel 8 zu einer Winks Is pi eg el anordnung ergänzt mit unterschiedlichen Befestigungspunklen für den weiteren Spiegel 8. Dabei ist der Spiegellräger aus der Stellung A in die Stellung B1 und dann weiter sukzessive schrittweise in die Stellung B1 verfahrbar (Fig.3) odur aus der Stellung A in die Stellung B1 schwenkbar und dann in din Stellung B1 sukzessive schrittweise verfahrbar (Fig.4 bis 6).
Dei Diehpunklfüi die Schwenkbewegung befindet sich entweder am oberen Ende des Spiegelträgers 4 oder etwa in der Mitte des Spiegelträgers 4. Dabei entspricht die Stellung B, der Abtastanfangsstellung und die Stellung B1 der Abtastendstellung des Abtastspiegels 6.
Im Strahlengang zwischen der Winkelspiegelanordnung 6,8 und der Fotoleitertrommel befinden sich wiederum die Umlenkspiegel 11,12.
Nachdem in dem Ausführuncsbelspiel nach Fig. 1 in der Mikroficheebene 1 ein gewünschtes Mikrobild positioniert wurde, kann diases mit Hilfe der (nicht dargestellten) Beleuchtungseinheit, des Objektives 2 und der Spiegel 3,5 auf dem Bildschirm 7 sichtbar gemacht werden. D^r Spiegel 5, welcher auf dem Spiegelträger 4 befestigt ist, befindet sich hierbei in der Lesestellung A. Soll von der auf dem Bildschirm sichtbaren Information eine Kopie angefertigt werden, wird der Spiegellräger 4 längs de* Verfahrweges 10 in die Stellung 3 befördert. Der gesamte Sniegelträger, auf dessen Rückseite sich der Abtastspiegel G befindet, führt nun eine Schwenkbewegung <um Zwecke der Abtastung aus, was zur Folge hat, daß die Vorlage mit Hilfe r!es Umlenkspiegels 12 zellenweise auf die Fotoleitertrommel 9 übertragen wird.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Funktionsweise bis zum Verfahren von der Stellung A in die Stellung B wie oben beschrieben. Jedoch wird zum Zwecke des Abtastens in der Stellung B lediglich der Abtastspiegel 6 gegenüber dem Hilfsträger 13 geschwenkt. Die Übertragung des abgetasteten Lichtstrahls erfolgt hier über die Umlenkspiegel 12,11 und 14auf die Fotoleitertrommel 9.
Nach Beendigung des Abtastens wird der Spiegeiträger 4 in die Stellung A gebracht und das Lese-Rückvergrößerungsgerät ist lesebereit.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig.3 wird der Spiegelträger 4 mittels eines nicht dargestellten Schrittmotors auf dem Verfahrweg lOzunächst aus der Stellung A in die Stellung Bi verfahren und dann sukzessive schrittweise weiter in die Stellung B2 gebracht. Im Zusammenwirken mit der Winkelspiegelanordnung 6,8 und den Umlenkspiegeln 11,12 wird die Vorlage auf die Fotolettertrommel 9 übertragen. Die Vorteile dieser Variante liegen insbesondere darin, daf keine zusätzlich überlagerte Schwenkbewegung notwendig ist, die Verschiebe wege gering sind und oine kompakte Bauweise zu verzeichnen ist.
Die In Fig. 4 dargestellte Lösung sieht vcr, mittels eines dreh- und schwenkbaren S pi eg β !trägers 4, auf dem die Spiegel 5, б und 8 befestigt sind, den Bildaufzeichnungsprozeß zu gewahrleisten. Soll eine Kopie angefertigt werden, wird der Spiegelträger 4 zunächst aus der Stellung A in die Stellung B1 geschwenkt. Anschließend erfolgt die translator is ehe Abtasibewegung In die Stellung B1.
Fig. 5 stellt eine Kombination aus den beiden, vorbei оѳ sch π ebene π Ausführungen dar. Du rc Ii die Anordnung des Spiegels 8 unmittelbar im Anschluß an den Abtastspiegel б und senkrecht auf dem SpiegeUrägsr 4 stehend wird die Gerätetiefe gering gehalten.
Der Bewegungsablauf des Spiegel trage rs 4 ist die gleiche wie Im Ausführungsbeisplel nach Fig.4.
Im Ausführungsbeisplel nach Fig. 6 ist der gleiche Funktionsablauf gegeben mit dem Unterschied, daß der Drehpunkt des Trägers 4 sowie dur Verfahrweg tu in die Mitte des Spiegelt räpnrn verlagert sind. Eine günstigere Messenverteiiu ng und damit bessere Schwenkbedingungen sind die Folgen.
In den beschriebenen Ausführungsbeispielen nach Fig.3bis ß wird der Lichtstrahl von der Winkelspiegelanordnung 6,8über die Umlenkspiegel 11,12 auf die Fotoieitßrtrommel 9 geleitet. Nach Beendigung dos Abtastvorganges gelangt der Spiegelträger 4 mit umgekehrtem Bewegungsablauf wieder in die Stellung A.
Die beschriebenen Lösungen zeichnen sich insbesondere dadurch aus, daß sich kein Schwenkspiegel unmittelbar über dem
Objektiv befindet.' Damit wird es möglich, die Höhenlage des Bildschirmes auf ein Minimume reduzieren, was vor allen Dingen für die ergonomisch begründete Gestaltung von Tischgeräten von entscheidender Bedeutung ist. An Prägnanz gewinnt dieser Umstand noch, wenn dem internationalen Trend Rechnung getragen wird und die Gerate mit Möglichkeiten des Vorder- und Rückseitendruckes ausgerüstet sind, die dann zumeist zusätzliche Bauhohe im unteren Teil des Gerätes beanspruchen, wodurch die Höhenlage des Bildschirmes vergrößert wird.
Ein weiterer Vorteil ist, daß die beschriebene Erfindung sowohl für dio Schwenkspiegel -Abtastung als auoh fürdas Winkelspiegel-Vorfahren nutzbar ist.
Die Ausführungbeispiele gemäß den Figuren 3-6 basieren auf letztgenanntem Prinzip und stellen Läsungen dar, die das Bild optisch exakt auf die Fotoleitertrommel übertrugen.
Claims (6)
1. CSerätzum Projizieren eines Durchlichtbildes auf einen annähernd senkrecht stehenden Bildschirm und zum Rückvergrößern auf elektrofotografisch em Wege durch streifenförmiges Abtasten mit einem ortsfest angeordneten Objektiv, einem ortsfest über Kopf angeordneten ersten Spiegel im Strahlengang des Objektivs, einem hinter dem Bildschirm angeordneten zweiten Spiegel, der zwischen einer Lese- und einer Nichtlesestollung bewegbar ist, und einem Abtastspiegel, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spiegel (4) und der Abtastspiegel (6) mechanisch miteinander verbufiden sind, daß sich der Abtastspiegel in der Nichtabtaststellung befindet, wenn sich der zweite Spiegel in der Lesestellung befindet und daß sich der Abtastspiegel in der Abtaststellung befindet, wenn sich der zweite Spiegel in der Nichtlesestellung befindet.
2. Gerät nach Anspi jch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spiegel und der Abtastspiegel auf einem gemeinsamen Spiegelträger angeordnet sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spiegel und der Abtastspiegel eine bauliche Einheit darstellen, insbesondere durch doppelseitige Verspiegelung eines Spiegelkörpers.
4. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Spiegelträgerin einem Winkel zum Abtastspiegel ein zusätzlicher Spiegel (8) angeordnet ist und mit dem Abtastspiegel einen Winkelspiegel bildet.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegelträger zunächst von der Lesestellung in die Abtastanfangsstellung verfahrbar oder schwenkbar, dann zum Zwecke des Abtastens sukzessiv bis in die Abtastendstellung verfahrbar oder schwenkbar und dann in die Lesestellung zurück verfahrbar oder schwenkbar ist.
6. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastspiegel über einen Hilfsträger (13) gelenkig mit dem Spiegslträger verbunden ist.
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