DD148317A1 - Vorrichtung zum fuegen feintolerierter teile - Google Patents

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DD148317A1
DD148317A1 DD21815679A DD21815679A DD148317A1 DD 148317 A1 DD148317 A1 DD 148317A1 DD 21815679 A DD21815679 A DD 21815679A DD 21815679 A DD21815679 A DD 21815679A DD 148317 A1 DD148317 A1 DD 148317A1
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Klaus Schiller
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fuegen feintolerierter Teile, insbesondere zum Fuegen von Stahleinsaetzen fuer Verbundschluessel in Spritzwerkzeugen. Diese Vorrichtung findet vor allem Anwendung beim Anspritzen von Plastwerkstoffen an Metallteile. Sie hat das Ziel, Spritzwerkzeuge so zu gestalten, dasz Voraussetzungen fuer eine Automatisierung des gesamten Zubringeprozesses bei gleichbleibend guter Qualitaet der Werkstuecke geschaffen werden. Das wird dadurch erreicht,dasz sich fuer den Spritzvorgang nachteilig auswirkende Summentoleranzen,die durch spielbehaftete Maschinenelemente auftreten,so kompensiert werden,dasz beim automatischen Zubringen der Werkstuecke des Fuegespiel auf ein Minimum reduziert wird.Das Werkstueck wird hierbei so mittels Halteelement in spielbehafteten federnden, horizontal und vertikal verschiebbaren Fuehrungselementen gehalten, dasz es an einer Fuehrungsflaeche anschlagen und an dieser nahezu spielfrei abgesenkt werden kann.

Description

18156 -
"Vorrichtung zum Fügen feintolerierter Teile"
Anwendungsgebiet_der_Erfindung£
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fügen feintolerierter Teile, insbesondere zum Fügen von Stahleinsätzen für Verbundschlüssel in Spritzwerkzeugen. Das Anwendungsgebiet der Erfindung liegt vor allem bei Werkzeugen, bei denen Plastwerkstoffe an Metallteile gespritzt werden müssen.
Charakteristik_der_bekannten_technischen_Lösungen
Bei bisher bekannten Einrichtungen dieser Art wurde ein Fügen feintolerierter Teile mittels einstellbarer Anschläge für eine Endlagenbegrenzung ermöglicht. Andere Vorrichtungen haben für die Justage des zu fügenden Teils Fügehilfen, wie z.B. Einführungsschrägen, Fasen und Rundungen oder zusätzliche Justierhilfen wie Bolzen mit Buchsen.
Diese Fügevorrichtungen reichen im Normalfall aus. Als unzureichend haben sie sich erwiesen beim Fügen von feintolerierten, scharfkantigen Teilen. Solche Fügevorgänge findet man vorwiegend beim Spritzen von Plastwerkstoffen an Metallteile.
Die Summentoleranz, die sich aus den maschinenbautechnisch eingesetzten beweglichen Bauelementen ergibt, kann bei bekannten Vorrichtungen nicht kompensiert werden.
27.DEZ.1979*S32i5Sl
21815ε
Beim Einsatz der bekannten Fügehilfen entstehen infolge des Kriechens des Plastwerkstoffes an den Nahtstellen unsaubere Übergänge, die auf ein undichtes Spritzwerkzeug zurückzuführen sind.
Außerdem läßt sich bei bisher üblichen Fügevorrichtungen eine Automatisierung der Zubringung des Fügeteils auf Grund des sehr geringen Mindestspiels nur sehr schwer realisieren.
Ziel der Erfindung ist es, ein Spritzwerkzeug so zu gestalten, daß damit die Voraussetzung für eine Automatisierung des gesamten Zubringerprozesses geschaffen wird und die Werkstücke trotzdem in guter Qualität gefertigt werden können.
Die bei bekannten Vorrichtungen dieser Art auftretenden Summentoleranzen, bedingt durch die Verwendung von bestimmten maschinentechnischen spielbehafteten Bauelementen, die sich auf den Fügevorgang sehr nachteilig auswirken, sollen durch die Erfindung so kompensiert werden, daß bei einem automatischen Zubringen des zu fügenden Teiles in das Werkzeugteil das Fügespiel auf ein Minimum reduziert wird.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem gelöst, indem die Vorrichtung so gestaltet wird, daß das Halteelement mit der Werkstückaufnahme in spielbehäfteten, federnden, horizontal und vertikal verschiebbaren Führungselementen angeordnet ist.
Selbst die beim Aneinanderreihen mehrerer Werkstückaufnahmen auftretenden. Toleranzen können durch so gelagerte Führungselemente ausgeglichen werden.
ΙΟΙ J
Der Anschlag der Werkstückaufnahme ist so gestaltet, daß nicht spezielle Bauelemente für die Justage notwendig sind, sondern das Werkstück selbst als anschlagendes Element wirkt.
Der Anschlag ist so ausgebildet, daß er Teil des Werkzeuges ist.
Beim Fügevorgang wird das Werkstück aus einem Magazin, in welches es geordnet abgelegt wurde, automatisch entnommen.
Eine Spannvorrichtung, die der Form des Werkstückes angepaßt ist, nimmt das Werkstück auf. Über Fügeelemente, die eine horizontale und vertikale Bewegung der Spannvorrichtung zulassen, wird das Werkstück in seine obere Endlage bewegt und senkt sich direkt in die Werkstückaufnahme ab. Federn garantieren, daß das Werkstück gegen die Anschlagfläche gedrückt wird. Das Spiel in der Halterung der Spannvorrichtung gewährleistet eine direkte Kompensation sämtlicher auftretender maschinenbautechnischer Maß-, Lage- und Winkeltoleranzen.
Ausführungsbeisgiel^
Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden:
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 den Längsschnitt A-A durch die Vorrichtung zum Zeitpunkt des Fügebeginns
Fig. 2 den Schnitt B-B zum gleichen Zeitpunkt
Fig. 3a
und b die weiteren Phasen des Bewegungsablaufes
der Vorrichtung beim Fügen / '"
Fig. 4 Schnitt A-A der Vorrichtung nach Verlauf ' des Fügevorganges.
218156
Das Werkstück 8 wird mittels eines Spannhebels 2 federnd in einer Aufnahme 1 gehalten, nachdem es durch hier nicht dargestellte periphere Technik in diese Position gebracht wurde. Die Aufnahme 1 gleitet federnd in einer Führung 10, wobei eine Endlage durch das Einstellstück 6 begrenzt wird« Der vertikalen Absenkbewegung nach Fig. 3a folgt die horizontale Bewegung nach Fig. 3b, die durch das Anschlagen des Werkstückes 8 an die Führungsfläche 11 des Werkzeugunterteiles 7 beendet wird. Fach dem Anschlagen des Werkstückes 8 justiert sich dessen Fügefläche mit der des Werkzeugunterteiles 7 infolge der Wirkung von Druckfedern 4 und 5 sowie des entsprechenden Spieles zwischen der Aufnahme 1 und der Führung 10 derart, daß beide Fügeflächen parallel und federnd aneinander liegen. Damit ist die optimale Voraussetzung geschaffen, um das nachfolgende unmittelbare Fügen des Stahleinsatzes in das Werkzeugunterteil 7 entsprechend Fig. 3b zu Fig. 4 zu gewährleisten.
Nach Erreichen der Endstellung nach Fig. 4 wird durch Verschieben der Entspannleiste 9 der Spannhebel 2 durch das gefederte Absenken des Bolzens 3 das Werkstück 8 freigegeben und die gesamte Vorrichtung in die Ausgangsstellung nach Fig. 1 zurückgeführt.

Claims (3)

  1. 2 18156 -ε-
    Patentanspruch
    1· Vorrichtung zum Fügen feintolerierter Teile, bestehend aus einem Halteelement für das zu fügende Teil und einer Werkstückaufnahme, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement in spielbehafteten, federnden, horizontal und vertikal verschiebbaren Führungselementen so angeordnet ist, daß das zu fügende Teil mittels Federkraft gegen eine Führungsflache (11) des VVerkzeugunt erteil es (7), die gleichzeitig als Pügeflache dient, anschlägt und an diesen Anschlag nahezu spielfrei abgesenkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement einschließlich Werkstück so spielbehaftet gelagert ist, daß eine direkte Kompensation sämtlicher auftretender maschinenbautechniseher Maß-, Lage- und Winkeltoleranzen erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel der Führungselemente so groß ist, daß auftretende Toleranzen durch ein Aneinanderreihen von mehreren Werkstückaufnahmen ausgeglichen werden.
    Hierzu /f Seite . Zeichnung . -
DD21815679A 1979-12-27 1979-12-27 Vorrichtung zum fuegen feintolerierter teile DD148317B1 (de)

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DD148317B1 DD148317B1 (de) 1987-01-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5783069A (en) * 1995-03-09 1998-07-21 Mass Transfer International Ltd. Packing elements

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