DD200401A1 - Einrichtung fuer den anbau und vermehrung von pflanzen - Google Patents

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DD200401A1
DD200401A1 DD81232336A DD23233681A DD200401A1 DD 200401 A1 DD200401 A1 DD 200401A1 DD 81232336 A DD81232336 A DD 81232336A DD 23233681 A DD23233681 A DD 23233681A DD 200401 A1 DD200401 A1 DD 200401A1
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DD
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ventilation
plants
channels
air
cuttings
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DD81232336A
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English (en)
Inventor
Max Dipl-Landw Exner
Max Exner
Herbert-Otto Dipl-Agr-I Braune
Herbert-Otto Braune
Manfred Hellwig
Gerhard Kirchhof
Guenter Krueger
Karl Pohl
Original Assignee
Exner Max Dipl Landw
Max Exner
Braune Herbert Otto Dipl Agr I
Braune Herbert Otto
Manfred Hellwig
Gerhard Kirchhof
Guenter Krueger
Karl Pohl
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Publication date
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Landscapes

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  • Greenhouses (AREA)

Abstract

Einrichtung fuer den Anbau und Vermehrung von Pflanzen, insbesondere von Elitepflanzen, zum schnellen zuechterischen Fortschritt, so angeordnet, dass in einer Bauhuelle die Stecklinge in Parzellen als Teilsegmente zur Belueftung gelagert werden. In diese Segmente wird staendig eine gesteuerte Menge an Luft, die durch Lueftungsseitenkanaele und Frischwasser in Bewaesserungsrinnen, das staendig selbsttaetig verdunstet, waehrend der Aufzuchtszeit, gefuehrt und damit fuer ein optimales agrotechnisches guenstiges Klima sorgt.

Description

233
ιitel der crfindung
Einrichtung für den Anbau und Vermehrung von Pflanzen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Einrichtung für den Anbau und Vermehrung von Pflanzen, insbesondere von Elitepflanzen, zum schnelleren züchterischsn Fortschritt in der Landwirtschaft*
C-harakteristik.3 der bekannten technischen Lösungen
Oie Stecklinge, insbesondere von Zuckerrüben, wurden bislang in Erdmieten unterschiedlicher Grö&e eingelagert. Weiterhin sind Lagerhallen bekannt, in die Stecklinge eingelagert werden, ohne daS diese besonders behandelt werden, Erdmieten nehmen desweiteren Stecklinge auf, wo sowohl die Temperatur gemessen wird und eine Belüftung mit Ventilatoren erfolgt.
In Erdinieten werden die Stecklinge dachförmig aufgeschüttet und stärker oder schwächer abgedeckt. Bei diesen Einrichtungen treten Nachteile dahingehend auf, daS eine Zielgerichtete Temperaturregelung nur mangelhaft erfolgen kann und eine Steuerung der Luftfeuchte als entscheidendes Kriterium für die Erhaltung der Vitalität der Stecklinge ausgeschlossen ist. Damit ist eine Selektion der Stecklinge in den Wintenuonaten nicht möglich,, Die Vegetationsperiode kann damit nicht voll ausgenutzt werden,, Die Möglichkeiten des quanitativen und qualitativen Fortschritts in der Pfianzenentyvicklung sind sehr eingeschränkt und/oder begrenzt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, durch eine hohe Vermehrungsquote unter optimalen Bedingungen unter Einhaltung der erzielten Qualität der Pflänzlinge einen schnellen züchterischen Fortschritt für die schnelle praktische Nutzung in der Landwirtschaft zu erreichen,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung, dia unter optimalen Bedingungen eine hohe Vitalitätsquote dar Stecklinge und Vermehrungsquote beim Lagern, Aufbereiten und Feldaufgang der Pflänzlinge erhöht, zum agrotechnisch günstigsten Termin bei Inanspruchnahme kleiners Venisehrungsflachen beeinflußt, zu schaffen, das Ziel zwangsmäSig progressiv zu erreichen,
Erf indungsgemäS v-iird die Aufgabe dadurch gelöst } daß eine 3auhülle, vorzugsweise aus Gasbetonplatten mit einer wärmedämmenden Zwischendecke als Frostschutz ergänzend, benutzt wird. In dieser Sauhülle sind vier 3elüftungssegmente mi" 21 Parzellen angeordnet. Die Belüftungssegmente sind zu der Anzahl der Parzellen im Verhältnis 3 zu.4 anaeordnet. Dieses
Verhältnis gestattet es, bei 4,5 Parzellen 130 bis 140 m und/ oder 175 bis 200 ra zu belüften. In jedem Selüftungssegment kann Wasser über eine Zuleitung in zwei Kanäle geleitet werden, die im Verhältnis 1 zu 3,5 vom Hauptkanal entfernt sind. Die relative Luftfeuchtigkeit ist damit steuerbar und wird durch die Zufuhr von Wasser in den Kanälen, ohne zu« sätzlichsn Energieaufwand, auf 85 % reguliert. Frischluft wird über Ventilatoren in die Halle zugeführt. Diese so behandelten Pflanzen können dann zum agrotechnisch frühesten und günsti§- sten Zeitpunkt ausgepflanzt werden und erreichen durch ihre hohe Vitalität den gewünschten Effekt. Die Erfindung wird durch die Fig. 1 und 2 näher erläutert*
Das Aufzucht- und/odsr Vermehrungsgebäude besteht aus der Bauhülle 1 mit einem Dach 3 und einer Zwischendecke 2, die isoliert ist, um störende Einflüsse wie Auiienlufr, Temperatur, also das Umweltkliraa zu mindern. Die Stecklinge werden auf der Oberfahrt II in die Bauhülle 1 eingebracht und auf den Hailenfußboden 17 gelagert. Die Frischluft wird durch das Ansaugrohr 6 mittels Lüfter 5, 15, die temperiert wird, in den Lüftungshauptkanal 4 und den Lüftungssaitenkanälen 8# 12 eingeblasen,, Die Menge an Luft und damit an frischem Sauerstoff wird über den Absperrschieber für Luft 19 gesteuert, Dia verbrauchte Luft koüisst durch die Absauqlüfter 16 und/oder Absauggebläse 10 und Luftaustrittsöffnung 20 wieder ins Freie» Die LDftungsseitenkanäle 8, 12 sind durch Abdeckplatten 13, die porös sind, für die Luftzirkulation, nach oben, zu den eingebrachten Zuchtstacklingsn gesichert, um einen standigen Luftstrom zu garantieren.
Die Luftfeuchtigkeit für die Aufzucht und Vermehrung der Stecklings wird durch Zuführung von Frischwasser durch den Sewässsrungseinlaufschacht 9, 14 in die Bewässerungsrinnen 7, IS gesteuerte Die herrschende Lufttemperatur verursacht ein schnelles Verdunsten des Frischwassers und damit einer hohen Luftfeuchtigkeit und damit insgesamt eines optimalen Klimas für den Anbau, die Aufzuchtvermehrung der Pflanzenstecklings«
Durch dieses Verfahren kann das Ziel der agrotechnisch günstigsten Vernsehrungsquote, Zuchtquote und damit Ergebnisquotient erreicht werden.

Claims (3)

-ί- 2323 36 8 Erfindungsansprüche
1.) Einrichtung für den Anbau und Vermehrung von Pflanzen,
insbesondere von Elitepflanzen zum züchterischen Fortschritt, dadurch gekennzeichnet, daS in eine Bauhülle 1 mit Dach 3 und nach oben einer isolierten Zwischendecke Frischluft über Lüfter 5, 15 mit Temperierung in vier
Belüftungssegmenre mit 21 Parzellen als Teilabschnitt
das HallenfuSbodsns 17 geblasen .wird und die Luftfeuchtigkeit in zwei Kanälen in der Form von 3ewässerungsrinnen 7, 18 gesteuert wird, zur agrotechnisch günstigen Aufzucht von Stecklingen der Elitepflanzen,
2«) Einrichtung für den Anbau nach Punkt 1; dadurch gekennzeichnet, daß die Parzellen im Verhältnis 3 zu 4 zu den Belüftungssegmenten angeordnet sind und das die Frischluft über das Ansaugrohr 6, Lüfter 5, 15, und Absperrschieber, in den Lüftungshauptkanal 4 und den Lüftungsseitenkanälen 8, 12 nach Verbrauch über Absauglüfter 15 und Luftaustrittsöffnung 20 ins Freie geführt wird,
3-) Einrichtung für den Anbau nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfeuchtigkeit durch die Zuführung
von Frischwasser durch den Sewässerungseinlaufschacht 9, 14 in die Sawässerungsrinnen 7, 18 gesteuert wird und
durch die herrschende Temperatur selbsttätig verdampft.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen,
DD81232336A 1981-08-03 1981-08-03 Einrichtung fuer den anbau und vermehrung von pflanzen DD200401A1 (de)

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