DD209372C2 - Kopplungsgerit zum frontalen Anbau einer traktorgezogenen Heubearbeitungsmaschine - Google Patents
Kopplungsgerit zum frontalen Anbau einer traktorgezogenen HeubearbeitungsmaschineInfo
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Description
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Titel der Erfindung
Kopplungsgerät zum frontalen Anbau einer traktorgezogenen Heubearbeitungamaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Kopplungagerät zum frontalen Anbau einer traktorgezogenen Heubearbeitungsmaschine mit dem ea möglich ist, eine speziell für die rückwärtige Anhängung an einen Traktor gestaltete Heubearbeitungsmaschine frontal an eine selbstfahrende Landmaschine, insbesondere an das Fahrwerk eines Schwadmähers, zum Zwecke des Schiebens anzubauen
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Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Heuwerbungsmaschinen werden im allgemeinen am Heck einer Zugmaschine angebaut und mit einer Gelenkwelle von der Zapfwelle dee Traktors angetrieben. Mit der Entwicklung von Zugmaschinen mit FrontzapfweHe und Fronthubwerk ist es jedoch auch möglich, Heubearbeitungsmaschinen frontal anzuschließen
So ist aus der DE-AS 1 034 905 ein Gerät zum Bearbeiten von halm-, blatt- oder stengelartigem Erntegut, wie z.B. Gras, Heu, Stroh usw. bekannt, bei dem eine Heubearbeitungamaschine an einem Traktor beliebig vorn oder hinten angebaut werden kann. Hierzu ist ein Querrohr als Traggerüst eines Zinkenbandes durch zwei Anschlußteile frontal mit dem Traktor verbunden. Das Zinkenband mit seinen
Förderzinken wird über die Prontzapfwelle der Zugmaschine angetrieben und verläuft quer zur Fahrtrichtung. Das gesamte Förderorgan ist in verschiedenen Ebenen, wahlweise in Fahrtrichtung und quer zur Fahrtrichtung verstellbar und parallel zu sich selbst höhenverstellbar, wodurch die Eingriffswirkung der Zinken auf das Erntegut regulierbar ist. Der Nachteil dieser Lösung ist darin zu seaen, daß für eine solche frontale Anbauweise ein eigens dafür ausgerüsteter Traktor mit Frontzapfwelle und Front-Hydraulik vorhanden sein muß bzw. zum Verstellen der Tragarme eine Stellspindel manuell betätigt werden muß. Weiterhin ist aus der US-PS 3 546 869 ein am Traktor angebauter Schwadrechen bekannt, der frontal angelenkt ist und in verschiedenen Ebenen und Winkeln verstellbar ist, der jedoch wie auch der in der außerdem bekannten US-Po 3 914 92b dargestellte vielseitige Rotationsrechen den iiachteil hat, daß am Traktor für die frontale Anlenkung und Verstellung spezielle Ausleger und Hydraulikaggregate montiert werden müssen.
Allen bisher bekannten Heubearbeitungsmaschinen, die frontal an ein Motorfahrzeug angebaut sind, haftet der Mangel an, daß sie nur mit mehr oder weniger speziell ausgerüsteten Traktoren, nicht aber auch mit den derzeitig zahlreichen vorhandenen selbstfahrenden Landmaschinen, wie Schwadmäher oder Feldhäckaler, betreibbar sind.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, ein Kopplungsgerät zum frontalen Anbau einer traktor^ezogenen HeubearbeitungsmascLiine zu schaffen, welches ohne spezielle Ausrüstungen und Zujatzaggregate zur Erweiterung seiner Anwendungsmöglichlceiten an aelbstfahrende Landmaschinen frontal anbaubar ist und zu seiner Anpassung an Bodenunebenheiten keine Tianuelle Arbeit verlangt.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopplungsgerät zum frontalen Anbau einer traktorgezogenen Heubearbeitungsmaschine so zu gestalten, daß unter Verwendung der an einem Fahrwerk einer selbstfahrenden Landmaschine vorhandenen Anhänger- und Antriebsaggregate der frontale Anbau einer traktorgezogenen Heuwerbungsmaschine möglich ist und alle Arbeitsgänge, insbesondere Wenden und Schwaden, durchführbar sind.Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß das Koρρlungsgerät mit seinem Tragrahmen, der mittels Steck-, Klemm- oder Schraubverbindung am Rahmen einer selbstfahrenden Erntemaschine so anbringbar ist, indem an der Hinterseite des Tragrahmens ein Querträger, der horizontal verschwenkbar, in einem bestimmten Winkel verstellbar oder parallel zum Tragrahmen absteckbar ist und in seinem Schwenkmittelpunkt ein umsteckbares Winkelgetriebe, welches über eine Gelenkwelle mit der Zapfwelle des Fahrwerkes verbunden ist, angelenkt ist und der Tragrahmen mit Anlenkungssteilen in der Hubvorrichtung der selbstfahrenden Landmaschinen aufgenommen wird. Um im Arbeitsgang ein Eindrücken oder Einsinken des vorderen Stützrades in den gegebenenfalls weichen oder unebenen Boden zu verhindern, was aufgrund des verhältnismäßig hoch liegenden Anlenkpunktes am Fahrwerk möglich ist und Deformationen der Radträger zur Folge haben kann, wird das Kopplungsgerät derart gestaltet, daß zwei mit dem Tragrahmen starr verbundene nach unten gerichtete Holme an ihram unteren Ende einen vorzugsweise verstellbaren Anschlag tragen, der mit einem wählbaren Abstand gegen die Stirnseite der bekannten fahrwerkseitig befindlichen unteren Lenker der Hubvorrichtung gerichtet ist. Bei Beginn des Einsinkens des vorderen Stützrades neigt sich die Heubearbeitungsmaschine soweit, daß die beiden Anschläge an den unteren Lenkern anliegen und damit die Neigung der Heubearbeitungsmaschine sowie das weitere Einsinken des Stützrades gestoppt wird. Des weiteren besteht, bedingt durch den Frontanbau, besonders beim Heuwenden, die Gefahr
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des Überfahrens des Erntegutes. Dies zu verhindern, sieht eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung vor, daß beidseitig am Tragrahmen vor dem Triebrädern je ein Abweiserblech mit daran schräg nach hinten und unten befestigten, pflugscharähnlichen Leitblechen angeordnet ist und am unteren Ende der Abweiserbleche eine Flächenverlängerung aus elastischem Material angebracht ist.
Eine derartige Anordnung der Heubearbeitungsmaschine gestattet es, die Anwendungsmöglichkeiten der für bestimmte Arbeite- und Ernteverfahren ausgerüsteten selbstfahrenden Landmaschinen zu erweitern und auf speziell für den Frontanbau von Adaptern ausgestattete Traktoren zu verzichten und eine gleichmäßige Bodenkopierung auch bei großer Arbeitsbreite zu gewährleisten.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
eine Draufsicht in der Stellung zum Wenden, eine Draufsicht in der Stellung zum Schwaden, eine Seitenansicht nach Fig. 1, eine Einzelheit nach Fig. 1, einen Schnitt nach Fig. 4.
Am Rahmengestell 1 einer Heubearbeitungsmaschine 2 ist mit Klemm- und/oder Steckverbindungen 3 ein Tragrahmen 4 angeschlossen, an dessen hinterer Breitseite ein Querträger 5 angelenkt ist, der über Anlenkungsteile 6 im Hubhaken 7 der Hubvorrichtung 8 einer selbstfahrenden Landmaschine 9 eingehängt ist. Der Tragrahmen 4 ist vom Querträger 5 horizontal verschwenkbar und mittels einer Distanzstange 1С in einem bestimmten Winkel zum Zwecke des Schwadens, wie in Fig. 2 dargestellt, bzw. parallel zum Zwecke des Wendens, absteckbar, wozu am Tragrahmen 4 zwei Laschen 11,11' angebracht sind. Dabei bildet eine Lasche 11 die Aufnahme-
| Fig. | 1 |
| Pig. | 2 |
| Fig. | 3 |
| 25 ?ig. | 4 |
| Fig. | 5 |
vorrichtung der Diatanzstange 10 und die andere Lasche 11' den Schwenlcraittelpunkt 12 zwischen Heubearbeitungsmaschine 2 und selbstfahrender Landmaschine 9. Im Schwenkmittelpunkt 12 ist auf dem Tragrahmen 4 über der Lasche 11' ein mit zwei Anschlüssen zum Schwaden oder Wenden versehenes umsteckbares Winkelgetriebe 13 montiert, welches über eine Gelenkwelle 14 mit einer Zapfwelle 15 der selbstfahrenden Landmaschine 9 verbunden ist und über diese angetrieben wird» Vom umsteckbaren Winkelgetriebe 13 erfolgt die Übertragung der Drehbewegung über eine Rollenkette 16 und eine Zwischenwelle 17 auf das Arbeitsorgan 18 der Heubearbeitungsmaschine 2. An der hinteren Breitseite des Tragrahmens 4 sind zusätzlich zwei starr nach unten gerichtete Holme 19 angebracht, an deren unteren Enden verstellbare Anschläge 20 angeordnet sind, deren Abstand zu den unteren Lenkern 21 der Hubvorrichtung 8 manuell einstellbar und vorwahlbar ist. Der Anschlag 20 dient dabei zur Lagefixierung der Heubearbeitungsmaschine 2 gegenüber dem Boden, wodurch das vordere StUtzrad 22 trotz verhältnismäßig hochliegendem Angriffspunkt der Heubearbeitungsmaschine 2 an der selbstfahrenden Landmaschine 9 bei unebenem oder weichem Boden durch das Eigengewicht der Heubearbeitungsmaschine 2 nicht in den Boden gedrückt wird und dabei seine rtadträger 23 deformiert werden. Bei einer, durch das Einsinken des vorderen Stützrades 22 entstehenden Neigung kommen die Anschläge 20 zum Anliegen an die unteren Lenker 21, wodurch ein weiteres Einsinken verhindert wird und über die Hubvorrichtung 8 eine erneute Lagefixierung einstellbar ist und die Bodenkopierung wieder gewährleistet ist.
Um beim Wenden das Erntegut mit den Triebrädern 24 der selbstfahrenden Landmaschine 9 nicht zu überfahren, sind in Fahrtrichtung vor den Triebrädern 24 am Tragrahmen 4 je ein Abweiserblech 25 derart schräg angeordnet, daß das dagegengeworfene Erntegut seitlich abgelenkt wird und neben den Triebrädern 24 abg leitet. Zusätzlich sind zur Verhinderung des Abrutschens von Erntegut in den Bereich des Triebrades 24 am Abweiserblech 25 je ein pflugscharähnlich
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ausgebildetes Leitblech 26 schräg nach hinten und unten und am unteren Ende eine Flächenverlängerung 27 aus elastischem Material» vorzugsweise aus Gummi mit Gewebeeinlage, zur Vermeidung von Deformierungen durch Bodenberührung, angebracht.
Eine derartige Anordnung der Heubearbeitungsmaschine gestattet es, die Anwendungsmöglichkeiten der für bestimmte Arbeite- und Ernteverfahren ausgerüsteten selbstfahrenden Landmaschinen zu erweitern und auf speziell für den Frontanbau von Adaptern ausgestattete Traktoren zu verzichten und eine gleichmäßige Bodenkopierung auch bei großer Arbeitsbreite zu gewährleisten.
Claims (3)
1. Kopplungsgerät zum frontalen Anbau einer traktorgezogenen Heubearbeitungsmaschine, mit dem es möglich ist, eine speziell für die rückwärtige Anhängung an einen Traktor gestaltete Heubearbeitungsmaschine frontal an eine aelbstfahrende Landmaschine, insbesondere an das Fahrwerk eines Schwadmähers, zum Zwecke des Schiebens anzubauen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hinterseite des Tragrahmens (4) ein Querträger (5), der horizontal verschwenkbar, in einem bestimmten Winkel verstellbar oder parallel zum Tragrahmen (4) absteckbar ist und in seinem Schwenkmittelpunkt (12) ein umsteckbares Winkelgetriebe (13), welches über eine Gelenkwelle (14) mit der Zapfwelle (15) der selbstfahrenden Landmaschine (9) verbunden ist, angelenkt ist und der Tragrahmen (4) mit Anlenkung's teilen (6) in der Hubvorrichtung (8) der selbstfahrenden Landmaschine (9) aufgenommen wird.
2. Kopplungsgerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zv/ei mit dem Tragrahmen (4) starr verbundene, nach unten gerichtete Holme (19) an ihrem unteren Ende einen vorzugsweise verstellbaren Anschlag (20) tragen, der mit einem wählbaren Abstand gegen die Stirnseite der bekannten fahrwerkseitig befindlichen unteren Lenker (21) der Hubvorrichtung (8) gerichtet ist.
3« Kopplungsgerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig am Tragrahmen (4) vor den Triebrädern (24) je ein Abweiserblech (25) mit daran schräg nach hinten und unten befestigten, pflugscharenähnlichen Leitblechen (26) angeordnet ist und am unteren Ende der Abweiserbleche (25) eine Flächenverlängerung (27) aus elastischem Material angebracht ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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