DD222425B1 - Schaltungsanordnung zur erzeugung von signaturanalysator-taktimpulsen aus mikrorechnersignalen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur erzeugung von signaturanalysator-taktimpulsen aus mikrorechnersignalen Download PDF

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DD222425B1
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microcomputer
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Guenter Will
Eberhard Oertel
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Robotron Messelekt
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Description

Taktsignatbereitstöllung vorgenommen wird. Dadurch werden die Arbeitsweise eines Mikrorechners einerseits, sowie die Funktion des Signaturanalysators aufeinander abgestimmt. '
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß erfindungsgemäß die den Jeweiligen Maschirtenzyklus des Mikroprozessors kennzeichnenden Steuersignale bzw. Steuersignalkombinationen {ШЕЙ, ϊϋΒδ, RD, WR, Sn, ЙР§Н, WATT) über kombinatorische Schaltungen logisch verknüpft und anschließend in einer aus sequentiellen Schaltungen bestehenden Verzögerungsschaltung um ein definiertes Zeitintervall taktgesteuert verzögert werden. Die zeitliche Verzögerung des dabei gewonnenen Taktsignals ist dabei so eingestellt, daß die mit dem Signaturanalysatorzu messenden Signale des Mikrorechnersystems in jedem Falle gültig sind. Es wird dem Takteingang des Signaturanalysators unmittelbar zugeführt. Die kombinatorische Verknüpfung zwischen den Mikroprozessorsteuerstgnalen ist so gewählt, daß auch Maschinenzyklen,die nicht durch ein spezifisches Steuersignal gekennzeichnet sind (z. B. Interruptanerkennungszyklen), zur Taktimpulsgewinnung geeignet sind. Vom Mikroprozessor erzeugte zeitliche Verschiebungen (WAIT-Zyklen) werden berücksichtigt. Indem das erzeugte Taktsignal um die Dauer des aktiven WAIT-SIgnals verzögert wird.
Ausfuhrungsbeispial
DieErfindungsollnachstehendaneinem Ausführungsbeispiel nähererläutertwerden.InderzugehörigenZeichnungzeigtFig.i eine Schaltung, die am Beispiel des Maschinenzyklus für das Lesen eines Speichers des Mikroprozessors U 880 D die Erzeugung eines Signaturanalysatortaktsignals darstellt; Fig. 2 zeigt den zeitlichen Verlauf der betätigten Signale. Am Steuereingang 2 soll High-Potential anliegen. Wenn die an dem Speicherzyklussignaleingang 3 und dem Lesesteuersignaleingang 4 anliegenden Signale im TaktzyklusTI wirksam werden (High-Low-Übrgang), kann am Verzögerungsausgang 11 desVerzögerungsflipflops6 mit Hilfe des Mikrorechnertakteinganges 1 im TaktzyklusTI ein High-Potential erzeugt werden. Dadurch ist der Mikrorechnertakteingang 1 in der ersten Hälfte des Taktzyklus T3 über die UND-Schaltung 7 unmittelbar an der Torschaltung 8 wirksam. Ist der Sperreingang 5 zu diesem Zeitpunkt freigegeben (High-Potential), so entsteht am Ausgang 9 ein Signaturanslysatortakt 10, der der halben Periode des am Mikrorechnertakteinganges 1 anliegenden Mikrorechnertaktes entspricht. Sperrsignale in diesem Sinne sind z.B. WAIT-Signale von Speichern oder testobjektspezifsiche Signale. Weitere Signaturanalysatortaktimpulse können nicht entstehen, da das am Speicherzyklussignaleingang 3 anliegende Signal im Taktzyklus T3 ungültig wird (LOW-HIGH-Übergang) und den Verzögerungsausgang 11 auf LOW-Potential schltet Damit ist die UND-Bedingung an den Eingängen der UND-Schaltung 7 nicht mehr erfüllt.

Claims (1)

  1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Signaturanalysator-Taktimpulsen aus Mikrorechnersignalen, geHnnzeichnet dadurch, daß maschinenzyklustypische Steuersignale über eine UND-Schaltung (7) logisch verknüpft und V^ dem Eingang einer Zeitverzögerungsschaltung verbunden sind, deren Ausgang (9) mit dem Takteingang des Signaturan£lvsatora verbunden ist, wobei eine zusätzliche logische Verknüpfung mit einem Sperreingang (5) vorhanden ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine spezielle Form der Erzeugung von Taktimpulsen für einen Signaturanalysator, df""als Meßgerät zur Fehlerlokalisierung in digitalen Schaltungen, insbesondere in Mikrarechnererzeugnissen, verwendet wird.
    Charafcteiistifc dei bekannten technischen Lösungen
    AusGulke:„Signaturanalysegerät\radio,fems(ihen,Blektronik1931,H.4rS.207,,DieSignaturanalyse",EI^;rtronik1983,H.16, S.31.Löber; Will: „Mikrorechner in der Meßtechnik", VEB Verlag Technik, 1983, S. 22^228 ist bekannt, daß 2™ Fehleriolcalisation In getakteten digitalen Schaltungen Signaturanalysatoren verwendet werden können. Es handelt sich hierbei um rückgekoppelte nichtautonome Schieberegister, die eine Eingangsimpulsfolge zu einer charakterisierenden Kenngröße (Sidnatur> verdichten und anzeigen. Bitverfälschungen werden mit einer hohen Fehlererkennungswahrscheinlichkeit (ca. 99,S98<^ ermittelt. Signaturanalysatoren benötigen zur Funktion 4 Signale. Die Signale START und STOP bilden ein Zeitfenster' innerhalb dessen die Messung abläuft Zur Erfassung des Testdatenstromes (3. Signal) wird ein Takt benötigt (4. Signal), des^en Bildung entscheidend für den erzielbaren Meßeffekt ist. In Mikrorechnerschaltungen ist ein universell verwendbare^ Taktsignal zwar vorhanden (Takt der CPU), das jedoch für den vorliegenden Fall der Signaturanalyse unbrauchbar ist, da alle Signalwechsel im Mikrorechnersystem durch diesen Takt verursacht werden, so daß die Datensignale des S1gnaturanalysatora mit Einschwingvorgängen überlagert sind, die zu Instabilitäten bei der Messung führen. In der Literaturstelle Application articles on Signature Analysis, Applikationsschrift Nr.222-2 der Fa. Hewlett-Packard, wird zur Taktauswahl das Signal RD (READ) bzw. das Signal WR (WRITE) angeboten. Die Verwendung dieser Signal* besitzt Jedoch mehrere Nachteile bzw. Einschränkungen. Wird z. B. das Signal RD verwendet, so können auf einigen Leitufl9en 'Zl B" Datenleitungen DB0...7 des Mikrorechners U 880 D), im Zusammenhang mit der Abarbeitung eines zugehf?ri9en Stimulus-Programms, hochohmige Zustände (threestate) entstehen. DerGrund hierfür ist die Tatsache, daß der MikroProzessor nicht nur Leseoperationen am Testobjekt, sondern auch am Programmspeicher vornimmt, z. B. während des M 1-ZyK1"8-Instabilitäten können auch entstehen, wenn das Signal WR verwendet wird, da dann wiederum die Lesezylilen im Programmspeicher zu hochohmigen Zuständen am Ausgang des Testobjektes, welches In diesem Falle eiri Speicher ist.
    In einigen Fällen, wie beispielsweise Im Interrupt-Annahmezyklus, werden die Signale RD bzw. WR gar nic>it aktiviert, so daß prinzipiell die Durchführung der Signaturanalyse bei den an diesenrVorgang beteiligten Signalen nicht du^hführbar ist. In vielen Fällen sollen Taktimpulse nur dann gebildet werden, wenn bestimmte logische Zustande im TestC^"1 erreicht werden, anderenfalls sollen die Taktimpulse entfallen. Eine solche Forderung ist bei unmittelbarer Verwendung der Mikroprozessorsignale nicht zu erfüllen.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, die Bereitstellung von Taletimpulsen für einen Signaturanalysator so vorzunehmen-daß einerseits alle Stabilitätsbedingungen der Testsignale beachtet werden und andererseits eine umfangreiche Auswahl vo" Taktimpulsen angeboten wird. Zusätzlich soll es möglich sein, die Taktimpulserzeugung in bestimmten Programmzustapden zu unterbinden oder die Taktimpulsbereitstellung von schaltungstechnischen Bedingungen des Testobjektes abhängig zU machen. Durch diese Maßnahmen wird die Entstehung Instabiler Signaturen verhindert, bzw. der Testbereich іппеГ"аІЬ bestimmter Schaltungsstrukturen wird wesentlich erweitert. Die Abhängigkeit von definierten Logikzustanden würde d*e Fehlerlokalisierung auf dem Testobjekt erheblich verbessern.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß die direkte Verwendung der Prozessoitakt-/SteuereignaJB vermieden wird und durch eine Schaltungsanordnung eine programmierbare, optimierte sowie zusätzlich wählbare objektabhän9'9e
DD26026984A 1984-02-23 1984-02-23 Schaltungsanordnung zur erzeugung von signaturanalysator-taktimpulsen aus mikrorechnersignalen DD222425B1 (de)

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