DD226509A1 - Vorrichtung zum zentrieren und spannen relativ kurzer axialsymmetrischer werkstuecke - Google Patents

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DD226509A1
DD226509A1 DD26748084A DD26748084A DD226509A1 DD 226509 A1 DD226509 A1 DD 226509A1 DD 26748084 A DD26748084 A DD 26748084A DD 26748084 A DD26748084 A DD 26748084A DD 226509 A1 DD226509 A1 DD 226509A1
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DD
German Democratic Republic
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clamping
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rollers
centering
opening
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DD26748084A
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English (en)
Inventor
Gerhard Woityczka
Original Assignee
Thierbach Kraftwerk
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zentrieren und Spannen relativ kurzer axialsymmetrischer Werkstuecke, die mindestens an einer Stirnseite eine Oeffnung haben, vorzugsweise Rohrstuecke, mit mehreren Spannbacken, die ueber den Kreisumfang verteilt, mit Fuehrungselementen gekoppelt, radial verstellbar und gegen das Werkstueck pressbar sind. Um den Zentrier- und Spannvorgang zu vereinfachen, soll die Anordnung so gestaltet werden, dass das Spannen zugleich mit dem Zentrieren selbsttaetig erfolgt. Dazu sind als Fuehrungselemente Rollen vorgesehen, die jeweils auf schiefen Ebenen, die zur Laengsachse der Vorrichtung geneigt sind, gefuehrt und ueber Koppelelemente an einer federnd gelagerten, axial verschiebbaren Basisplatte fuer die die Oeffnung aufweisende Stirnseite des zu spannenden Werkstueckes angelenkt sind. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Zentrieren und Spannen relativ kurzer axialsymmetrischer Werkstücke
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zentrieren und Spannen relativ kurzer axialsymmetrischer Werkstücke, die mindestens an einer Stirnseite eine Öffnung aufweisen, vorzugsweise Rohrstücke. Die Vorrichtung soll z.B. zur Schweißvorbereitung der Werkstücke dienen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum Zentrieren und Spannen von Rohren und Flanschen ist eine Vorrichtung bekannt, bei der mindestens drei Spannbacken vorgesehen sind, die im Kreisumfang verteilt, mit Hilfe von Stützhebeln an zwei auf einer Gewindespindel angeordneten Führungsringen angelenkt und in bezug auf die Gewindespindel durch Drehen derselben radial verstellbar sind (DD 17894). Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß nach dem Positionieren von Vorrichtung und Werkstück das Spannen als separater Arbeitsgang durchgeführt werden muß.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, den genannten Nachteil zu beseitigen und den Zentrier- und Spannvorgang zu vereinfachen.
r\ O O
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Positionier- und Spannvorrichtung für mindestens an einer Stirnseite offene relativ kurze Werkstücke zu schaffen, bei der mindestens zwei Spannbacken, über den Kreisumfang verteilt, mit Führungselementen gekoppelt, radial verstellbar und gegen das zu spannende Werkstück preßbar sind und bei der das Spannen zugleich mit dem Zentrieren selbsttätig erfolgt. Erfindungsgemäß sind als Führungselemente Rollen vorgesehen, die jeweils auf schiefen Ebenen, die zur Langsachse der Vorrichtung geneigt sind, geführt und über Koppelelemente an eine federnd gelagerte, axial verschiebbare Basisplatte für die offene Stirnseite des zu spannenden Werkstückes angelenkt sind. Bei einer Ausführungsform, die zum Innenspannen von Werkstücken dient, ist die Basisplatte an einer Säule geführt, die mit einer Längsachse der öffnung des Werkstückes zusammenfällt und die gleichzeitig zur Halterung der schiefen Ebenen dient, die sich mit den Rollen, Koppelelementen und Spannbacken innerhalb des Werkstückes befinden. Bei einer anderen Ausführungsform, die zum Außenspannen von Werkstücken gestaltet ist, sind die schiefen Ebenen mit Rollen, Koppelelementen und Spannbacken außerhalb des Werkstückes angebracht.
Zweckmäßig sind die schiefen Ebenen als Rollenbahnen ausgebildet, wobei sie entweder in Verbindung mit Rückstellelementen an den Koppelelementen mit einer Fläche auf die Rollen wirken oder mit mindestens zwei Flächen die Rollen radial führen.
Die Anordnung der schiefen Ebenen, Koppelelemente und Spannbacken kann so gestaltet werden, daß neben Werkstücken mit kreisrunden öffnungen bzw. zylindrischer Form auch solche anderer Gestalt zentriert und gespannt werden können, z.B. regelmäßige Vielecke.
Es kann zweckmäßig sein, die Rückstellelemente der federnd gelagerten Basisplatte unwirksam zu machen, um die Spannkraft zu erhöhen, und eine an sich bekannte Auswerfereinrichtung einzusetzen. Die Lösung hat folgende Vorteile:
- spannt selbsttätig schon beim Einlegen, kein zusätzlicher Spannvorgang erforderlich
- Spannkraft läßt sich vorausbestimmen und ist leicht reproduzierbar
- öffnet selbsttätig bei Entnahme des Gegenstandes
- ist sofort einsatzbereit für neuen Spannvorgang
- keine Hilfsenergie zum Spannen erforderlich
Ausführungsbeispiel
Die nähere Erläuterung erfolgt an Hand der Zeichnung, die Prinzipskizzen wiedergibt. Im Zusammenhang mit der Wirkungsweise zeigen:
Fig. 1: eine Vorrichtung zum Innenspannen Fig. 2: eine Vorrichtung zum Außenspannen
Das Werkstück 1 wird gegen die Basisplatte 2 gedruckt. Diese wird zusammen mit den Koppelelementen 3 und Spannbacken 4 in Längsrichtung verschoben. Durch die Rollen in den geneigten Führungsbahnen 6 werden die Spannbacken nach außen bewegt, wodurch das Werkstück positioniert und gespannt wird. Beim Herausnehmen des Werkstückes kehren alle beweglichen Teile durch die Wirkung des Rückstellelementes 7 in die Ausgangsstellung zurück. Es können die Werkstücke bei feststehender Vorrichtung bewegt werden, es kann aber auch umgekehrt die Vorrichtung zum Halten beim Transport von Gegenständen gehandhabt werden.

Claims (5)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zum Zentrieren und Spannen relativ kurzer axialsymmetrischer Werkstücke, die mindestens an einer Stirnseite eine öffnung haben, vorzugsweise Rohrstücke, mit mehreren Spannbacken, die über den Kreisumfang verteilt, mit Führungselementen gekoppelt, radial verstellbar und gegen das Werkstück preßbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß als Führungselemente Rollen (5) dienen, die jeweils auf schiefen Ebenen (6), die zur Längsachse der Vorrichtung geneigt sind, geführt und über Koppelelemente (3) an eine federnd gelagerte, axial verschiebbare Basisplatte (2) für die die öffnung aufweisende Stirnseite des zu spannenden Werkstückes
    (1) angelenkt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Pkt. 1, gekennzeichnet dadurch, daß
    -B
    zum Innenspannen von Werkstücken (1) die Basisplatte
    (2) an einer Säule geführt ist, die mit einer Längsachse der öffnung des Werkstückes (1) zusammenfällt und die gleichzeitig zur Halterung der schiefen Ebenen (6) dient, die sich mit den Rollen (5), Koppelelementen (3) und Spannbacken (4) innerhalb der öffnung befindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Pkt. 1, gekennzeichnet dadurch, daß zum Außenspannen die schiefen Ebenen (6) mit Rollen (5), Koppelelementen (3) und Spannbacken (4) außerhalb des Werkstückes (1) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Pkt. 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die schiefen Ebenen (6) als Rollenbahnen ausgebildet sind, wobei sie entweder in Verbindung mit Rückstellelementen an den Koppelelementen mit einer Fläche auf die Rollen (5) wirken oder mit mindestens zwei Flächen die Rollen (5) radial führen.
    - 5 -
  5. 5. Vorrichtung nach Pkt. 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Rückstellelemente (7) der federnd gelagerten Basisplatte (1) unwirksam gemacht sind, um die Spannkraft zu erhöhen und zusätzlich eine Auswerfereinrichtung angebracht ist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD26748084A 1984-09-21 1984-09-21 Vorrichtung zum zentrieren und spannen relativ kurzer axialsymmetrischer werkstuecke DD226509A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4002924A1 (de) * 1990-02-01 1991-08-08 Noell Gmbh Mechanische vorrichtung zum befestigen beziehungsweise loesen von teilen
DE4011723A1 (de) * 1990-04-11 1991-10-17 Eike Markwart Auflage fuer rotationssymmetrische werkstuecke

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DE4002924A1 (de) * 1990-02-01 1991-08-08 Noell Gmbh Mechanische vorrichtung zum befestigen beziehungsweise loesen von teilen
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