DD207648A1 - Vorrichtung zur abfuehrung von abprodukten aus tierstaellen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur fraktionierten mechanischen Abfuehrung von Abprodukten aus Tierstaellen. Ziel der Erfindung ist es, durch bauliche und technische Massnahmen Voraussetzungen zu schaffen, dass die Fraktionierung von Kot bzw. Strohdung sowie Harn einschliesslich Reinigungswasser im Tierstall selbsttaetig geschieht und beim mechanischen Raeumvorgang gleichzeitig die getrennte Foerderung der festen und fluessigen Phase bis zur Einleitung in getrennte Lagerbehaelter oder Querkanaele am Ende des Stalles erfolgt. Dies wird erreicht, indem die Rinne ausserhalb des Anfallbereiches von Kot bzw. Strohdung angeordnet ist und zur Raeumung der getrennten Phasen ein in Formgebung der Kanalsohle oder dem Dunggang, bedarfsweise einschliesslich der Rinne angepasstes, schieberartiges, mechanisches Raeumgeraet mit Kot-/ Dungabweiser verwendet wird.
Description
Vorrichtung zur Abführung von Abprodukten aus Tierställen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abführung von Abprodukten aus Tierställen. Sie beruht auf bäulichen und' technischen Maßnahmen, die die Fraktionierung im Stall und die getrennte Abführung der festen und flüssiger} Phase gleichzeitig aus dem Stall gewährleistet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der breiten Praxis ist bei der einstreulosen Tierhaltung auf Teil- oder Vollspaltenböden die mechanische Abführung einer .Mischgülle mit Hilfe eines Räumelements üblich, mit dem in einem Fördervorgang gleichzeitig Kot, Harn und Reinigungswasser aus dem Stall geräumt werden. Diese Sammelgülle ist in Lagerbehältern energieaufwendig durch Rührwerke homogen zu halten oder durch Trenneinrichtungen in eine feste und flüssige Phase zu trennen. Bei der einstreuarmen Tierhaltung auf planbefestIgten Fußböden sind im Dunggangbereich Jaucherinnen mit Einlaufen angeordnet, die beim Entmxstungsvorgang in vorbeschriebener Weise häufig verstopfen und eine beabsichtigte Phasentrennung nicht zulassen. Relevante Erfindungsbeschreibungen sind teils baulich aufwendig, teils im Trenneffekt nicht befriedigend, weil üauche und Reinigungswasser nicht ungehindert abfließen können.
Ziel der Erfindung ' ,
Das Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu. entwickeln, die die Fraktionierung von Gülle bzw. stroharmem Dung sowie Harn einschließlich Reinigungswasser
im Tierstall selbsttätig bewirkt und beim mechanischen Räumvorgang gleichzeitig die getrennte Förderung der festen und flüssigen Phase bis zur Einleitung in getrennte Lagerbehälter oder Querkanäle am Ende des Stalles gewährleistet. . .
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch bauliche und technische Maßnahmen die Fraktionierung von Güllebzw, stroharmem Dung im Tierstall selbsttätig zu bewirken und durch mechanischen Räumvorgang gleichzeitig die getrennte Förderung der festen und flüssigen Phase bis zur Einleitung in getrennte Lagerbehälter oder Ouerkanäle am Ende des Stalles zu gewährleisten.
Erfindüngsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst/ indem bei der einstreulosen oder einstreuarmen Tierhaltung Kanalsohle oder Dunggang ein geringes Quergefälle zu einer Rinne erhalten, die unterhalb eines geschlossenen Fußbodenbereiches oder außerhalb der Tierhaltungsbucht oder ' des Tierstandes bzw. einer Begrenzung mit Durchlaßöffnungen angeordnet ist, so daß Harn und Reinigungswasser ungehindert abfließen können, während Kot bzw. Strohdung außerhalb dieses Bereiches verbleiben. Zur Räumung der getrennten Phasen wird ein in Formgebung der Kanalsohle oder dem Dunggang, bedarfsweise einschließlich der Rinne angepaßtes, schieberartiges, mechanisches Räumgerät mit Kot-/Dungabweiser verwendet. Ein oder mehrere Kot-/ Dungabweiser sind in Förderrichtung so am Räumgerät angeordnet, daß Kot bzw. Strohdung beim Fördervorgang sich seitlich nicht über den Bereich der Rinne ausbreiten bzw. die Durchlaßöffnungen der.Begrenzung zur Rinne verstopfen kann. Zur getrennten Einleitung der Abprodukte in nebeneinander verlaufende Ouerkanäle am Ende des Stalles wird der eine Kanal in bekannter Weise überfördert, so daß ein Kanal Kot bzw. Strohdung, der andere Harn einschließlich Reinigungswasser aufnimmt .
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll durch Ausführungsbeispiele und anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 den Schnitt durch eine Tierhaltungsbucht mit VoIli spaltenboden und seitlicher Rinne unterhalb des geschlossenen Fußbodenbereiches; Räumgerät für Kanal und Rinne;
Fig. 2 den Schnitt durch eine Tierhaltungsbucht mit Teilspaltenboden und Rinne außerhalb der Begrenzung mit Durchlaßöffnungen; Räumgerät für Kanal;
Fig. 3 <3en Schnitt durch Tierstände mit Teilspaltenboden und mittig angeordneter Rinne unterhalb des Spaltenbodens; Räumgerät für Kanal und Rinne;
Fig. 4 den Schnitt durch eine Tierhaltungsbucht mit planbefestigtem Fußboden und Rinne außerhalb der Begrenzung mit Durchlaßöffnungen; Räumgerät für Dunggang;
Fig. 5 den Schnitt durch eine Tierhaltungsbuchts mit planbefestigtem Fußboden und Rinne im Dunggang außerhalb der Begrenzung mit Durchlaßöffnungen; Räumgerät für Dunggang und Rinne;
Fig. 6 den Schnitt durch Tierstände mit planbefstigtem Fußboden und mittig angeordneter Rinne im Dunggang; Räumgerät für Dunggang und Rinne.
Die Vorrichtung zur fraktionierten mechanischen Abführung von Abprodukten aus Tierställen besteht aus Kanalsohle 1 bzw. Dunggang 2 mit gering geneigtem Ouergefälle zu einer Rinne 3, in die Harn einschließlich Reinigungswasser ungehindert abfließen können und ein in Formgebung der Kanalsohle 1 oder dem Dunggang 2, bedarfsweise einschließlich der Rinne 3 angepaßtes, 'schieberartiges, mechanisches Räumgerät 4 mit Kot-/Dungabweiser 5. Die Rinne 3 ist au-ßer-
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halb des Anfallbereiches von Kot bzw. Strohdung, entweder unterhalb eines geschlossenen Fußbodenbereiches 6 - Fig. 1 - oder außerhalb der Tierhaltungsbucht oder des Tierstandes .- Fig-, 3 und 6 - bzw. einer Begrenzung 7 mit Durch· 'laßöffnungen 8 - Fig. 2, 4 und 5 -,angeordnet. Ξίη oder mehrere Kot-/Dungabweiser 5 sind in Förderrichtung so am Räumgerät 4 angeordnet, daß Kot bzw. Strohdung beim Fördervorgang sich seitlich nicht über den Bereich der Rinne 3 ausbreitet - Fig. 1, 3 und 6 - bzw. die Durchlaßöffnungen 8 der Begrenzung 7 zur Rinne 3 verstopft - Fig. 2, 4 und 5 -.
Claims (2)
- bö.ö_s_ ^iU bö.öErfindungsanspruch ,Vorrichtung zur fraktionierten mechanischen Abführung von Abprodukten aus Tierställen dadurch gekennzeich net, daß die Kanalsohle (1) bzw. der Dungg.ang (2) ein gering geneigtes Guergefälle zu einer Rinne (3) erhält, die außerhalb des Anfallbereiches von Kot bzw. Strohdung, entweder unterhalb eines geschlossenen Fußbodenbereiches (6) oder außerhalb der Tierhaltungsbucht oder des Tierstandes bzw. einer Begrenzung (7) mit Durchlaßöffnungen (8) angeordnet ist und ein in Formgebung der Kanalsohle (1) oder dem Dunggang (2), bedarfsweise einschließlich der Rinne (3) angepaßtes, schieberartiges, mechanisches Räumgerät (4) und an diesem in Förderrichtung angeordnete ein oder mehrere Kot-/Dungabweiser (5) dergestalt, daß Kot bzw. Strohdung beim Fördervqrgan.g sich seitlich nicht über den Bereich der Rinne (3) ausbreitet bzw. ''die Durchlaßöffnungen (8) der Begrenzung (7) verstopft, gebildet wird. ' . .Hierzu
- 2 Blatt zeichnungen
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Country Status (1)
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| DD (1) | DD207648A1 (de) |
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1982
- 1982-06-10 DD DD24058882A patent/DD207648A1/de unknown
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