DD153186A1 - Einrichtung zur pneumatischen ladung von spreng-und bohrloechern mit schuettigen sprengstoffen - Google Patents

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DD153186A1 DD22419480A DD22419480A DD153186A1 DD 153186 A1 DD153186 A1 DD 153186A1 DD 22419480 A DD22419480 A DD 22419480A DD 22419480 A DD22419480 A DD 22419480A DD 153186 A1 DD153186 A1 DD 153186A1
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Vladimir M Skorobogatov
Anatoly I Mitsuk
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Vni Gorno Metall I Tsvet Met
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die Sprengtechnik und betrifft eine Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrloechern mit schuettigen Sprengstoffen. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrloechern mit schuettigen Sprengstoffen zu schaffen, die es ermoeglicht, den Verbrauch von Sprengstoffen zu regeln, ihre Verluste zu verringern und die Wirtschaftlichkeit der Schiessarbeiten zu erhoehen. Bei der Einrichtung, die eine mit einer Gasquelle verbundene Druckkammer zur Bildung einer pseudoverfluessigten Schicht eines Sprengstoffes enthaelt, der durch ein Rohr ausgebracht wird, das mit einer Laderohrleitung in Verbindung steht, ist erfindungsgemaess ein Verbrauchsregler fuer Gas vorgesehen, das je nach Groesse der Druckdifferenz in der pseudoverfluessigten Schicht und am Eingang der Laderohrleitung in die Druckkammer zugefuehrt wird. Es ist fernerein Gasverbrauchsregler in der Laderohrleitung vorgesehen, der einen stufenweisen Anstieg des Gasverbrauchs in der Laderohrleitung im Schliessmoment des Steuerschiebers gewaehrleistet.

Description

Berlin, den 29»1»1981 58 169/16
Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen ' .
Anwendungsgebist .der Erfindung
Die vorliegende Erfindung besieht sich auf die Sprengtechnik, und. betrifft eine Einrichtung -zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen* Am erfolgreichsten läßt sich die vorliegende Erfindung im Bergbau und in der Rohst of fgev/innungsindustrie anwenden«,
Eine weitgehende Verwendung haben gegenwärtig-billige Schüttsprengstoffe, z«. Be AH-PO (Anunoniuranitrat-Dieselöl) gefunden, die in die Spreng- und Bohrlöcher mit Hilfe einer entsprechenden pneumatischen Ladeeinrichtung eingebracht werden t.
Die Entwicklung vollkommener Einrichtungen z\u- pneumatischen Ladung wurde im Zusammenhang damit besonders-wichtig und aktuell,. weil bedeutende Mengen von Gesteinen mit Hilfe von Bohrlöchern großer Durchmesser (111-165 mm) abgebaut wurden» Pur diesen Zweck wurden hochproduktive DruckluftSchlagmaschinen geschaffenj die ein effektives Bohren von Löchern kleiner und großer Durchmesser ermöglichen. Der Abbau der Gesteine durch Bohrlöcher großer Durchmesser ist beim Ausgewinnerj! mächtiger vertikaler und steilstehender Erzkörper * und Bergfesten besonders -effektiv©
Beim Abbau derartiger Erzkörper durch aufsteigende Bohr»-. löcher erreicht man eine Umfangskürzung der Ausrichtimgs— und Einschnittsarbeiten um 15 - 20 %* Jedoch stellt die
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Ladung von Spreng·» mid Bohrlöchern großer Durchmesser mit schüttigen Sprengstoffen eine komplizierte technische Aufgabe darβ Zum Laden der Spreng- und Bohrlöcher wurde eine große Anzahl verschiedenartiger Ladeeinrichtungen geschaffen» die jedoch zur .Gewährleistung einer qualitativen Ladung von Löchern großer Durchmesser nicht geeignet sind© Im'Grunde genommen stehen gegenwärtig keine Universaleinrichtungen zum Laden weder der Sprenglöcher noch der Bohrlöcher großer Durchmesser zur Verfügung* Beim Laden der Bohrlöcher großer Durchmesser, beispielsweise von 111-165 mm erreichen die SprengstoffVerluste infolge deren Verstreuung an vielen Bergwerken 20 - 30 % und sogar 50 %P In den Bohrlöchern entstehen dabei LuftZwischenräume, 'und es kann weder eine hinreichende Ladungsz'uverlässigkeit noch eine genügende LacLungsdichte 'gewährleistet werderu
Am verkommensten gilt eine Einrichtung 9 in der die Zufuhr des Sprengstoffs in die Laderohrleitung aus einer pseudoverflüssigten Schicht verwendet wird·
Eine derartige Einrichtung enthält eine Druckkammers in welcher die pseudoverflüssigte Schicht erzeugt wird«. Diese Kammer ist mit der Druckgasquelle verbunden, und koaxial mit ihr ist ein Rohr mit einer Scheibe am unteren Ende angeordnet, dessen oberes Ende durch einen Steuerschieber mit der Laderohrleitungf d* h« mit derjenigen Rohrleitung verbunden istf durch welche der Sprengstoff in das Bohrloch eingeführt wird© . '
Diese Einrichtung ist mit einem Ejektor für die Druckluftzufuhr in die Laderohrleitung und einem Druckregler für 'Preßluft in der Druckkammer 'versehen© ' ·
Sobald der Druck.in der Druckkammer einen vorgegebenen
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Wert erreicht hat, dessen Höhe je nach derjenigen Ladungsdichte zuvor eingestellt wird, die die Einrichtung erzeugen sollj gelangt aus der Druckkammer'ein Kommando zum Stellwerk des Steuerschiebers, der den im pseudoverflüssigten Zustand in der Druckkammer befindlichen Sprengstoff in die Laderohrleitung abläßt * ' .
Um eine hohe Ladungsdichte zu erhalten? wird gleichzeitig mit dem Öffnen des Steuerschiebers ein Ejektor eingeschaltet f der Druckluft in die Laderohrleitung einleitete
iiach dem Abschalten des Stellwerks des Steuerschiebers, setzt der Ejektor die Druckluft zufuhr in die Lader ohr le it uiig fort und wird durch den Operator erst dann abgeschaltet f wenn der Sprengstoff die gesamte Laderohrleitung passiert hat und sich bereits im Ladehohlraum befindet»
Mit Hilfe dieser Einrichtung kann man jedoch die vorge-.gebene Ladungsdichte und Dosierung des Sprengstoffs mit der erforderlichen Genauigkeit des Ladungsgewichts nur bei gerin·» gen Änderungen der bezogenen Länge der Laderohrleitung während des Ladezyklus erreichen© Bekanntlich entspricht jede Drehung der Pneumotransportrohrleitung um 90° einer Vergrößerung ihrer Länge um 5 - 7 Meter«, Bei der praktischen Durchführung der Sprengarbeiten unter den beengten Arbeitsbedingungen.der unterirdischen Gruben dreht sich die Laderohrleitung bei deren Herausziehen aus dem Bohrloch zu einer Bucht zusammene Infolgedesse erreichen die Schwankungen der Druckverluste in der Laderohrleitung so hohe WerteP daß die Möglichkeit einer Erreichung der vorgegebenen Bewegungsgeschwindigkeit der Spreng«· stoffe in der Laderohrleitung- und folglich auch der erforderlichen Ladungsdielite mit Hilfe der obenbeschriebenen Ladeeinrichtung ausgeschlossen iste
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In der letzten Zeit werden neue Sprengstoffarten, darunter sogenannte Sprengstoffe mit getrennter Ladung verwendet, die im trockenen Zustand in die Laderohrleitung eingebracht werdens Es sind auch Sprengstoffe bekannt, bei denen eine dosierte Flüssigkeitsmenge während des Transportes durch die Laderohrleitung eingeführt wird, wodurch sich ihre Dichte entsorechend vergrößerte
Für diesen Zweck ist in den Ladeinrichtungen eine spezielle Druckkammer für die Zuführung der Flüssigkeit zur Laderohrleitung vorgesehene Da aber die genannte Ladeeinrichtung keine Möglichkeit bietet, die Rege3..ung der Geschwindigkeit und der Dichte des Sprengstoffstromes in der Rohrleitung zu gewährleisten, ist es auch nicht möglich f die Flüssigkeitszugaben genau zu dosieren* '
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die durch.Verschütten entstehende SprengstoffVerluste zu reduzieren, eine Erhöhung der Effektivität der Bohr- und. Sprengarbeiten und günstigere Einsatzbedingungen der Sprengstoffe mit getrennter Ladung, zu erreichen«
Darlegung;--ndes Westens der Erfinduiig,
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Baueinheiten der Druckluftzufuhr in die Laderohrleitung der Einrichtung für eine pneumatische Ladung der Spreng™ und Bohrlöcher mit schüttigen Sprengstoffen so auszuführen, daß · es möglich .ist, den Verbrauch der Sprengstoffe und der Luft und folglich auch die Dichte des Sprengstoffs im Spreng- bzw» Bohrloch zu regelue ·
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Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der Einrichtung zur pneumatischen Ladung -von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen, die eine mit einer Gasquelle verbundene· Druckkammer zur Bildung einer pseudoverflüssigten Sprengstoffschicht enthält, in der koaxial ein Rohr zum Ausbringen des im pseudoverflüssigten Zustand befindlichen Sprengstoffs angeordnet ist, das mit einem Ende durch einen Steuerschieber mit dem Hohlraum der Druckkammer"und mit dem anderen Ende mit der Laderohrleitung für die Sprengstoffzufuhr in den Ladehohlraum verbunden ist', welche auch mit einem Ejektor der Luftzufuhr in die Laderohrleitung verbunden ist, erfindungsgemäß ein Verbrauchsregler für Gas vorgesehen -ist, das in die Druckkammer zum Aufrechterhalten der vorgegebenen Durchsatzmasse des Sprengstoffs je nach Druckdifferenz in der pseudoverflüssigten Schicht und am Eingang der Laderohrleitung zugeführt wird, sowie ein Verbrauchsregler für Gas vorgesehen ist, das durch den Ejektor in die Laderohr leitung zugeführt wird, der auch einen stufenweisen Anstieg des Luftverbrauchs in der Laderohrleitung im" Schließmoment des Steuerschiebers gewährleistete
Die Vorzüge einer derartigen Einrichtung bestehen darin§, daß Dank der Verwendung des genannten Luftverbrauchsreglers in der Druckkammer der vorgegebene Sprengstoffverbrauch eingeschalten wird, die in die Laderohrleitung eingebracht v/erden« Gleichzeitig damit sichert die Gegenwart eines Luftzufuhrreglers in der Laderohrleitung ein Stabilisieren der vorgegebenen Bewegungsgeschwindigkeit des Sprengstoffstromes am Ausgang derselben im Verlauf des gesamten Ladezykluso
Besondere Vorzüge bietet diese Einrichtung beim Lösen der · Aufgabe einer Formierung der Ladungen aus schüttigen Sprengstoffen in aufsteigenden Bohrlöchern großer.Durchmesser, da
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bei Abweichungen von den optimalen Zufuhrbedingungen der Sprengstoffe durch die Laderohrleitung in das Bohrloch die SprengstoffVerluste infolge ihrer. Verschüttung aus den Bohrlöchern stark ansteigen»
In' einer Ausführungsvarinate der vorliegenden Erfindung enthält der Verbrauchsregler für Gas, das in die Druckkammer zugeführt wird, einen Geber für den Druck in der Druckkammer und einen Geber für den Druck in der Laderohrleitung $ die gemeinsam an eine Differentialschaltung zum Erhalten ihres Differenssignals angeschlossen sind^ die mit einem Solldruckabfallgeber verbunden und mit ihrem Ausgang an das Stellwerk der Zu- und Abfuhr des Gases der genannten Kammer angeschlossen ist, zur Abfuhr des von der Gasquelle zugeführten Gases j. sobald das vorgegebene Druckgefälle überstiegen wird*
Es ist zweckmäßig, wenn der Luftverbrauchsregler in der Laderohrleitung ein Kommandogerät enthält $ das mit dem Stellwerk des Steuerschiebers verbunden ist, und das beim Schließen dieses Steuerschiebers ein Signal zur st*»ufenweisen Steigerung des Gasverbrauchs in der Laderohrleitung erzeugt»
Bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung für die Zufuhr der Sprengstoffe mit getrennter Ladung enthält diese Einrichtung eine Kammer für die Flüssigkeitszufuhr in den Sprengstoffstrom» Der obere Teil dieser Flüssigkeitskammer ist mit dem oberen Teil der Druckkammer und deren unterer Teil über eine Drosselt die sich nach aen Signalen des Kommandogeräts beim Öffnen des Steuerschiebers'öffnet, mit der Laderohrleitung verbunden, · .
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Ausführungsbeispiel
Im folgenden soli die# Erfindung an einem vorzugsweisen Aus*· führungsbeispiel der Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen für getrennte Ladung näher erläutert werden» Die dazugehörige Zeichnung zeigt ein Blockschaltbild der erfindungsge- mäßen Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen, wobei einige Teile im-Schnitt dargestellt sind« Auf der Figur ist die vorliegende Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen für getrennte Ladung, weiterhin einfach- die pneumatische La-deeaVxirichtting genannt, außerhalb des Bohrlochs dargestellt»'.Me Zeichnung enthält nicht die zusätzlichen Elemente, durch welche der Sprengstoff in den Ladehohlraum eingeführt wird; es fehlt ζ« Ββ der spezielle Rohransatz, der am Ende der Laderohrleitung ange~ ordnet wird* '
Me pneumatische Ladeeinrichtung enthält eine Druckkammer 1, in der eine pseudoverflüssigte Schicht des schüttigen Sprengstoffs 2 erzeugt wird, einen Luftverbrauchsregler 3 in der Druckkammer (durch punktierte Linien dargestellt), einen Luftverbrauchsregler 4 (durch strichpunktierte Linien . dargestellt) in der Laderohrleitung 5 sowie eine Druckkammer 6. für die Flüssigkeit und schließlich ein Kommandogerät 7, das ein Signal an den Regler 4 und an die Drossel 8 am Ausgang der Kammer 6 erzeugt, welche über die Drossel 8 mit der Laderohrleitung 5 verbunden ist» Wie bereits'erwähnt ,wurde, dient die Druckkammer 1 zum Erzeugen einer verflüssigten Schicht . des Sprengstoffs und kann eine beliebige Form haben, soweit die Erzeugung einer derartigen Schicht gewährleistet ist« Die in der Zeichnung dargestellten Kammer ist in der sowjetischen Patentschrift Ur0 280 285 genau beschrieben, weshalb sie in
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der vorliegenden Beschreibung nur kurz gestreift wird» Sie hat'ein kegelförmiges Gehäuse 9, durch welches ein Rohr 10 mit einer am" Ende angeordneten Scheibe 11 hindurchgeführt' ist» '
Im unteren Teil der Druckkammer 1 befindet sich ein Steuerschieber 12, der mit seiner Stange 13 bei deren Aufwärtsbewegung das untere Ende des Rohrs 10 schließt und damit den Ausfluß des pseudoverflüssigten Sprengstoffstromes aus diesem Rohr.in die Rohrleitung 5 unterbrachte Bei der Abwärtsbewegung der Stange'13 wird das untere Ende des Rohrs 10 geöffnet, und der Sprengstoff wird durch dieses Rohrende aus der Druckkammer 1 hinausgeführte
Tür die Druckluftzufuhr von der Druckluft quelle (in der Zeichnung nicht dargestellt) in die Druckkammer 1 ist ein Ventil 14 und zum Ablassen der Druckluft ein Ventil 15 vorgesehen« " .
Der Verbrauchsregler 3 für die Luft, die der Druckkammer 1 zugeführt wird, enthält einen Druckgeber 1 β in der Druckkammer 1 und einen Druckgeber 17 in der Rohrleitung 5? welche gemeinsam an eine Differentialschaltung 18 zur Erzeugung ihres Differenzsignals angeschlossen sind, die mit einer Vergleichsschaltung 19 verbunden ist, die ihrerseits einen Sollwertgeber 20 für das Druckgefälle enthält und mit den Ventilen 14 und 15 verbunden ist, die als Stellwerke für die Zufuhr und den Ablaß der Druckluft in bzw, aus der Druckkammer 1 dienen©
Das Arbeitsprinzip des Reglers 3 beruht auf 'der Abhängigkeit der Durchsatzmasse der Sprengstoffe vom Druckgefälle zwischen dem Eingang der Druckkammer und dem Eingang in die Laderohrleitung« ' '
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Bei Abweichungen vom vorgegebenen Druckgefälle auf dem Formierungsabschnitt eines pseudoverflüssigten Stroms der Sprengstoffe wird nach einem Signal der Vergleichsschaltung 19 mit Hilfe der Ventile 14 und 15 der Verbrauch von Druckluft und Sprengstoff aus der Druckkammer 1 geregelt» .
Der Luftverbrauchsregler 4 enthält einen Ejektor 21 (sinnbildlich dargestellt) mit einer Stelleinrichtung 22 der Luftzufuhr in die Rohrleitung 5 sowie ein Kommandogerät 7 mit einem Luftverbrauchssollwertgeber 23 des Ejektors 21· Das Kommandogerät 7 gewährleistet die Einschaltung des Itfachblasens des Ejektors 21 in die Rohrleitung 5» um die"gesamte Rohrleitung bis zum Öffnen des Steuerschiebers 12 und nach dessen Öffnung mit Druckluft auszufüllen^ Die Menge der zugeführten Druckluft wird dabei durch den Pegel eines Signals bestimmt, das der Stelleinrichtung 22 über ..das Kommandogerät 7 entsprechend der durch den Luftverbrauchssollwertgeber 23 eingestellten Vorgabe zugeführt wird» Sobald die Stange 13 des Steuerschiebers 12 das Rohr 10 geschlossen hat, gewährleistet das Kommandogerät 7 eine derartige stufenweise Steigerung der Druckluftzufuhr durch die Stelleinrichtung 22 in die Rohrleitung 5? daß die Bewegungsgeschwindigkeit des Sprengstoffs am Rohrleitungsausgang gleich das im Moment der Luft- und Sprengstoffzufuhr aus der Druckkammer in die Rohrleitung 5 bestehenden Geschwindigkeit bleibte Das Kommandogerät 7 kann.ein beliebiger sachkundiger Fachmann aus jeweiligen pneumatischen und sonstigen Mitteln zusammenbauen, weshalb das in dieser Beschreibung nicht ausführlich erläutert wird* .
Pur die Zufuhr der flüssigen-Zugaben in den Sprengstoff unmittelbar während dessen Bewegung durch die Rohrleitung 5 ist der obere Teil der Flüssigkeitsdruckkammer 6 über einen Kanal mit dem oberen Teil der Druckkammer 1-verbunden»' Der
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untere Teil der Flüssigkeitsdruokkaiamer 6 ist über die Drossel 8 mit der Rohrleitung 5 verbunden« Für die Zufuhr und Ableitung der Flüssigkeit ist an. der Flüssigkeitsdruckkammer ein Zufuhrventil 24 und ein Ablaßventil 25 vorgesehen« Wie bereits erwähnt wurde, ist die Drossel 8 mit dem Kommandogerät 7 verbunden^ das mit einem Sollwertgeber 26 für die Messung des Flüssigkeitsverbrauches ausgerüstet ist» Gleichzeitig mit dem Kommando zum Öffnen des Rohrs 10 mittels der Stange 13 des Steuerschiebers 12 gibt das Kommandogerät 7 entsprechend dem durch den Flüssigkeitsverbrauchssollwert eingestellten Niveau ein Kommando zum entsprechenden Öffnen der Drossel 8? durch welche die Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsdruckkammer 6 in die Rohrleitung 5 gelangt«,
Die pneumatische Ladeeinrichtung arbeitet wie folgtt
In die Druckkammer 1 wird der Sprengstoff 2 eingebracht, während die Flüssigkeitsdruckkammer·6 durch das Ventil 24 mit der Flüssigkeit gefüllt wird» . .
Je nach dem Durchmesser und der bezogenen Länge der Laderohrleitung 5j dem Durchmesser und dem Neigungswinkel der zu ladenden Spreng~ bzw«, Bohrlöcher stellt der Operator mit Hilfe des Sollwertgebers 20 das. erforderliche Druckgefälle zwischen dem Eingang der Druckkammer 1 und dem Eingang der Laderohrleitung 5 ein9 Mit dem Sollwertgeber 23 stellt er das erforderliche Anfangsniveau des Luftdurchflusses durch den Ejektor 21 in die Laderohrleitung 5 ein, und mit dem Sollwertgeber 26 gibt er den notwendigen Flüssigkeitsverbrauch für die Flüssigkeitszufuhr aus der Di1UCkkammer 6- in die Laderohrleitung 5 vor β Danach schaltet er-das Kommandogerät 7 ein«, das ein Kommandosignal zum Schließen und Offneu "des Steuerschiebers 12 und des Luftzufuhrventils 22 (der Stellein- ' richtung) in die Rohrleitung 5· formierte Gleichzeitig damit
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'gelangt die Druckluft durch das Ventil 14 (der Stelleinrichtung) in die Druckkammer 1· Uach Ablauf der Zeit, die zum Füllen der gesamten Rohrleitung 5 mit Druckluft erforderlich ist, wird ein Kommando zum Öffnen des Steuerschiebers gegeben, wonach sich die Stange 13 absenkt und das Rohr 1.0 geöffnet wird» Unter der Wirkung der durch die Druckkammer strömenden Druckluft wird der Sprengstoff pseudoverflüssigt und durch das Rohr 10 der Laderohrleitung 5 zugeführt«, Hier wird der pseudoverflüssigte Strom durch die aus dem Ejektor 21 gelangende Luft verflüssigt und bewegt sich in der Rohrleitung 5 fort«
Gleichzeitig mit dem Öffnen des Steuerschiebers 12 wird von dem Kommandogerät 7 ein Kommando zum Öffnen der Drossel 8 abgegeben, wodurch die Flüssigkeit der Rohrleitung 5 zuge~ führt wird. Aus den von Geber 16 und 17 an die Differentialschaltung 18 abgegebenen Signalen berechnet diese Druckdifferenz© Das erhaltene Signal wird an die Vergleichsschaltung 19 übertragen, in der das Signal mit der Vorgabe verglichen wird, die am Sollwertgeber 20 eingestellt wurde· Je nach Größe des Signals wird in der Schaltung ein Signal zum Öffnen bzw·· Schließen des Zufuhrventils 14 und des Ablaßventils 15 der Druckluftspeisung der Druckkammer 1 formiert«,
Nach dem Austragen des vorgegebenen Gewichts der Sprengstoffladung aus der Druckkammer 1 gibt das Kommandogerät 7 ein Kommando an den Steuerschieber 12 zum Schließen des Rohres und zum Schließen der Drossel 8© Gleichzeitig damit wird von dem Kommandogerät 7 ein"Kommando an das Ventil 22 zur stufenteisen Steigerung des Luftverbrauchs in" der Laderohrleitung 5 abgegeben, Nachdem die gesamte Sprengstoffmenge aus der Laderohrleitung in den Ladehohlraum gelangt ist» schaltet der Operator das Kommandogerät 7 aus, wodurch die Luftzufuhr
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durch das Ventil 22 und den Ejektor 21 unterbrochen wird«, Damit ist der Ladungszyklus beendet„.
In diesem !Beispiel wurde eine vorzugsweise Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen beschrieben» in der der Sprengstofftransport mit Hilfe von Druckluft erfolgt«, Selbstverständlich kann auch für die Druckluft ein inertes Gas, beispielsweise Argon oder ein anderes Gas verwendet werden« Die Auswahl des entsprechenden Gases muß dabei nach den Kriterien der gegebenen Betri.ebssich.er— heitsbedingungen und der verwendeten Technologie erfolgen«
Weiterhin können die Reglereinheiten ebenfalls aus pneumatischen, hydraulischen, elektronischen, mechanischen Bauelementen und/oder aus entsprechenden Kombinationen dieser Hilfsenergiearten bestehen*
Der Einsatz der vorliegenden Erfindung' ermöglicht eine wesentliche Verringerung der SprengstoffVerluste beim Laden der Bohrlöcher sowie eine erhöhte Ladungsqualität»

Claims (1)

  1. 2 2 4 19 4 -13- "29·1.1981
    58 Ί69/16
    'Erfindungsanspruch
    1β Einrichtung zur pneumatischen Ladung von Spreng- und Bohrlöchern mit schüttigen Sprengstoffen, die eine mit einer Gasquelle verbundene Druckkammer, zur Bildung einer pseudoverflüssigten Sprengstoffschicht enthält, in der koaxial ein Rohr zum Ausbringen des im pseudoverflüssigten "Zustand befindlichen Sprengstoffs angeordnet ist, das mit einem Ende durch einen Steuerschieber mit dem Hohlraum der Druckkammer und mit dem anderen Ende mit einer Laderohrleitung für die Sprengstoffzufuhr in den Ladehohlraum verbunden ist, die ferner einen Ejektor für die Luftzufuhr und eine Laderohrleitung aufweist, gekennzeichnet dadurch^ daß ein Verbrauchsregler (3) für Gas vorgesehen ist, das in die Druckkammer zum Aufrechterhalten "der vorgegebenen Durchsatzmasse des Sprengstoffs .je nach der Druckdifferenz in der pseudoverflüssigten Schicht und am Eingang der Laderohrleitung (5) zugeführt wird, sowie ein Verbrauchsregler (4) für das Gas in der Laderohrleitung, der einen stufenweisen Anstieg des Gasverbrauchs in der Laderohrleitung im Schließmoment des Steuerschiebers (12) gewähr-1 eistet ο
    2* Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Verbrauchsregler (3) des in die Druckkammer (1) zugeführten Gases einen Geber (16) für den Druck in der Druckkammer (1) und einen Geber (17) für den' Druck in der Laderohrleitung (5) enthält, die gemeinsam an eine Differentialschaltung (18) zur Gewinnung ihres Differehzsignals angeschlossen sind, die mit einem Sollwertgeber (20) für das Druckgefälle verbunden und mit ihrem Ausgang an die Stell- einrichtung für die Zufuhr (14) und Abfuhr (15) des Gases der Druckkammer (1), zur Abfuhr des von der Gasquelle zu-
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    58 169/16
    geführten Gases, sobald das vorgegebene Druckgefälle überstiegen wird, angeschlossen ist«
    3* Einrichtung nach Punkt 1 bzw«,· 29 gekennzeichnet dadurch t daß der Verbrauchsregler (4) für Gas in der Laderohrleitung ein Kommandogerät (7)-enthält, das mit der Stelleinrichtung des Steuerschiebers (12) verbunden ist und dasbeim Schließen dieses Steuerschiebers ein Signal an das Ventil (22) zur stufenweisen Steigerung des Gasverbrauchs in der Laderohrleitung (5) erzeugte .
    4* Einrichtung nach Punkt 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch* daß der obere Teil der Flüssigkeitsdruckkammer (6) mit dem oberen Teil der Druckkammer (1) und ihr unterer Teil über die Drossel (8), die sich nach den Signalen-des Kommandogeräts (7) beim Öffnen des Steuerschiebers (12) öffnet♦ mit der Laderohrleitung (5) verbunden ist«
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19637024A1 (de) * 1996-09-12 1998-03-26 Appenzeller Albert Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Sprengstoff und Befüllen von Spreng- und Bohrlöchern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19637024A1 (de) * 1996-09-12 1998-03-26 Appenzeller Albert Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Sprengstoff und Befüllen von Spreng- und Bohrlöchern
DE19637024C2 (de) * 1996-09-12 1999-04-08 Appenzeller Albert Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengstoff und zur Befüllung von Spreng- und Bohrlöchern

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