DD225149C2 - Dampfbügeleisensohle - Google Patents

Dampfbügeleisensohle

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DD225149C2
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Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betr fft ein elektrisch beheiztes Dampfbügeleisen dessen Sohle an ihrer Unterseite Dampfaustrittsiocher und an hrer Oberseite eine OampTerzeugungsKammer autweist, die mit einem Deckel unter Zwischenlage einer Dichtungsmasse verschlossen ist und mit einem über der Bügeleisensohle angeordnetem Wasserbehälter ausgerüstet ist
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Die meisten bekannten technischen Losungen verwenden eine der Bügeleisensohle zugeordnete Dampferzeugungskammer die nach oben hin mit sinem Deckel verschlossen ist Die Beheizung der Sohle erfolgt durch einen Ronrheizkorper Die Temperatur der Bügeleisensohle wird mittels einem Bimetallregler in den erforderlichen Grenzen geregelt Fur alle technischen Losungen steht das Problem, die Dampfkammer einerseits wärmeleitend mit der Heizung zu verbinden und andererseits nach oben hm gegen Dampfaustntt abzudichten
Es sind Losungen bekannt, die nach oben hin nur die Wassereintropfstelle abdichten, dafür aber auf der Plattseite mit einem Deckel die Verdampfungskammer verschließen Sie nehmen fur derartige Losungen mit geringen Problemen der Dichtung eine sehr kleine Dampfkammer mit geringer Dampfleistung und einem kurzzeitigen Zusetzen der Dampfkammer in Kauf Die überwiegende Mehrheit bekannter technischer Losungen benotigen zum Verschließen der relativ großen Damprkammer mit kompliziert gestalteten Dampfverteilungsrippen einen Deckel Dieser w>rd entweder mit einem elastisch verformbaren und temperaturbeständigen Gummiformteil, meist Silikongummi-Flach- oder Runddichtung oder mit einem Klebe- oder Dichtmittel welches innerhalb kurzer Zeit zu einer festen formstabiien Dichtung ausharten muß, gegen Dampfaustntt dauerhaft abgedichtet
Die Anwendung eines Gummiformteiles, wie sie als Silkonheißvulkamsate bekannt sind, haben den Mangel, daß erstens das Formteil selbst in Werkzeugen anwendungsspezifisch hergestellt werden muß und daß solche Formteile nicht mechanisiert handhabbar also ein automatisches Auflegen auf die zu dichtenden Teile nicht möglich ist Um eine gunstige Dampfvertetlung zu erreichen sowie einen leichten gestanzten Deckel zum Verschließen der Dampfkammer verwenden zu können, wird in der BRD OS-DE 3112 131 vorgeschlagen, ein Hochtemperaturklebemitte! nicht zwischen sondern auf den Deckel längs einer vorstehenden Lippe am Rand der Kammer und auf den Deckel festhaltenden Nietzapfen zu bringen Die Losung erfordert ein nicht naher gekennzeichnetes Dichtungsmittel, welches aber nach dem Auftragen zu einem festen Ormstabilen Korper ausharten muß Das exakte positionsgerechte Aufbringen an die zu dichtenden Stellen ist fertigungstechnisch sehr aufwendig Die fur derartige bekannte Dichtungsmittel zur Verfugung stehenden Topfzeiten sind senr kurz, so daß eine kontinuierliche automatische Fertigung nicht möglich ist
Eine andere, rationellere technische Losung wird in der BRD OS 2553750 beschrieben Sie beinhaltet ebenfalls einen über den Deckel stehenden umlaufenden Absatz, der die Dampfkammer begrenzt Die Dichtung wird hier durch Zwischenschaltung einer nicht naher gekennzeichneten verformbaren Dichtung zwischen Deckel und dem umlaufenden Absatz der Dampfkammer erzielt Das Auflegen einer der Form des Deckels bzw des umlaufenden Absatzes passende Silikongummidichtung ist sehr schwierig und nur von Hand ausfuhrbar Andererseits ist das Aufbringen einer bekannten, aus vulkanisierenden Silikondichtungsmasse auf dem Deckel ebenfalls sehr fertigungsaufwendig, da das Auftragen auf dem Rand des Deckels exakt erfolgen muß und aufgrund der nach dem Einmischendes Vernetzers sofort beginnende PoJyfneftsattoft-eme sehr kurze Topfzeit bedingt Ein kontinuierliches und mechanisiertes Auftragsverfahren als Voraussetzung fur eine automatische Fertigung ist damit nicht möglich
Zweck der Erfindung ist es, die genannten Mangel zu beseitigen und eine Abdichtung der Dampfkammer zu schaffen die den Anforderungen einer automatisierten Fertigung und eines geringen Materialemsatzes bei gleichzeitig guten Funktionseigenschaften und hoher Zuverlässigkeit genügt
Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Verbesserung der bisher bekannten Abdichtung der Verdampfungskammer in der Bügeleisensohle zu erreichen, daß mit einem minimalen Materialaufwand eine automatisierte Montage der Dampfbügeleisensohle ermöglicht wird und gleichzeitig eine sichere Funktionseigenschaft und hohe Zuverlässigkeit gewährleistet ist.
Wesen der Erfindung
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Dichtung eine hochtemperaturbeständige, nicht aushärtende Masse dient, die sich durch eine hohe Oberflächenspannung und große Zähigkeit auszeichnet und geeignet ist, mit einer automatisch arbeitenden Vorrichtung auf den mit vorstehenden Rippen ausgerüsteten Deckel oder auf den erhöhten umlaufenden Rand der Dampferzeugungskammer aufgewalzt zu werden.
Diese Eigenschaften (Oberflächenspannung und Zähigkeit) werden erreicht, indem eine Silikonkautschukpaste verwendet wird, wie sie als Komponente für kaitvulkanisierende 2 (o. 3)-Komponentensysteme als Silikonformmasse bekannt ist. Der Silikonkautschukpaste ist ein Füllstoff, vorzugsweise feinstgesiebter Kreide oder Marmormehl bis zu 60 Gew.-%, beigemengt, um die erforderlich hohe Viskosetät von 100000 bis 15000OmPa · s zu erreichen. Die aufbereitete Silikonpaste ohne Vernetzer bzw. Härter kann bei normaler Raumtemperaturfast unbegrenzt lange in quasi offenen Behältern, die als Vorratsbehälter für die automatische Auftragsvorrichtung dienen, verwendet werden, ohne die für Verarbeitung und Funktion erforderlichen Eigenschaften zu verlieren.
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden
Es zeigen:
Fig. 1: eine Dampfbügeleisensohle mit einer nach oben hin mittels Decke verschlossenen Dampferzeugungskammer im Schnitt; Fig.2: ein Detail aus der Bügeleisensohle, den zu dichtenden Rand mit beschichtetem Deckel; Fig.3; ein Detail aus der Bügeleisensohle, die Dichtung des Deckels in einer Nut;
In Fig. 1 ist der Schnitt quer durch eine Dampfbügeleisensohle dargestellt.
In der Sohle ist ein Uförmig gebogener Rohrheizkörper (1) eingebracht, der längs der Außenwand der Sohle in einer Nut dauerhaft eingepreßt ist und in seinem inneren Bereich die Verdampfungskammer (2) einschließt. Der bis zum Deckel hochgezogenen Rand (3. u. 4) gestalten innen die direkte Verdampfungskammer und außen die Dampfströmkanäle (5), aus denen über Dampfaustrittsiöcher der Dampf austritt.
Die inneren Rippen besitzen auf den Umfang verteilt Einschnitte als Dampfüberstromkanäle. Die äußeren oder auch die inneren Rippen dichten durch Zwischenlage der Silikonpaste mit dem aufgepreßten Deckel (6) die Dampfkammer gegen Dampfaustritt
In Fig.2 ist die zu dichtenden Verdampfungskammer sowie der mit Rippen versehene Deckel zu sehen.
Der Deckel (6) ist zur Erhöhung der Stabilität und zum gezielten Auftragen der Dichtungspaste mit vorstehenden Rippen (7) ausgestattet, die der gleichen Form folgen wie der erhöhte Rand (3) der Dampfkammer.
Auf den vorstehenden Rippen des Deckels wird mittels einer automatisch ablaufenden Aufwalzvorrichtung ein Dichtfilm (8) konstanter Stärke (Dicke) aufgebracht. Durch die Eigenheit der mit Füllstoff auf die erforderliche Viskosetät gebrachte Silikonkautschukpaste haftet der aufgebrachte Film in jeder Lage an der ihm zugeordneter Steile.
Nach dem Auflegen des Deckels und entsprechender Verankerung durch Schrauben oder Nieten, füllt die Silikonkautschukpaste jede Spalte bzw. Differenz zwischen Deckel und Rand der Verdampfungskammer aus. Eine besondere spanende Bearbeitung der Dichtflächen ist nicht erforderlich. Die Dichtung wird sicher hergestellt.
In Fig.3 ist die zu dichtende Dampfkammer mit einer umlaufenden Nut (9) dargestellt, in der der hochgezogene und nach innen umgeschlagene Rand (10) eines durch Stanzen herstellbaren Deckels eingreift.
Auf dem erhöhten Rand (11) des Deckels ist die Dichtungspaste (12) aufgetragen. Durch Verschrauben oder Vernieten wird der Deckel fest in die Nut gepreßt, wobei sich die Nut mehr oder weniger mit der nicht aushärtenden Paste füllt.
Es ist auch möglich bei diesem Bsp. die hochstehenden inneren Dampfleitrippen (13) der Verdampfungskammer zusätzlich mit Dichtungspaste zu beschichten, wenn dies der Funktion dienlich ist. Die auftretenden Unebenheiten zwischen Innen- und Außendichtung werden durch die Eigenschaft der erfindungsgemäß aufbereiteten Silikonkautschukpaste ausgeglichen.

Claims (5)

1 Dampfbügeleisen mit einer elektrisch beheizten Bügeleisensohle mit einer auf ihrer Oberseite angeordneten Dampferzeugungskammer welche von einem Deckel unter Zwischenlage einer elastischen Dichtung verschlossen ist und einem über der Bügeleisensohle angeordnetem Wasserbehälter dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel vorstehende Rippen aufweist und aaß als elastische Dichtung eine plastische, temperaturbeständige Dichtungsmasse hoher Viskosität dient die ihre plastische Eigenschaft wahrend des Verarbeitungsprozesses sowie auch unter Temperatureinwirkung □eibehalt
2 Dampfbügeleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als plastische temperaturbeständige Dichtungsmasse eine Silikonkautschukpaste hoher Viskosität (100000 bis 15000OmPa s) ohne Vulkanisationsvernetzer dient
3 Dampfbügeleisen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Silikonkautschukpaste ein Füllstoff beigemengt ist, vorzugsweise feinstgesiebte Kreide oder Marmormehl bis zu 60Gew -%, der eine hohe Viskosität und Langzeittemperaturstabilitat bewirkt
4 Dampfbügeleisen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampferzeugungskammer einen erhöhten umlaufenden Rand aufweist, auf diesem die Dichtungsmasse aufgewalzt und fest mit dem Deckel verpreßt ist
5 Dampfbügeleisen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (14) einen hochgestellten Rand (10) mit nach innen umgelegter Dichtflache (11) besitzt, vorzugsweise durch Umformen von Blech herstellbar Auf der umgelegten Dichtflache (11) ist die Dichtmasse (12) aufgewalzt In einer die Verdampfungskammer eingrenzenden Nut (9) greift der hochgestellte Rand des Deckeis und dichtet durch Verschrauben oder Vernieten des Deckels die Verdampfungskammer ab

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